Queers for Palestine
In Gaza wohl kaum willkommen: Die Queers for Palestine / picture alliance/dpa | Carsten Koall

Queers for Palestine - Allianz mit dem islamischen Patriarchat

Trans-Aktivismus und der woke Queer-Feminismus à la Judith Butler fördern nicht nur neue Schwulen- und Frauenfeindlichkeit – sie zeigen auch offene Sympathien für Islamismus und Hamas. Antisemitismus dient als ideologischer Kitt.

Autoreninfo

Moritz Pieczewski-Freimuth ist Erziehungs- wissenschaftler (M.A.) und Sozialarbeiter (B.A.) in Köln. Zur Zeit ist er als Pädagoge für Gewaltschutz im Migrationsbereich tätig. Außerdem engagiert er sich in gesellschaftlichen Debatten rund um die Themen Antisemitismus, politischer Islam, patriarchale Strukturen und Migration. 

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Juni war Pride-Month. In nahezu jeder deutschen Großstadt – oder zumindest in jeder Universitätsstadt – zogen Christopher-Street-Day-Paraden durch die Straßen. Ein hedonistisches Get-together der LGBTQ-Szene, bei dem, wenn es politisch wird, selten der Elefant im Raum benannt wurde: der Islamismus als größte Bedrohung für LGBTQ-Personen. 

Besonders absurd erscheint die Bewegung „Queers for Palestine“, die sich ausgerechnet mit einer Region solidarisiert, in der LGBTQ-Personen keinen Tag ungestraft überleben können. Spöttisch als „Chicken for KFC“, also der Identifikation mit dem Aggressor, etikettiert, bleibt eine tiefere Auseinandersetzung meist aus. 

Der sollte auch zum Feminismus schweigen 

Ziel des Terroranschlags der Hamas vom 7. Oktober 2023 war es, möglichst viele Juden zu töten oder sie als Geiseln in den Gazastreifen zu verschleppen. Beides begleitet von bestialischen Sexualverbrechen: Vergewaltigungen an lebenden wie toten Körpern, an Frauen und Kindern, teils vor den Augen von Angehörigen. Viele Opfer wurden verstümmelt und verbrannt. Sadismus der übelsten Sorte. 

Mit der systematischen sexuellen Gewalt an israelischen Frauen sollte die Libertinage als vermeintlich „jüdisches Prinzip“ vernichtet werden. „Frauen als Frauen“ gerieten auf dem Supernova-Festival gezielt ins Kreuzfeuer – weil sie tanzten, was gegen das im Koran verbriefte Verbot des „Beineschwingens“ spricht. Das islamistische Motto: Ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod. 

Die Terroristen filmten ihre Gräueltaten mit GoPros, verbreiteten sie live oder als Propaganda im Netz – eine strategische Kriegsführung zur Normalisierung von Gewalt gegen Juden und insbesondere gegen jüdische Frauen. Hamas-Schergen präsentierten auf Pickup-Trucks in den Gazastreifen verschleppte misshandelte Frauen mit Blutspuren im Intimbereich als „Kriegstrophäen“. So sollte „Stolz“ demonstriert und durch die „Propaganda der Tat“ zur Nachahmung angestachelt werden. 

Empirie spricht gegen Palästina-Solidarität

Die Rechte von LGBTQ-Personen sind im Gazastreifen massiv bedroht. Homosexualität ist illegal und wird strafrechtlich wie gesellschaftlich verfolgt. Die regierende Hamas betrachtet LGBTQ-Identitäten als unvereinbar mit ihren religiösen Werten. Laut dem ILGA-Report (2019) können gleichgeschlechtliche Beziehungen in Gaza mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft werden. 

Auch im Westjordanland kriminalisiert das Strafgesetzbuch einvernehmliche homosexuelle Handlungen mit bis zu fünf Jahren Gefängnis. Nur fünf Prozent der Palästinenser im Westjordanland befürworten laut Arab Barometer (2019) gesellschaftliche Toleranz gegenüber Homosexualität – der niedrigste Wert im arabischen Raum. Die palästinensischen Gebiete belegen dem Williams Institute zufolge Platz 130 von 175 hinsichtlich der gesellschaftlichen Akzeptanz von LGBTQ-Personen.

