Katherina Reiche im Porträt Die regierende Provokation Katherina Reiche polarisiert wie keine Zweite im Kabinett. Die Chemiediplomandin aus Brandenburg, die einst in der DDR aufwuchs, ist heute Wirtschaftsministerin – und die unbequemste Stimme der Koalition. Sie spricht aus, was Merz nur denkt. An der CDU-Basis wird sie dafür gefeiert. VON CHRISTIAN WILP
Update zum „Kniefall vor der Unvernunft“ : Der Schatten des Atomausstiegs wird länger Vom ersten „Kniefall“ vor der Anti-Atomkraft-Bewegung bis zur heutigen Energiepolitik zieht sich eine Linie strategischer Fehlentscheidungen durch die Geschichte der Bundesrepublik. Trotz wachsender Zweifel und internationaler Kritik hält die Politik stur am Ausstieg fest. VON ULRICH GRÄBER
Mehr Rationalität bitte! : Die Energiewende ist noch teurer, als Sie glauben Von milliardenschweren Netzinvestitionen über teure Speicherlösungen bis hin zu Fehlplanungen im System: Die Energiewende ist viel teurer als uns versprochen wurde. Eine ehrliche Debatte ist dringend nötig. VON ULRICH WAAS
Solarförderung vor dem Aus? : Reiches Kurs bringt Energiewende ins Wanken Die Pläne von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche zur Streichung der EEG-Vergütung für kleine Solaranlagen lösen heftige Kritik aus – und legen zugleich einen zentralen Widerspruch der Energiewende offen: Erneuerbarer Strom ist ohne staatliche Förderung offenbar nicht wettbewerbsfähig. VON ULRICH GRÄBER
Deutschland und der Irankrieg : Trump-Kritik und Nichtstun sind kein geopolitisches Konzept Deutschland versteckt sich im Irankrieg hinter dem Völkerrecht, während andere die „Drecksarbeit“ erledigen. Besonders schräg ist der Vorwurf an die USA, sie habe keine Strategie – als wäre schlau daherreden und Nichtstun das bessere Konzept. VON BEN KRISCHKE
Galoppierende Deindustrialisierung : Wenn die Wirtschaft fällt, fällt die Demokratie Nicht mangelnde „Demokratieförderung“, sondern Krisen und Abstiegsängste treiben Menschen in die Arme extremer Kräfte. Hohe Energiekosten und industrieller Niedergang gefährden das Fundament der Demokratie. Wer sie retten will, muss ihre wirtschaftlichen Grundlagen sichern. KOLUMNE: UNGEFILTERT VON WOLFGANG KUBICKI
Neuausrichtung dringend erforderlich : Warum die deutsche Klimapolitik in Wirklichkeit nicht nachhaltig ist Deutschlands Klimapolitik verfehlt ihre Ziele und belastet Wirtschaft und Gesellschaft. Statt dirigistischer Eingriffe braucht es eine grundlegende Neuausrichtung hin zu Effizienz, Technologieoffenheit und internationaler Kooperation. GASTBEITRAG VON RUPERT PRITZL
Friedrich Merz und der Atomausstieg : Irreversibel? Der Iran-Krieg hat die völlige Verwirrtheit der deutschen Energiepolitik überdeutlich gemacht. Eine naheliegende Lösung schließt Kanzler Merz trotz Steilvorlage von Ursula von der Leyen mit Verweis auf irreversible Entscheidungen seiner Vorgänger aus. VON ULRICH GRÄBER
Energiewende : Hat sich das grüne Märchen ausgeträumt? Medien und Politiker zeichnen die Vision eines klimaneutralen und trotzdem wohlhabenden Deutschlands. Die Realität: Stromüberschüsse, die Deutschland teuer entsorgen muss, und ein Industriestandort, der an Wettbewerbsfähigkeit verliert. VON MIA KILIAN
Energiepolitik in der Sackgasse : SMR-Reaktoren: Deutschlands Chance für stabile Strompreise Industrie, Rechenzentren, Chemie: SMR-Kraftwerke könnten den Energiebedarf großer Sektoren zuverlässig decken und Kosten senken. Während Politiker noch über Risiken diskutieren, zeigen internationale Studien das volle Potenzial dieser kleinen modularen Reaktoren. VON ULRICH GRÄBER
Grüner 10-Punkte-Plan zur Energiewende : „Genossen, ihr müsst tiefer graben!“ Die Grünen haben einen 10-Punkte-Plan zur Energiewende präsentiert – und der strotzt nur so vor Realitätsverweigerung. Die Palette reicht von unbezahlbaren Netzträumen bis zur absurden Vorstellung, die Industrie solle sich künftig nach Wind und Wetter richten. VON ULRICH GRÄBER
Film der Woche: „Der Schimmelreiter“ : Deichbruch für Dummies Bereits die Nazis haben Theodor Storms Novelle „Der Schimmelreiter“ für ihre Ideologie missbraucht. Nun erscheint eine moderne Adaption, die sie für Klima-Alarmismus instrumentalisiert – und dabei ihr Publikum für unmündig erklärt. VON URSULA KÄHLER
Windenergie : Nordsee-Gipfel: Vom Winde verweht Der Nordsee-Gipfel feiert Offshore-Wind als Schlüssel zu bezahlbarem Strom und europäischer Unabhängigkeit – doch es sind leere Versprechen. Verzögerungen, steigende Kosten, Netzengpässe und neue Subventionsforderungen stellen die Gipfel-Beschlüsse infrage. VON ULRICH GRÄBER
Friedrich Merz bezeichnet Atomausstieg als Fehler : Der Abrechnung mit der Energiewende müssen Taten folgen Selbst Bundeskanzler Friedrich Merz erklärt den Atomausstieg inzwischen zum strategischen Fehler. Doch auf die späte Einsicht folgen bislang keine Taten. Der Irrweg Energiewende, der Milliarden kostet und die Versorgungssicherheit gefährdet, wäre nur mit einer Rückkehr zur Kernenergie zu korrigieren. VON ULRICH GRÄBER
Ein energiewirtschaftlicher Rückblick : Die Pyrrhussiege der Energiewende Rekordanteile erneuerbarer Energien, aber zu welchem Preis? Die Bilanz der deutschen Energiewende: enorme Investitionen, steigende Kosten für Steuerzahler und Stromkunden, wachsende Importabhängigkeit und ungelöste Systemprobleme wie Dunkelflauten und Netzausbau. VON ULRICH GRÄBER