Matthias Lilienthal
Das Wasser steht noch nicht ganz bis zum Hals: Volksbühne-Intendant Matthias Lilienthal / picture alliance/dpa | Soeren Stache

Streit um „Volksbad“ an der Volksbühne - Auf zum letzten Boykott!

Die Debatte um das „Volksbad“ am Rosa-Luxemburg-Platz stellt die Frage nach der Volksbühne der Zukunft. Theater muss zum Verständigungsraum über alle politischen Grenzen hinweg werden. Intendant Matthias Lilienthal ist dafür nicht der Richtige.

Porträt Mathias Brodkorb

Autoreninfo

Mathias Brodkorb ist Cicero-Autor und war Kultus- und Finanzminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Er gehört der SPD an.

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Einst hielt sich der Adel seine Hofnarren. Das waren Künstler mit besonderen Rechten. Sie dienten zur Unterhaltung der Obrigkeit und besaßen die sprichwörtliche „Narrenfreiheit“. Es war ihnen nicht nur ausdrücklich gestattet, die Herrschaft vorzuführen und ungeschminkt unbequeme Wahrheiten auszusprechen. Das wurde von ihnen vielmehr erwartet. Die Kunstfreiheit ist keine Erfindung der Gegenwart.

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Thomas Hechinger | So., 16. August 2026 - 17:35

Es fällt mir schwer, nichts zum Bild über dem Artikel zu sagen. Und ich meine nicht so sehr das rechte Drittel.

Und nun Schweigen.

Thomas Veit | So., 16. August 2026 - 17:58

Antwort auf von Thomas Hechinger

...und nun Scweigen!

Wolfgang Borchardt | So., 16. August 2026 - 22:46

Antwort auf von Thomas Hechinger

"weiße" Menschen ohne besondere Hautfarbe den Anblick des abgebildeten Herrn als verstörend empfinden? Ich frage für eine Freundin.

werter Herr Borchardt, daß Ihre Freundin eien Bodyshamerin ist? Das ist dann so schlimm wie Rassimus. Auch mir wurde allerdings eben fast übel bei dem Anblick. Gut, daß ich noch nichts im Magen hatte. Bei dem ganzen Theater hätte mich nur noch interessiert, was die recht bzw. linksgäubigen Türsteher am Freitag einem Chinesen gesagt hätten. Die gelten nach der Critical Race Theorie m.W. doch auch als People of Colour. Oder ist ihnen dieser Ehrentitel inziwschen entzogen, weil sie ihre Kinder allein satt bekommen?

Auch beim Bodyshaming reduziert man einen Menschen auf ein körperliches Merkmal, das als negativ wahrgenommen wird und den ganzen Menschen entwertet. (Ich hab leider kein Zwinker-Smiley auf der Tastatur)

Wolfgang Dubbel | Mo., 17. August 2026 - 09:34

Antwort auf von Thomas Hechinger

trop gourmand

Armin Latell | So., 16. August 2026 - 18:14

kann mir gerne "Fickt Euch" entgegenhalten, wenn ich ihm meine (unfreiwillige) finanzielle Unterstützung vorenthalten könnte. Dann könnte ich ihm entgegenhalten: "Fick dich selbst". Von all dem abgesehen: Wo soll da Kunst sein? Was wird da wohl an diesem Theater unter dem Label "Kunst" an "geistigem Dünnschiss" auf Steuerzahlerkosten produziert und einem entsprechendem Klientel präsentiert? Ich denke, für einen echten Hofnarren am Hofe eines Fürsten war seine ausdrückende Kunst immer ein Ritt auf der Rasierklinge zwischen Leben und Tod. Wie risiko- und konsequenzenlos hingegen für eine Nullnummer Lilienthal.

Jens Böhme | So., 16. August 2026 - 18:30

Antwort auf von Armin Latell

Sie entscheiden nicht über 135000 Bürger, was diese gut zu finden haben.

