Zum Tod von Gabi Delgado - Nietzsche auf Speed

Am vergangenen Sonntag ist Gabi Delgado verstorben. Der Sänger war mit der Band DAF Ende der 1970er Jahre angetreten gegen den Kitsch der Rockmusik, gegen die Bräsigkeit deutscher Spießbürger. Mit ihm geht viel verloren.

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Gabi Delgado bei einem Konzert 2008: Wir haben viel verloren / dpa

Autoreninfo

Alexander Grau ist promovierter Philosoph und arbeitet als freier Kultur- und Wissenschaftsjournalist. Er veröffentlichte u.a. „Hypermoral. Die neue Lust an der Empörung“ und „Kulturpessimismus. Ein Plädoyer". Zuletzt erschien von ihm „Politischer Kitsch. Eine deutsche Spezialität“ bei Claudius.

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Es waren Titel, hart, rebellisch, kompromisslos: „Verschwende Deine Jugend“, „Tanz den Mussolini“, „Ein bisschen Krieg“, „Alle gegen alle“. Ihre Ansage war überdeutlich: Hier waren welche, die wollten die Konfrontation. Solche Zeilen waren nichts weniger als eine Kriegserklärung: an biedere Sozialdemokraten mit ihren spießigen Träumen von einer 35-Stunden-Woche; an bräsige Christunionsbürger in ihrem Reihenhaus; und an die alternativen BiedermännerInnen in ihren Selbststrickpullis, die von Frieden und einer sauberen Umwelt phantasierten.

Nein, die beiden Jungs von der „Deutsch Amerikanischen Freundschaft“, kurz DAF, wollten keinen Frieden. DAF, das war der ausgestreckte Mittelfinger gegen alles, was angepasst, moralisch oder politisch korrekt war. DAF wollten nicht die Welt verbessern, sondern „Sex unter Wasser“ und ballerten ihren Hörern Textzeilen um die Ohren wie, „keiner macht’s wie du, wie Du, so traut sich’s keiner“.

Angewidert vom Kitsch

Gegründet wurde DAF 1978 in Wuppertal. 1981 schließlich hatte sich die reduzierte Stammformation gefunden: der in klassischer Musik ausgebildete Robert Görl und der Autodidakt Gabriel „Gabi“ Delgado-López, in Córdoba geboren, 1966 nach Deutschland gekommen und in den Sozialsiedlungen des Rheinlandes aufgewachsen.

Die späten 70er Jahre, das war, jenseits vom Mainstreampop und Mainstreamrock, zunächst Punk. Wer etwas auf sich hielt und angewidert war von „Imagine“, von Bee-Gees-Falsett, Genesis-Einfalt und Smokie-Kitsch, der wandte sich in dieser Zeit dem Punk zu – wobei Punk bald alles war, was nicht Mainstream war, sondern schräg und anders und einfach Underground.

Cool, anders, revolutionär und verstörend

Zentrum des Punk in den USA war das legendäre CBGB in New York. Das deutsche CBGB stand in Düsseldorf und hörte auf den heimeligen Namen Ratinger Hof. Dort trafen sich nicht nur die Studenten der nahen Kunstakademie, sondern auch die innovativste Musikszene Deutschlands. Unter dem Einfluss der Düsseldorfer Überväter von Kraftwerk wurde „der Hof“ auch zum Gärbecken der damals noch avantgardistischen elektronischen Musik – ideal für alle, die einen neuen Sound kreieren wollten: cool, anders, revolutionär und verstörend und weit weg von dem ewigen Mief von E-Gitarre, Bass und Schlagzeug.

Sie hätten schon das Wort „Rock“ nicht ausstehen können, gab Gabi Delgado einmal zu Protokoll. Rock, das war Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre ein verstaubter Sound von Leuten mit peinlichen Frisuren und uncoolem Look. Und auch der Punk-Rock von Sex Pistols war letztlich nur Rock. Delgado und Görl wollten etwas Neues, Härteres, Radikaleres: klare Beats, einfache Strukturen, unbedingte Tanzbarkeit. Dazu Texte, die nicht innerhalb des Erlaubten provozierten, indem sie mehr Frieden oder Gerechtigkeit fordern, sondern Texte gegen Moral an sich. DAF erlöste die Musik vom erhobenen Zeigefinger und allem Belehrenden. DAF, das war auf die Tanzfläche gehämmerte Nihilismus in Reinform. Was für eine Befreiung!

