Landauf, landab Mehr als eine Statue Eine norddeutsche Protestantin trifft auf die Lebenswelt des österreichischen Katholizismus. Zwischen Herrgottswinkeln, Fahrzeugsegnungen und Weihwasser blickt Sophie von Maltzahn auf Kulturunterschiede. Von Versöhnung, göttlicher Liebe und ihrer heiß geliebten Lourdes-Madonna. VON SOPHIE VON MALTZAHN
Landauf, landab : Kometen und andere Zeichen Um zwei Uhr nachts erschien etwas am Firmament - etwa der Friedensfürst? Nein, diesmal nicht, aber die Nordlichter strahlten eine grün-lilane Augenweide in den Himmel. Davon berichtet Sophie von Maltzahn. VON SOPHIE VON MALTZAHN
Christenverfolgung in Nigeria : Das Schweigen der Kirchen Die Kirchen in Deutschland engagieren sich zwar gerne für Flüchtlinge und gegen „Islamophobie“ – aber wenn Christen in Nigeria von Muslimen massenhaft ermordet werden, bleiben sie indifferent. Wer sich nicht einmal für seine eigenen Glaubensbrüder und -schwestern einsetzt, hat als moralische Instanz versagt. VON GIDEON BÖSS
Wokeness in der Kirche : Vom Segen der Anarchie Die Menschheitsrevolution, die sich im Buch der Bücher vergraben findet, wird vom kirchlichen Personal immer weiter verschüttet. Es ist Zeit, der bepredigenden Bevormundung freisinnig entgegenzutreten. Die Kirche muss sich wandeln, jedoch nicht im Sog der gegenwärtigen Zeit. VON FRANK A. MEYER
Nach der Papstwahl : „Pauschale Modernisierung mahne ich nicht an“ Kardinal Walter Kasper ist ein Urgestein des Vatikans. An zwei Konklaven war er direkt beteiligt. Mit drei Päpsten hat er eng zusammengearbeitet. Nun erlebt er die Wahl des vierten. Ein Gespräch über Leo XIV., den „Synodalen Weg“ und Ratzingers Witze. IM GESPRÄCH MIT KARDINAL WALTER KASPER
Neues Bundeskabinett : Merz’ geistig-moralische Wende In der Kabinettsliste von Friedrich Merz schlummert ein wenig Kulturkampf. Der neue Kulturstaatsminister Wolfram Weimer könnte zur konservativen Restauration aufrufen. Auch Karin Prien wird im ehedem grünen Familienministerium anti-woke Akzente setzen. VON VOLKER RESING
Osterbotschaft : Die Kirchen setzen dem Niedergang des Christentums in Deutschland nichts entgegen Die Unfähigkeit der (rasant schrumpfenden) Volkskirchen, auf ihre Krise mit der notwendigen Ernsthaftigkeit zu reagieren, gefährdet die Zukunft des Christentums im Land und damit auch das christlich-jüdische Erbe, auf dem unsere westliche und aufgeklärte Gesellschaft ruht. VON GIDEON BÖSS
Was soll der Sozialstaat leisten? : Gott und das Bürgergeld Jedem Bürger ein bedingungsloses Grundeinkommen zu geben, ist gerade aus christlicher Sicht unvernünftig, weil es falsche Anreize setzt zur Verweigerung von Arbeit zu Lasten der Mehrheit. Aufgabe des Staates ist die Ermöglichung von Freiheit: zu Unternehmungen und zu Arbeit und Leistung. VON PETER SCHALLENBERG
Migrationspolitik und christliche Soziallehre : Gerecht und vernünftig Der Migrationskurs der Union stößt bei den christlichen Kirchen teilweise auf Kritik. Der römisch-katholische Moraltheologe Peter Schallenberg erklärt, warum eine Verschärfung der Migrationspolitik mit der katholischen Soziallehre vereinbar ist. EIN GASTBEITRAG VON PETER SCHALLENBERG
Weihnachten und „Heiliges Jahr“ : Das Schöne und das Wahre Wir alle sind vom Anspruch, moralisch perfekt zu sein, rettungslos überfordert. Da könnte die christliche Sicht des Menschen helfen, weil sie alle Menschen als Sünder versteht, die auf die Gnade Gottes angewiesen sind. Das sorgt für moralische Entlastung. EIN GASTBEITRAG VON MANFRED LÜTZ
Weihnachten : Jesu Botschaft kennt keine Brandmauer Mit Jesus Christus kam das göttliche Gebot der Feindesliebe in die Welt, aber gerade nicht der Ruf nach dem Ressentiment. Ressentiments verstellen gerade den christlichen Weg, der aus der Kränkung herausführt. VON BERND STEGEMANN
Was bedeutet Weihnachten wirklich? : Die Welt ist noch nicht fertig Die Weihnachtsgeschichte ist die wohl berühmteste Erzählung der Menschheit. Doch die Menschwerdung scheint nicht in unser modernes Denken zu passen. Vielleicht bleibt eine Sehnsucht nach einer Wirklichkeit, in der Unmögliches möglich wird und in der die Normalität zerreißt. VON ECKHARD NORDHOFEN
Der schleichende Untergang von Gotteshäusern : Die Kirche verlässt das Dorf In Deutschland stehen immer mehr Gotteshäuser leer. Wie soll die postreligiöse Gesellschaft mit den architektonischen Spuren des christlichen Gottes umgehen? VON GIDEON BÖSS
Weltweite Christenverfolgung : „Die Lage hat sich insgesamt verschlechtert“ Ein aktueller Bericht über Christenverfolgung kommt zu einem ernüchternden Ergebnis. Im Interview spricht Florian Ripka, Geschäftsführer von „Kirche in Not“, über neue Entwicklungen, den Islamismus und das Problem verzerrter Mediendarstellungen. INTERVIEW MIT FLORIAN RIPKA