- Der WDR entdeckt den „unverstellten Blick“ und „guten Journalismus“
WDR-Chefredakteur Stefan Brandenburg äußert sich aus Anlass der Ruhs-Affäre scheinbar selbstkritisch. Seine banalen Feststellungen und Forderungen bestätigen letztlich nur die fundamentalen journalistischen Defizite und die ideologische Schieflage der Öffentlich-Rechtlichen.
Dass die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten nicht meinungspluralistisch sind, dürfte nun mit dem Rauswurf der einzigen offen konservativen Moderatorin Julia Ruhs beim NDR endgültig unübersehbar sein. Was seit vielen Jahren Millionen deutscher Zwangsgebührenzahler bei jedem Einschalten der Tagesschau und anderer ÖRR-Formate erleben, hat nun auch Stefan Brandenburg, Chefredakteur des Westdeutschen Rundfunks, der größten ARD-Anstalt, in einem Beitrag auf dem sozialen Netzwerk LinkedIn öffentlich festgestellt: „Wer dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk ohnehin schon misstraut, der fühlt sich gerade sehr bestätigt. Die Vorgänge um ‚klar‘ und Julia Ruhs sind ein Desaster mit Ansage.“
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Der gute alte WDR meldet sich kontraproduktiv gegenüber dem NDR zu Wort.
Das ist ja hochinteressant.
Im Prinzip steht der NDR doch genau dafür, was die AfD bezüglich der öffentlichen rechtlichen Sendeanstalten behauptet.
Er ist wie viele andere eben nicht objektiv und seriös, sondern einseitig und meinungsmachend nach links.
Das kann der WDR noch ein wenig abschwächen und den Zeigefinger erheben, doch im Großen und Ganzen weiß nun auch der dümmste der Ahnungslosen, was in diesem Lande läuft.
Linke Politik verknüpft mit dem ÖRR nämlich.
Das ist weder akzeptabel noch demokratisch, sowas gibt's eigentlich nur in Bananenrepubliken und Schurkenstaaten oder jetzt offenbar auch hierzulande, oder sehe ich das falsch ???
Heute sah ich einen Clip, Friedrich Merz auf dem Oktoberfest ... da haben sie ihn zurecht ausgebuht für seine bisherigen Leistungen und gebrochenen Versprechen.
Was der WDR verkündet hat ist nichts anderes als Kampf gegen Rechts light,
der Ausgebuhte wird's ihnen lohnen. 😉
Zudem höchst regierungstauglich dieses Brandenburgische Sprachtalent. Und erst seine jeden Philosophen vor Neid erblassen lassende Gedankenwelt! Großartig! "Und wieder einmal zeigt sich, dass man in dem Saftladen alles selbst am Besten kann und tun muss als Chef! Hol mal Einer den Eimer weiße Salbe aus dem Depot! Und schickt pronto die Einladungen für den nächsten Presseball an die für uns wichtigen Politiker/innen raus bevor die auf so dumme Gedanken wie dem Einfrieren von GEZ-Gebühren etc. kommen!"
"Bewegung, Bewegung!" "Wo bleibt das Rundschreiben an alle Mitarbeiter diese Woche alle Bälle flach zu halten bis Gras über die "Ruhs" gewachsen ist?"
Langsam glaube ich lieber Herr Knauß, so ein sicherlich gut dotierter Posten als ÖR-Chef könnte mir auch noch richtig Spaß machen;-). Danke für die gute Unterhaltung! MfG
...über Partner öffentlich her oder mischt sich explizit ein. Egal, welcher Gesinnung der WDR-Chef ist, ist sein öffentlicher Beitrag zum NDR zumindest ein Stück Bewegung. Ob Ruhs tatsächlich beim NDR rausgeworfen wurde, ist Ansichtssache. Ob die Verträge des NDR mit Ruhs eine Klausel enthielten, dass die Vertragsbeziehung zur Sendung "Klar" jederzeit vom NDR beendet werden könne, bleibt Vertragsgeheimnis der Vertragspartner. Die Empörung über Arbeitgeber hält sich bei mir in Grenzen. Mir hat man nach zehn Tagen gekündigt, weil angeblich doch kein Bedarf. Dann habe ich Weihnachten gemacht und drei Wochen später den jetzigen Arbeitgeber.
Der WDR-Mitarbeiter simuliert nur Bewegung. Am Ende kommt er wieder da an, wo der ÖRR sowieso steht. Sie machen alles richtig und wer das nicht versteht tickt falsch. Die Finanzierung des ÖRR durch zwangsgebühren gehört beendet. Diese Leute dürfen sich gern auf dem freien medienmarkt unter anderen Mitbewerbern beweisen. Wie das ausgehen würde wissen wohl die meisten.
Noch einmal, der WDR ist nicht der NDR. Dass beide zum ÖRR gehören heisst nicht, dass ein Sender sich in die Sendegestaltung und Mitarbeiterauswahl eines anderen Sender einmischt.
