- Für eine neue Unterrichtskultur
Bundesweit haben sich Neuntklässler in Mathematik und Naturwissenschaften deutlich verschlechtert - quer durch alle Bundesländer und Schulformen. Mehr als ein Viertel verfehlte die Mindestanforderung für den Mittleren Schulabschluss. Was läuft an unseren Schulen falsch?
Seit 2012 gibt es die bundesweite Vergleichsstudie „IQB-Bildungstrend“, die vom Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen durchgeführt wird. Alle sechs Jahre werden etwa 50.000 Jugendliche der 9. Jahrgangsstufe in bestimmten Fächern geprüft. Mehr als 1500 Schulen beteiligen sich am Testverfahren. Die Studie soll Schwachstellen in der schulischen Bildung aufdecken und den teilnehmenden Bundesländern Hilfestellung geben, wie sie die zutage tretenden Schwächen beheben können. In der Studie IQB-Bildungstrend 2024 lag der Schwerpunkt auf den Fächern Mathematik, Physik, Chemie und Biologie.
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Corona, die fehlende Digitalisierung, zu wenige Lehrer, fehlendes Geld etc. sind nur Opium für das Volk und sollen vom systemischen Versagen und der schleichenden Morbidität unserer Nation ablenken! Wer heute noch die Überfremdung an Schulen nicht als einen der Hauptgründe einbezieht, der wird auch nichts ändern können! Auch das Portemonnaie der Eltern und deren Akademisierung können nur helfen, wenn der Nachwuchs in Form einer Umschulung gerettet wird! Das Thema ist so sensible, dass sich kein Politiker traut die Wahrheit zu sagen! Seit dem Thilo Sarrazin in seinem Buch "Deutschland schafft sich ab" Tacheles geredet hat und dafür geächtet wurde, traut sich niemand mehr! Dabei war dieses Buch eine Zusammenfassung von wissenschaftlichen Arbeiten Vieler! Aber viele haben sich dann dem Druck gebeugt und sind von ihren Studien zurück getreten! Aber auch die offenen EU Grenzen stellen ein Problem da! Viele Kinder sind hier Schulpflichtig und sprechen kein Wort deutsch!
Herr Werner spricht Vieles aus, was erfahrenen Lehren schon seit jeher bekannt ist - gut so. Dennoch eine kleine Kritik von einem Mathepauker: man kann sich auch deutlich kürzer fassen.
zur Schule gegangen. In der Oberstufe (9.-12. Klasse) gab es pro Schultag 1 Std. Mathe und an 2 Tagen der Woche eine Doppelstunde = 8 Wochenstunden und das im Schuljahr ohne nennenswerten Stundenausfall. Alle Schüler beherrschen selbstverständlich die deutsche Sprache.
Die Prüfungen zur Zwischenprüfung der 10. Kasse ( 1970 eingeführt) sowie die schriftlichen Abiturprüfungen waren Landesweit gleich nicht zuletzt um die Abiturnoten vergleichen zu können um gleiche Zugangsvoraussetzungen für alle Schüler zu ermöglichen…..
I.ü. hatten die im Osten ausgebildeten Ingenieure die ich kenne, keinerlei Probleme nach der Wende im Westen Arbeit zu finden …… was wohl an Bildung & Ausbildung gelegen haben dürfte ….
MfG a d Erfurte Republik
... auch meiner Erfahrung nach sehr gut.
Es war grundfalsch, diese Tatsache nach 1989 nicht für die ganze BRD fruchtbar zu machen.
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Die jetzige Misere, die Herr Werner beschreibt, verdanken wir der endemischen Ignoranz, Arroganz und Realitätsblindheit, die bis heute unsere (westlichen) Bildungs-"Forscher" und Bildungspolitiker im Bund und in den 16 Ländern kennzeichnet.
Diese größenwahnsinnigen "Forscher" und "Politiker" haben einfach behauptet, dass Schulkinder und ihre Lehrer die großen gesellschaftlichen Probleme lösen könnten (und damit auch lösen MÜSSTEN), die die Forscher und Politiker SELBST NICHT lösen können, vor allem das Problem der Migration und der Integration.
Die Opfer dieser ideologisch gesteuerten Bildungspolitik sind in erster Linie die Schüler, aber auch die Lehrer.
Die Profiteure dieser Politik bevölkern die Universitäten und die politischen Parteien. Den schulische Alltag halten sie sich tunlichst vom Leibe.
