„Ich hasse Männer“ - Wozu Aufklärung, wenn ich fühle, wie es ist?

„Ich hasse Männer“, so heißt das neue Buch einer jungen französischen Autorin. Wie nicht anders zu erwarten, ist das Feuilleton entzückt. Warum das nichts heißt und das Buch die Bäume nicht wert ist, die für es gefällt wurden.

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Männer zu hassen ist einfach und profitabel / Foto: Monstrograph

Autoreninfo

Prof. Dr. Michael Klein ist Männerforscher und Psychotherapeut an der Katholischen Hochschule NRW in Köln.

So erreichen Sie Michael Klein:

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Derzeit macht ein Büchlein mit dem Titel „Ich hasse Männer“ in den Feuilletons Furore, das dünner nicht sein könnte. 110 Seiten im DIN A6 Format, aber das ist nicht die einzige Dünnheit.

Die französische Autorin, 25 Jahre und bekennende Feministin, wie das in dieser Altersgruppe inzwischen für etwa ein Viertel aller Frauen zum guten Ton gehört, breitet in einem nicht endenden Monolog aus, wieso sie Männer hassen darf, ja sogar muss, bis auf den eigenen Mann. Der wird dann später als vertrottelt und mittelmäßig, aber alles andere als sexuell aktiv beschrieben.

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Urban Will | So, 6. Dezember 2020 - 10:21

Sie beschreiben treffend, Herr Klein, an was es zu liegen scheint, dass dieses leidige Thema manischer Feminismus verbunden mit extremem Männerhass nicht weichen möchte.
Es fehlt an Hirnmasse. Aber die fehlt es in vielen Bereichen schon lange. Und man kann Geld damit machen.

Dass es, wie Sie am Ende schreiben, den Straftatbestand der „Hassverbreitung“ geben sollte, finde ich nicht. Das gäbe dem Mainstream noch mehr Macht.

Bücher dieser Art machen nichts kaputt, was nicht schon kaputt ist.

Eine selbstbewusste Frau wird sich damit nicht einmal den Allerwertesten abwischen, was allerdings eine immerhin noch „sinnvolle“ Verwendung der armen Bäume, die für das Papier ihr Leben lassen mussten, darstellen würde.

Die Gefahr – und da muss man in der Tat genau hinschauen, v.a. als Eltern von Kindern – lauert da, wo solch Gedankengut in den Köpfen von Lehrkräften steckt.
Und da darf man dann auch keine Rücksicht mehr kennen und diese Hassverbreiter angehen mit allem, was das Gesetz hergibt.

"Bücher machen nichts kaputt, was nicht schon kaputt ist"

Das ist ein schöner Satz, und er stimmt.

Solange von vielen Seiten so wohlwollend auf femininen Hass geschaut wird, wird sich an der Situation auch nichts ändern.
Nur die Hände in den Schoß zu legen und zuzuschauen, ist sicher auch nicht der richtige Weg. Wie jede Form von Hass muss man auch diese Bekämpfen. Und zwar in all ihren Formen, angefangen bei Vorverurteilungen von Männern bis hin zu Quotenregelungen. Ja zur Gleichberechtigung, nein zu Vorteilsnahme und toxischem Männerhass.

Solche feministischen Hasstiraden erhalten durch solche Rezensionen auch im Cicero viel zuviel Aufmerksamkeit. Es gehört ja mittlerweile zum guten Genderton, männerverachtende Positionen einzunehmen. Woher dieser Hass rührt, ist mir als aufgeklärtem Mann, der Frauen weder schlägt, noch verachtet, verhöhnt, verletzt oder sonstwie minder schätzt, ein Rätsel. Wahrscheinlich fängt das ganze Drama schon im Kindergarten und in der Grundschule an. Beide Einrichtungen werden von Frauen dominiert, die ihre Männerverachtung schon die Jungs spüren lassen. Bedenklich ist, dass die "normalen" Frauen, die von den Männern beflirtet, geliebt, geschwängert, auf Händen getragen und geachtet werden und das Frausein auch als eine zutiefst normale Entwicklung der Spezies Mensch betrachten, dass diese Frauen sich so von den Hardcore-Feministinnen vereinnahmen lassen und seit der unsäglichen "metoo"-Jagd auf Männer, die dann öffentlich an den Pranger gestellt Gender-Pranger gestellt werden, mundtot sind.

