- Mephisto in Jerusalem
Der Bestsellerautor Yishai Sarid wagt mit jedem neuen Buch einen Blick in die Seele der israelischen Gesellschaft. Im Frühjahr erscheint sein neuer Roman – eine literarische Reise in bewegte Zeiten, die Vergangenheit und Gegenwart Israels eindringlich miteinander verknüpft.
Der „Faust“-Stoff, die Geschichte vom Menschen, der seine Seele verkauft und sich dabei ins Unglück stürzt, ist eine bald 500 Jahre alte literarische Gattung, die immer wieder neu belebt wird. Bei Goethe war es der nach Erkenntnis strebende Wissenschaftler, der den Pakt mit dem Teufel eingeht; in Klaus Manns „Mephisto“ ein Schauspieler, der keine Anbiederung bei den Mächtigen scheut. Der israelische Autor Yishai Sarid erzählt in seinem neuen Roman „Chamäleon“ von einem alternden Journalisten, der nach öffentlicher Aufmerksamkeit dürstet und dafür bereitwillig all seine Überzeugungen auf- und seine Integrität preisgibt.
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