Das was der Autor hier fordert, nämlich Ruhe im Unterricht und konzentriertes Arbeiten an der Sache, praktiziere ich seit meiner Referendariatszeit vor über 20 Jahren. Es war mir von Anfang an ein inneres Bedürfnis, denn wie soll irgendjemand im Chaos, im Durcheinander auch nur ansatzweise etwas an Wissen und Verständnis aus dem Unterricht mitnehmen können? Die Schüler sollen mittags ein bisschen schlauer aus der Schule rausgehen als sie morgens reingekommen sind. Klingt banal, ist aber, wenn man es ernst nimmt, genau, das, was die Schule ausmacht. Jeden Tag kommt etwas dazu. Kollegen, die das nicht durchsetzen wollen, konnte ich noch nie verstehen - und auch nicht wirklich akzeptieren. Der entscheidende Ansatz ist, dass man nie aufhört damit, Ruhe und Konzentration herzustellen und einzufordern. Es reicht nie, es nur einmal einzufordern ... es muss ständig, kontinuierlich erfolgen. Klare, gerade Strukturen - von der Begrüßung bis zur Verabschiedung geben den Schülern Halt und Ruhe.
Man muss sofort intervenieren, wenn Störungen - meist in Form von Geschwätz - entstehen. Ein Blick samt hochgezogener Augenbraue, eine Handbewegung, ein kurzes Kopfschütteln in Richtung der Betreffenden reicht oft aus, man kann das witzig machen oder brutal ernst. Die Schüler müssen spüren, dass man es für wichtig hält, dass sie jetzt still sind. Wenn sie merken, dass es dem Lehrer ernst ist mit seiner Ansage, dann reagieren sie auch wie gewünscht. Man muss aber im Extremfall bereit sein auch angespannte Lagen souverän und mit Autorität durchzustehen. Und: man muss als Lehrer grundsätzlich bereit sein, sich für den jeweiligen Augenblick unbeliebt zu machen, sollte aber nie nachtragend sein und eben noch gemaßregelte Schüler drei Minuten später ganz normal drannehmen und mit ihnen reden, als wäre nichts gewesen. Auch wenn es oldschool klingt: man muss nachvollziehbare Regeln formulieren und konsequent auf deren Einhaltung bestehen. Immer wieder und immer wieder und immer wieder!
haben früh vorausgesagt, was bei den unzähligen linken "Reformen" herauskommen werde, nämlich genau die BILDUNGSKATASTROPHE, die man fälschlicherweise 1960 in Deutschland zu erkennen glaubte.
Es waren die verrückten Ideen der 68er, die auf dem Gebiet der Bildung alles auf den Kopf stellten, was bis dahin gegolten hatte.
Wir ernten seitdem die immer fauleren Früchte ihres vergifteten Experimentierens.
Statt Verbesserungen zu erreichen wurden innerhalb eines Zeitraums von wenigen Jahrzehnten sämtliche Prinzipien eines erfolgreichen Unterrichts u. einer guten Erziehung außer Kraft gesetzt. Und mit jedem Jahr wurden die Zustände in den Schulen schlimmer!
2006 erschien das Buch "Lob der Disziplin" von B. Bueb (ehem. Schulleiter in Salem). Es wirbelte ein wenig Staub auf, aber in der Schulpolitik änderte sich n i c h t s!
Weiterhin gaben u. geben noch immer linke Ideologen, die den Marsch durch alle Institutionen geschafft haben, den Ton an u. "reformieren" das Bildungswesen zu Tode
Was läuft hier falsch?!? Es ist der riesige rosa Elefant, der überall herum steht.
Nein, das istzwar ein bedeutender Faktor, insbesondere im Schuleingang, wo Kinder kommen, die kaum oder kein Deutsch können und damit den Unterricht erschweren.
Aber auch die "biodeutschen" Kinder können immer weniger. Sie bekommen von Zuhause von zwei in Vollzeit berufstätigen Eltern nicht mitgegeben. Wie auch?
Diese selbst schulunfähigen Kinder treffen auf Respektlosigkeit einer religiösen Migrantengruppe und hilflosen, sowie schlecht ausgebildete Lehrer.
Der Elefant im Raum muss da raus - keine Frage - aber das ändert nichts daran, dass selbst Lehrer beim Beaufsichtigen einer Arbeit selbst am Mobiltelefon rumdaddeln.
Deutschland mausert sich, das kann man nicht leugnen. Wir sind Schlusslicht bei sämtlichen Aspekten einer funktionierenden Industrienation, aber im Ausgleich dafür weltweiter Spitzenreiter für desaströse Zustände, so zum Beispiel bei Steuern und Sozialabgaben. So kommt zusammen was zusammen gehört:
Ein Wahnsinnssystem kurz vor dem Kollaps und eine gebeutelte Bevölkerung, die gezwungen wird diese Irrenanstalt aus Amtsträgern und Transferempfängern aus aller Herren Länder zu finanzieren. Dazu soll der Souverän noch ein freundliches Gesicht machen, denn was gibt es Wichtigeres und Schöneres, als die Würde aller Bewohner dieses Planeten mit Milliarden Brüsseler Peseten zum Strahlen zu bringen. Ich bitte Sie.............