Herr Will, die gewisse Kreise auch noch als "Literatur" verstanden haben wollen: Anti-Werbung vom Feinsten gegen selbsternannte Feministinnen, die abgesehen von Provokatiönchen der hier zur Debatte stehenden Art wenig zu bieten haben. Wer wird sich über derart ressentimentgetriebenes inhaltsleeres Geschreibsel schon aufregen oder darauf gar eigene Gedanken verschwenden wollen? Das Leben ist zu kurz, um Zeit in die geistigen Ergüsse von Leuten zu investieren, die sich selber als Lichtgestalt sehen, nach der frustrierenderweise kaum wer auch nur den Kopf dreht. Zu denken gibt in diesem Zusammenhang höchstens, dass das Ergebnis der Anstregungen zur Gewährleistung von Chancengleichheit im Bereich des Bildungswesens, ab der Grundschule bis zur Universität, seinen Niederschlag zunehmend auch in ideologisch überdrehten "Denkhaltungen" zu finden scheint, die sich vorab durch Selbstüberhöhung und Übergriffigkeit gegenüber allem und allen kennzeichnen, das bzw. die sich davon unterscheiden.

Darf sich ein Mann dazu überhaupt äußern? Müsste das nicht anderen männerhassenden Frauen vorbehalten bleiben? Nur die können doch das Buch aus eigener Anschauung beurteilen. Übrigens, dass Bücher nichts kaputt machen, was nicht schon kaputt wäre, stimme ich zwar zu, aber speziell hier im Forum glaubt man das eigentlich nicht. Oder gilt das für religiöse Bücher nicht? Ansonsten finde ich es recht amüsant, dass die Autorin verheiratet ist. Mir fällt dazu der Spruch vom Wein trinken und Wasser predigen ein. Aber was weiß ich schon, bin ja keine männerhassende Frau.

Albert Schultheis | So, 6. Dezember 2020 - 10:52

Danke, Herr Klein, einer der besten, klarsten, einfachen Texte, die ich seit geraumer Zeit gelesen habe. Danke an Cicero.
Ich habe gemeinsam mit meiner Frau fünf Kinder über fast 40 Jahre großgezogen, aus denen allen - ich sag's mal klassisch - was geworden ist. Immer wieder haben wir uns genötigt gesehen, unsere Kinder gegen diese Gesellschaft anzuerziehen, gegen die Zumutungen der Schule, gegen die Ansprüche und den Druck der Peergruppen, gegen die Übergriffe von Erziehungsberatern, die ganze pädagog. GEW-Weiberwelt, und den Zugriff der medialen Welt. Zeitweise habe ich mich auf verlorenem Posten gesehen mit meinen "altmodischen, rückwärtsgewandten" Ansichten. Einmal hatte sogar eine Psychlologin, ein Sohn hatte eine ADHS-Symptomatik, nach unseren Familiengesprächen ein resümierendes Familienporträt beschrieben, in dem ich Neigungen zum Kinder schlagenden und alkoholisierten Übervater zeigte. Ich war fassungslos, weil ich als Pädagoge meine Kinder weder schlage noch zum Alkohol neige

Was Sie da beschreiben habe ich genauso empfunden bzw. erlebt. Eine Lehrerin meinte unsere Älteste würde mit 14 von zu Hause weglaufen weil wir so konservativ wären! Sie verließ das Haus erst mit 40, wohnte allerdings in der Einliegerwohnung. Wir haben unsere 4 Kinder erzogen zu selbstbewussten Menschen. Es ist auch aus allen was geworden und kein Kind liegt der Gemeinschaft auf der Tasche.
Das mit dem verlorenen Posten kennen wir.

Dana Winter | So, 6. Dezember 2020 - 11:03

...reicht bereits der Titel, um das Buch nicht zu mögen. Ist das nicht im weitesten Sinne Rassismus? Oder Biologismus? Gilt nicht ansonsten alles rund um den Begriff "Hass" als absolut politisch inkorrekt (was ich sogar teilen könnte)? Nur Männer, also die knappe Hälfte der Menschheit, dürfen einfach mal so gehasst werden? Wie gaga ist das denn?

