- Wie ich die deutsche Gluthitze dank „B.Z.“ und Luisa Neubauer überlebte
Früher hat man sich über 30 Grad im Sommer noch gefreut. Heute herrscht bei solchen Temperaturen direkt Alarmstufe Rot – und Hitzewellen werden zur Klassenfrage. Unser Autor freut sich, dass er die deutsche Gluthitze trotzdem überlebt hat.
„36 Grad, und es wird noch heißer. Mach den Beat nie wieder leiser. 36 Grad, kein Ventilator. Das Leben kommt mir gar nicht hart vor“, sang einst Inga Humpe als Frontfrau der Pop-Gruppe 2Raumwohnung. Und aus gewissen Gründen lässt sich anno 2025 durchaus die Frage stellen, ob ein Lied wie dieses in Zeiten wie diesen überhaupt noch im Radio laufen darf, schließlich verharmlost es doch eklatant steigende Temperaturen – und alles, was irgendwie verharmlost, ist bekanntermaßen „brandgefährlich“, wenn nicht gleich verschwörungstheoretisch und ein Angriff auf unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung.
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Da ich seit 6/7 Jahren kein einziges Wort/Bild im ÖRR mehr konsumiere, ist mir der Alarmismus, die Hysterie, das Rumgekreische von Slomka & Co erspart geblieben. Ich nutze jede Gelegenheit, mich über den Sommer zu freuen, ernte erstaunte Blicke und dann ein 'hast ja eigentlich recht'. Die 92jährige, reiche Oma von Luisa hat ganz sicher schon mehr solcher Sommer erlebt und ist vieles, nur nicht 'vulnerabel'. Dieses verlogene dumme Geschwätz ist zutiefst gesundheitsschädlich und bringt Menschen eher um als einige heiße Tage im Sommer. Im vergangenen war ich 14 Tage in Japan im August. Es gab keinen Tag unter 39/40 Grad. Und das ist dort immer so. Ich hab's überlebt - mit Vergnügen. Und für die Japaner war es normal, begleitet von unaufgeregten Wettervorhersagen. Die einzige Frage, die mich derzeit umtreibt: wie werden wir diesen ÖRR und diese Regierung los?
Vergessen wir doch bitte nicht, dass der Klimawandel Asylgrund wird, sollten die grünen jemals wieder dieses Land regieren. Schließlich ist das Klima auch politisch. Ich schätze der Katastrophenjournalismus hat wesentlich zur Ampel beigetragen. Zumindest scheint er kurzfristig die Auflage zu steigern, mittel bis langfristig wird das Denken eh zu kompliziert. Sie sollten auch inzwischen wissen was sie tun, bei all den Akademikern sollte es bei dem einen oder anderen zum Konstruktivismus oder gar Dekonstruktivismus reichen. Aber es ist halt eine Frage der Intention. Erkenntnisgewinn oder Auflage.
und dadurch sind viele Menschen überhaupt nicht mehr in der Lage, irgendetwas - wie z.B. den Sommer - schön zu finden. Vielen Dank für den Artikel, der mich schon in der Früh zum lachen brachte. Ich habe auch überlebt und bin froh, dass es noch Menschen wie Sie gibt, die sich nicht der allgemeinen Panik hingeben.
Ich erinnere mich noch an Zeiten, wo wir im Büro unter dem Schreibtisch Schüsseln mit Wasser aufgestelt haben. Das war immer sehr angenehm und man konnte die Füße reinhängen, wenn es zu heiß wurde. Doch das waren noch andere Zeiten, wo nicht ständig Weltuntergangsstimmung erzeugt wurde. Da ging man ganz pragmatisch mit dem Sommer (und anderen Ereignissen) um und hat sich was einfallen lassen, um sich z.B. Arbeit zu erleichtern und ansonsten haben wir es einfach so gehalten, wie Ihre Großmutter.
Ich kann nur jedem empfehlen, nur noch ausgewählte Artikel zu lesen und sobald man merkt, dass mal wieder Panik verbreitet wird, den Artikel einfach zumachen.
Einen schönen Tag
darauf hin, dass der Juli 1957 wohl am Stück 11 Tage hatte mit Temperaturen zwischen 30 und 38? Grad.
Meine arme Mutter.
Insgesamt aber war der Sommer kühl.
Unser Empfinden mag beeinflußt sein durch insgesamt warm bis heiße Sommer und auch mildere Winter. "Wir kommen nicht mehr gut runter"?
Herr Zorn leugnet die Klimaveränderung keineswegs.