Im traditionellen Islam gilt Homosexualität als Sünde und absolutes Tabu. Gleichgeschlechtliches Begehren wird oft als Krankheit, Besessenheit oder „Unmännlichkeit“ gedeutet. Laut dem Lesben- und Schwulenverband Deutschland verfolgen 66 Staaten Homosexualität strafrechtlich, in zwölf droht die Todesstrafe. Viele dieser Länder sind muslimisch geprägt oder haben Teile der Scharia im Rechtssystem implementiert. Wo der Staat nicht straft, übernehmen häufig Familien diese Rolle, indem sie homosexuelle Angehörige verfolgen oder wegen „Schande“ verstoßen.

Im Gegensatz zur bedrückenden Situation von LGBTQ-Menschen in vielen muslimisch geprägten Ländern zeigt sich in Israel eine andere Entwicklung. LGBTQ-Personen in Israel genießen umfassende Rechte: Sie sind vor Diskriminierung geschützt, dürfen offen im Militär dienen, gleichgeschlechtliche Partnerschaften werden anerkannt, inklusive Adoptionsrecht, Erbrecht uvm. Derzeit leben mindestens 90 nicht-heterosexuelle Palästinenser mit Aufenthaltsstatus und Arbeitserlaubnis in Israel.

Wirklichkeitsverdrehung à la Judith Butler

Wie aber reagieren die Köpfe der Gender-Ideologie auf diese Lage? Die Realität ignorieren, um die Ideologie zu retten, scheint die Devise. Letztes Jahr stellte die Begründerin der Queer Theory, Judith Butler, ihr neues Buch „Who’s Afraid of Gender“ vor. Dabei bezeichnete sie es als eine „Karikatur, dass Frauen, Schwule, Lesben und trans Personen in Palästina nicht frei und offen leben“ können.

In einem Auftritt bei einer französischen Talkshow nach dem 7. Oktober, anlässlich des Weltfrauentags am 8. März 2024, bemerkte Butler: „Der Aufstand vom 7. Oktober war ein Akt des bewaffneten Widerstands […] Das war ein Aufstand.“ Auch äußerte sie Zweifel, „ob es nun Belege für die Behauptungen über die Vergewaltigung israelischer Frauen gibt oder nicht (skeptischer Blick). OK, wenn es Belege gibt, dann bedauern wir das, aber wir wollen diese Belege sehen.“ Das feministische Konzept der Definitionsmacht, nach dem betroffenen Frauen grundsätzlich Gehör und Glauben geschenkt werden soll, gilt offenbar nicht bei israelischen oder jüdischen Opfern.

Kein Wunder: Bereits 2006 erklärte Butler Hamas und Hisbollah zu „sozialen Bewegungen, die progressiv sind, die links stehen, die Teil einer globalen Linken sind“. Neben dem antisemitischen Terror kann Butler auch der Sexualmoral des Islam etwas abgewinnen: Im Essayband „Gefährdetes Leben“ titulierte sie den Schleier affirmativ als „Übung in Bescheidenheit und Stolz“, als Ausdruck „weiblicher Handlungsfähigkeit“ und klagte eine „kulturimperialistische Ausbeutung des Feminismus“ an, wenn islamisch legitimierte misogyne Gewalt kritisiert wird. 

Eine weitere einflussreiche Vertreterin der These einer angeblich rassistischen Vereinnahmung des Rechts auf sexuelle Selbstbestimmung und ihrer Verknüpfung mit Israelhass ist die amerikanische Professorin Jasbir K. Puar. Sie prägte den Begriff „Homonationalismus“, um angesichts der Liberalisierung von Geschlechterrollen eine Verquickung von Sexualität und Queerness mit nationalen oder imperialen Interessen in liberalen Demokratien kritisch zu erfassen. Es gelte nicht mehr nur die imperialistische Annahme „white men are saving brown women“, sondern inzwischen auch in der Darstellung des Westens als Schwulen-Eldorado – nun in der aktualisierten Losung: „white men saving gay men from muslim men“.