Thomas Hechinger | So, 6. Dezember 2020 - 11:17

Wenn dieses Büchlein, wie Sie bekunden, so unbedeutend und wertlos ist, warum schreiben Sie dann darüber einschließlich Überschriften eintausenddreihundertzweiunddreißig Wörter, Herr Klein? Schade um die vielen nutzlos verarbeiteten Bytes.

Ist doch klar, wozu ich das schreibe. Für die Menschen, die sich daran reiben und die abstrahieren und die gegenäwrtige Lage von Gesellschaft, Bildung und Kultur "sanieren" wollen. Das langt doch als Ziel !
Freundliche Grüße und schönen 2. Advent
Michael Klein

Christa Wallau | So, 6. Dezember 2020 - 11:34

... enthält Gedanken, die auch mir beim Lesen des Artikels durch den Kopf gingen, lieber Herr Will.
Wie dumm u. gleichzeitig arrogant muß man sein, um solchen Schwachsinn von sich zu geben?
Wie innerlich hohl müssen auch die sein, welche sich Derartiges zu Gemüte führen u. es glauben?
Allmählich gehen bei uns alle Maßstäbe der Vernunft, ja, des schlichten, gesunden Menschenverstandes verloren. Die Verwirrung in den Köpfen vieler Menschen ist enorm! Unter anderem zeigt sich dies bei den Demos der letzten Zeit: Subjektivität feiert Triumphe!

Die entscheidende Frage lautet: W e r wird sich in Zukunft daran machen, wieder eine allgemein gültige, geistige Ordnung herzustellen? Im Grunde ihres Herzens sehnen sich nämlich die meisten Menschen nach nichts mehr als verläßlicher geistiger Führung!
Wird es eine Renaissance der Aufklärung im Verbund mit dem Christentum geben o. sammelt der Islam die Verirrten u. Verunsicherten auf, weil er die einfachsten Antworten auf Probleme bereithält?

Warum sollte eine junge Frau nicht ihren Hass auf Männer in Buchform gebündelt verbreiten dürfen?
Jedes Wochenende erklingt Hass auf irgendwelchen Querdenker-Demos. Foren sind voll von Hass auf Merkel und die elenden Demokraten. Haben Wutbürger und deren politische Vertreter (AfD, Pegida usw.) ein Monopol auf Hasstiraden? Dort wird das als zulässiger Beitrag zum demokratischen Leben gefeiert. Der jungen Frau dagegen würde man am liebsten den Mund verbieten.
Selbstverständlich ist der Senf der französischen Autorin höchst fragwürdig.
Was können Männer also daraus lernen? Sollten sie daraus etwas lernen? Vielleicht, dass nach dem gefühlt ewigen Patriarchat jetzt so manche Frau nach Abrechnung ruft? Geschenkt.
Völlig fehl am Platz: Aussagen wie "Der Islam sammelt die Verirrten u. Verunsicherten auf, weil er die einfachsten Antworten auf Probleme bereithält? "
Denn: Wir brauchen nicht in muslimische Länder zu schauen, wir bekommen solche Antworten von der AfD nebst Verbündeten serviert.

Eine sehr treffend formulierte Frage, die das ganze Ausmaß der intellektuellen Krise der westlichen Welt auf den Punkt bringt! Linke Agitation und Propaganda hat in jahrzehntelanger Beharrlichkeit einen Zeitgeist geschaffen, in dem keine einzige Position mehr unumstritten zu sein scheint, bewährte Gewissheiten verpönt werden und die freie Meinungsäußerung (bzw. die Äußerung einer nicht-linken Meinung) zur Mutprobe wird. Das ist so gewollt. Denn dieser Zustand der allgemeinen geistigen Verirrung ist quasi die nötige Vorstufe für die totale Durchsetzung der eigenen Ideologie: nur wer verirrt ist, ist auch ideologisch beeinflussbar. In diesem Punkt sind sich übrigens Linke und Islamisten verblüffend ähnlich, haben doch beide vorerst dasselbe Ziel: die westliche Gesellschaft (bzw. das, was davon noch übrig ist) zu zersetzen.
Es ist wirklich höchste Zeit, dass der westliche Konservatismus aus seiner vermerkelten Passivität erwacht und sich intellektuell endlich zur Wehr setzt.

