Ökofeministische Landwirtschaft : Frauen vor den Pflug! Nach Ackern ohne Chemie und Gene kommt jetzt das Ackern ohne Traktor. Der Bayerische Rundfunk stellte das Konzept gerade vor. Aus ökofeministischer Sicht ist der Vorschlag allerdings nicht zu Ende gedacht. Eine Glosse. VON LUDGER WESS
Realität vs. Ideologie : Das „Selbstbestimmungsgesetz“ muss abgeschafft werden Transmenschen genießen schon heute die gleichen Rechte wie jeder andere. Die geforderten „Transrechte“ gehen darüber hinaus und stellen in Wahrheit Privilegien dar, die zulasten der Rechte anderer durchgesetzt werden sollen. VON UWE STEINHOFF
Feminismus in der Gen Z : Die Abschaffung von Mann und Frau Behaarte Frauen, zarte Männer - der moderne Feminismus setzt sich nicht für ein gerechtes Leben von Mann und Frau, sondern für deren Abschaffung ein. Der zentrale Fehler ist dabei die Verwechslung von Gleichwertigkeit und Gleichartigkeit – besonders sichtbar auf dem Unicampus. VON MIA KILIAN
Film der Woche: „Siri Hustvedt – Dance Around the Self“ : Talentiert, privilegiert, unbeugsam „Siri Hustvedt – Dance Around the Self“ ist ein feinsinniges Porträt der erfolgreichen Schriftstellerin. Virtuos zeigt die Dokumentation den Weg einer Frau, die sich ihren Platz in der Literatur an der Seite ihres Mannes Paul Auster erkämpft hat. Hustvedts Privilegien blendet der Film allerdings dezent aus. VON URSULA KÄHLER
Caren Miosga und der Fall Fernandes : Der autoritäre Hilferuf Komplexe Fragen, einfache Antworten: Bei Caren Miosga wird „digitale Gewalt“ emotional aufgeladen, juristisch verkürzt und politisch zugespitzt verhandelt – mit auffällig homogener Gästerunde und weitreichenden Forderungen. VON MIA KILIAN
Fall Ulmen/Fernandes : Spontane Empörung oder vorbereitete Kampagne? Der Fall Ulmen/Fernandes erhitzt die Gemüter. Die Chronologie der Ereignisse lässt allerdings Zweifel an den spontanen Solidarisierungswellen aufkommen. Von der Interview-Veröffentlichung über die Rolle von HateAid bis zum Gesetzesentwurf wirkt alles wie eine kuratierte Kampagne. VON ANTJE JELINEK
Fernandes gegen Ulmen : Die Demo vor dem Urteil Die Anschuldigungen von Collien Fernandes gegen Christian Ulmen eröffnen der Politik die Chance, längst geplante Maßnahmen wie die Klarnamenpflicht im Internet voranzutreiben. Der Fall zeigt, wie private Tragödien zum Spielfeld für politische Inszenierungen werden können. VON GERHARD STRATE
Meistgelesene Artikel 2025: Juni : Wenn Frau-Sein zur Gefühlsfrage wird, können wir uns nicht mehr für Frauenrechte einsetzen Zehn Jahre war Faika El-Nagashi Politikerin der österreichischen Grünen. Wegen ihrer Positionen als lesbische Feministin in der Trans-Debatte geriet sie jedoch ins Visier queerer Aktivisten. Nun erklärt sie ihren Austritt aus der Partei. Dies war der meistgelesene Cicero-Artikel im Juni. VON FAIKA EL-NAGASHI
Sechsteiler in der ARD-Mediathek : „Mozart/Mozart“ ist mehr als nur eine misslungene Serie „Mozart/Mozart“ präsentiert sich als Produkt zeitgenössischen Erzählfernsehens. Vor allem aber ist die ARD-Serie ein Symptom für einen Diskurs, der sich progressiv nennt, aber unfähig ist, zwischen Toleranz und Selbstverleugnung zu unterscheiden. VON NASRIN AMIRSEDGHI
Wehrpflicht für Frauen : Es kann nicht nur eine Hälfte der Bevölkerung den Preis zahlen Wenn es hart auf hart kommt, sollten wir bei der Verteidigung auf niemanden verzichten müssen. Das ist insbesondere auch im Interesse von Frauen. Denn erweist sich unsere Verteidigung nicht als maximal wehrhaft, ist es mit der Gleichberechtigung sowieso dahin. VON CAROLINA KAUBE
Stadtbild-Debatte : Ohne Leitkultur keine Gleichberechtigung Postmoderne Feministinnen leugnen ihre eigene Lebensrealität, sobald es um den zugewanderten Islam geht. Sie sind blind für den Widerspruch zwischen Multikulturalismus und Gleichberechtigung der Geschlechter. VON MIRJAM EPSTEIN
Stadtbild-Debatte : Seit wann ist es feministisch, Probleme mit kriminellen Ausländern zu ignorieren? Die Auseinandersetzung um Friedrich Merz’ Satz berührt ein tieferes Thema: Wie ehrlich ist der Westen noch, wenn es um seine eigenen Werte geht? Ein Feminismus, der aus Angst vor falschen Zuschreibungen schweigt, verrät sein Ziel. Freiheit braucht Klarheit – auch, wenn sie unbequem ist. VON ALEXANDER STEFFEN
Merz heizt Debatte um Wehrpflicht für Frauen an : Für die Linke hört Gleichheit an der Kasernentür auf 114.000 neue Soldaten braucht die Bundeswehr – und Friedrich Merz macht den Vorschlag, die Wehrpflicht auf Frauen auszudehnen. Doch die „feministische“ Linke will sich den Rocksaum nicht schmutzig machen: Rechte ja, Pflichten nein. VON MIRJAM EPSTEIN
Die SPD will Catcalling bestrafen : Ein Hoch auf die Viktimisierung Die SPD will verbale sexuelle Belästigung, sogenanntes Catcalling, unter Strafe stellen. So werden Bagatellen politisiert und in Gesetze gegossen – und Frauen auf die Opferrolle festgeschrieben. VON MIRJAM EPSTEIN
Täterschutz aus politischer Korrektheit : Grüner Elitenfeminismus Die Grünen verstehen sich als feministische Partei – doch ihr Engagement für Frauenrechte scheint selektiv: lautstark für Karrierefrauen, auffallend still bei alltäglicher Bedrohung weiblicher Freiheit. Der dramatische Anstieg sexueller Übergriffe seit 2015 interessiert sie nicht. VON GIDEON BÖSS