- Das Comeback der Kartoffel
Unser Genusskolumnist hat mit Freude registriert, dass Kartoffeln in Deutschland eine unerwartete Renaissance erleben, und zwar auch jenseits von TK-Pommes & Co. Er fühlt sich bestätigt, denn er war schon immer ein Kartoffel-Fan.
Kann man auch in Bezug auf die Kartoffel von einer „Zeitenwende“ sprechen? Jedenfalls erlebt das wohl deutscheste aller deutschen Grundnahrungsmittel eine bemerkenswerte Wiederbelebung. Aktuelle Daten zeigen, dass der Pro-Kopf-Verbrauch im Wirtschaftsjahr 2023/24 auf 63,5 Kilo gestiegen ist – der höchste Wert seit zwölf Jahren. Besonders auffällig ist der Zuwachs bei Speisefrischkartoffeln: Hier stieg der Pro-Kopf-Verbrauch binnen Jahresfrist um 8,4 Kilo auf 25,5 Kilo, also um rund 50 Prozent.
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unterschied merkt man auch bei der Kartoffel
(Wie beim Spargel auch z.B. Brandenburger auf Sandböden angebauter Spargel schmeckt ehr fad im Gegensatz zu Thüringer Anbaugebieten z.B. Herbsleben der einen guten, erdig mineralischen Geschmack hat) im jeweiligem Anbaugebiet.
Ich schwöre seit Jahren auf die rotfarbene Schale Kartoffelsorte „Laura“ vorwiegend festkochend, die sich sowohl als Salat, Salz oder auch Brei Kartoffel eignet. Mein Enkelkinder schwören auf „Opas selbstgemachte Pommes“ (als Rosmarin Kartoffeln ohne Rosmarin😂)
Ich baue meine Kartoffelnselbst an ohne Düngemittel nur mit Einhaltung entsprechender Fruchtfolgen.Auch die Lagerung und Genuss bis zum Erntebeginn der eigenen Frühkartoffeln
(geschmackliche Welten zu Agyptischer oder Israelischer Ware !) ist unproblematisch wenn regelmäßig die Keime entfernt werden.
Einziger Nachteil, die Preise der Supermärkte erreiche ich nicht ….. dennoch, ein „Hoch“ auf die selbst angebaute Kartoffel 👍
MfG a d Erfurter Republik
Für mich ist und war die Kartoffel schon immer die Essensbeilage schlecht hin. Egal in welcher Variation, ich mag sie immer und jederzeit. Ja, vielleicht als Auflauf nicht so gern, aber sonst. Ich kann gar nicht verstehen, dass man Kartoffeln nicht mag. Obwohl? Wenn man Menschen als -Kartoffeln- bezeichnet, dann schon. Kommt mir aber nicht in den Sinn. Warum? Kartoffeln gehören auf den Teller und dann in den Magen. Punkt. Aus. Ende. Guten Appetit.
Weiterhin wird die Kartoffel als moderner Dickmacher bezeichnet. Die industriell unbehandelte Kartoffel ist kein Dickmacher. Lediglich das Drumherum, wie Frittenfett, Soßen und andere Beilagen machen dick.
Nun, das hängt davon ab, wann und wie man die Kartoffeln verzehrt, lieber Herr Böhmer. Frisch gekocht und noch heiß hat eine Kartoffel einen sehr hohen "glykämischen Index", der das Insulin im Körper hoch schießen lässt. Wenn man die Kartoffeln abkühlen lässt und ggbf. später noch einmal erhitzt, ist dieser Wert wesentlich niedriger und der Stoffwechsel ist nicht so belastet. Im Ergebnis führt das dazu, dass die Kohlehydrate in der Kartoffel nicht so "ansetzen". So jedenfalls findet sich das in Ernährungsratgebern.