Maßlose Provokation

Zusammen mit den genialen Produzenten Conny Plank entwarfen Delgado und Görl einen unverwechselbaren Sound: präzise, unversöhnlich, monoton, brutal, jeder Beat ein Schlag, jede Melodiefolge aufgelöst in Rhythmus. Dazu bellte, kommandierte und dröhnte Delgado seine Texte: „Wir kennen ihn noch nicht, wir wollen in den Krieg, wir kennen ihn noch nicht“; „Kinder sind so grausam, Kinder brauchen Gold“; „Muskel, Kraft zu Kraft, Haut zu Haut, Sieg zu Sieg, Lust zu Lust“. Solche Sentenzen waren eine maßlose Provokation: für Linke, für Rechte, für Liberale, für Alternative, für Christen, Bürger, Aussteiger.

DAF, das war wie Nietzsche auf Speed oder Max Stirner auf Koks: die Infragestellung all dessen, worauf sich sonst alle Denkfaulen einigen können. Diese DAFsche Anti-Philosophie kulminierte in legendären Zeilen, der Hymne einer Generation: „Schön und jung und stark, nimm dir was du willst, tu was du willst, verschwende deine Jungend“. Nein, das war nicht nett, das war nicht sozial, das war nicht emphatisch oder gemeinnützig. Es war wahrhaftig.

Wir haben viel verloren

Ewigen Ruhm im Milieu der bestallten Bedenkenträger ernteten DAF jedoch mit den berüchtigten Zeilen: „Und tanz’ den Adolf Hitler, und tanz’ den Mussolini und jetzt den Jesus Christus“. Man muss nur darüber nachdenken, was heutzutage ein solcher Text auslösen würde, und einem wird klar, was ein freies Land diese brave, biedere Bundesrepublik 1981 war. Wir haben viel verloren. Und nun auch den Spiritus Rector bedingungsloser Libertinage: Am vergangenen Sonntag ist Gabriel Delgado-López überraschend in Portugal gestorben.

Christoph Kuhlmann | So, 29. März 2020 - 12:35

ging ihrem Ende entgegen. Wir brauchten noch keinen Speed, denn es gab genug Energie und doch war DAF nur Tanzmusik, verglichen mit Cure, Joy Division oder Bauhaus. Nett und geil und Ohrwurm. Wer von den Normen des "Establishments" sowieso nichts mit bekam, fand den Mussolini originell, weiter nichts. Mir persönlich war EBM einfach zu inhuman. Nicht wegen der Texte, aber wegen der Rhythmen. Keine Breaks und keine Riffs. Das lief sich schnell tot und fand doch viele Nachahmer. Sicher, die Lieder sind in den Erinnerungen von Millionen damals junger Menschen gespeichert unde haben in Deutschland wesentlich zum entstehen einer Electronic Body Music Szene beigetragen. Aber keiner ist dem Alltag wirklich entkommen, der Bräsigkeit und Spießigkeit, wenn auch auf eine andere art und weise. Es schleift sich alles ein und die Gewohnheiten müssen immer wieder zerstört werden. Diesen permanenten Wandel haben leider DAF noch Gabi Delgado solo vollzogen, oder es hat keiner mitbekommen.

Naja. So pauschal kann man z.B. Cure nicht stehen lassen. Three Imaginary Boys war für mich Cure. Danach kam viel Kommerzschrott bis zur musikalischen Selbstaufgabe. Joy Division war richtig gut. Leider zu kurz. Bauhaus war auch sensationell. Eine herrliche Zeit.