Prof. Fritz Vahrenholt sieht nur die Ursache eher auch in reinem Himmel über der Nordhalbkugel und also der Zunahme kurzwelliger? Sonnenstrahlung durch nur schwache Wolkenbildung?
Den reinen Himmel empfindet er aber schon als Erfolg für unsere Industrienationen.
Wie auch immer, wärmer ist es geworden, eigentlich auch in den bekannten Hitzeländern?
Wie ist die Ernte hierzulande ausgefallen?
Solange Frau Neubauer etwas von ihrer Oma erzählt, wird sie sicherlich nicht so falsch liegen.
Ihre, Herr Krischke, scheint ja noch fit.
Die Frage, um zu richtigen Antworten zu kommen, wird evtl. sein, woher die Erwärmung kommt.
Ich überlege noch:)
Warmzeit?
in der Erwärmung zusammenkommen, die durch das CO2 und das kurzwellige Sonnenlicht?
Prof. Vahrenholt sagte aber doch auch, reiner als rein geht nicht und wollte evtl. sagen, dass dieser Effekt durch die Kurzwellen nicht ad ultimo gesteigert wird?
Anders sieht es doch aber mit dem CO2 aus, es sei denn hier greift, was Prof. Ganteför über die natürlichen Senken herausgefunden hat.
Aber ein warmer Ozean emittiert doch wieder?
Auch wenn er sich bisher nur an der Oberfläche erwärmt?
Die Beobachtung scheint mir richtig, dass unser CO2 nicht aus den Ozeanen kommt, sondern durch unseren Verbrauch fossiler Brennstoffe.
Aber mehr als es zu verbrennen gibt, kann es ja auch nicht geben?
Vielleicht haben wir also nur einen etwas schnelleren Einstieg in eine Warmzeit als bislang üblich?
Ich finde in jedem Fall erneuerbare Energien naheliegend und faszinierend
Bitte aber genau draufschauen und ohne "Panik" und "Ausgrenzung".
Ob das nun stimmt?
Ich finde mich auch noch fit im Oberstübchen.
Liebe Grüße
"erneuerbare" Energie ist nicht per se falsch, aber die einseitige Ausrichtung, allein damit eine Industrienation versorgen zu wollen, wird von Fahleuten wie Prof.Dr. Sinn, Fritz Vahrenholt und Prof.Gerd Ganteför schlüssig, weil mathematisch, widerlegt. Kernkraftwerke der 4. und 5. Generation, die inhärent sicher sind, wären für die Grundversorgung wie auch die Sicherung des steigenden Energiebedarfs unverzichtbar, selbst wenn grüne Ideologen infolge Unkenntnis oder Ideologie immer noch von "Hochrisikotechnologie" schwafeln.
Ob sich die täglich bombardierten Ukrainer auch solch Gedanken, wie der deutsche Mainstream machen? Oder ist das nur unser Beitrag zur globalen Solidarität, dass wir genauso schlimm dran sind, wie Beschossene, Verletzte, Tote im Krieg?
fachlich, gesellschaftlich, wirtschaftlich und auch sonst nichts zu bieten hat, bleibt nur die Religion. So hat die Kirche früher auch agiert. Mit irrationalen Thesen erzeugt man irrationale Ängste und fordert dann irrationale Maßnahmen. Da so ein System auch immer Profiteure erzeugt, funktioniert es. Bei uns heißt das dann ÖRR und NGO.
... alles Gute und Schöne beim Radurlaub. Aber bitte mit Gelassenheit und keine Selbstüberschätzung ....
Heiße Sommer waren schon immer ein Thema und ein großartiges Motiv für Filme und Hits, wie der angesprochene „36°C“-Ohrwurm von 2007. Marilyn Monroe hat in „Das verflixte 7te Jahr“ (1955) aufgrund der Sommerhitze ihre Unterwäsche im Kühlschrank gelagert.
Oder erinnert sich noch jemand an den „Jahrhundertsommer“ 2003, als mancherorts in Dtschl auch schon die 38°C geknackt wurden? Da wurde im Radio keine Panik geschoben, sondern noch Witze gemacht (‚da schmelzen selbst die Wachsblumen‘).
Auch das „Sommermärchen“ von 2006 würde sich heutzutage aus vielerlei Gründen so nicht mehr wiederholen.
Kurzum, die beste Strategie erhitzte Gemüter anno 2025 zu kühlen ist es, den Ventilator ein- und den ÖRR abzuschalten. Damit wäre schon viel gewonnen ...
