- Cicero Podcast Gesellschaft: „Kunst ist wie Fußball: Jeder weiß, wie es geht“
Was ist Kunst? Wie entsteht ihr Wert? Und warum redet jetzt alle Welt über das Merkel-Porträt von Jérémie Queyras? Im Cicero Podcast Gesellschaft spricht die Kunsttheoretikerin Sasa Hanten über den Preis der Schönheit.
Sasa Hanten ist eine gefragte Expertin für zeitgenössische Kunst. Ihre Gutachten werden von Sammlern, Museen und Künstlern in ganz Deutschland geschätzt. So hat sie etwa das Atelier der Bildhauerin Angela Glajcar geleitet und zusammen mit dem renommierten Kunstwissenschaftler Wolfgang Ullrich ein Buch über die Weitergabe großer Familiensammlungen veröffentlicht.
Doch Sasa Hanten ist weit mehr als eine trockene Theoretikerin: Sie ist Theaterautorin, Model, Rechtsanwältin, Sammlerin und sogar Elfe. Und seit dieser Woche ist noch eine weitere Berufsbezeichnung für die in Wien und Köln lebende Hanten hinzugekommen: Romanautorin. Im zur Penguin-Gruppe gehörenden Blessing-Verlag ist Hantens 500 Seiten starker Roman „Talent zum Glück“ erschienen – ein Buch, über das der Literaturkritiker Dennis Scheck geschrieben hat, es sei eine Art „Jules und Jim“ für das 21. Jahrhundert.
Es gibt also genug Gründe, sich mit Sasa Hanten zu einem Podcast-Gespräch zu verabreden. Ralf Hanselle, stellvertretender Chefredakteur von Cicero, hat sich im Gespräch mit Hanten auf die Kunst fokussiert. Denn: „Kunst ist ein Phänomen, ohne das unser Leben arm wäre“, sagt Sasa Hanten. Und weiter: „Es wäre sogar so arm, dass ich gar keine Lust hätte, ein solches Leben zu leben.“ Ein Gespräch über Schönheit und den Reichtum des Daseins.
Das Gespräch wurde am 12. August 2026 aufgezeichnet.
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excellenten Sprache und präzisen Beobachtungsgabe!
Hochinteressant, weil sie sich und ihre Tätigkeiten dem Publikum auch noch vermitteln kann.
Ich kannte sie nicht, woher auch in meinem Leben, aber gerne meine Bewunderung für eine Person, die Kunst erkennen und leben kann.
Sie sieht evtl. auch so aus wie ein lebendiges Portrait.
Die Menschen, die sie in ihrem Alltag begleiten, können sich glücklich schätzen, in und mit Kunst zu leben.
Wow
Da es sie als "Barbie"? gibt, kann sie vielleicht verstehen, dass ich gewissermaßen aus dem Häuschen bin, seit es Whitney Houston als Barbie gibt.
Dadurch hat sie eine Größe, dass sie in meiner Vitrine neben Johann Sebastian Bach zu sitzen käme.
Ich zögere dennoch mit der Anschaffung, denn meine Kinder werden trotz höchster Bewunderung für Whitney Houston eher in dieser Wahl mich erinnern und sich damit schlicht nicht "befrachten" können.
Kunst hat was, das Schönste bleibt für mich gelebte Zeit, gerne mit Kunst und überwiegend Museen...
Hervorragend beschrieben