Als „pioneer of homonationalism“ stigmatisiert Puar Israel, den einzigen safe space für Homosexuelle im Nahen Osten. Sie identifiziert dort „Siedlerkolonialismus, Besatzung und neoliberale Beschwichtigungspolitik“ als Nährboden für „die Normalisierung von Homosexualität durch Nationenbildung“. Hier kommt der Begriff „Pinkwashing“ ins Spiel. Puar verwendet den Begriff als Vorwurf, Israel instrumentalisiere seine progressive LGBTQ-Politik, um „siedlerkoloniale“ Praktiken zu rechtfertigen und zu verschleiern. Verweise auf LGBTQ-Rechte in Israel sollten schlicht Legitimität für Militäroperationen „erkaufen“.

Poststrukturalistin mimt Ahmadinedschad

Puar meint auch, dass LGBTQ-Personen und ihr Bedürfnis nach rechtlicher Gleichstellung im Nahen Osten gar nicht existieren. Deren Definition von Sexualität sei eine „subtilere, nicht-westliche sogenannte Assemblage“. Kulturrelativmus auf akademischem Niveau. Gemeinsam mit dem postkolonialen Autor Joseph Massad behauptet sie, der Westen würde die muslimische Welt einem abstrakten Monster der „gay international“ unterjochen. Ahmadinedschad, ehemaliger iranischer Präsident, behauptete 2007 an der Columbia-Universität: „Im Iran gibt es keine Homosexuellen.“ Vergleichbares äußert Puar. 

Tatsächlich ergreift Puar in ihrem Werk „Terrorist Assemblages“ auch konkret Partei für Dschihadisten, die wahrhaftig homo-, bi- oder transsexuelles Leben bedrohen. Sie konstatiert: Damals waren es queere Menschen, die in westlichen Gesellschaften als sexuell deviant, pervers, den „Volkstod“ provozierend galten, heute würde der muslimische Mann zum Albtraum sexueller Abweichung und Bedrohung erklärt werden. Die Speerspitze sei ein dschihadistischer Selbstmordattentäter, der durch die „Auflösung körperlicher Grenzen [und] das erotische ballistische Ereignis des Todes“ westliche Identitätskonstruktionen zerstört. Puar verklärt das suizidale Massaker zur Performance queerer Subversion. 

Schulterschluss von Queerfeminismus und Islamismus

Die genannten Stichwortgeberinnen sagen also unmissverständlich, was sie dem islamistischen Terror abgewinnen. Nicht jeder Queeraktivist for Palestine kennt ihre Texte. Es sind darüber hinaus etliche eingesickerte Selbstgewissheiten des Genderparadigmas und der Transideologie, die dem rigiden Islam – bewusst oder unbewusst – die Hand reichen. 

Den Anfang macht die Schiefheilung durch Begriffe wie „Genderidentität“ oder „nonbinary“: Queere Menschen argumentieren meist ex negativo, dass sie sich „nie ganz als Frau“ oder „als Mann“ definiert haben. Damit begründen sie ihre Abweichung von der jeweiligen Geschlechtsidentität oder untermauern ihre Hinwendung zu dieser im Sinne einer Transition zum Transmann oder zur Transfrau. Suggeriert wird somit, dass sogenannte Cis-Frauen oder Cis-Männer immer und zu jeder Zeit eine vollständige Einheit von innerer, äußerer, sozialer und biologischer Geschlechtlichkeit erleben. 

„Jahrhunderte der Familienzwänge, der Zwangsheirat, der erzwungenen Schwangerschaft, der Verbannung in die Küche, also Jahrhunderte der Passivierung, [entsprächen] eigentlich bruchlos der Identität dieser Frauen“, so die Politikwissenschaftlerin Chantalle El Helou. Wenn queere Menschen sich darüber hinaus als non-binär empfinden, impliziert dies folglich, dass die äußeren Pole „binär Mann“ und „binär Frau“ grundsätzlich als starr, eindeutig und traditionell zementiert gelten. Mit der Forderung nach kongruenter „Identität“ verfestigt sich ein reaktionäres Geschlechterbild, das traditionelle Rollenmuster nicht aufbricht, sondern subtil stützt und konserviert. Die inneren Nuancen von Geschlechtlichkeit werden somit negiert. 

