Der „Spiegel“ deckt mal wieder rechte Netzwerke auf Suche impotenten Mann zum Lesen Und wieder eine Party. Und wieder wimmelt es von Rechten. Der „Spiegel“ hat sich auf der Geburtstagsfeier eines Milch-Milliardärs umgeschaut. Was er dort fand, waren muhende Kühe und laute Unkenrufe. Was er daraus machte: ein journalistisches Lehrstück in sinnfreier Assoziation. VON RALF HANSELLE
Entwarnung für Olaf Scholz : „Spiegel“ gestattet Rom-Besuch Muss der Kanzler Giorgia Meloni die Hand geben? Diese Frage stellt sich ein Nachrichtenmagazin und gibt die erlösende Antwort: Er soll - sofern er die Warnungen des Korrespondenten vor dieser forschen Italienierin berücksichtigt. VON FERDINAND KNAUSS
Christian Lindner und sein Baukredit : Ein Skandal, der keiner ist Christian Lindner hat, bevor er Bundesfinanzminister wurde, einen Baukredit für sein Eigenheim aufgenommen. Jetzt fordern der „Spiegel“ und Transparency International, er möge darlegen, dass er dabei keine Vorzugskonditionen bekommen hat. Damit wird die Beweislast umgekehrt: Nicht der Vorwurf muss belegt werden, sondern der „Angeklagte“ soll seine Unschuld beweisen. Wenn das Schule macht, dann gute Nacht Rechtsstaat. VON HUGO MÜLLER-VOGG
Der Spiegel über Axel Springer : Sagen, was passt Der Spiegel nimmt die Causa Julian Reichelt zum Anlass, um mit dem Springer-Konzern abzurechnen. Dafür scheint den Hamburgern jedes Mittel recht: Informationen werden weggelassen, Nebensächliches wird aufgeblasen und Springer-Chef Mathias Döpfner als „Staatsfeind“ diskreditiert. VON BEN KRISCHKE
Claas Relotius im Interview : Bad Boy Relotius Vor gut drei Jahren erschütterte die „Causa Relotius“ die deutsche Presselandschaft. Dem „Spiegel“-Journalisten Claas Relotius war es gelungen, jahrelang gefälschte Reportagen zu veröffentlichen. Nun spricht er im Schweizer Magazin „Reportagen“ erstmals öffentlich über seinen Fall. EIN FUNDSTÜCK DER CICERO REDAKTION