So ein quatsch- Smokie kitsch ok, passt. Genesis -Einfalt, zeugt von ganz klarem UnWissen des Authors , genauso: "angewiedert war von "Imagine"- Was für ein Problem hat der Typ? Offensichtlich ein WissensProblem und ein Respekt Problem. Wenn DAF doch so geil war (ich fands mittel, mega musiker waren die auch nich), warum dann so unbedeutend? Ich weis, Modenr Talking is höchstens unteres Mittel (total besoffen) und die hatten Welterfolg, gut ist halt relaTief. "Der wandte sich dem Punk zu" der Typ hat überhaupt keine Ahnung, Punk wird genauso romantisiert wie die gesamten 80er, und kaum einer war "Punk" . Wer war schon echter Punk? Der mit dem Iro ,immer Pulle Bier und Joint inne Hände? Fuck, das waren hauptsächlich Pseudos so wie die meisten Rastas auch. Pseudopenner die sich ihre ökologische Nische gesucht haben, weil sie sonst nix andres gebacken bekamen. Die sitzen jetzt im Anzug in irgendeinem Büro und fällen Entscheidungen über andere. Weniger wäre bei dem Artikel mehr gewesen.

Ippit | So, 29. März 2020 - 20:54

In reply to by Gast

Ich gebe Dir völlig Recht.Der Autor dieser "Plattitüde" hat vom Grundwissen her das Thema völlig versiebt.
Auch Deine analyse zu den Punks trifft meine Erfahrung die ich mit Personen gemacht habe den Nagel auf den Kopf.
Ich bin der Meinung Du solltest lieber Artikel über die 80s schreiben und nicht Leute die Äpfel mit Birnen vergleichen.
Hätte ich den Artikel nicht gelesen wäre es auch Halbzwölf geworden.

udo dreisoerner | Mo, 30. März 2020 - 08:01

In reply to by Gast

Nicht aufregen....also DAF hat nu wirklich gar nichts mit Punk zu tun. "TANZ DEN ADOLF HITLER" war halt Provokation weil das so wunderbar für Empörung reicht, mehr nicht. "Der Räuber und der Prinz" war elektronisch schön, mehr aber auch nicht. DAF war Mitte der 80er schon ein Wegbegleiter. Allerdings stellt sich die Frage wer denn genau definiert was Punk ist oder war? Ich denke da hat jeder seine eigenen Maßstäbe. Mit UK Subs können halt viele nichts anfangen, ich ehrlich gesagt auch nicht. Weder musikalisch noch sonst was.

Bezüglich Pseudos: sehe ich nicht so krass wie Du. Ja, es waren welche dabei die sonst niemand wahrgenommen hätte, aber sie hatten ihren Platz gefunden. Und ich muss sagen das die Toleranz innerhalb der Scene wahnsinnig groß war. Man war wie man war und wurde so akzeptiert, fertig. Mir war das egal ob der Banker sich abends mit 3 Tonnen Haarspray eine Pseudo-Irokesen gefönt hatte. Hauptsache er ging keinem auf den Sack. Und das hat es ausgemacht. No Intolerance

Dorothee Sehrt-Irrek | So, 29. März 2020 - 12:42

und mir wieder einmal zeigt, wie wenig mein Leben abdeckt.
Wie LEBENDIG ALLES ist.
Wie gut, wenn wir uns umfassend informieren und immer genau hinschauen, bevor wir Urteile fällen.
Bei Nietzsche atmete ich erst auf, als es um die "Fröhliche Wissenschaft" ging.
So klein ich bin, so wunderbar ist demgegenüber die Welt, vielfältig, kreativ, ausdrucksstark.
Meinen Respekt und Danke für den Blick in eine für mich unbekannte Welt.

Gisela Fimiani | So, 29. März 2020 - 15:59

Die „bedingungslose Libertinage“ , durfte immerhin ihren Ausdruck finden. Es ist der freie Geist, der den Erstickungstod gestorben ist. Freiheit ist derzeit frei von Geist.