Besonders gravierend ist die queerfeministische „Entkörperung“, die Geschlechterfragen zunehmend von biologischen Gegebenheiten entkoppelt. In radikaler Form nivelliert Gender das biologische Geschlecht vollständig und reduziert Geschlechtlichkeit auf eine reine Sozialkonstruktion. Dabei wird übersehen, dass viele geschlechtsspezifische Benachteiligungen – etwa weibliche Genitalverstümmelung, Vergewaltigung, Doppelbelastung oder Wettbewerbsnachteile im Sport – gerade aus der biologischen Differenz resultieren.

Homophobie und Frauenfeindlichkeit unter der Transflagge

In extremen Ausprägungen des Queerfeminismus geraten Homosexuelle zunehmend unter Rechtfertigungsdruck. Der Vorwurf: Ihr Begehren richte sich exklusiv auf bestimmte primäre Geschlechtsmerkmale – sofern diese aus queerfeministischer Sicht überhaupt existieren. „TERFS can suck my trans dick“, wie auf einem Plakat des Berliner CSD 2023 zu lesen war, markiert den Gipfel von Homophobie und Vergewaltigungsandrohung unter der Maskerade des Queerfeminismus. 

Die Aussage „sex matters“ würde Judith Butler nicht unterschreiben. Sie konstatiert: „Die Begriffe Mann und männlich können (...) ebenso einfach einen männlichen und einen weiblichen Körper bezeichnen wie umgekehrt die Kategorien Frau und weiblich.“ Diese Perspektive blendet den objektbezogenen Charakter sexueller Orientierung aus – besonders problematisch für Homosexuelle, die lange für ihr gleichgeschlechtliches Begehren kämpfen mussten.

Verschwindet das politische Subjekt „Frau“ als Anachronismus, droht auch der Verlust seiner Errungenschaften. Manifestationen wie Unisex-Toiletten, Akronyme wie FLINTA oder die Zulassung biologischer Männer im Frauensport zeigen eine Verdrängung von Frauen im Namen der „kulturellen Aneignung“ des „Frau-Seins“. Bemerkenswert ist, dass Transfrauen zunehmend Zugang zu geschützten Räumen wie Frauengefängnissen oder Damensaunen erhalten – ein Vorgang, der als Fortschreibung männlicher Raumnahme im progressiven Gewand kritisiert wird. Das Brustbügeln – eine „harmful traditional practice“ aus West- und Zentralafrika – und das Binding, heute Teil mancher weiblich-männlicher Transition, eint die Feindseligkeit gegenüber dem weiblichen Körper und das Kaschieren seiner Silhouetten.

Ein Präventionsprogramm gegen Homosexualität

Der Kurzschluss, Sex und Gender gleichzusetzen, eröffnet Räume für folgenschwere Phänomene wie „transing gays“ oder „transing kids with identity crises“. Der Jugendpsychiater Alexander Korte sieht im Transaktivismus gar ein Präventionsprogramm gegen Homosexualität. Transitionen von maskulin wirkenden Lesben zu Transmännern oder feminin wirkenden Schwulen zu Transfrauen reihen diese wieder in die heteronormative Matrix ein. 

Alice Schwarzer verweist außerdem auf Studien, wonach mehr Mädchen als Jungen den Eindruck haben, „im falschen Körper“ zu leben, und geschlechtsangleichende Operationen anstreben. Ohne Diagnose von Geschlechtsdysphorie und vor Abschluss der Adoleszenz kann die Option „Trans“ unangepassten Mädchen vorschnell suggerieren: „Ihr braucht nur den Körper, der zu eurem seelischen Befinden passt.“ 

Solche Prozesse ähneln Trans-Erscheinungen in patriarchalen Kulturen Asiens, Europas, Afrikas und Ozeaniens. Susanne Schröter nennt Beispiele wie „xanith im Oman, hijras in Indien und Pakistan, kathoey in Thailand, mahu auf Tahiti, fa’afafine auf Samoa, tobelija in Albanien, igba ohu in Nigeria, travestis in Brasilien oder nadleehe bei den Zuni“. Ergänzen lässt sich die Islamische Republik Iran, die geschlechtsangleichende Operationen gezielt fördert. 

In islamischen Gesellschaften stehen diese Praktiken oft nicht für Anerkennung von Transidentität, sondern für Homophobie und rigide Geschlechtertrennung. Schröter resümiert, die Transition biete dort einen Ausweg aus homophober Verfolgung – teils die einzige Möglichkeit, mit dem Partner oder der Partnerin zusammenzuleben – und diene letztlich der Stabilisierung heterosexueller Konformität.  

