- Weimers Niederlage
Der kulturpolitische Vorstoß des Staatsministers ist gescheitert – Tricia Tuttle bleibt Berlinale-Chefin. Die fühlt sich nun gestärkt und will gar nichts anders machen. Was sind die Folgen für das Filmfestival?
Weiter so bei der Berlinale. Die umstrittene Intendantin Tricia Tuttle bleibt nach einer beispiellosen Unterstützungswelle aus der Berliner Filmszene vorläufig im Amt. Damit bleiben auch die offenkundigen Probleme des größten deutschen Kulturereignisses: Neben einem schwachen Filmprogramm, dem Verlust an internationalem Rennomee und gravierenden Raum- und Finanzproblemen muss man auch damit rechnen, dass es bei der nächsten Berlinale im Februar 2027 wieder wie zuletzt zu israelfeindlichen oder antisemitischen Ausfällen und zu fragwürdigen politischen Positionierungen kommt, dass politische Aktivisten die Berlinale als Plattform für Ideologien nutzen und dass das Festival sich bei all dem weiter bedeckt hält.
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Weimer, ein Beispiel für überbezahlte Schwätzer und Linkshänder. Ich kann nicht beurteilen, ob Missis Tuttle etwas taugt. Sicherlich war die Kritik an ihr übertrieben. Wobei ich sage, diese Berlinale-Festspiele sind ein unnötiges Festival. Brauchen wir sowas? Welche Rolle spielt es im Konzert der Filmfestivals? Wer will hier was beweisen? Brauchen wir das? Nein, natürlich nicht. Unnötig wir ein Kropf. Kann ersatzlos weg. Das Geld anders verwenden, sinnvoller.
und als parteiloser Funktionär hatte er sich immer bemüht, sachlich, weit weg von Meinungen und parteipolitischem Denken zu veröffentlichen und hat sich für einen Meinungspluralismus eingesetzt. Das ist für seine Branche herausragend und ist auch diesem Blatt nicht gelungen beizubehalten.
Frau Tuttle ist weiblich, woke und anti-westlich. Sie lehnt es ab, Deutsch zu sprechen und dient allem Möglichem, nur nicht den Interessen des steuerzahlenden Durchschnittspublikums. Wer die Dame mag, ihr Festival mag, die schlechten Filme mag, die dort mit Preisen prämiert werden, darf gern dafür zahlen.
Der links-woke Kulturbetrieb soll sich gefälligst selbst finanzieren. Agit-Prop hat nichts mit Kunst zu tun, es ist Polit-Kitsch. Gestalten wie Nan Goldin oder Francoise Vergés braucht bloß die in suizidalen Selbsthass verliebte oikophobe Echokammer. Kunst hat beinhaltet kreative Risiken. Woker Konformismus ist das genau Gegenteil davon.
Ein klarer Schnitt. Dann hat Qualität vielleicht auch irgendwann wieder eine Chance.
Ich kann nur aus meinem Gefühl heraus andeuten, warum sich manche deutsche Bürger in den "deutschen" Filmen nur ganz selten heimisch fühlen.
Das liegt vielleicht an meinem ehemaligen Beruf. Als Lehrer versucht man junge Leute so gut zu belehren, wie man es eben kann.
Dadurch wird man aber auch sensibel, wenn man selbst von jemand anders belehrt werden soll, und fragt sich automatisch, ob die Belehrung gut oder schlecht gemacht ist.
Wenn ich irgendwie in einen der AgitProp-Filme gerate, die in Deutschland ja vorherrschen, komme ich nur selten zu einem positiven Urteil. Offensichtliche Indoktrination langweilt mich halt schnell. Es wie ein Werbefilmchen, das sich in eine Endlosscchleife verfangen hat.
Daher ist es auch schon lange her, dass ich die Filmfestspiele in Berrlin besucht habe.
Nix für ungut.
... ist schon ziemlich alt. Sorry!
und früher sind bei der Berlinale gelegentlich auch mal gute gelaufen. Aber wokes Kino ist eben Agit-Prop. Das ist nicht nur sturzlangweilig, sondern zutiefst steril und letztlich so kunst- wie kulturfeindlich.
Die Linken haben die Kulturszene gehijackt und zweckentfremdet. Von mir aus sollen sie in ihrer Sandkiste spielen. Doch die Allgemeinheit braucht das nicht zwangszusubventionieren.
der eine erzählt über seine zusammengebombten Verwandten und verurteilt diejenigen, die den 7. Oktober zum Anlass nehmen, eine ganze Region mit unterschiedlichsten Ländern anzugreifen- mit deutschen Bomben und deren verwaltetem Steuergeld. Ein riesiger Flächenbrand eskaliert. Aber es ist verboten zu sagen, dass seit dem 7. Oktober scheinbar ein politisches Kapital verwendet wird, um sämtliche Länder anzugreifen. Soll doch Deutschland alle Israelis aufnehmen anstatt fette Waffen dahinzuschicken, die die ganzen Länder dort bedrohen. In Bayern oder Brandenburg ist noch Platz für 7 Millionen Israelis.
Wie kann man jemanden verurteilen, weil er nicht als Vorgesetzter jemanden verurteilt, der das Leid seiner Landsleute beklagt? Ich verstehe das nicht.
... neben der, wieso im Cicero immer wieder Leute publizieren und diskutieren, denen die Unterscheidung zwischen jüdisch, israelisch und zionistisch fehlt.
Dass in Israels REGIERUNG bis vor kurzem 3 offiziell rechtsextreme Minister (und die sind dezidiert stolz darauf!) waren, die öffentlich die Säuberung! ganz Israel-Palästinas incl. Westbank und Gaza von Palästinensern forderten, kommt natürlich bei uns NICHT in den Nachrichten. Sie sind zurückgetreten, weil Netanjahu da nicht OFFEN zustimmen wollte.
Oder werden "wir" denn ausgerechnet DA auf einmal objektiv informiert, werte Journalisten und Foristen?
Neulich schrieb ich "Jüdische und israelische Freunde von mir nervt dieser politische Kadavergehorsam massivst, weil SIE sich u.a. dafür schämen, dass der rechtsextreme Ex-Minister Ben-Gvir eine Wiederbesetzung Gazas forderte und ,die palästinensische Bevölkerung zur freiwilligen Auswanderung ZU ERMUTIGEN!´ Ein deutscher Miethai könnt es nicht abgefeimter formulieren!"
Ja mei, so what!
