Mascha Schilinski im Porträt : Die Freischwimmerin „In die Sonne schauen“ bescherte Mascha Schilinski den internationalen Durchbruch. Ihr experimenteller Regiestil ist dabei ein Spiegel ihres eigenen Lebens. Porträt einer Regisseurin, die ohne Masterplan, aber mit großer Neugier ihren eigenen Weg ging. VON URSULA KÄHLER
Kritik an Influencer Ben Berndt wegen Höcke-Interview : Der mit dem Teufel sprach Ein Podcaster hat sich mehr als vier Stunden lang mit dem AfD-Politiker Björn Höcke über seinen Werdegang und seine Überzeugungen unterhalten. Linke Medien drehen deshalb regelrecht durch, allen voran der „Spiegel“ – und bescheren dem Gespräch damit endgültig ein Millionenpublikum. VON MATHIAS BRODKORB
Bilanz von Wolfram Weimer : Der Förderer der Form Um Kulturstaatsminister Wolfram Weimer ist ein Streit entbrannt. Grund genug sich zu fragen, was das Amt des Kulturstaatsministers in den vergangenen Jahrzehnten tatsächlich geleistet hat – zwischen Kulturförderung, Machtzuwachs und wachsender politischer Einflussnahme. VON RALF HANSELLE
Auswüchse der Wokeness : Willkommen in Absurdistan Niemand kann den Absolutheitsanspruch der Wokeness bestreiten. Gegen jede Vernunft wird versucht, gewisse Dogmen in der Gesellschaft zu etablieren. Das Portfolio reicht von Frisuren über Sprache bis zu einem freien Palästina. VON ANTJE JELINEK
Gender-Debatte : Die meisten Männer sind nicht toxisch Männer werden in der öffentlichen Debatte zunehmend negativ dargestellt. So entsteht eine wachsende gesellschaftliche Schieflage. Es lohnt sich, Männlichkeit differenziert, reflektiert und jenseits ideologischer Verzerrungen neu zu betrachten. VON MICHAEL KLEIN
Film der Woche: „Rose“ : Große Kunst im ideologischen Korsett In dem Historiendrama „Rose“ strebt eine Frau in der Rolle eines Mannes nach einem freien Leben. Leider nutzen Macher und Kritik den Film für identitätspolitische Botschaften. So wird das brillante Werk nur die übliche Blase erreichen. VON URSULA KÄHLER
Literaturen im April : Im Würgegriff der Digitalisierung Fünf Bücher, fünf Perspektiven auf unsere Gegenwart: von Digitalisierung und Identität über politische Haltungen, Literatur und Sicherheitspolitik bis zur Weltwirtschaft. Sie zeigen, wie Macht, Ideen und Konflikte unser Denken prägen, und fordern zum Widerspruch heraus. VON ALEXANDER GRAU, RENÉ SCHLOTT, URSULA KÄHLER UND ROLAND WÖLLER
Knauß liest : Geschichten, die größer sind als ihre Epoche Drei Klassiker führen durch Liebe, Macht und Intrige und öffnen den Blick auf ganze Epochen. Sie erzählen von Karrierismus, politischer Verführung und moralischen Grauzonen und zeigen, warum große Literatur und Geschichtsschreibung bis heute nachwirken. VON FERDINAND KNAUSS
„Correctiv“ bei Markus Lanz : Eine Sternstunde des öffentlich-rechtlichen Journalismus Ein Gericht hat die wesentlichen Passagen des „Correctiv“-Artikels zum Potsdamer Treffen verboten. Autor Marcus Bensmann ficht das nicht an. Er glaubt sich bei Markus Lanz dennoch im Recht – und der Moderator liefert eine Sternstunde des ÖRR-Journalismus. VON MATHIAS BRODKORB
Was ist ein Wal wert? : Timmy in Schwierigkeiten Die Bereitschaft ist hoch, enorme Summen für die Rettung eines Wals auszugeben. Währenddessen verschwinden ganze Arten still und leise für immer. Eine gute Gelegenheit für die Sonntagsfrage: Was ist ein Wal eigentlich wert? KOLUMNE: DIE SONNTAGSFRAGE
Sexismusvorwurf gegen Denis Scheck : Keine Rücksicht auf Mimosen Der Literaturkritiker Denis Scheck hat in „Druckfrisch“ die neuen Bücher von Sophie Passmann und Ildikó von Kürthy polemisch kritisiert. Umgehend wurde ihm Sexismus vorgeworfen. So ein Unsinn! Wenn du nicht kritisiert werden willst, dann schreibe keine Bücher. KOLUMNE: GRAUZONE
Berlins Kultursenatorin tritt zurück : Das Ende der Verfassungspädagogik Nach dem Berliner Fördergeld-Skandal ist Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson zurückgetreten. Es wurde höchste Zeit. Nun muss sich die Berliner Kultur wieder auf ihre Kernaufgabe besinnen: interesseloses Wohlgefallen. VON RALF HANSELLE
Anti-Rauch-Gesetz in Großbritannien : Die fürsorgliche Zweiklassengesellschaft Das Anti-Rauch-Gesetz schafft in Großbritannien erstmals eine Generation von Erwachsenen mit unterschiedlichen Rechten, während parallel auch im Abtreibungsrecht widersprüchliche Regelungen entstehen. Politische Ziele werden zunehmend durch ungleiche Behandlung durchgesetzt. VON INGO WAY
„Das Interview“ mit Mirna Funk : „Ich habe so viele Merkmale von Opfergruppen – aber ich lehne diesen Status ab“ Mirna Funk ist Autorin und Journalistin, die in Berlin und Tel Aviv lebt und arbeitet. Im Gespräch geht es um Judenfeindlichkeit in Berlin, Feminismus und Identitätspolitik – und um die Frage, wie sich ein Leben jenseits einfacher Zuschreibungen gestalten lässt. INTERVIEW MIT MIRNA FUNK
Linker Kongress in Spanien : Mit „Palästina“ und ganz viel Selbstvergewisserung gegen rechts In Barcelona haben sich Tausende Linke und Sozialisten zur kollektiven Selbstvergewisserung getroffen. Mit dabei: Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) – und ein gewisses „Palästina“. Das gehört jetzt offenbar auch zu den Guten im Kampf gegen die „globale Rechte“. VON BEN KRISCHKE
Der Fall Fernandes und die Gefahr der Empörungsgesetzgebung - Wenn Tränen Gesetze machen, wird es für den Rechtsstaat gefährlich