Aber Sie entscheiden darüber, wie >28 Millionen € Steuergeld verschwendet werden?
Es wäre kein Problem, wenn Ihre 135.000 Besucher mit ihren Eintrittskarten die Kosten der Volksbühne komplett decken würden.

Thomas Veit | Mo., 17. August 2026 - 09:18

Antwort auf von Achim Koester

betrifft aber den gesamten Kulturbetrieb in Deutschland... - müsste man wenn dann also 'größer denken'..., falls Sie selbst in's Konzert oder Theater gehen..., oder Wagner gut finden... ...

>> Nur das Oktoberfest finanziert sich selbst... 🤔

Der Unterschied zwischen Richard Wagner und Matthis Lilienthal ist m.E. der:
Wagner IST Kunst, Lilienthal hält sich dafür.

Thomas Hechinger | Di., 18. August 2026 - 15:32

Antwort auf von Achim Koester

Und ich dachte immer, Lilienthal kann fliegen. Vielleicht fliegt er ja auch als Intendant. Man wird sehen.

Das „Fickt Euch!“-Argument scheint mir nicht gerade von intellektueller Tiefe und philosophischer Schwere zu sein. Letztlich zeigt es, wie primitiv diese Leute sind. Sie halten sich für etwas Besonderes und sind einfach nur gewöhnlich. Ganz gewöhnlich.

Wolfgang Borchardt | So., 16. August 2026 - 22:49

Antwort auf von Thomas Hechinger

.. "Low Brainer". Möglicherweise gibt es davon so viele, dass sich die Anschaffung des Wortes lohnt

Herr B. | Mo., 17. August 2026 - 13:48

Antwort auf von Thomas Hechinger

exemplarisch für die gesamte (Kultur-)Szene steht, die haben alle weder Kultur noch (geistiges) Niveau und schon gar keine „intellektuelle Tiefe und philosophische Schwere“.

Herr Böhme, dass Berlin zum größten Empfänger des Länderfinanzausgleichs gehört und man dort, wie bei Sozialisten üblich, das Geld anderer Leute ausgibt: doch, ich entscheide für mich selbstverständlich, was ich für was halte, da frage ich Sie bestimmt nicht. Wenn Sie es für Kunst halten (oder die 134999 anderen Bürger(?)), weiße Menschen auf Grund ihrer Hautfarbe auszuschließen, ist das Ihre Sache. Wenn alle anderen Aktivitäten dieses Herrn Lilienthal genauso "kunstvoll" sind, dann trifft mein Urteil erst Recht zu. Können Sie gerne anders sehen!

Achim Koester | So., 16. August 2026 - 18:50

mit seiner Aufforderung die Steuerzahler gemeint hat, die über den Länderfinanzausgleich und andere Subventionen seine linken Projekte finanzieren?
Wenn ja, dann kommen wir in Bayern gerne seiner Aufforderung nach.

Sabine Lehmann | So., 16. August 2026 - 18:59

Was für ein Adonis. Den Kontext zu seinem intellektuellen Innenleben herzustellen, wäre sich ein Fauxpas......aber irgendwie würde ich schon gerne.....Vielleicht könnte er ja auch einen Teil aus dem Länderfinanzausgleich zur Selbstoptimierung verwenden;-)

Thomas Hechinger | So., 16. August 2026 - 19:29

Antwort auf von Sabine Lehmann

Eigentlich hat der Herr Lilienthal fast recht: „Wir wollten beim Volksbad eine Veranstaltung, wo Black People of Colour unter sich nicht den blöden Anfeindungen von mir auch nur durch meine Anwesenheit ausgesetzt sind. Wir wollten diesen Freiraum ermöglichen.“ Sein Deutsch ist ein wenig seltsam, aber er ist ja auch ein Intellektüller. Der einzige Fehler im Satz ist „Black People of Colour“. An dieser Stelle müßte „andere Menschen“ stehen.