Da fällt mir doch gleich Rudi Carrell ein:
https://www.youtube.com/watch?v=cH3tuAAHpNI&list=RDcH3tuAAHpNI&start_ra…
Endlich mal wieder ein erfrischender Text.
Danke
sagen wir in unserer Region, wenn die Spinner zu laut werden und gar keine Ruhe geben. Inzwischen hat alles, besonders Dinge die mit dem Wetter auch nur im entferntesten zusammen hängen könnten, sofort und gleich apokalyptischen Charakter. Und ja Herr Krischke, mit meinen 68 Jahren habe ich schon etliche Sommer erlebt, die mal so und mal so waren. Gerade in meiner Kindheit erinnere ich mich an viele Sommerferien, wo wir täglich, Woche für Woche im Schwimmbad waren und die Sonne herunter knallte, heute würde man sagen, wir wurden gegrillt. Und dann wieder anders, relativ kalt, viel Regen. Wetter halt. Und wenn es unseren Apokalyptiker zu ruhig wird, finden die schon irgendetwas, was sie als Gefahr für die Menschheit deklarieren können. Diese Paniker können nicht anders, die brauchen das einfach und nicht wenige verdienen damit auch ihr Geld bzw. werden in NGOS dafür bezahlt. Und vor allem die vielen Tipps für uns Alten, wie wir der Hitze entgehen und das wir viel trinken sollten. Klasse
Ich fahre auch gerne Rennrad, jedenfalls gelegentlich. Und bin etwas verunsichert ob des Schweigens von Karl Lauterbach zu den Risiken des Rennradfahrens bei brutalst möglicher Hitze, die sich in Deutschland konzentriert. Man mag einwenden, er ist nicht länger Bundesgesundheitsminister. Aber als Arzt hat er sich doch immer gern gekümmert, insbesondere in Coronazeiten, und besonders um die Vulnerablen, auch wenn die sich gar vulnerabel gefühlt haben und nicht bekümmert werden wollten. Aber es gibt Licht am Horizont: denn nun ist er Ausschussvorsitzender für Forschung, Technologiefolgeabschätzungen usw. Und da bin ich neugierig, ob er sich alsbald mit hilfreichen Beiträgen und Ideen zu Wort melden wird. Vielleicht mit Sonnenschirmen, die ans Rennrad montiert werden, vorzugsweise für vulnerable Fahrer.
und lebenserfahren, wie Ihre Oma ist, Herr Krischke, braucht sie diese hirnverbrannten Ratschläge nicht.
Seit wann sind eigentlich Politiker unsere Erziehungsberechtigten- und Verantwortlichen geworden?
Ach, Herr Krischke, was ein herzerfrischender Artikel von Ihnen! In dieser bekloppten Zeit mal ein Lichtblick, etwas Erfrischendes zu lesen. Ja, und die Politik muss dringend etwas dafür tun, dass nicht zu viele Menschen den Hitzetod erleiden. So etwas las ich in den letzten Tagen irgendwo in einem Blättchen. Bleib‘ mir weg mit Empfehlungen von Politikern. Da kommt nichts Gutes. Die sollen ruhig weiter lügen und rumwurschteln. Daran ändern wir dummen Bürger nichts. Ja, und Lisa. Sie redet auch nur dummes Zeug. Was anderes hat ihr ihre (angeblich) 92jährige Oma leider nicht mitgegeben. Gut, natürlich Knete. Auch nicht schlecht! Wer hat, der hat. Nicht unbedingt in der Birne. Vielen Dank für den Artikel, lieber Herr Krischke. Wohin geht‘s am Wochenende mit dem Rennrad? Beste Grüße und viel Spaß! 🌞🌞
Sie bauen uns wieder auf. Ich gehöre, obwohl ganz stramm auf die 80 zugehend, zu den Menschen die alles sind, nur nicht vulnerabel. Meine (und die meines lieben Mannes) Bertriebstemperatur liegt bei über30 Grad. Bei trockener Hitze leben wir erst auf. Muss ich mir jetzt Gedanken machen? Wurde ich als Kind zu heiß gebadet? Der erste, von mir als Kleinkind vollständig erlebte Sommer soll extrem heiß gewesen sein. Meine Mutter behauptete jedenfalls steif und fest, dass im Sommer 1947 fast 40 Grad herrschten. Was damals überhaupt kein Vergnügen gewesen sein dürfte. Unser Nürnberger Haus (mit Kriegsschaden) verfügte über keine richtigen Fenster mehr, nur über Notverglasung. Ob Frau Neubauer sich das vorstellen kann? Aber für ihre Generation sind wir ja ohnehin Umweltsäue.