Gerhard Fiedler | So, 6. Dezember 2020 - 12:02

Dennoch ein interessanter Beitrag von Ihnen, sehr geehrter Herr Dr. Klein, zu diesem kaum lesenswerten Büchlein einer Autorin, die lieber schreit statt weint! Schon länger mache ich mir zu diesem Thema meine Gedanken. Liege ich falsch, wenn ich in unseren öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten und Medien Immer mehr junge Frauen als Journalisten und Kommentatoren ausmache? Hat dies möglicherweise etwas mit diesem derzeitigen Hass auf Männer zu tun? Schade, wenn das so wäre. Haben nicht Frauen und Männer ihre jeweiligen Stärken, auf die eine gut funktionierende Gesellschaft nicht verzichten kann? Was ist falsch daran, in Zeiten von "Gleichheit der Geschlechter" nicht mehr solche Stärken, Schwächen und Unterschiedlichkeiten beim Namen nennen zu dürfen? Ist es gemein von mir, als alter weißer Mann zu sagen, dass ich mir z. B. in Kirchen die Predigten von Männern lieber anhöre? Zu viel an Emotionen mag ich halt nicht. Dann bitte ich Sie, mir diese Unart nachzusehen.

Maik Harms | So, 6. Dezember 2020 - 13:24

Das Büchlein scheint sich einzupassen in den Trend des Gefühls- und Bekenntnisjournalismus, der - neben dem politischen Haltungsjournalismus - schon seit einiger Zeit die vornehmlich linksliberale "Qualitätspresse" bestimmt. Ein Blick auf die Angebote von zeit.de, sueddeutsche.de und nun auch spiegel.de (seitdem die Bento abgewickelt haben) genügt, und man ist übersättigt von all den Bekenntnissen, Schicksalsstories und ich-bezogenen Weltdeutungen noch jeder kleinsten Meinungsminderheit. Das Alle-Männe-Hasser-Buch ist die nächste Drehung einer Front, die das, was sie praktiziert, der rechten Seite niemals durchgehen lassen würde. Wobei der Erkenntnisgewinn stets beschränkt, das Empörungspotential aber immer maximal ist.

Letztlich ist es auch nur eine Verkaufsmasche.

Heidemarie Heim | So, 6. Dezember 2020 - 14:05

Mein erster Gedanke zu Buchtitel und Seitenzahl: "Muss man sich wirklich mit so einem Unsinn näher beschäftigen?" Doch dann erinnerte ich mich an eigene Kommentare zu gesellschaftspolitischen Themen, worin ich beklagte, wie sehr sich die heutigen Feministinnen von den früheren, ich nenne sie "Frauenrechtlerinnen!" unterscheiden. Auch diese Autorin in ihrer gefühligen Selbstreflektion hat doch null Blick mehr für die real stattfindenden wahren, zu Teilen grausamen Dinge die unsere Geschlechtsgenossinnen erleiden müssen! Da wird Kopftuch tragen als religiöses Selbstbewusstsein uminterpretiert obwohl man genau weiß, dass man Frauen und Mädchen während der Revolution im Iran dasselbe auf den Kopf festheftete bei Verweigerung. Es bei uns aus Toleranz gegenüber Traditionen niemand der Femen interessiert, dass wieder vermehrt Genitalverstümmelung an Mädchen praktiziert wird, Geburtshelfer die Frauen wieder zunähen müssen lt. Tradition! Die Schreie dieser Frauen verdienen unser Interesse!!!

Ernst-Günther Konrad | So, 6. Dezember 2020 - 14:05

Kenn ich nicht, brauche ich nicht, will ich nicht. Danke für die Warnung, aber der Titel erzeugt bereits Ablehnung. Und wenn ich mich emotional quälen lassen will, frage ich meine Frau, ob sie Zeit hat.:) Das wäre für mich kostenlos.