Was genau wollten Sie jetzt zum Ausdruck bringen, Herr Hechinger? Leider kann ich Ihnen nicht folgen.

Thomas Hechinger | So., 16. August 2026 - 20:29

Antwort auf von Sabine Lehmann

„Wir wollten beim Volksbad eine Veranstaltung, wo ... andere Menschen ... unter sich nicht den blöden Anfeindungen von mir auch nur durch meine Anwesenheit ausgesetzt sind. Wir wollten diesen Freiraum ermöglichen.“

Es hätte doch genügt, wenn das Badeverbot sich auf ihn allein erstreckt hätte. Finden Sie nicht auch?

Sabine Lehmann | So., 16. August 2026 - 22:35

Antwort auf von Thomas Hechinger

Ja, da stand ich wohl mal wieder auf der Leitung, lieber Herr Hechinger. Und um Ihre Frage zu beantworten: Ja;-)

Gisela Hachenberg | So., 16. August 2026 - 21:23

Antwort auf von Sabine Lehmann

Herrlich, liebe Frau Lehmann!!! Wenn ich den anschaue (gottlob muss ich das nicht mehr, hoffe ich) könnte ich ko… Mit dem würde ich nicht in einem Wasser schwimmen wollen, so „proper“, wie der aussieht!

Nun, ich glaube zwar nicht, dass ich selbst noch so richtig "proper" aussehe, aber von meinem Astralkörper existieren ja gottlob auch nicht solche Aufnahmen....alleine die Vorstellung;-)
Und wenn ich mich in der Ostsee versenke, liebe Frau Hachenberg, gehe ich meist mit Tuch verhüllt bis zu Wasserkante, lasse das Tuch schnell fallen und versenke mich schnell wie Moby Dick in den Fluten. Der beste Ehemann von allen darf mich dann später aus dem Wasser "retten". Und ich bin auch immer froh, wenn dann dort nur Frauen sind, dann ist die Hemmschwelle irgendwie nicht so groß. Denn Frauen unter sich glotzen meist auch nicht so....sorry, liebe Männer;-)

Armin Latell | Mo., 17. August 2026 - 10:34

Antwort auf von Sabine Lehmann

sehr geehrte Frau Lehmann, das monstrum forum subterraneum wurde losgelassen und führt heute wieder seinen Veitstanz auf. Genießen wir doch jetzt seine Antwortkaskaden der Selbstvergewisserung an sich selbst...

Thomas Veit | Di., 18. August 2026 - 08:47

Antwort auf von Sabine Lehmann

+-×÷ - vielleicht gehören Ihre Trivialbeschreibungen Ihres bedeutenden Badegangs einst an der Ostsee doch zur 'politischen Kultur'... 🤣🤣 - dann! entschuldige ich mich selbstredend... ...

Markus Michaelis | So., 16. August 2026 - 19:10

Kunst und Kultur kritisieren die Bevölkerung, weil die sich ändern muss. Passt doch. Die problematischste Äußerung Lilienthals war, dass man sich nicht so aufregen solle, alle Schwimmbäder gäben ihre Becken auch mal nur für Vereine oder Gruppen frei. PoC und andere sollen mit schlimmsten Diskriminierungs- und Rassismuserfahrungen konfrontiert sein. Und dann ist auf einmal alles wieder nur ein wenig Trallala und nur Böse bauschen es auf. Was denn nun?

