Rassismus an der Berliner Volksbühne Selektion am Badebecken Die Berliner Volksbühne leistet sich ein temporäres Schwimmbad „für alle“. Doch an diesem Freitag sollte nur dunkelhäutigen Menschen Zugang gewährt werden. Das erinnert nicht nur an Rassentrennung wie im Apartheid-Südafrika – sondern ist es auch. VON ALEXANDER MARGUIER
Studies vs. Science : Elite-Unis als Orte westlicher Selbstzerfleischung Der Fall Jason Arday verweist auf ein tieferes Dilemma der westlichen Spitzenuniversitäten: Wie lässt sich Exzellenz mit dem Anspruch auf Diversität verbinden? Der Versuch, diesen Widerspruch durch eine Politisierung der Wissenschaft zu überbrücken, untergräbt die Idee der Universität selbst. VON HANS MARTIN ESSER
Plagiatsvorwurf gegen Rassismusforscher Jason Arday : Identitätspolitik ersetzt Wissenschaft Der Cambridge-Professor Jason Arday steht wegen Plagiatsvorwürfen unter Druck. Doch der Fall ist mehr als eine rein akademische Affäre. Er wirft die Frage auf, ob westliche Universitäten wissenschaftliche Maßstäbe überhaupt noch unabhängig von identitätspolitischen Debatten anwenden. VON JAN UPHOFF
Religiöse Gesten im Profifußball : Doppelmoral im Mittelkreis Der deutsche Fußball diskutiert religiöse Symbolik nicht nach einheitlichen Maßstäben, sondern entlang kulturell-politischer Sensibilitäten – christliche Sichtbarkeit wird problematisiert, islamistische Sichtbarkeit jedoch häufig bagatellisiert. Der Fall Felix Nmecha zeigt das erneut eindrucksvoll. VON JAN UPHOFF
Vielfalt, Gleichstellung und Inklusion : DEI-Programme: Der teuerste Wasserkopf der deutschen Wirtschaft Während Konzerne Mannschaften ausdünnen und Sparprogramme fahren, bleibt eine Funktion unangetastet: der Diversitätsapparat. Dabei glauben selbst die Träger nicht mehr an den Sinn von DEI. Eine Bestandsaufnahme aus zwei Jahrzehnten in der Personalbranche. VON THOMAS HARTENFELS
„Das Interview“ mit Tijen Onaran : „Resilienz lernt man nur durch Herausforderungen“ Die Unternehmerin Tijen Onaran setzt sich als erfolgreiche Rednerin und Autorin für Female Empowerment ein. Im Gespräch erklärt sie, warum ihre soziale Herkunft ihre „Superpower“ ist – und weshalb Deutschland wieder positiver über Leistung sprechen muss. INTERVIEW MIT TIJEN ONARAN