Befreiung von der Sexualität

Eine Schlüsselrolle in dem Verhältnis des (Queer-)Feminismus zum Islam spielt auch die Verklärung des Kopftuchs zum feministischen Symbol und zur empowernden Praxis. Der Exotinnenstatus sogenannter Hijabis wird von postkolonial gestimmten Queerfeministinnen als besondere Diversität gefeiert und die Abkehr von Schönheitsidealen als Akt feministischer Befreiung gehandelt. Statt sexueller Befreiung findet eine Befreiung von der Sexualität statt. Um den Anforderungen des Sexus im Selbstverwirklichungswettbewerb zu entfliehen, begnügen sich sogenannte islamische Feministinnen mit der „Freiheit unter dem Schleier“ – frei nach Khola Maryam Hübsch (2014).

Unentwegt kritisiert der Autor Magnus Klaue die kontraproduktive Wirkung von Maßnahmen gegen zunehmende Sexualverbrechen im öffentlichen Raum, bei denen muslimische Migranten überdurchschnittlich als Täter auftreten. Statt das Problem direkt anzugehen, werde mit Umgangsvorschriften, Symbolpolitik und Geschlechtertrennung reagiert. Dieser Antisexismus, so Klaue, gleiche sich der restriktiven islamischen Sexualmoral an. 

Er thematisiert sogenannte Awareness-Teams, die prinzipiell jede Annäherung zwischen den Geschlechtern reglementieren können, sowie einen queerfeministischen Empörungseifer, der die Zurschaustellung weiblicher Körper auf Werbetafeln pauschal mit der „Sexismuskeule“ attackiert. Dies könnte zu einer sakralisierten Wahrnehmung des weiblichen Körpers führen und einen neuen Puritanismus einläuten, der an islamische Verhältnisse erinnert. 

In dasselbe Muster fallen weit geschnittene „Subway-Shirts“ für Frauen als Schutz vor sexueller Belästigung sowie die Einrichtung von Frauenabteilen in U-Bahnen als Reaktion auf den Anstieg von Sexualdelikten im ÖPNV – letzteres ein Vorschlag der Berliner Grünen im November 2024.

Woker Feminismus verrät Frauen, Juden und Homosexuelle

Als nach dem 7. Oktober 2023 Berichte über sexualisierte Gewalt der Hamas und die Verfolgung queerer Palästinenser in Gaza bekannt wurden, konfrontierten Kommentatoren die queere Palästinasolidaritätsszene mit zynischen „Chicken for KFC“-Memes. Dass ausgerechnet progressive Gender-Theorien mit der reaktionären Sexualmoral islamistischer Regime sympathisieren, ist kein Zufall. Beide eint ein autoritäres Bedürfnis nach geschlechtlicher „Eindeutigkeit“, die Aushöhlung von Frauenrechten zugunsten identitätspolitischer Dogmen und ein tiefsitzendes Unbehagen an Homosexualität.

Warum auch Queers in den Palästinensergebieten unterstützen, wenn Homosexualität ohnehin nur eine westliche Erfindung ist? Warum Solidarität mit misshandelten israelischen Frauen zeigen, wenn man bereits Schwierigkeiten hat, überhaupt zu definieren, was eine Frau ist, und es sich beim 7. Oktober entweder um eine Propagandalüge oder schlicht um „legitimen Widerstand“ handelt?

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Maria Arenz | Mo., 4. August 2025 - 09:19

Gehirnschmalz für diese durchgeknallten Ilsebills, das der gute Mann da verstreicht. Mir reicht beim Anblick der abgebildeten Grazien "dbddhkp", ein Klassiker der Repliken, mit denen man sich in meiner Jugend auf dem Schulhof zu wehren wusste. Für die jüngeren Jahrgänge hier: Doof Bleibt Doof Da Helfen Keine Pillen.