Ich sehe es so: wir sind eine werteorientierte Gesellschaft. Heute sind wir vielfältig, wollen das auch sein, und egal, was wir wollen oder nicht verändern sich die Gesellschaft und die Welt, so dass es viele verschiedene Werte gibt, die sich nicht vertragen. Damit sind alle überfordert, die Volksbühne hat da auch keine Idee, aber sie lässt uns wissen, wie schlimm sie es findet, dass ihre Werte nicht überall gelten. Das darf sie uns ja mitteilen.

die drei Fragezeichen! Was genau wollen Sie hier mitteilen? Dass der Rassismus, den man allen anderen unterstellt, aber selbst lebt, die Lösung der gesellschaftlichen Probleme sei? Wenn all die Lilienthals keine Idee haben, dann sollten sie eben auch keine veröffentlichen. Aber wenn sie etwas veröffentlichen und alle anderen belehren (und beschimpfen) wollen, dann bitte ausschließlich auf eigene Kosten. Ich bin sicher, man nimmt dort gerne auch private Zuwendungen in jeder Höhe an.

zu viel Verständnis für Dinge die weder zu verstehen noch akzeptabel sind. Mist bleibt Mist, egal wie schön man ihn umschreibt deswegen muß man sich auch nicht die Mühe machen es zu versuchen.......

dann verstehe ich das.

Ich ganz persönlich finde die Ausführungen des Herrn Michaelis idR sehr interessant..., auch wenn oder gerade weil sie meist nicht 'dem fluffigen Allgemeinschema' der Beiträge hier entsprechen...

Und wenn 'das Ergebnis' bzw. die Erkenntnis nicht Ihrer oder meiner Meinung exakt entspricht... ...? Es ist eine Diskussion, das geht nur mit unterschiedlichen Meinungen..., soll es hier nicht vollständig zur Bubble mutieren..., das Forum.

PS: Das trifft für mich übrigens auch auf 'Frau Dorothee Sehrt-Irrek' zu. Vielleicht auch nicht immer 'ganz einfachfach' zu lesen..., aber interessant in der Meinung. 🤔

Das kann man auch anders sehen, die Volksbühne ist nach meinem Verständnis eine Institution, die ohne öffentliches Geld nicht überleben würde. Demnach sehe ich nicht, daß die Volksbühne respektive in ihrem Namen sprechende Personen, das Recht haben, anderen vorzuschreiben was für Werte sie haben müssen/dürfen respektive sie dafür zu kritisieren, daß sie diese Werte nicht haben/teilen. Gerade dann, wenn sie sich außerhalb des „künstlerischen“ Bereichs bewegen was hier ganz klar der Fall ist.

Zum anderen ist der umgekehrte Rassismus oder auch die Benachteiligung der Weißen eines der um nicht zu sagen das Hauptwerkzeuge der „woken“ Szene. Das ist zum einen vollkommene Realitätsverdrängung, zum anderen vollkommen inakzeptabel vor allem und insbesondere dann, wenn es auf Kosten der Öffentlichkeit geschieht!

Das was sich diese „Gutmenschen“ hier geleistet haben, geht gar nicht!

Die "Kunst", die ausschließlich darin besteht, linkes bis linksextremistisches Gedankengut zu verbreiten, lebt hauptsächlich davon, dass sie jegliche Kritik durch den Hinweis auf den Begriff "entartete Kunst" von sich abprallen lässt, diesen also prkatisch als Totschlagargument missbraucht.

Thomas Veit | Di., 18. August 2026 - 14:27

Antwort auf von Achim Koester

bei allem Wohlwollen nicht folgen, zu verengt für mich, offensichtlich.

Kunst ausschlieslich auf die linke! Kunstszene zu beschränken ist..., tja halt beschränkt, in der Sache. Was soll man anders sagen...? - nicht persönlich nehmen bitte... ... [und die 'Volksbühne Berlin' mit ihren Protagonisten und 'linken Aktionen' steht selbstredend auch NICHT für Kunst oder Kunstschaffende allgemein in Deutschland; diese Erkenntnis/Einstellung setze ich einfach mal voraus, wenn man über 'Kunst' im allgemeinen bzw. pauschal spricht... - oder liege ich da falsch?]

