- Der NDR weiß nicht mal mehr, was Meinungsvielfalt überhaupt ist
NDR-Intendant Hendrik Lünenborg spricht von Fehlern in der Affäre um die geschasste konservative Moderatorin Julia Ruhs. Aber auf Nachfrage lässt er verlauten, dass eigentlich alles in Ordnung und nur die Kommunikation dumm gelaufen sei.
Nun machen sich auf einmal mächtige Journalisten Gedanken um die „Meinungsvielfalt“. Nicht ausgeschlossen, dass es noch das Wort des Jahres 2025 wird. Es scheint ein klassischer Fall von „Bogen überspannt“ zu sein. Nachdem man vor allem in den öffentlich-rechtlichen Sendern jahrelang jegliche Kritik an der unüberseh- und hörbaren Linkslastigkeit als fast schon verschwörungstheoretisch abbürstete, hat der Fall der mehr oder weniger rausgeworfenen konservativen Journalistin Julia Ruhs nun offenkundig einen Stein ins Rollen gebracht, der schwer aufzuhalten ist.
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Mein Gott! Was für ein armseliges Geschwurbel der Verantwortlichen und Abwälzen auf untere Chargen. Wo doch jeder der dort tätigen Vollpfosten weiß, dass sie sich gewaltig ins eigene Knie geschossen haben, und einzig Reue darüber empfinden, dass sich nicht nur der gemeine Zuschauer empörte, was diesen sowieso gepflegt am Hintern des Propheten vorbei geht, sondern das dieses Mal der ein oder andere Politiker und mögliche Mitentscheider was die Gebühren betrifft, den Bogen als überspannt und auch ihre eigene Glaubwürdigkeit als gefährdet ansahen. Womit sie mit Sicht auf ihre politische Konkurrenz, welche die ganzen Saftläden und seit Jahrzehnten unterhaltene politisch-mediale Vetternwirtschaft beseitigen bzw. auf ein Mindestmaß zurechtstutzen wollen, vollkommen recht haben könnten! Der ein oder andere Politikerinstinkt scheint in Teilen doch noch ab und an zu funktionieren;) "Danke für das Gespräch!" MfG
ich glaube nicht, daß die „Vollpfosten“ wissen, daß sie sich ins eigene Knie geschossen haben.
Wie es Frau Systemprofessorin Horz-Ishak in ihrem Stern-Interview zur Sendezeitkürzung bei Böhmermann formulierte:
„Die politischen Entscheider müssen verstehen, wie zentral diese Sender sind. Sie sind systemrelevant für den Erhalt unserer Demokratie.“
Der ÖRR wird mit seiner Meinungs- und Deutungshoheit dafür sorgen, daß alle Kritiker ganz schnell in die übliche rechte Ecke gestellt werden und das wollen sie ja alle nicht, die Feiglinge die uns „regieren“. Im Namen „unserer Demokratie“ werden sie Einsicht haben und brav zurückrudern! Es ist nichts als ein Sturm im Wasserglas.
Und wen interessiert schon der Wille des Zuschauers/Volkes, die haben nur noch nicht verstanden, wie alternativlos das alles ist! Ergo, es muß nur besser vermittelt werden, oder anders, die Intensität, der vom ÖRR verbreiteten Desinformation und Propaganda, muß deutlich erhöht werden!
Woher denn auch nach einem Jahrzehnt „alternatvloser Politik“ von Merkel und danach anschließend von O. Scholz …….Es is doch nicht nur die Meinungsvielfalt von den vorherig genannten Kanzlern zu Grabe getragen wurden, sondern die in einer Demokratie üblich, öffentlich geführten Debatten, um die besten Lösungen für die Volks- Mehrheit.
Das die etablierten Oppositionsparteien, außer der AfD, ins gleiche Horn stießen wir die Regierungskoalitionen , sei nebenbei angemerkt.
Die Quittung für diese seit mindestens 2015 durchgesetzte verfehlte grün linke Politik unter Merkel UND Scholz, ist jede Woche an den Zahlen der Demoskopen ablesbar.
Das Ende der Fahnenstange für die AfD ….., ist dabei noch längst nicht erreicht ……
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik
„Die Asymmetrie des linken Weltbildes“ vom 26.09.25, hier in diesem Magazin, genau das schon erklärt, warum das hier Beschriebene so ist.
Man ist beim ÖRR in seiner Blase „Kampf gegen Rechts“ unter der geistig-wirren, sich über Jahre entwickelt habenden, durch Merkel und deren Vernichtung alles Bürgerlichen befeuerten Auffassung, dass alles, was nicht links ist, „rechts“ und „rechts“ gleich „rechtsradikal“ sei, so dermaßen gefangen, dass keinerlei Schuldgefühle mehr aufkommen können. Die sehen sich in ihrem Fanatismus immer im Recht, egal was sie machen. Ähnlichen Fanatismus sah man in diesem Lande zuletzt vor 1945.
Daher wird ja auch der Ruf, dieses verrottete System aufzulösen, ihm zumindest aber den Geldhahn zuzudrehen, immer lauter.
Und das mehr als zu recht.
