30 Jahre UN-Tribunal in Den Haag In München verhaftet, in Den Haag verurteilt Vor 30 Jahren begann in Den Haag der Prozess gegen den serbischen Kriegsverbrecher Duško Tadić, der in München erkannt und verhaftet wurde. Unser Autor erzählt die erstaunliche Geschichte hinter dem ersten Kriegsverbrecherprozess in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg. VON ALEXANDER RHOTERT
20. Todestag von Slobodan Milošević : Der „Schlächter des Balkans“ ist tot, doch sein Erbe lebt fort Er wollte ein Großserbien schaffen – um den Preis von Krieg, Vertreibung und Massakern. Slobodan Milošević führte in den 1990er-Jahren Kriege gegen Kroatien, Bosnien und Kosovo. Nun jährt sich sein Todestag zum 20. Mal. Doch sein Erbe lebt fort. VON ALEXANDER RHOTERT
Sicherheitspolitische Lektion für Berlin und Brüssel : Der CIA-Direktor fährt nach Bosnien Während die EU in jahrzehntelangen Mühen die bosnischen Serben nicht von ihren Sezessionsplänen abbrachte, reüssiert der amerikanische Auslandsgeheimdienst mit einer Mischung aus Pragmatismus und Druck. VON ALEXANDER RHOTERT
Der Völkermord von Srebrenica : Gedenken ist wichtig, aber bitte auch Aufklärung! Im nächsten Jahr werden die Vereinten Nationen erstmals offiziell der Opfer des Völkermords im bosnischen Srebrenica gedenken. Doch wie konnte es überhaupt soweit kommen? Die Antwort auf diese Frage wird von allen damaligen Akteuren vermieden. GASTBEITRAG VON ALEXANDER RHOTERT
25 Jahre nach Ende des Bosnienkriegs : Auf dem Westbalkan droht die Wiederholung der Geschichte 25 Jahre nach dem Abkommen von Dayton ist Bosnien-Herzegowina ein paralysierter Staat. Spaltet sich der serbische Landesteil ab, droht ein Dominoeffekt, der kaum friedlich verlaufen dürfte. Wie die EU jetzt gegensteuern kann. EIN GASTBEITRAG VON ALEXANDER RHOTERT UND OLIVER ROLOFS
25. Jahrestag von Srebrenica : Die Bilder leben fort Robert McNeil zählte 1996 zu den ersten Gerichtsmedizinern, die das Massaker von Srebrenica untersuchen konnten. Seine Albträume aus dieser Zeit verarbeitete der Schotte mit Hilfe von Kunst und Malerei. VON ROBERT MCNEIL