Ingo Frank | So., 16. August 2026 - 19:22

Offenlegung der Zuschüsse durch Steuermittel die an die „Volksbühne“ für eine „entartende“ Kunst fließen, eben nicht von der Stadt kommen, die dafür eigentlich zuständig ist, sondern von den Geberländern des Länderfinanzausgleichs.
Und genau an dieser Frage, ob da nicht in Größenordnungen Einsparungen möglich bzw. nicht sogar unabdingbar geboten sind, sollte sich die Diskussion drehen und nicht um ein Links verdrehtes Erziehungsprojet eines
Theaters ! Wird der Subventionsfluss erheblich eingeschränkt, dürfte sich das sehr wohl in der künstlerischen Qualität positiv auswirken. Auch, und besonders, in Berlin.
MfG a d Erfurter Republik

H. Abele | So., 16. August 2026 - 19:46

"So hätten „blöde Anfeindungen von mir, auch nur durch meine Anwesenheit“ verhindert werden sollen, meinte dazu der weiße Intendant."
Was meint eigentlich die schwarze Community dazu, dass man ihr unterstellt, die simple Anwesenheit von Weißen als blöde Anfeindung zu empfinden?

Ich schätze mal die fokussiert zum größten Teil auf den ersten eines jeden Monats...?

Und warum sollten sich dunklelhäutige Menschen im Jahre 2026 wie Exoten einst auf der Weltausstellung in Paris in einem Becken von der versammelten Presse 'bestaunen' und 'im Körperbau primitiv begutachten' lassen..., von weißen unterbemittelten Frauen... ... (siehe hier)?

Ich denke hätte es statt gefunden wären vielleicht drei oder fünf Mitarbeiter:innen der Volksbühne zum Baden verpflichtet worden..., vor viellleicht 150 Journalist:innen... - oder so ähnlich...?

Christa Wallau | So., 16. August 2026 - 19:51

und dem Begriff "Kunst", so wie ich ihn definiere,
keine Verbindung herstellen.
Vielleicht ist ja ein Mit-Forist in der Lage, mir zu erklären, auf Grund welcher herausragenden künstlerischen Leistungen Matthias Lilienthal zum Intendanten der Berliner Volksbühne bestellt wurde.

Thomas Veit | Mo., 17. August 2026 - 09:00

Antwort auf von Sabine Lehmann

Ihre Beiträge hier... Wie muss denn Ihrer Meinung ein künstlerischer Leiter (oder Schriftsteller... 🤣) gebaut sein...?

Sie schießen völlig übers Ziel hinaus, lieber Herr Veit.

Ich gehe einmal davon aus, daß Herr Brodkorb sich nicht als Paparazzo ins Gebüsch gelegt und Herrn Lilienthal heimlich fotografiert hat. Es dürfte sich bei dem Bild daher um ein offizielles Bild der „Volksbad-Aktion“ handeln. Dann darf dieses Bild und sein Objekt aber auch kritisiert werden, bei einer Institution, die sich als Vertreterin der Kunst versteht, auch und erst recht unter ästhetischen Gesichtspunkten. Und wenn jemand, der so unattraktiv ist, sein Äußeres dermaßen in den Vordergrund rückt, dann muß er auch mit Spott rechnen. Und es geht hier nicht darum, ob ich oder Sie oder sonstwer vielleicht auch nicht hübscher anzuschauen sind, wir rücken unsere nackten Leiber auch nicht ins Zentrum der Diskussion. Ob Herr Lilienthal andere innere Werte hat, weiß ich nicht, das steht hier auch nicht zur Diskussion. Was er durch dieses Bild und sein „Fickt Euch“ von sich preisgibt, spricht jedenfalls nicht für ihn.

Thomas Veit | Mo., 17. August 2026 - 16:24

Antwort auf von Thomas Hechinger

Niemand hat hier behauptet, das sich Herr Brotkorb als "Paparazzo ins Gebüsch gelegt und Herrn Lilienthal heimlich fotografiert hat..." - WO? bitte haben Sie das her?

