Julia Klöckner im Porträt Nicht nett In der Merkel-CDU war Julia Klöckner die „Vorsitzende der Herzen“. Als Brückenbauerin zwischen den Merkelianern und der Merz-CDU ist sie unabdingbar. Warum die Bundestagspräsidentin nun zur Zielscheibe der Linken wurde. VON VOLKER RESING
Das Amt der Bundestagspräsident braucht Authentizität : Die Kritik an Julia Klöckner ist verfehlt In einer Berliner Politlandschaft voller Profilierungsdefizite sticht eine Persönlichkeit hervor: Bundestagspräsidentin Julia Klöckner. Mit klarer Haltung, sichtbarer Präsenz und einer authentischen Interpretation ihres Amtes verleiht sie dem Parlament neue Relevanz. VON DIRK NOTHEIS
Verfassungswidrige Vorgaben : Bundespräsidentenwahl: So wird das nichts In zwei Wochen soll Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wiedergewählt werden. Doch die strikten Coronatest-Regeln, die sich Parlamentschefin Bärbel Bas für die Bundesversammlung ausgedacht hat, gefährden das gesamte Prozedere. Verfassungsklagen sind zu erwarten. VON JENS PETER PAUL
AfD im Bundestag : Alle gegen eine Die Wahlniederlage des AfD-Politikers Michael Kaufmann bei der konstituierenden Sitzung des Deutschen Bundestags zeigt, die Partei wird auch in den kommenden vier Jahren als Störgeräusch wahrgenommen werden. Doch ist das konsequente Blockieren eines AfD-Abgeordneten im Sinne der Demokratie? VON BEN KRISCHKE
Neue Bundestagspräsidentin : Bärbel wer? Mit Bärbel Bas übernimmt nach dem politischen Schwergewicht Wolfgang Schäuble eine kaum bekannte Politikerin das zweithöchste Amt im Staat. In ihrer Antrittsrede forderte die aus einfachen Verhältnissen stammende Duisburgerin die Parlamentarier dazu auf, den Menschen mehr zuzuhören – und nicht nur denen, die laut schreien. VON MORITZ GATHMANN
Lammert-Rede im Bundestag : „Es wird Zeit, dass im Parlament wieder gestritten wird“ Der scheidende Bundestagspräsident Norbert Lammert hat in seiner letzten Ansprache vor einem Scheitern der Demokratie gewarnt. Die Abgeordneten forderte er dazu auf, ihre Kontrollfunktion gegenüber der Regierung ernster zu nehmen. Cicero veröffentlicht die Rede im Wortlaut VON NORBERT LAMMERT