Peter Rosenstein | So, 6. Dezember 2020 - 14:39

Ich hätte diese väterliche Nachsicht, die Herr Klein für die Autorin aufbringt, nicht erübrigen können. Für mich gilt die alte Formel, dass man mit Faschisten weder spricht, noch deren (in der Regel erbärmlichen) Gedankenwelten diskutiert. Es ist lediglich eine Frage der Lebenserfahrung, hinter einem Buchtitel, der ein Ausdruck gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ist, gähnende gedankliche Leere zu erwarten. Allerdings zeigt die gleiche Erfahrung, dass es es reine Zeitverschwendung ist, sich mit diesem Büchlein zu beschäftigen.

gabriele bondzio | So, 6. Dezember 2020 - 16:33

Hass in meinem Sprachgebrauch nur als nicht ernst gemeinte Ansprache verwende. Weil ich der Meinung bin, diese Emotion ist viel zu gewichtig ,um sie jemanden allen Erstes an den Kopf zu knallen. Bin ich trotzdem neugierig geworden. Mit 25zwanzig ist das auch ein hartes Urteil, das Ursachen sucht.
Sie schreiben ja, Herr Klein „Jeder hat das Recht auf seine Filterblase.“ Was ich nicht abstreite, aber dann kann man auch nur Umsatz in dieser machen. Las auch, dass Frau Harmange im Buch die zentralen Themen Patriarchat, Mental Load, #Me Too und Solidarität unter die Lupe genommen hat. Was ich ehrlich gesagt, nicht so spannend finde. Eine Leseprobe auf Thalia hat diese Sicht bestätigt, sehr pauschalierende Aussagen über Männer. Konkret zu werden traut sich die Dame scheinbar nicht.

Bernd Muhlack | So, 6. Dezember 2020 - 16:57

Solch einen Nonsens (das Buch) will ich nicht auf meinem Tellerchen und schon gar nicht in meinen teuren Stiefelchen.

Dann doch lieber "Ein Tag im abenteuerlichen Leben einer Weinbergschnecke".
Mit einem lobenden Vorwort der ehemaligen Weinkönigin Julia Klöckner.

Im Frühjahr erscheint der Folgeband:
"Warum Weinbergschnecken Nacktschnecken hassen"
Ich habe ihn natürlich bereits vorbestellt!

Johannes Renz | So, 6. Dezember 2020 - 18:01

Was für eine verlogene Gesellschaft, die regelmäßige Kampagnen gegen Hass und Hetze startet und gleichzeitig solche Bücher gut findet. Mehr brauche ich dazu nicht zu schreiben...

Fritz Elvers | So, 6. Dezember 2020 - 18:40

hat doch längst herausgefunden, dass die Geschlechter an sich inkompatibel sind. Deshalb wurde ja die Ehe erfunden, das ostwestfälische Gefängnistor.

Markus Michaelis | So, 6. Dezember 2020 - 20:22

Die Frau hat irgendwelche Probleme und irgendwelche Wahrheiten sind an ihren (wie an allen) Thesen dran, da kann man drüber reden oder es sein lassen - jeder darf erstmal denken und auch schreiben, was er will. Ein großer Teil der Menschen, Frauen wie Männer, sind über irgendwelche Punkte verbittert und träumen davon, dass "die Öffentlichkeit" (Familie, Freunde, breite Öffentlichkeit, je nach dem) zusammen und öffentlich bekunden, dass irgendwelche "Täter" unrecht haben und die jeweilige Person recht. Das ist alles menschlich und normal (und zum Glück ist es auch normal, dass genügend Menschen sich auch anderen Dingen widmen).

Nicht normal finde ich, dass große Teile unserer staatstragenden Gesellschaft (Regierung, Unis, geförderte Stiftungen, Kirchen etc.) sich zu sehr an solchen Hexenjagden beteiligen und das auch noch in dem festen Vorsatz die Welt besser zu machen. Das betrifft nicht nur Männerfragen sondern die Suche nach der Sünde und den Tätern auch auf anderen Gebieten.