Ingofrank | Mo., 4. August 2025 - 09:32

das der woken queren Szene eine dermaßen großen Bühne geboten wird …..,
Es ist und bleibt eine Minderheit im Promille- Bereich der Gesellschaft. und genau so, sollte ihr „Stellenwert“ behandelt werden ….. wo bleibt die Aufmerksamkeit für die Probleme einer ganz „normalen“ Familie mit klassischen Familienbild die den ganzen Laden in Deutschland am kacken hält, Die andere Probleme haben als sich auf den Straßen des Landes herumzudrücken ! Die kaum noch wissen wie sie ihre Kinder ernähren können, ihre Miete und Nebenkosten zu bezahlen haben und denen unter der Steuer & Abgabenlast der Strick immer fester um den Hals gezogen wird. Die, haben ganz andere Probleme da jetzt noch die Angst um den Arbeitsplatz hinzu kommt !
Wo bleibt die Aufmerksamkeit derer lieber Cicero ! Wird von denen gefühlt 2x wöchentlich berichtet ?
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik

Thomas Veit | Mo., 4. August 2025 - 09:46

Ich denke DUMMHEIT und die eigene HYBRIS der die 'normale' Welt Bekehrenden ist der Kitt der diese Szene hier! (Europa) zusammen hält, gespeist aus einem links-woken Mainstream auf mittlerweile allen Ebenen der Gesellschaft.

Antisemitismus - echter? Weiß ich nicht, ob das immer so die richtige Analyse bei dieser Aktivisten und :innen-Gruppe ist... ...!? So weit denken die oft gar nicht, mMn. Sonst würden sie ja erkennen (müssen), wie grotesk ihr Handeln im Grunde ist... 🤔

H. Constantin | Mo., 4. August 2025 - 09:54

Vielen Dank für den sehr interessanten und informativen Artikel.
Ich möchte noch auf die Spielknaben verweisen, bacha bazi, in Zentralasien, Afghanistan zum Beisiel, die eine denkwürdige Spielwiese für Päderasterie und Homosexualität bietet, obwohl Homosexualität als solche verboten und geleugnet wird, wie auch heute im Iran.

Urban Will | Mo., 4. August 2025 - 10:37

wären sie nicht solche ekelhaften Antisemiten und Frauenverächter. Was hier „namhafte“ Köpfe aus dieser queeren Soße an Dreck über das Massaker vom 07.Oktober23 sagen, darf aber niemanden kalt lassen.
Und es ist mehr als ekelhaft,dass die Linksgrünen, sonst immer vorne dabei, wenn es um die Bedrohung jüdischen Lebens „von rechts“ geht, die Welt voll zu schreien, hier brav schweigen.
Wie ich schon woanders schrieb: der Herr in Bellevue versagt auch hier auf voller Linie.
Dass die Köpfe der LGTBQ-Jünger, deren Kotau vor dem menschenverachtenden Islamismus mit das dümmste ist, was ich je erlebt habe, die ersten sein werden, die rollen, wenn die Islamisten einst auch hier herrschen sollten... Geschenkt.
Ist mir schlicht egal. Diese Gestalten sind der Inbegriff der „dümmsten Kälber“.
Aber oben genanntes ist mir nicht egal. Ich will keine Judenhasser mehr hier im Lande oder anderswo.
Sollen sie doch nach Gaza rennen und sich beteiligen am „legitimen Widerstand“.Man wird sehen, wie lange.

Jürgen Goldack | Mo., 4. August 2025 - 11:11

Es ist m. E. für eine in unseren Breiten vor 2004 erzogene Person, ob Frau oder Mann, nur extrem schwer nachvollziehbar, wieso sich in unserer einst bürgerlich situierten Welt diese ideologisch pervertierte Szene bis heute breit machen konnte. Ist es ein Ausleben von Moralverfall, eine Überfütterung an Informationen und normativen Forderungen korrupter geistig reduzierter Kreise, ist es schlicht das Schicksal einer Gesellschaft, die durch überbordende aber politisch gewollter Invasionen fremder Kulturen oder nur schlicht der Degeneration guter alter Sitten? Schaut man sich die destruktive politisch unterstützte Dekadenz an einigen deutschen Universitäten, typisches Beispiel die Humboldt-Universität in Berlin, an, an der nicht mehr gelehrt sondern vorrangig genderorientiert und antisemitisch demonstriert und die "farbenfrohe" LGBTQ-Fahne hochgehalten wird, die radikal linke grün-rote Politik dazu eher klatscht, wird das wohl so weiter gehen. Ein Paradigmenwechsel tut dringend not!

