- Brodkorb liest
Guillaume Paoli zeigt, wie die Menschheit ihren eigenen Planeten auffrisst, Kai Diekmann erzählt Anekdoten aus der Zeit als Bild-Chef und Horst Dreier hat eine lesenswerte Einführung in das Werk des Rechtswissenschaftlers Hans Kelsen verfasst.
Raupe Nimmersatt
Im Grunde ist der Planet Erde ein Apfel, in dem Maden hausen, die diesen nicht nur auffressen, sondern auch noch von oben bis unten vollscheißen. Und dabei ganz genau wissen, was sie tun. Ungefähr so geht die Kurzfassung von „Geist und Müll“ des in Berlin lebenden französischen Philosophen Guillaume Paoli. In insgesamt 123 Abschnitten, die er wie bei einem Croissant-Teig ineinanderwalzt, nähert er sich dem Thema aber nicht mit Klimadaten. Ihn fasziniert anderes: dass die Menschheit vom drohenden Ende längst wusste – und dennoch den Modus der nimmersatten Raupe nicht verlässt.
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