Woran machen Sie das fest, dass der "freie Geist den Erstickungstod gestorben ist"?Gibt es keine schrägen Künstler mehr? Wann waren Sie das letzte Mal in der alternativen Musikszene unterwegs? Ist nicht immer jedermanns Sache, aber es gibt heute eigentlich nichts, das es nicht gibt. Und ob früher alles besser war? Hierzu Delgado (in einem Interview mit dem Düsseldorfer Anzeiger vom 24. Januar 2018):
"Die 80er Jahre hatten auf keinen Fall mehr aufregendes und innovatives Zeug als 2017. Diese Verehrung für die 80er kann ich überhaupt nicht teilen! Wahr ist allerdings, dass Musik als identitätsbildender Faktor für Jugendkulturen an Bedeutung verloren hat. Heute ist der Turnschuh wichtiger als die Musik. Ein bestimmtes Videogame ist für die Kids heute genauso wichtig wie für uns damals die Musik. Das ist ein Lifestyle und eine Philosophie."

Ja, ich denke, Grau hat sich hier mal wieder total verhoben bzw. er konnte auch in diesem Zusammenhang nicht der Versuchung widerstehen, gegen CDU/CSU, SPD und Grüne zu ätzen. Dabei hätte er mit ein wenig Recherche leicht herausfinden können, dass Delgado als Kronzeuge für eine "Kriegserklärung" gegen die "spießigen Träume von der 35-Stunden-Woche" denkbar ungeeignet ist. Ich zitiere den Verstorbenen nochmal aus o.g. Interview: "Durch die Brutalisierung der real existierenden Verhältnisse konnten plötzlich auch in Deutschland Leute verhungern. Die soziale Marktwirtschaft wurde abgeschafft und durch brutale Börsen-Haie zerstört."
Naja, welcher Journalist braucht Recherche, wenn er schon eine Meinung hat...?
Joy Division war TOLL!!!

Stefan Teschner | So, 29. März 2020 - 17:28

Zunächst hat mich überrascht, dass Herr Grau sich als "DAF"-Fan outet. Nach dem Lesen des Artikels - und er hat mit jedem Wort recht - erscheint es mir sogar selbstverständlich. Denn abgesehen davon, dass DAF neben den Einstürzenden Neubauten und vielleicht noch "My Bloody Valentine" oder "Sonic Youth", die Künstler waren, die Hörgewohnheiten nachhaltig geändert haben (für jene, die sich darauf eingelassen haben), waren sie vor allem ein Indikator für Freiheit und bunte Vielfalt. Also etwas, das effektiv mehr und mehr durch PC und Sprachpolizei verschwindet. Damit das nicht so auffällt werden die Begriffe einfach anders besetzt. Dabei war es tatsächlich die ach so miefige Bundesrepublik der späten 70er bis in die frühen 90er, in der alles möglich schien, die ich meinen Kindern gern erhalten hätte... Schaut man sich die Kulturszene jener Zeit im Vergleich zur heutigen an, dann gilt -mindestens - hier leider: Früher war doch fast alles besser.

Ich war noch am 11.03. auf einem Konzert von ELO für sage und schreibe € 33 in Reihe 9 Mitte in unserem Provinztheater!!!. Mein Kind kannte alle Titel, brachte sie aber nicht mit der Band in Verbindung und war begeistert. Ja, 70er und 80er waren eine wunderbare Zeit. Aber ELO ist wohl zur spießig für das Forum hier. Schön war es aber, schön und spießig. Ich bin gerne Spießer.

Was ist spießig und was nicht? Wer bestimmt das? Ich kann echt nicht herausfinden was spießige Musik sein soll. Die Leute die was anderes hören wie ich haben halt einen anderen Geschmack. Und das ist doch völlig ok so. Ich würde nie zu Grönemeyer gehen, nicht mal geschenkt. Aber seine Musik ist nicht spießig für mich, ich mag sie halt nicht.

Jeder soll das hören oder gut finden, was er eben mag-eben alles Geschmackfrage!
Was der eine Super, Hammer oder Megageil findet, mag für den anderen Grottenschlecht, Unterirdisch oder grauenhaft sein. Ich bilde mir da kein Urteil.
Wäre schlimm, hätten wir alle den "gleichen" Geschmack.
Womit mit ich nicht klar komme ist Rap, Gangster-Rap o.ä. Da hab ich überhaupt Probleme, dies als Musik einzuordnen bzw. zu bezeichnen. Aber auch (na ja) hier, wenn die Kids das mögen-sei´s drum.
Kann ja abschalten, ausschalten oder auch umschalten und "meine" Musik hören!
"Look at Yourself" (LP von UH).
Allen, auch den Punks, Popper´s, Rocker´s, Heavy-Metal´s, Jazzern etc.-Gesundheit!

