Queers for Palestine
Mit Regenbogenfahne und Pali-Tuch: „Internationalist Queer Pride for Liberation“-Demo / picture alliance/dpa | Michael Ukas

„Internationalist Queer Pride for Liberation“-Demo in Berlin - Nützliche Idioten mit Regenbogenfahne

Der Regenbogen war früher ein Symbol des friedlichen Miteinanders. Heute steht er auch für Israelhass und eine woke Ideologie, deren Anhänger mit Leuten marschieren, die nur Juden noch mehr hassen als die Werte der Aufklärung. Wie am Wochenende in Berlin.

Ben Krischke

Autoreninfo

Ben Krischke ist Leiter Digitales bei Cicero, Mit-Herausgeber des Buches „Die Wokeness-Illusion“ und Mit-Autor des Buches „Der Selbstbetrug“ (Verlag Herder). Er lebt in München.

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Die Regenbogenflagge wurde in den 70er Jahren von dem amerikanischen Künstler und Aktivisten Gilbert Baker entworfen, als eine Art „queere Nationalflagge“ mit sechs Farben, von denen jede eine Bedeutung hat. Pink zum Beispiel steht für Sexualität, Grün für Natur, Gelb für Sonnenlicht und Blau für Harmonie. Klingt das nicht wunderbar? Nach friedlichem Ringelringelreihe in einer Welt, die so schön sein könnte, wenn sie nicht immer wieder auch so hässlich wäre? 

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Günter Johannsen | Mo., 28. Juli 2025 - 15:14

"Der Regenbogen war früher ein Symbol des friedlichen Miteinanders."
Ja, das war er. Jetzt wird die Regenbogenfahne missbraucht für für Antisemitismus, Linke Propaganda und Demokratiefeindlichkeit ... ! War das so gewollt? Von Grün-Linken sicherlich, weil denen ja bisher kein Mittel zu schäbig war!
Marxistische Judenhasser haben wieder Aufwind und der Antisemitismus wurde durch sie wieder salonfähig ... zum Erbrechen!
Da wird sich Karl Marx jetzt in der Hölle freuen, denn sein rassistisch-antijüdische DNA wurde erfolgreich weitergereicht!
Marx kein Judenhasser? Na was ist dann das:
"Welches ist der weltliche Grund des Judenthums? Das praktische Bedürfnis, der Eigennutz ... selbst das Weib wird verschachert!"
Passagen von Marx über Juden lesen sich wie Texte von hitlergetreuen Nazis!

Günter Johannsen | Mo., 28. Juli 2025 - 15:22

Hinter der demokratischen Fassade agiert ein Netzwerk aus grün-linken NGOs, die mit unserem Steuergeld gefüttert werden, um unliebsame Meinungen zu unterdrücken und die politische Konkurrenz zu bekämpfen.
Wenn wir endlich wieder glaubwürdige freiheitlich-demokratische Politik mit wirklicher Meinungsfreiheit herstellen wollen, muss den demokratiefeindlichen NGOs jetzt die Gemeinnützigkeit - und damit der Zugriff auf unser Steuergeld - entzogen werden!

Volker Peters | Mo., 28. Juli 2025 - 15:25

Es wäre so schön, wenn Beiträge wie dieser auch innerhalb der linksgrünen, woken Blase gelesen würden. Das bleibt aber Wunschdenken, denn Cicero gilt unter den Bessermenschen als rääächts (=radikal, Nazis?). So bleibt es ein Beitrag für unsere Mitte-Rechts Blase.

Heidemarie Heim | Mo., 28. Juli 2025 - 17:26

Antwort auf von Volker Peters

Das wir in diesem Forum sowie unsere Autoren und ihre Beiträge soooo gänzlich unbemerkt bleiben wie Sie mit Bedauern anmerken werter Herr Peters, glaube ich nicht. Zumindest eine staatliche Behörde und bestimmt einige informelle Mitarbeiter von Petzportalen sowie die kommissarisch eingesetzten Kontrolleure gegen H&H im Netz dürften sich für die ein oder andere Einlassung unsererseits doch bestimmt interessieren;). Des weiteren liegt es mMn. auch an uns selbst den Kreis derer zu erweitern, die sich wie in meinem Bekanntenkreis scheuen oder kein Abo leisten können, indem man das Gelesene bzw. seine Erkenntnisse weitergibt bzw. im Diskurs verwendet. Bin mittlerweile dafür "berüchtigt" ellenlange politisch erschöpfende Monologe aufgrund neuester hiesiger Inhalte zu führen! Was des Öfteren, je nach Thema dem ein oder anderen Freundschafts-Belastungstest trotzdem standhielt;-). Und dabei besitze ich noch nicht mal einen Bademantel😏. LG

