- Von den Gemeinsamkeiten politischer Extreme
Links- und Rechtsextremismus erscheinen als Gegensätze – doch ihre Denkmuster ähneln sich verblüffend: Aus Überzeugung wird Gewissheit, aus Gewissheit Dogmatismus. Die Trennlinie verläuft nicht zwischen links und rechts sondern zwischen Zweifel und absolutem Wahrheitsanspruch.
Das Gegenstück zur Materie ist Antimaterie. Ihre Begegnung endet zwangsläufig in einer energiegeladenen Konfrontation. Dennoch teilen beide viele physikalische Eigenschaften. Mit Links- und Rechtsradikalen verhält es sich ähnlich. Ihre Weltbilder mögen spiegelbildlich konträr sein, ihre Ziele widersprüchlich, und sie mögen sich bis zur Annihilation bekämpfen, aber ihre Denkmodelle und Verhaltensmuster gleichen sich in vielem. Die einen beklagen die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, die anderen das Gegenteil. Und nicht nur das spaltende „wir gegen sie“ ist den Antipoden gemein. Ihr autoritärer Charakter, die Fähigkeit zum orwellschen Doppeldenken und, nicht zuletzt, eine zuweilen bis an Dummheit grenzende Selbstüberschätzung verleiten Extremisten, links wie rechts, zu einem Besitzanspruch auf die Wahrheit – Zweifel sind Verrat.
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Es ist doch vollkommen klar, daß Extremisten auf allen Seiten ähnlich denken und handeln. Das Wesen des Extremisten ist immer maximal intolerant und er ist immer gewaltbereit in der Umsetzung dieser Intoleranz! Einzig die Motive für seine Intoleranz unterscheiden sich.
Das erklärt auch, daß es ein so enges Band zwischen Linken und Islamisten gibt, man versteht sich. Wobei hier die Dummheit/Kurzsichtigkeit der Linken eine entscheidende Rolle spielt, denn Islamisten machen i.d.R. kurzen Prozeß mit Linken, sobald sie an der Macht sind, denn die Weltbilder unterscheiden sich diametral.
Wobei man in Deutschland sehr vorsichtig mit dem Begriff „Extremist“ umgehen sollte, denn die Maßstäbe hierzulande sind stark (nach links) verschoben.
Fakt ist, Extremismus in seiner klassischen Form ist nie gut, egal woher er kommt!
kann ich nur feststellen, daß wir Deutschen seit zwei Jahrzehnten (mindestens!) von Extremisten regiert werden - quasi von Extremisten der "Mitte der Gesellschaft", wie sie sich selbst fälschlicherweise bezeichnen.
Nichts anderes nämlich als eine missionarische Moral hat die Leitlinien für alle Entscheidungen in den letzten Jahren vorgegeben, besonders im Hinblick auf Energiepolitik und Migration.
Und längst ist diese extreme "Mitte" genau dort angekommen, wo Herr Tarnow den "Wunsch nach Zwang" verortet, sozusagen in der Endphase. Mit immer neuen Gesetzen sollen die Bürger dazu verdonnert werden, genau so zu denken, wie die missionarische Obrigkeit es vorgibt. Ansonsten drohen Sanktionen!
Die Trennlinie zwischen den Parteien verläuft daher nicht zwischen mehr linken und mehr rechten Parteien, sondern sie teilt die Parteien in solche, die sich überwiegend vom Realismus leiten lassen u. denen, die Wunschvorstellungen hinterherlaufen.
Der Wähler sollte seine Wahl danach ausrichten.
zu 100% zu, diesen Gedanken hatte ich auch. Die tonangebenden Grünen sind (Links-)Extremisten, sie haben es mit Hilfe ihres ÖRR geschafft, die politische „Mitte“ dorthin zu verschieben, wo sie auf der politischen Skala sitzen, ergo, die „Mitte“ liegt bei uns schon im Bereich des Extremen. In Relation dazu stehen konservative Parteien/Meinungen natürlich extrem weit rechts.
Es ist alles eine Frage der Perspektive, darum schrieb ich, man müsse in Deutschland sehr vorsichtig bei dem Begriff „Extremist“ sein, denn er wird zur gezielten Delegitimierung des konservativen Spektrums objektiv falsch eingesetzt. Den Linksextremisten nennt man hingegen zur Verharmlosung „Aktivisten“.
Die extreme „Mitte“ arbeitet mit Hochdruck daran, Rechtsstaat & Demokratie abzuschaffen, sie steht kurz vor dem Ziel. Wenn es dann so weit ist, werden Freiwilligkeit zu Zwang und Sanktionen zu Strafen!
Das mit dem Wähler ist so eine Sache, leider lassen sich zu viele noch von der „Realität“ des ÖRR „leiten“.
Alles wird auf Links/Rechts reduziert, weitab von den tatsächlichen Problemen, die dieses Land hat.
Das Hauptproblem ist, daß unser Land seit gut 20 Jahren an linker Politik leidet, diese hat man uns als „alternativlos“ aufgezwungen, wer widersprach wurde/wird als „Nazi“, „Querdenker“, „Klimaleugner“ etc. diffamiert!
Jetzt versuchen die tonangebenden linken Kräfte im Land ihre schwindende Macht dadurch zu zementieren, daß sie alles, was sich rechts der weit nach links verschobenen „Mitte“ befindet, als „undemokratisch“ brandmarken und so dauerhaft von der politischen Teilhabe ausschließen. Argumentativ können sie nicht überzeugen, deswegen geht es nur ohne Demokratie.
