- Die Letzten ihrer Art
Die Zahl der Tiere, die vom Aussterben bedroht sind, wächst rapide. Wer wird übrig bleiben? Und müssen wir in einer Art „Triage“ entscheiden, wen wir retten wollen und wo Hilfe bereits aussichtslos ist?
Ihr dürft nicht aussterben!“, flüstert Jochen Menner, als er dem Vögelchen mit einer Spritze Nährlösung in den winzigen Schnabel flößt. Morgens saßen drei Wangi-Wangi-Brillenvögel paralysiert in ihrer Voliere; am Tag zuvor waren sie noch munter. Immer wieder, von einem Tag auf den anderen, hocken oft mehrere auf einmal gelähmt auf dem Boden. Mittlerweile hat Menner eine Kur entwickelt, um sie am Leben zu erhalten: Er flößt ihnen eine Spezialnahrung ein, eine Mixtur aus besonders viel Zucker, Kalk und Vitamin B – und das jede Dreiviertelstunde. Seine Arbeit wird dann zur ausufernden Intensivpflege.
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brauchen wir all das Getier, Hauptsache ich kann auf der Autobahn Vollstoff geben.
Ich glaube wir sind die dümmste Art auf dem Planeten, weil wir uns für die Klügsten halten.
nicht vom aussterben bedroht...im Gegenteil. Und da wir uns ja leider nicht dramatisch reduzieren wollen - keine Aktivisten mehr genug da schon -
müssen diese Arten wohl aussterben. Von uns gibts ja auch genug.
Das Thema ist sicherlich wichtig. Wir sollten aber die Maßstäbe für unser Handeln nicht aus dem Blick verlieren.
"Alle 13 Sekunden stirbt ein Kind unter 5 Jahren an Hunger"(Quelle: Welthungerhilfe).
Gefragt ist Handeln vor Ort, auch bei ganz anderen Themen wie Migration oder Klimaschutz.
im großen Ökosystem der Erde exestieren . Sondern einen wichtigen Beitrag zur Balance dieses leisten.
Mögen sie auch oft unscheinbar und klein sein.
Unterdrückt der Mensch aus seinem eigenen Überlebenskampf, Geldgier und Ignoranz beharrlich (siehe Bienensterben in Europa).
Wenn die Erkenntnis kommt, welche Arbeit sie im Kreislauf der Natur leisten, ist es meist fünf vor zwölf.
„Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.“ (Arthur Schopenhauer)