Tina | Mo., 28. Juli 2025 - 19:20

Antwort auf von Volker Peters

Treffend. Der Bericht wird nicht gelesen werden, weil es den Linken nicht passt und Cicero als rechts abgetan wird. Neuerdings wird sogar " Welt" als rechts eingestuft. Wogegen Welt tatsächlich vor 1 Jahr diese Kommentare blockiert hat weil diese Kommentare auch von Welt als " Rechts" eingestuft wurde.

Lennart T. | Mo., 28. Juli 2025 - 16:13

Die Idee der "Fahne für Alle" war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Ein Symbol für Alle ist ein Symbol für Keinen, den Symbole sind dafür da, sich von anderen abzugrenzen.

Außerdem steht eine Flagge nie für eine losgelöste Idee, sondern repräsentiert immer die Menschen oder Institutionen, die Sie hauptsächlich verwenden.

Durch die Anmaßung, eine "Flagge für Alle" haben zu wollen, wurden jene Menschen ausgegrenzt, die die Flagge nicht wollten - aus welchem Grund auch immer. Die Ausgrenzung war vorprogrammiert.

Heidemarie Heim | Mo., 28. Juli 2025 - 16:26

Ob nützliche Idioten oder m.E. extrem gefährliche Narren Tarnunter dem Tarnnamen "Wir alle retten "unsere Demokratie" auf Mission. Es sind mir entschieden zu Viele, die gehypt durch Medien und Politik wieder einmal meinen "Seit an Seit" mit denjenigen marschieren zu müssen, denen sie wie Sie auch zurecht bemerkten geehrter Herr Krischke, kurioserweise als Erste zum Opfer fallen würden wenn die Umstände es zuließen. Jedoch noch unheimlicher ist mir inzwischen die Masse bzw. die in der Mehrzahl befindlichen Bürger, die zwar stumm in der Runde rumgucken, vielleicht auch etwas amüsiert angesichts des buntscheckigen Treibens alle Warnzeichen ignorierend am Spielfeldrand solcher Veranstaltungen stehen.
Eine Hundertschaft in Vollmontur um ein kleines Grüppchen Gegendemonstranten mit Davidsternflagge zu schützen? Wäre ja noch schöner! Betreten der Szene auf eigene Gefahr! Geht uns nix an. Und wenn sogar unser Kanzler die paar deutsch-jüdischen Geiseln der Hamas unerwähnt lässt..... MfG

Markus Michaelis | Mo., 28. Juli 2025 - 16:29

Das eine ist, wie der Regenbogen zu den großen Fragen der Religionen, Völker, Macht und Gewalt in der Welt steht. Ein schwieriges Terrain.

Mich interessieren fast mehr die kleinen Fragen des gesellschaftlichen Miteinanders hier bei uns. Es ist vollkommen ok, wenn es alle möglichen Gruppen gibt und die auch, zB mit Flaggen, auf ihre Positionen aufmerksam machen.

Es ist etwas anderes, wenn der Anspruch besteht, dass diese Anliegen und deren Symbole für die Gesellschaft verbindlich werden sollen.

Andere Menschen haben andere Anliegen und andere Prios. Sprachregelungen zur Betonung bestimmter Anliegen sind auch übergriffig.

Ich finde, dass der Regenbogen da zu weit gegangen ist, und dann gerade nicht mehr das Symbol für die Eine, tolerante Gesellschaft ist. Das Anliegen wirklich alle Menschen absolut gleichberechtigt in eine Gesellschaft zu bekommen, setzt schon ein ganz bestimmtes (festgelegtes) Menschenbild voraus, gegen andere Menschenbilder.