Und ich glaube, der Prozess hat begonnen, die Fassade dieser linksextremen Aktivisten bröckelt. Spätestens nach der überfälligen Politikwende wird der Stein ins Rollen kommen. Ich freu mich drauf.
Unfassbar, diese mächtigen Intendanten glauben anscheinend wirklich, oder sollen zumindest den Eindruck erwecken zu glauben, dass der ÖRR Meinungsvielfalt bietet.
Man darf ja gar nicht im Klartext schreiben, was man so denkt, wenn man nicht Gefahr laufen will, sich strafrechtlichen Vorwürfen auszusetzen, oder dem Vorwurf, verfassungsrelevante Delegitimierung des Staates zu betreiben.
Alles ist gut, am Ende.
Die (Un-)Fähigkeit zur Meinungsvielfalt und -freiheit zeigt sich meist sehr deutlich an der Fähigkeit zur Selbstkritik und Kritikfähigkeit. Da steht der ÖRR in negativen Sinnen in nichts den anderen dysfunktionalen bis freiheitsgefährdenden Gruppen nach: den Grünen, dem Islam, dem Kulturbetrieb, allen sonstigen linken Milieus.
Eine hohe Meinung von sich selbst, schnell dabei beim Abqualifizieren anderer, aber ein Glaskinn, wenn es um Annahme von Kritik andere geht. Das geht dann vom Beleidigtsein über die Abqualifizierung der Kritiker als Unpersonen bis zur Zusammerottung und zB medialen Hinrichtung (beim Islam auch gerne physische Drohung).
Der ÖRR verfolgt ein Wunschbild, in dem das Eigenlob die Scheidung von Guten und Bösen verstärkt. Das kann man ja gut finden, aber warum sollte ich dafür zwangsweise bezahlen müssen?
Die Absetzung von Ruhs ist also Stärkung der Meinungsvielfalt? Geht's noch?
Welche Meinungsvielfalt meint man beim NDR? Meinen die die "vielfältigen" Meinungen zwischen linksextrem und linksradikal bis linksliberal? Meinen sie die offene Feindschaft gegen die AfD, zu der es keine Gegentormeinungen gibt, die permanente und ausschließliche Negativauslese bei Nachrichten über diese Partei?
Jetzt haben sie das einzige Hoffnungspflänzchen, das es deutschlandweit in den Medien gab, weggemobbt
WEG MIT Dem ÖRR!. ER IST NICHT REFORMIERBAR!
ist es, ihr offensichtlich fehlerhaftes Handeln damit zu relativieren, daß man einfach besser hätte erklären müssen.
Nicht das Handeln wird reflektiert, sondern die angeblich mangelnde Kommunikation, die dazu führte, daß das eigentlich richtige Handeln falsch aufgenommen wurde.
Das läuft in der Politik schon seit Jahren so: fehlerhaftes Handeln in dem Sinne gibt es nicht, ist ja alles immer „alternativlos“, der Unmut des Bürgers liegt in der mangelhaften Vermittlung des polit. Handelns begründet!
Und da kommt wieder der ÖRR ins Spiel, denn er ist dafür verantwortlich die Wirklichkeit so weit zu verdrehen, bis der Bürger das politische Handeln als richtig ansieht. Das geht natürlich nicht, wenn man Meinungsvielfalt/-diversität zuläßt, insofern war der Rauswurf von Frau Ruhs nur konsequent!
Julian Reichelt (im Interview mit Marc Friedrich) interpretierte es ähnlich, aber nicht bezogen auf die Politik, sondern bezogen auf das interne ÖRR-System (~ bei min. 28 aus dem Transkript): 'Julia Ruhs ist nicht rausgedrängt worden, weil sie rechts ist oder auch nicht, weil Anja Reschke oder Jan Böhmermann sie für rechts halten oder rechtsextrem oder was auch immer, sondern weil ein Mensch, der das macht, worauf das System eigentlich ausgerichtet ist, nämlich Journalismus, wofür es gedacht war, wird dem Rest des Systems gefährlich, weil die sagen [sich] dann, wenn aber jetzt die Leute dann merken, dass wir dann ja eigentlich gar nicht unseren Beruf machen, vielleicht wollen sie dann gar nicht mehr unsere 17, 18, 20, 25 € im Monat bezahlen. Gefährlich fürs System. Das ist es, was man was man dort gemerkt hat.'
Mag sein.
Wahrscheinlich leben diese ÖRR-Medien-Leute so abgeschottet in ihrer Blase, dass sie die Welt "da draußen" gar nicht mehr verstehen. Ruhs hingegen schon.
So ist es. Aber die wissen selber, dass sie damit eine Lüge verkaufen. Die Lüge besteht darin, dass sie in Wirklichkeit einfach nur die eigene Politik gegenüber der Bevölkerung durchsetzen wollen, die diese Politik nicht will. Da dies erkennbar diktatorisch ist, greift man zu solchen verbalen Ausflüchten.
