„America First“ und dann? : Ein Krieg gegen das eigene Credo Er versprach, Amerikas endlose Kriege zu beenden. Nun hat Donald Trump selbst einen begonnen. In den Vereinigten Staaten beginnt die Debatte über Stärke, Verantwortung und die Grenzen von „America First“ jetzt von Neuem. VON LISA DAVIDSON
Epstein-Files : Die Unmoral der späten Empörung Je mehr Menschen eine Situation beobachten, desto geringer die Wahrscheinlichkeit individuellen Eingreifens. Im Fall Epstein hat dieser Mechanismus eine globale Dimension entfaltet. Das offenbart auch ein gesamtgesellschaftliches Problem. VON LISA DAVIDSON
Trumps Rede zur Lage der Nation in den USA : Triumph auf der Bühne, Zweifel im Land Donald Trump hielt die längste State-of-the-Union-Rede der Geschichte – und bewegte politisch kaum etwas. Er sprach von einer goldenen Ära, doch das Land blickt längst durch unterschiedliche Wirklichkeitsfilter auf denselben Abend. VON LISA DAVIDSON
Andrew Mountbatten-Windsor und die Epstein-Akten : Wie eine Monarchie lernt, gegen sich selbst zu ermitteln Es war die erste Verhaftung eines britischen Royals seit fast vier Jahrhunderten. Der Fall Andrew Mountbatten-Windsor zeigt, dass Institutionen nicht an Empörung wachsen, sondern daran, auch gegen die eigenen Reihen zu handeln. VON LISA DAVIDSON
Selektive Empörung über ICE : Der „Deporter in Chief“ war Barack Obama, nicht Donald Trump Die US-Behörde ICE gilt jetzt als Inbegriff staatlicher Härte. Doch ihren Abschiebungsrekord erzielte sie unter Barack Obama – dem „Deporter in Chief“. Damals blieb der Aufschrei allerdings aus. Das zeigt: Die ICE-Debatte ist moralisch aufgeladen und analytisch unterkomplex. VON LISA DAVIDSON
Epstein und Russland : Kompromat als geopolitisches Instrument Polens Ministerpräsident lässt mögliche Verbindungen zwischen Jeffrey Epstein und russischen Geheimdiensten untersuchen. Was bislang als moralischer und medialer Skandal verhandelt wurde, rückt damit in den Bereich staatlicher Sicherheitsinteressen. VON LISA DAVIDSON
„Epstein Files“ : Anatomie eines Systems Das US-Justizministerium veröffentlicht die „Epstein Files“ – zuletzt drei Millionen Seiten, 180.000 Bilder und mehr als 2000 Videos. Die Akten könnten die Frage beantworten: Wie ist es Jeffrey Epstein gelungen, sein System zu bauen? Epstein bot nicht Geld, sondern Zugang. VON LISA DAVIDSON
US-Debatte über Epic City : Wie ein Siedlungsprojekt einen Streit über Integration auslöst Wer als Westler in islamische Länder reist, muss sich anpassen. Sollte das andersherum nicht auch gelten? Darüber wird in Texas und darüber hinaus heftig gestritten – wegen eines großen muslimischen Siedlungsprojektes, das auch Kernfragen der Integration berührt. VON LISA DAVIDSON
Debatte um US-Einwanderungsbehörde : Warum ICE seine Mission kaum erfüllen kann Die US-Einwanderungsbehörde ICE steht unter beispiellosem Druck. Während interne Probleme die Arbeit erschweren, sabotieren sogenannte Sanctuary-Regelungen und zunehmend gewalttätige Proteste die Durchsetzung geltenden Rechts. Die Widersprüche sind politisch gewollt – auf beiden Seiten. VON LISA DAVIDSON
Debatte um ICE-Einsätze in den USA : Warum sollen illegale Einwanderer unantastbar sein? In Frankfurt musste unsere Autorin beweisen, dass ihre Ehe keine Scheinehe ist. In Minneapolis gehen Menschen auf die Straße, um illegale Einwanderer zu schützen. In der Debatte über ICE-Einsätze fehlt die entscheidende Feststellung: Warum darf der Rechtsbruch nicht mehr benannt werden? VON LISA DAVIDSON
US-Debatte über Venezuela-Einsatz : Was gilt denn nun? „America First“ oder Imperialismus? Für ihren Venezuela-Einsatz wird die Trump-Administration aus verschiedenen politischen Lagern kritisiert. Während die Demokraten verfassungsrechtlich argumentieren, ist das MAGA-Lager gespalten. Es scheint nicht mehr klar, ob „America First“ angesagt ist oder Imperialismus? VON LISA DAVIDSON
Veröffentlichung der Epstein-Akten : Ein Apparat, der Transparenz verspricht, aber nicht liefert Im Epstein-Fall hat das US-Justizministerium Transparenz versprochen. Bisher sorgen verpasste Fristen, verschwundene Akten und selektive Veröffentlichungen aber vor allem für Chaos. Auffällig ist zudem: Präsident Trump taucht bisher kaum auf. VON LISA DAVIDSON
Gesetz zur Freigabe der Epstein-Akten : Trump unterschreibt – und beide Parteien zittern Die Veröffentlichung der Epstein-Akten war ein Wahlversprechen von Donald Trump. Stattdessen führt erst ein parteiinterner Aufstand der Republikaner zu ihrer Veröffentlichung. Während sich Demokraten als moralische Instanz inszenieren, offenbaren die Akten, dass beide Parteien Dreck am Stecken haben. VON LISA DAVIDSON
Krise bei der BBC : Wie man sich mit einem Schnitt selbst zerlegt Der Rücktritt von Tim Davie und Deborah Turness erschüttert die BBC. Die Manipulationsvorwürfe rund um eine Dokumentation über Donald Trump treiben den Sender in eine Identitätskrise, die weit über Personalfragen hinausreicht. VON LISA DAVIDSON
Zohran Mamdani und die USA : Wenn Mamdani die demokratische Zukunft ist, gehört die Zukunft Trump New York hat einen neuen Bürgermeister – jung, muslimisch, sozialistisch. Doch jenseits der Küstenmetropolen steht Zohran Mamdani für ein Amerika, das die meisten Amerikaner gar nicht wollen. Dem Trumpismus dürfte seine Wahl neuen Aufwind geben. VON LISA DAVIDSON