S. Kaiser | Mo., 28. Juli 2025 - 16:38

Der Hinweis auf das Interview mit Karoline Preisler lohnt. Es ist erschütternd, wie diese schildert, was sie bei diesen Demos erlebt, und ist für Außenstehende schwer vorstellbar.
Interessant ist auch, wie sie berichtet, dass sich die Teilnehmerstruktur der Demos geändert hat. Sie erwähnte, dass zu Beginn das typisch urbane Grünen-Wähler-Klientel mit Lastenrad und Kinder mitdemonstriert hätten, und diese nun gänzlich fehlen würden.
Sicher, wer für Kinder Verantwortung trägt, nimmt diese nicht mit zu solchen gewalttätigen Protesten. Aber macht diese Entwicklung diese Klientel nicht nachdenklich? Die Klientel, die sich ach-so-progressiv, tolerant und aufgeklärt wähnt, die Regenbogenfahne feiert und auf die "Abgehängten" in der Provinz herabsieht. Mit wem sie da zusammen auf die Straße gegangen sind? Wann wacht diese links-grüne Schickeria auf?
Es sieht momentan so aus, als hätte RRG demnächst in Berlin wieder die Mehrheit. Nach all diesen Bildern. Unerklärlich.

Stefan | Mo., 28. Juli 2025 - 17:10

Wieder ein Resultat der falschen Koalitionen.
Mehr erübrigt sich dazu zu sagen.
Deutschland als Rechtsstaat ist tatsächlich im Begriff sich abzuschaffen.
Söder und Merz dürfen sich somit getrost als Abrissbirne für das christliche Deutschland bezeichnen, es ist allein ihr Werk.
Die Steilvorlage lieferte zwar die Ampel, aber nach gebrochen Wahlversprechen ist die Politik von dem im Rollentausch zum Außenminister mutierten Merz und dem zum Kanzler mutierten Klingbeil, doch die Fortsetzung der Ampel.
Von wegen Arbeitsgruppe.
Abrissbirne für die Republik wäre da doch treffender.

Glockenbacher | Mo., 28. Juli 2025 - 17:57

"Damals, als sich Menschen noch schwul, lesbisch oder bisexuell nannten..."
Die allermeisten Schwulen und Lesben nennen sich auch heute noch so. Und es gibt in der schwulen Community eine immer größer werdende Abneigung gegen den Begriff "queer", mit dem sich die Meisten sowieso noch nie identifiziert haben. Queer ist eine Ideologie, aber Tagesschau und Co. wollen uns weiß machen, dass queer eine Bezeichnung für homosexuelle Menschen sei. Die Kernaussage der Queerideologie ist, dass Geschlecht nur ein soziales Konstrukt sei und daher könne sich jeder selbst sein eigenes Geschlecht konstruieren. Dumm nur, dass es die beiden Geschlechter männlich und weiblich bereits seit ca. 700 Mio Jahren gibt und Geschlecht somit kein soziales Konstrukt des Menschen sein kann.

Bei Google können Restaurants und Bars mit einer Regenbogenfahne zum Ausdruck bringen, dass sie "LGBTQ+-freundlich" sind. Es ist bezeichnend, dass gerade im schwulen Glockenbachviertel kaum ein Lokal davon Gebrauch macht.

Jens Böhme | Mo., 28. Juli 2025 - 19:25

"...weiß, dass sich hier Teile des Regenbogenmilieus zu nützlichen Idioten für Leute machen, die nur die Juden und Israel noch mehr hassen als die Werte der Aufklärung, wozu übrigens auch die sexuelle Selbstbestimmung gehört." - Es ist andersrum. Judenhasser, Moslems, Kopftuchträgerinnen bekennen sich verdeckt zum Regenbogen, Schwulsein und Pfennigabsätze für Männer und um nicht aufzufallen, halten sie irgendein Hassgedödel in die Luft. Schliesslich war es eine angemeldete Pride-Demo.

Gisela Hachenberg | Mo., 28. Juli 2025 - 23:12

Wie immer, ein lesenswerter Kommentar, lieber Herr Krischke. Ich fasse es langsam nicht mehr, was in diesem meinem/unseren Land abgeht. Fast jeden Tag diese abscheulichen antisemitischen, