- Wie ein neuer Jugendschutz ohne Social-Media-Verbot gelingt
Ein neuer Jugendschutz braucht keine Social-Media-Verbote, sondern eine Reichweitenbremse für Minderjährige. Nicht als moralische Zensur, sondern als technische Risikoreduktion. Man muss verhindern, dass Plattformen aus jeder Regung ein Event machen.
Vielleicht ist der Kern des Problems weniger „Technik“ als Maßstab: Social Media verwandelt das, was früher im Nahraum stattfand, in eine Bühne mit unklarer Öffentlichkeit. Jugendliche üben dort Identität – und das ist an sich richtig und notwendig. Nur: Übung braucht einen geschützten Raum. Philosophisch gesprochen: Freiheit ist nicht einfach Abwesenheit von Grenzen, sondern die Möglichkeit, ohne existenzielle Folgen zu lernen.
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