Ausserdem steht die Quelle fett unterm Bild... ✔

Und 'kritisieren' dürfen Sie natürlich alles was Sie möchten, auch alle Körperteile und Bodys von Politiker:innen jeglicher Couleur und aller Parteien... ... - nur ob das Ihren eigenen Ansprüchen genügt oder entspricht... ..., das müssen Sie dann selbst entscheiden... ... (und dazu stehen..., was ich dann selbstredend auch wiederum 'kritisieren' darf... - oder?)

Wie gesagt, ich bin davon ausgegangen, dass 'Cicero - Magazin für politische Kultur' auch im Forum gilt..., bzw. gelten sollte... - sehen Sie das anders? (oder wollen wir uns hier noch über Merkels Speckringe..., oder besser gleich ihre gesamte Figur... ... 😱 im Nachhinein ereifern...? [Interessenten gäbe es da sicherlich... ... 🤔🤣

Nicht alles was man tun 'darf' ist auch sinnvoll zu tun... - in diesem Sinne.

Wie soll ich mit jemandem diskutieren, der meinen Kommentar überhaupt nicht begriffen hat! Andererseits bin ich mir zu schade, jetzt jede Einzelheit durchzugehen und in einfacher Sprache aufzubereiten.

Thomas Veit | Di., 18. August 2026 - 17:00

Antwort auf von Thomas Hechinger

wenn ich's nicht begriffen habe..., dann war's wohl auch nicht gut geschrieben... ...? 😉

'Rätsel' o.ä. gibt mir Ihr Text aber bis dato nicht auf...

Thomas Veit | Di., 18. August 2026 - 17:06

Antwort auf von Thomas Hechinger

Quellenangabe zum Bild ist das eigentlich auch eindeutig, mMn, dass ER (Herr Lilienthal) sein/dieses Bild absichtlich oder bewusst in den Vordergrund gerückt hat... um damit irgendetwas zu sagen... - das ist abstrus und durch nichts belegt oder ersichtlich... >> Es ist ein gewöhnliches Agenturbild und keines der Volksbühne, das ist eindeutig aufgrund der Quellenangabe.

Thomas Veit | Mo., 17. August 2026 - 16:33

Antwort auf von Thomas Hechinger

"Was er durch dieses Bild und sein „Fickt Euch“ von sich preisgibt, spricht jedenfalls nicht für ihn."

Über das „Fickt Euch“ können wir diskutieren..., das andere ist niederster Boulevard ... und gibt WAS preis?

Früher, als die Welt noch in Ordnung war, hätte man ihn geteert und gefedert... - verdient hätte er's ja... ...!? Und wie Herr Funke neulich in einem ähnlichen Kontext schrieb: "Voll drauf!" - politische Kultur eben... 🤔

Sabine Lehmann | Mo., 17. August 2026 - 17:26

Antwort auf von Sabine Lehmann

Nicht an Ihre Adresse, Herr Hechinger. Herr Veit wird es erkennen, die Leuchte unter den Glühbirnen.

Thomas Veit | Di., 18. August 2026 - 10:37

Antwort auf von Sabine Lehmann

'Kotzbrocken' - es gibt ja auch Situationen in welchen man sich da eventuell auch geehrt fühlen darf..., es kommt immer darauf an von wem...? 😉

Und krank fühle ich mich aktuell wirklich eher nicht..., wo es gerade doch wieder etwas frischer geworden ist... 🤔 - also: raus in die Natur... (zum Baden?)

/Ironie

...eine Suchmaschine Ihres Vertrauens könnte da weiter helfen... ...

Sorry, nix gegen Ihre kritische Grundeinstellung zu Volksbühne und den Vorgängen um das geplante 'rassistische Anbaden'..., aber billiges Bashing bleibt trotzdem billiges Bashing...

Herr Funke würde schreiben: "Was sind Sie bloß für ein Mensch. Macht Ihnen das Spaß???"