"Früher war doch fast alles besser", das empfindet man vielleicht heute nur so. Es war eine andere Zeit mit anderen Schwerpunkten. Tschernobyl, Ende des kalten Krieges, Boris Jelzin, da konnte man schon Angst bekommen. Musik war für mich immer ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Da wir zum Glück keine Handys hatten mussten wir uns halt real treffen um zu quatschen und zusammen Musik zu hören. Der gute alte Kenwood Verstärker und die 70er Jahre Bose Boxen machen heute noch viel Spaß. Auch die Musik. Ist halt Jugendzeit. Die heutige Jugend hat auch solche Ankerpunkte, die sind aber mit unseren nicht konform.

Bernd Muhlack | So, 29. März 2020 - 17:48

Herr Grau, diese traurige Nachricht war bisher an mir vorüber gegangen.
Ein trefflicher Nachruf.

Ich besitze weiterhin noch alle meine ollen Schallplatten sowie eine sehr gute Stereoanlage.
Natürlich habe ich DAF herausgesucht und auf LAUT gestellt.
Meine Nachbarn sind sehr verständnisvolle Menschen, haben sich daran gewöhnt.

Ja, tanz den Mussolini, tanz den Adolf Hitler und jetzt den Jesus Christus.
Es ist mit einer Unterarmkrücke nicht so leicht, den Beat in Bewegung umzusetzen!

Eigentlich sollte ich letzte Woche ein neues Hüftgelenk bekommen, jedoch wurde die OP ob Covid 19 einvernehmlich auf unbestimmte Zeit verschoben.

Ja, im Ratinger Hof waren wir früher Stammgast; mein bester Kumpel studierte in DÜ.

Nietzsche auf Speed?
Das ist ein schöner Vergleich; er war ja eher Wagnerianer, nicht wahr?
Was Wagner sich eingepfiffen hat, ist mir nicht bekannt.
Auch Hitler war ein Freund dieser Musik; unsere Kanzlerin ebenfalls!

… und jetzt der Räuber und der Prinz

Bernd Muhlack | So, 29. März 2020 - 20:35

… in die Eier hauen!
Das ist die Art von Gewalt die wir sehen wolln, wenn auch nich spürn wolln!
Na klar: TRIO!
Leider lebt nur noch der Sänger Stefan Remmler.
Man betrachte das damalige Publikum!
ZDF-Disco?
Haste mal nen Pullover, Pulli?
Tolle Frisuren!
Trio passte da absolut nicht hin!
& DAF schon gar nicht!

Ich hänge den Mussolini sowie den Trio-Paul mal dran …
Zwei Texte welche heut zu Tage auf dem Index wären, zumindest als "RECHTS" schubladiert würden.

Ich lebe bekanntlich bereits länger hier und ja, auch innen 80ern gab es bereits "Rock gegen Rechts".
Das war jedoch viel "unaufgeregter", man sprach noch halbwegs vernünftig miteinander.
Es ist müßig darüber zu debattieren!

Folglich DAF und TRIO!
Der nach oben offenen Lautstärkeskala sind bekanntlich keine Grenzen gesetzt!

https://www.youtube.com/watch?v=eYcUGO-ISXQ

https://www.youtube.com/watch?v=HdOhjD0JFVg

Alles Gute u Gesund bleiben!

Was sagt denn eigentlich Troubadix dazu?
Möge uns nicht der Himmel auf den Kopf fallen

Da verschwindet aber auch ne Menge Dreck aus dem Gedächtnis. Die Skinhead Scene war wesentlich ausgeprägter damals und auch sichtbarer. Durch Internet etc. agieren vielleicht einige heute aus dem Hintergrund. Aber die Zeit war aufregend. "Militürk" von Fehlfarben käme heute auf den Index. Punk, New Wave, Indie.... hach was waren das schöne Muiskzeiten