Der Rheingau im Herbst
Der Rheingau im Herbst / picture alliance / Zoonar | Frank Wagner

Unterwegs auf der Suche nach spannenden Weinen - Kommt jetzt das „Deutsche Burgunderwunder“?

Für die 272. und letzte Folge seiner Artikelreihe hat sich unser Genusskolumnist noch mal in drei deutschen Weinanbaugebieten umgeschaut und viel probiert. Doch angesichts der massiven Krise dieser Branche war ihm das fast ein bisschen zu viel heile Weinwelt.

Autoreninfo

Rainer Balcerowiak ist Journalist und Autor und wohnt in Berlin. Im Februar 2017 erschien von ihm „Die Heuchelei von der Reform: Wie die Politik Meinungen macht, desinformiert und falsche Hoffnungen weckt (edition berolina). Er betreibt den Blog „Genuss ist Notwehr“.

So erreichen Sie Rainer Balcerowiak:

Dass die deutsche Weinwirtschaft in einer heftigen Krise steckt, hat sich wohl allmählich herumgesprochen. Der Weinkonsum sinkt in Deutschland und fast ganz Europa kontinuierlich, gleichzeitig sind die Produktions- und Logistikkosten stark gestiegen, und auch der Weinexport schwächelt. Ferner bereiten der Klimawandel und dabei vor allem die zunehmenden Extremwetterereignisse zunehmend Probleme.

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Walter Bühler | Sa., 28. Juni 2025 - 08:51

... weil sie auch eine unerwartet sympathische Lebensart in Moabit und am Wedding sichtbar gemacht hat.

Ich wünsche iel Glück und Erfolg bei den neuen Projekten, Herr Balcerowiak!

Thomas Hechinger | Sa., 28. Juni 2025 - 09:08

Schade und Auf Wiedersehen!
Wenn es nicht so früh am Morgen wäre, würde ich jetzt ein Glas Rotwein schlürfen und im Geiste mit Ihnen anstoßen.

(Ich finde es aber gut, daß Sie sich ordentlich verabschieden. Ein anderer Autor, den ich sehr geschätzt habe, ist im Herbst 2023 einfach verschwunden. Ich habe nie mehr etwas von ihm gehört. Und er ist auch im Netz nicht mehr auffindbar.)

Sabine Lehmann | Sa., 28. Juni 2025 - 20:18

Antwort auf von Thomas Hechinger

Sie meinen sicher Jens Peter Paul, werter Herr Hechinger. Seine Beiträge und Texte vermisse ich sehr. Ich hätte es gut gefunden, wenn die Redaktion vom cicero dazu eine Erklärung abgegeben hätte. Aber man weiß ja nie was so vorgefallen ist. In der heutigen Zeit jedenfalls ist so ziemlich alles denkbar. Ich erinnere mich jedenfalls noch sehr gut an seinen letzten sehr kritischen Artikel zur sogenannten "Gendergerechtigkeit", für den Herr Paul von den woken und Verirrten des deutschen Presserats offiziell gemaßregelt wurde und zwar in einer Art und Weise, als sei der Autor ein Paria. Kurz danach verschwand Herr Paul von der Bildfläche.

Thomas Hechinger | So., 29. Juni 2025 - 13:10

Antwort auf von Sabine Lehmann

Ja, Herr Paul war plötzlich weg. Als hätte sich ein Spalt aufgetan, ihn verschluckt und sich über ihm wieder geschlossen. Man denkt ja, man müsse solch einen Autor bei einem anderen Medium, auf einem eigenen Blog oder sonstwo im Netz finden. Aber nichts da. Nur alte Sachen von seiner Arbeit beim Hessischen Rundfunk, als TV-Produzent oder seinen Arbeiten zur Einführung des Euro. Und ein paar Links zu „Cicero“-Artikeln. Ansonsten: weg. Ich könnte jetzt die wildesten Spekulationen anstellen, was dahintersteckt. Am Ende war es aber wieder ganz anders. Ich fände es daher gut, wenn sich die „Cicero“-Redaktion einmal dazu äußern würde.

Christoph Schnörr | Sa., 28. Juni 2025 - 14:34

Ihre Kolumne war immer ein guter Start in das Wochenende. Und Genuss als Notwehr hilft in diesen wirren Zeiten.
Alles Gute!

Ingofrank | Sa., 28. Juni 2025 - 15:37

Ihre Genuss- Kolumne war immer das Lesen wert! Zumal ich auch manch Rezept nachgekocht habe, beispielsweise ihr Bratherings- Rezept der auch dazu führte, den von Ihnen benutzten Essig in unsere Küche Einzug hielt …..wie dem auch sei, ich werde Sie und Ihre Beiträge schmerzhaft vermissen, auch als Gegenpol zum tristen politischen Alltag in diesem Land….. es waren Lichtblicke auf die ich mich jede Woche freute. Alles erdenklich Gute wünscht Ihnen
Ingo Frank aus der Erfurter Republik

P.S. Zum Abschluss noch einen Tipp
Thüringen steht nicht nur für Bratwurst sondern für „selbstgeschlachtetes“ ganz allgemein. Besonders wir Nordthüringer im Unstrut Hainich & Eichsfeldkreis schmecken die Blut, Leberwurst und vor allem die Bratwurst (nicht gemeint die für den Rost die ist auch sehr zu empfehlen , sondern die abgedrehte Runde geräucherte) oder die Orginal luftgetrocknete Stracke aus dem Eichsfeld. Vom Gehackten mit Kümmel & Knoblach als Schlachtfrisch ganz zu schweigen. Liebe Grüße …..

Sabine Lehmann | Sa., 28. Juni 2025 - 20:20

Ich werde diese Genuss-Kolumne vermissen. Sie war immer sehr unterhaltsam und eloquent formuliert. Und dabei konnte man noch so Einiges über die perfekte Zubereitung delikater Speisen lernen. Danke dafür.

Ernst-Günther Konrad | So., 29. Juni 2025 - 07:59

Danke Herr Balcerowiak. Was auch immer die Gründe Ihres Wegganges sind, ich wünsche Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund. Und ja, wer sie sucht, wird sie auch finden. Ich hoffe mal, sie dürfen auch weiterhin schreiben. Leider, Frau Lehmann hat es bereits geschrieben, haben uns einige aus der Redaktion hier verlassen, die sich nicht verabschieden konnten/wollten/durften?
Alles Gute für Sie.