Schule und Migrationskrise In der Bildung haben wir es nicht geschafft Im August 2025 zogen die Medien der Republik Bilanz, ob sich die Prophezeiung von Angela Merkel „Wir schaffen das“ bewahrheitet hat. Die Resultate bei der Integration der Flüchtlinge sind ernüchternd. In der Bildung ist das Versagen besonders eklatant. VON RAINER WERNER
Zwischen Tradition und Anspruch : Das Gymnasium ist kein Auslaufmodell Trotz anhaltender Kritik und Forderungen nach einer Einheitsschule belegen aktuelle Daten, dass das Gymnasium in Deutschland Spitzenleistungen erbringt, Bildungsgerechtigkeit fördert und ein Garant für den gesellschaftlichen Wohlstand ist. VON KLAUS ZIERER
Migrantenquoten an Schulen? : Karin Prien spricht ein existenzielles Problem an Bundesbildungsministerin Karin Prien denkt öffentlich darüber nach, ob das dänische Modell der Migrantenquoten ein Vorbild für deutsche Schulen sein könnte. Das zeigt, dass Prien den Ernst der Lage versteht: Die unkontrollierte Zuwanderung seit 2015 überfordert das Schulsystem gnadenlos. VON MATHIAS BRODKORB
Debatte um Smartphones in Schulen : Deutschland ist digital naiv Immer mehr Länder haben ein Smartphone-Verbot in Schulen durchgesetzt. Jetzt wird auch in Deutschland über die Grenzen der Mediennutzung debattiert. Höchste Zeit, wenn einem die Gesundheit von Kindern noch etwas wert ist. VON RALF HANSELLE
Vor dem Bundesparteitag : Die FDP sollte die Partei der Bildung sein – und Big Tech einhegen Eine Gesellschaft der Freiheit gibt es nur mit gebildeten Bürgern. Die Voraussetzungen dafür schwinden im Zeitalter der Digitaltechnologie. Eine erneuerte FDP sollte dem Niedergang entgegentreten und umfassende Bildung zu ihrem Kernanliegen machen. VON DIETMAR HANSCH
Habeck und die Legasthenie : Die Grünen lenken ab vom bildungspolitischen Versagen In der akademisierten Mittelschicht ist es attraktiv, schlechte Leistungen der Kinder im Lesen und Schreiben als schicksalhafte Störung einzuordnen, anstatt Verantwortung für sie zu übernehmen. Das wissen auch die Grünen – und nutzen es im Wahlkampf. VON MIRIAM STIEHLER
KI an Schulen? : Winfried Kretschmanns erschreckende Bildungsferne Baden-Württembergs grüner Ministerpräsident fordert mehr Künstliche Intelligenz an Schulen. Damit offenbart er ein erschreckendes Banausentum und ein inhumanes Verständnis von Bildung. VON FERDINAND KNAUSS
Berliner Schulen im freien Fall : Leistungsfeindlichkeit als Prinzip Vergleichstests zeigen: Die Fähigkeiten Berliner Schüler sind auf einem neuen Tiefpunkt angekommen. Dies liegt an einer verfehlten Schulreform und am Unwillen der Bildungspolitik, sich dem Rat von Experten zu öffnen. VON RAINER WERNER
Serie: Bildungsmisere, Teil 5 : Frühjahrsputz im Bildungswesen: Staubwischen mit dem Vorschlaghammer Agiler Frontalunterricht steigert die Konzentration und erhöht die Lernmenge pro Schüler und Stunde. Doch was ist mit Lehrern, die nicht gut erklären können? Unsere Autorin ist für eine radikale Lösung. VON MIRIAM STIEHLER
Unterrichten als Handwerk : Wie unsere Lehrer besser werden können Alle wichtigen Lernstudien weisen nach, dass der Lernerfolg der Schüler in erster Linie von der Lehrkraft abhängt. Während die Bildungspolitik das Heil gern in strukturellen Reformen sucht, liegt das größte Potential für Schulqualität in der Verbesserung des Unterrichts. VON RAINER WERNER
Geschichtsunterricht : Vom Elend der historischen Bildung Schüler offenbaren große historische Wissenslücken. Politiker verbiegen die Geschichte, wenn es ihnen opportun erscheint. Der Geschichtsunterricht sollte der Wahrhaftigkeit verpflichtet sein und auch die demokratische Identität der Nation stärken. VON RAINER WERNER
Serie: Bildungsmisere, eine Erwiderung auf Teil 1 : Ist Maria Montessori an der deutschen Bildungsmisere schuld? Maria Montessori taugt nicht dazu, zur Ikone einer Laissez-Faire Pädagogik stilisiert zu werden. Richtig ist allenfalls, dass neuerdings vermehrt eine falsch verstandene, einseitig verkürzte Montessori-Rezeption als Ausrede für Bequemlichkeit instrumentalisiert wird. VON HEINER BARZ
Serie: Bildungsmisere, Teil 1 : Warum die Misere schon im Kindergarten ihren Anfang nimmt Nach 50 Jahren „Situationsansatz“ und Montessori-Einflüssen bestimmen die Kleinsten in der KiTa, aber können kaum mit der Schere schneiden. Ein Großteil ist in Sprach- oder Ergotherapie. Wie konnte es so weit kommen, und was müssen wir ändern? VON MIRIAM STIEHLER
Der feine Unterschied : Wie die Gendersprache unseren Schülern schadet Gegen den Willen der Mehrheit hat die Gendersprache Bastionen in Verbänden und Institutionen erobert. Auch viele Redakteure in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten pflegen diese Sprachvariante. Schülern und ausländischen Deutschlernern erweisen sie damit einen Bärendienst. VON RAINER WERNER
Schule : Kulturkampf um die richtige Unterrichtskultur Seit Jahren werden die Lernleistungen unserer Schüler schlechter. Neben der größer gewordenen Diversität in den Klassenzimmern gibt es noch eine andere Ursache: Ein Kulturkampf gegen erfolgreiche Lernmethoden untergräbt das Leistungsprinzip. VON RAINER WERNER