Sabine Lehmann | Mo., 17. August 2026 - 17:35

Antwort auf von Thomas Veit

Der Meister des billigsten Bashings moniert sich bei Anderen genau darüber!? Ob Sie noch etwas mitbekommen, diese Frage ist beantwortet. Völlig losgelöst. Und für Ihre Bemerkung zu den „unterbemittelten weißen Frauen hier“ müssten Sie normalerweise komplett gesperrt werden. So viel zu „billigem Bashing“, Veit.

C. Schnörr | So., 16. August 2026 - 19:54

”spätrömische Dekadenz” ist aktueller denn je, mit einem Geltungsbereich, dessen Breite er selbst wohl kaum geahnt hatte. Ich hoffe im September wendet sich das Blatt wenigstens in einem „gallischen Dorf“, diesmal im Osten. Das würde das Land verändern und ich mich diesmal sogar darüber freuen.

Karl-Heinz Weiß | So., 16. August 2026 - 20:29

"Fickt Euch" als Reaktion des Theaterkollektivs auf kritische Anmerkungen. 190 € pro Karte Subvention - da könnten kleinere, kreative Theater ohne Planschbecken durchaus ins Grübeln kommen. Die Volksbühne wurde seinerzeit aus Eigenmitteln der Arbeitervereine finanziert. Ob dem Künstlerkollektiv seinerzeit eine ähnliche Rotzigkeit in den Sinn gekommen wäre ? "Freiheit ist immer auch die Freiheit des Andersdenkenden": Rosa-Luxemburg-Platz taugt nicht mehr als Theateradresse. Eher "Berliner Seicht-Biotop".

H. v. Weissensand | So., 16. August 2026 - 21:39

wer soll an der Volksbühne den Handke machen. Die dazu in der Lage wären, gehen sicher nicht an die Volksbühne. Das scheint ein einziger Linker Sumpf zu sein.

Wolfgang Borchardt | So., 16. August 2026 - 22:23

Hautfarbe, sexuelle Vorlieben, Kampf gegen "Rechts". Wenn weiter nichts ist, wird wohl alles in Ordnung sein.

Thomas Veit | Mo., 17. August 2026 - 10:11

rein zufällig so getroffen worden, vom Autor oder der Redaktion... ... 🤔

PS: Niemand aus diesem Kreis beschwere sich über den jüngste SPIEGEL...

Herr B. | Mo., 17. August 2026 - 11:46

Das ist Apartheid in Reinform und damit völlig inakzeptabel!

Ohne Worte, was sich Grünlinkswoke so alles einfällt!

seit wann Minderheiten in Berlin einen „Safe Space“ brauchen. Das ist doch absolut irre, in Berlin brauchen Christlich-Konservative und Juden einen „Safe-Space“, für alle anderen ist die Stadt doch das reine Paradies, eine absolute Wohlfühloase!

Ernst-Günther Konrad | Mo., 17. August 2026 - 13:20

Nein, ich äußere mich nicht zum Aussehen dieses Herrn. Ich frage mich nur. Wer finanziert das konkret? Wer hat da die Aufsicht über sein Tun? Wer macht das mit aus Grundüberzeugung? Immerhin ist dort eine CDU in der Regierung. Ach ich vergaß, der Bürgermeister ist bestimmt ein Schwimmpartner oder doch nur einen Tennispartner dieses Intendanten? Ich schrieb schon oft zu Berlin. Einfach das Geld entziehen, sich selbst überlassen. Kein Geld mehr aus dem Länderfinanzausgleich.

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo., 17. August 2026 - 15:58

Mich würde interessieren, in welchem Verhältnis dieses zu anderen der Volksbühne steht.
"Die Volksbühne" ist eine Institution und steht ganz sicher nicht zur Disposition!