Werter Mitforist,
vielleicht wird jetzt ein bisschen klarer, warum Ihre Einlassungen hier manchmal etwas gewöhnungsbedürftig sind?? Nix für ungut!! 🥺
da veranstaltet. Eigentlich unfassbar, dass so etwas zwangsfinanziert wird und zum bestbezahlten „Journalismus“ der Welt gehört. Sauladen.
Es ist, als würde eine Autofirma Schrotthaufen produzieren, ohne Lenkung und ohne Motor, aber mit Milliarden hochgepäppelt und hochgestylt und mit dem Anspruch, die besten Autos der Welt zu bauen.
Die können es nicht und die wollen es sowieso nicht. Das sind und bleiben Aktivisten, keine Journalisten.
Der Satz „Kein Journalist wird ernsthaft und engagiert gegen seine politische Überzeugung arbeiten“ ist hoffentlich vom Autor nicht auf sich selbst bezogen gemeint.
Denn: Doch! Genau das muss ein Journalist können und genau das hat HaJo Friedrich mit seinem Grundsatz gemeint: „Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache.“
Und das kann derzeit keiner, absolut keiner mehr der Linksgrünwoken beim ÖRR. Wobei das, womit die sich gemein machen, nicht mal „gut“ zu nennen ist.
Guten Morgen, Herr Brandenburg! Gut geschlafen, die letzten 10 Jahre? Vielleicht mal die alten Lehrunterlagen der Journalistenschule aus dem Keller geholt?
Wenn so Selbstkritik aussieht, wie es der Chefredakteur (!) des WDR vorführt, dann ist wirklich nix mehr zu retten am ÖRR. Nicht nur hat er seine funktionale Existenzberechtigung in der modernen Medienwelt verwirkt - er ist in seiner linken Einseitigkeit auch selbst eine Gefahr für Pluralismus und Demokratie.
Also weg damit.
Dabei hat die sicher auch zu Ihrem Bedauern nicht als Verfassungsrichterin zum Zug gekommene Frau Prof. Dr. Doppel-Wumms es doch schon denkbar kurz und Kanackig auf den richtigen Nenner gebracht: MIt dem Verbot der AFD sind deren Anhänger eben noch nicht beseitigt. DAS aber ist die Aufgabe , die es jetzt endlich beherzt zu lösen gilt und da helfen ein paar konservativ angehauchte Kommentare in der Tagesschau in der Tat nicht. Da muß man schon beherzter vorgehen und noch konsequenter von den Mitteln Gebrauch machen, die ja mit den so großzügig bereit gestellten strafrechtlichen Mitteln der unter dem Titel Haß &Hetze betriebenen Meinungskriminalisierung bereit stehen. Folgt also dem großem Führer Mao: Bestrafe einen, erziehe Hunderte.
Das Problem von ARD und ZDF ist, dass es dort gar keine Journalisten mehr gibt, jedenfalls nicht solche von Typus eines Hans-Joachim Friedrichs. Es sind Aktivisten. Aktivisten, die selbstgerecht, überheblich, aber intellektuell doch sehr limitiert ihre Agenda durchziehen. Wie limitiert der Horizont ist, zeigt das Beispiel „Weißer Riese“ in Duisburg. Der WDR Redakteur gibt hier offen zu, dass Straftaten von Migranten verschwiegen werden sollen, weil das diskriminierend sei.Die Lösung: Einfach nicht berichten! Genau das erleben wir seit Jahren. Es wird nicht berichtet, was ist! Es wird indoktriniert, was sein soll: Migranten sind zu beschützen, weil sie allein durch ihr Migrantischsein diskriminiert sind, was nicht sein darf, auch nicht bei Straffälligkeit. Zu diesen schlichten Gedankengängen, die die ganze intellektuelle Ärmlichkeit der sich als Journalisten bezeichnenden Aktivisten offenbaren, passt der Artikel des WDR Redakteurs perfekt. Unterkomplex, wie man heute gern sagt.
Es wird sich nichts ändern. Warum auch? Solange das Geld in Form von Zwangsgebühren fließt, besteht doch kein Anlass für Veränderung. Und im Rundfunkrat sind ebenso Vertreter der etablierten Parteien, die schon aus politischen Gründen kein Interesse daran haben, einen kritischen ÖRR zu wollen.
Wenn der gemeinsame Geist der Zwangsgebührenzahler äußern wollte, ungeachtet juristischer Konsequenzen keine Gebühren mehr für einseitige Programme zu zahlen, erst dann würde Veränderung möglich werden.
Die ARD ist eine einseitige, links grüne Propagandamaschine. Nun wundert man sich? Das von die Wiege bis zur Bahre Publikum stirbt langsam weg und die Jugend informiert sich aus dem Internet. Einfach die Propagandasteuer abschaffen und weg sind sie.