Es ist verschleierter Zwang.
und ich nutze ihn seit 2019 nicht mehr (trotz Zwangsgebühren). Der ÖRR muß sich diese "Gebühren" selbstfinanzierend auf dem Markt beweisen und seine Existenz dadurch rechtfertigen, daß er von Leuten durch freiwillige Abos genutzt wird. Ansonsten ganz weg. Ich vermisse da jetzt schon nichts außer meinem Geld.
Es ist wie bei einem Süchtigen. Am Anfang denkt man, nur ab und zu. Dann wird es regelmäßig und irgendwann verliert man komplet den Bezug zur Realität und lebt in seiner eigenen Welt. Diese linken Journalisten haben sich schon vor langer Zeit davon verabschiedet, was viele andere namhafte Vorgänger wie Hajo Friedrich, Stefan Aust und viele andere noch lebten. Mit Julia Ruhs entstand bei einigen das typische Zittern, wenn einem die Droge fehlt oder mengenmäßig nicht mehr reicht. Und wenn diese süchtigen Journalisten nicht mehr das bekommen, was sie denken zu brauchen, dann werden sie umso gefährlicher, gewalttätig körperlich oder verbal. Und wie das System funktioniert konnten wir unlängst hier lesen im Fall Halbach. Aber ich vorsichtig positiv eingestimmt, dass man es jetzt so weit gebracht hat, dass sich möglicherweise noch mehr "unterdrückte" Stimmen melden werden. Bei Dr, Alexander Kisslers "Kompakt", bei Nius und Kontrafunk, bei vielen anderen Alternativen ist es Thema. Gut so.
Journalistin erwarten, dass sie eine Meinungsvielfalt abbildet, die evtl. sonst nirgends im ÖRR praktiziert wird?
Ich kann es leider nicht beurteilen, weil ich nicht mehr ÖRR schaue.
Nicht etwa, um gegen eine eventuelle Unausgewogenheit zu demonstrieren, sondern weil ich mittlerweile spezieller schaue und mir das über Youtube zusammensuchen kann.
Von außen betrachtet scheint mir das Allheilmittel jetzt aber nicht ein zukünftiges Nebeneinnder unterschiedlicher gesellschaftlicher Ansätze.
Nein, ich erwarte von den Rundfunkoberen, dass sie intellektuell in der Lage sind, einen lebendigen, aber auch strukturintellektuellen Rahmen für alle Formate im ÖRR vorzugeben.
Ich frage ganz bang, haben diese Leute den intellektuellen "Grips"?
Ich maße mir nicht an, über denselben zu verfügen, aber wie kann man z.B. seitens des mächtigen ÖRR die Gamingbranche ""missachten"", mit den vielleicht Folgen, dass "Game Two" darbt oder Leute ihr eigenes Glück probieren oder RBTV "auseinanderbricht"?
Tollhaus?
Frau Sehrt-Irrek. Keiner wirft der Dame vor, die Meinungsvielfallt nicht abzubilden, zumindest nicht direkt.
Nach meinem Verständnis begründet der NDR ihre Absetzung mit der Darstellung der Meinungsvielfallt. Das soll wohl heißen, daß es jetzt 2 Sendungen mit konservativem Inhalt gab und es jetzt wieder an der Zeit ist linke Inhalte darzustellen, im Sinne der Vielfallt natürlich.
Faktisch ist es das genaue Gegenteil, eine Sendung die vielversprechend im Sinne der Meinungsvielfallt startete, wird jetzt zur gewünschten linken Einseitigkeit umgestellt. Sagen kann man das nicht, denn der ÖRR ist ja qua Rundfunkstaatsvertrag zur unbedingten Ausgewogenheit verpflichtet, etwas, was er seit mindestens 20 Jahren nicht mehr ist!
Es geht auch nicht um intellektuellen "Grips", es geht um richtige Haltung und Ideologie, davon haben diese Leute sehr viel, Grips eher wenig. Und weil das so ist, werden sie nie ausgewogen berichten, sondern immer linksideologisch erziehen!
Ich habe es so satt, die Lügen, das Framing, dieses Schönreden im Nachhinein, wo es wirklich nichts mehr schönzureden oder zu erklären gibt. Konservativ-liberale Meinungen, ob von Kollegen oder von den Zwangszahlern, werden von diesen sog. ‚Medienschaffenden‘ in einer unsäglich autoritären Art von oben herab ausgegrenzt. Der Begriff ‚Medienschaffende‘, wie sie sich auch selbst nennen, erinnert nicht umsonst an das Wort der ‚Kulturschaffenden‘ in verdammt dunklen Zeiten. Verantwortliche Kesseltreiber sind die Reschkes & Restles, die im Anschluss noch finden „ist doch gut gelaufen“. Menschen ihren Job wegzunehmen, bezeichnen diese Typen mit ‚ist doch gut gelaufen‘. So sind sie: erbärmlich und skrupellos. Das knallharte Canceln von Ruhs jetzt noch zum Dienst an der Meinungsvielfalt hochzuframen, ist der Gipfel der Unverschämtheit. Ungeheuerlich ist das alles. Zynisch und weltfremd werkeln sie in ihrer Blase herum und glauben noch immer, sie haben alles in der Hand. Nicht mehr lange!