Warum eigentlich nicht? Wenn eine „Institution“ nicht mehr das liefert/bietet, wozu sie gegründet/geschaffen wurde, dann ist sie überflüssig und kann weg.

Nach meinem Verständnis und nach dem Namen zu urteilen, ging es um die Unterhaltung des Volkes. Ich sehe nicht, daß dies noch gegeben ist, die „Volksbühne“ ist wie viele ähnliche Institutionen zu einer Bühne für und von „linken Spinnern“ mutiert, es wird eine linke Minderheit von einer linken Minderheit bedient. Vom „Volk“ hat man sich längst meilenweit entfernt, genauso wie von der Realität!

Aus meiner Sicht ist die „Volksbühne“ genau wie viele ähnliche Einrichtungen überflüssig, die Finanzierung durch das Volk sollte entfallen. Wenn eine linke Minderheit sich selbst und ihre Spinner finanziert, dann ist das ihr gutes Recht, die Öffentlichkeit geht es aber nichts an.

ob es angebracht ist, daß eine von einer breiten Öffentlichkeit finanzierte „Kultureinrichtung“ die Spaltung der Gesellschaft vorantriebt und Haß und Hetze verbreitet. Vom mindestens vulgären und eindeutig rassistischen Verhalten des Intendanten ganz zu schweigen. Ich finde sowas brauchen wir in Deutschland nicht, wer Kultur will, soll Kultur machen bzw. konsumieren, sobald aber die Kultur sich in die Politik mischt, hört der Spaß auf.

nur mit (freier!) Kultur ist es halt nicht immer ganz so einfach... ... 🤔 - Einfach nur "Macht und lasst uns in Ruhe!" funktioniert in unserer materialistischen Welt leider nur bedingt. Täte man 100% so hätte Deutschland in kürzester Zeit keine einzige kulturelle Spielstätte mehr..., außer die bereits erwähnten Oktoberfestwiesen... 😉

Schon im Mittelalter förderten Mäzene Kultur und Bildung..., ohne deren Förderung wir heute dieses kulturelle Erbe schlicht nicht hätten...

Die Buchpreisbindung übrigens ist ja auch so ein 'künstliches Förderkonstrukt'..., mMn aber richtig - oder zumindest nicht falsch...

Das 'Kultur' im weitesten Sinne auch politische Ausprägungen haben kann oder heutzutage 'habenkönnenmuß' ist mE klar..., die Frage (auch Ihre) wie weit das gehen soll/kann ist aber immer berechtigt..., und auch die nach der (politischen?) Einseitigkeit der Kunst im Ganzen und der Extremität oder des Mißbrauchs künstlerischer Freiheit.

>> Aber künstlerische FREIHEIT auf jeden Fall!!

Angelika Sehnert | Di., 18. August 2026 - 09:50

Das Niveau vieler Kommentare hier bewegt sich auf dem der Volksbühnen- Aktion. Vielleicht sollten die Kontrahenten eine private WhatsApp Gruppe gründen, in der man sich in Ruhe austauschen oder wahlweise auch beschimpfen kann?
Kurz, knapp und sachlich: es ist ein Skandal, dass ein steuerfinanziertes Theater erhebliche Mittel für ein „Projekt“ aufwendet, dass nichts, aber auch gar nichts mit Theater zu tun hat, sondern nur der Selbstbeweihräucherung einer Kaste dient, die ihre wirtschaftliche Existenz allein den Steuerzahlern im Land verdankt, ohne hierfür eine adäquate Gegenleistung zu erbringen. Da die politische zuständigen Finanziers in Berlin mit Steuerverschwendung,auch für eigene , völlig irre Projekte, kein Problem haben, wäre der Boykott der Bürger das einzig probate Mittel. Aber diejenigen, die das alles zahlen, gehen ohnehin nicht in die Volksbühne. Der Steuerzahler ist am Ende wieder, immer, der Dumme. Und die Parteien wundern sich immer über den Erfolg der AfD……