Insofern ist eine Reduzierung auf das Thema links/rechts zwar stark vereinfachend, aber angebracht, denn die tatsächlichen Probleme wie Energieversorgung, Migrationskatastrophe, Deindustrialisierung, Zerstörung des Bildungssystems, Bevormundung durch „NGO“, Abschaffung der Meinungsfreiheit, des Rechtsstaats, der Demokratie etc. haben wir linker Politik zu verdanken.
Wie man an der aktuellen Regierung sehr gut erkennt, wird es so lange keinen Richtungswechsel in ALLEN entscheidenden Bereichen geben, wie SPD, Grüne und oder SED/PDS/Linke an einer Regierung beteiligt sind. Die mittlerweile in großen Teilen linksextreme SPD gibt trotz ihres Status als Juniorpartner unangefochten die Richtung vor und blockiert so alles, was die Union versucht umzusetzen, auch wenn nicht viel von der Union kommt. Die SPD ist dabei noch die „mildeste“ der drei linken Parteien, wobei mild hier unangebracht ist.
Der Kern des Problems sind die drei linken (aus meiner Sicht sind alle 3 linksextrem) Parteien, so lange sie ansatzweise an der Macht beteiligt sind, wird es weiter bergab gehen. Das gilt auch für ein indirekte Beteiligung wie bei den Grünen und „ihrem“ ÖRR, denn dieser streut 24/7 grünlinke Propaganda!
Sie haben mit allem Recht für mich. Und ihr letzter Satz wird Realität werden. Die Wähler werden Ihre Wahl danach ausrichten. Ich bin da ganz zuversichtlich.
Ich interpretiere den Artikel als eine Kritik der Mitte und möchte das gerne unterstreichen. Wir, die bisherige Mitte, kritisieren selbstverständlich alte Mitten: die es Kaiserreichs, die "Vor-68er", Weimar kommt nur wegen des Kontrasts zu den Nazis besser weg. Ansonsten war auch Weimar patriarchalisch, eurozentriert etc. Auch die Boomer mit ihren 90ern kommen schlecht weg - heute sind wir viel weiter, gerechter, menschlicher, wissender. Die Kritik ist kein kleines Nudging, sie geht sehr tief. Nur wir haben jetzt aber wirklich DIE richtige Menschheit erkannt, so dass wir hart gegen alle Feinde des richtigen Denkens vorgehen müssen. Wir sind zuallererst weltoffen, müssen aber immer härter sicherstellen, dass Menschen in unserer Gesellschaft (auch Migranten!) nicht falsch denken. Demokratie, Weltoffenheit, Menschlichkeit, Gerechtigkeit, Wahrheit und deren Feinde - noch Fragen?
In München habe ich der Theater-Inszenierung von Heinrich Manns "der Untertan" beigewohnt. Als Laie würde ich sagen eine sehr gute Inszenierung, Diederich Heßling für mich grandios gespielt. Die verhätschelnde Mutter, der strenge Vater, der im allgemeinen Zeitgeist den Jungen zur Härte erzieht (gegen seine Natur?). Durchaus mit Nachdenklichkeiten.
Teile des Publikums und der Kritiken scheinen das Stück als Kritik am heute "rechtsschwenkenden" Teil der Gesellschaft aufzufassen. Die direkte Übertragung wäre aber eher, dass ein heute (oder bisher) dominierender Mainstream seine Kinder zu Klima, sexueller Vielfalt ("du willst das doch auch") etc. erzieht, manche Jungen aber lieber Mann wären und 8-Zylinder fahren, wenigstens mal mit Spaß im Urlaub.
Meint man das wirklich? Eher nicht. Was genau kritisiert man dann mit welcher Analogie? Heute würde man doch eher betonen, dass ein echter Junge der Wahrheit der Gesellschaft folgt, weil man sie eben gemeinsam als wahr erkannt hat?
Was halten sie von Folgendem: >>Nimm dich nicht so wichtig, andere machen es auch richtig.<< Also nicht sie in Person sind gemeint. Es ist das Spektakel um eine niemals funktionierende Deutungshoheit über das was falsch und richtig ist. Ihr Text scheint die grosse Kompromissformel für den "Weltenzustand" zu sein. Mag für sie probates Mittel sein um nicht all zu sehr anzuecken, im Forum. Aber es scheint sie ja zu geben die von ihnen postulierten, sieben Entwicklungsstufen, der sage ich mal "Menschwerdung." Letztlich zählt die Wirkmächtigkeit der Idee, egal auf welcher Stufe. Was sie benötigen ist eine Mehrheit an Unterstützern für die Umsetzung der selbst abstrusesten Dinge. Lernen aus der Geschichte ist sicherlich hilfreich, allerdings nur dann wenn es einen übergeordneten Konsens gibt. Selbst der dürfte auch nur wieder ein irgendwie gearteter Kompromiss sein. Wie dem auch sei; Vollkommenheit ist eine Kunst des permanenten Misslingens.
allgemeiner Natur. Sie liegt immer bei den Mächtigen. Die definieren etwa "Demokratie und wer dazugehören darf
für das Funktionieren einer Demokratie überlebenswichtig. Es liegt in der Art der Natur, daß die „Mächtigen“ versuchen ihre Wahrheit als die einzige zu verkaufen. Es ist die Aufgabe einer freien Presse genau das zu verhindern indem kritisch hinterfragt und aufgedeckt wird.
Der Sonderfall des ÖRR pervertiert dieses System so weit, daß das Korrektiv, das die Medien darstellen sollten zu einem Propagandainstrument der tonangebenden linken Minderheit wird. Die Medien sind das Gegenteil von dem was sie sein müßten.
Deswegen haben wir „unsere Demokratie“ und keine echte Demokratie mehr!