Ernst-Günther Konrad | Mo., 4. August 2025 - 11:34

Alle Demo-Teilnehmer in den Flieger und nach Gaza ausgeflogen. Ich finde, die Menschen dort sollen sehen, wer sich für ihre Belange im Ausland einsetzt. Ich denke mal, die Queeren würden in Gaza "gefeiert" werden.

Brigitte Miller | Mo., 4. August 2025 - 11:37

hat in meinen Augen ihre ureigenen Problematiken
verallgemeinert und zur Wissenschaft erhoben.
Dass sie eine so grosse Anhängerschaft hat( statt dass man sie auslacht) ist wirklich verstörend.

Jürgen Goldack | Mo., 4. August 2025 - 12:32

Die Frage, die sich zumindest mir stellt, ist was diese "Mädels" auf dem Titelbild wohl fühlen und denken würden, wenn sie in vergewaltigtem desolaten Zustand auf einem Laster an johlenden mord- und sexlüsternen Gestalten vorgeführt würden! Ob sich eine Judith Butler in so einer Rolle wohl fühlen würde wage ich zu bezweifeln. Es ist überhaupt erstaunlich, dass scheinbar viele Frauen die Total-Verschleierung, das Ganzkörpergefängnis Burka vermeintlich schätzen! Warum? Und warum wurden die von der Hamas geschändeten und brutal misshandelten Frauen nicht in solch eine Burka gesteckt? War es purer Sadismus gepaart mit Geilheit? Wie auch immer, es war und bleibt eine strengstens zu verurteilende Diskriminierung aller Frauen. Wer solche Machenschaften versteht und sogar gutheißt ist selber auch nur übelst indoktriniert oder, schlimmer, genauso pervers wie diese islamistischen Hamas-Killer!

Sabine Lehmann | Mo., 4. August 2025 - 12:50

Auffällig bei dieser Klientel ist ihr geradezu pathologischer, geradezu wahnhafter Drang immer u. überall im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Dabei sind ihnen die Inhalte völlig egal, vermutlich wissen die Meisten nicht mal wofür genau sie da stehen, Hauptsache Penis- und Nippelalarm bis weit über die Schmerzgrenze ästhetischer und gesellschaftlicher Erträglichkeit.
Früher waren sexuelle Perversionen Privatsache, jetzt sind sie quasi Kunst und die Garantie zu einer Gattung Homo Sapiens zu gehören, die unser aller Aufmerksamkeit und Wertschätzung "verdient"....
Nur warum eigentlich? Gestalten, die wie besessen ihre primären Geschlechtsmerkmale in die Gegend hängen, dabei laut kreischend ihren friedliebenden Mitmenschen auf den kulturellen Sender gehen, sind und bleiben was sie schon immer waren: Randerscheinungen einer liberalen Gesellschaft. Nur haben sie leider jede Rücksicht u. jeden Anstand verloren. Geschuldet einer wirkmächtigen Szene aus Politik, Medien & Kultur. Krass.

Sabine Lehmann | Mo., 4. August 2025 - 14:41

Wenn ich könnte, würde ich diesen Grazien zunächst mal ihrer Gesichtsverhüllung entledigen, und dann würde ich Ihnen gerne ein paar illustre Bild- und Videomaterialien vorstellen, die ihnen, sofern sie zur Informationsverarbeitung überhaupt fähig sind, die Realität über sterbende Geiseln in den Händen der Hamas vor Augen führen. Zum Beispiel hier:
https://www.instagram.com/eylonalevy/reel/DM6DY-Cth9l/
Im Anschluss würde ich diese Bagage dann von Angesicht zu Angesicht, Auge in Auge fragen, ob ihnen eigentlich wirklich JEDES Mittel recht ist, nur um ihre "besondere" singuläre Sexualität wie eine Monstranz in der Öffentlichkeit entfesselt und rücksichtslos zur Schau zu stellen, oder ob sie nicht doch besser die Behandlung durch einen Psychotherapeuten bevorzugen sollten, um ihre unzweifelhaft vorhandenen psychischen und mentalen Probleme behandeln zu lassen!!??!!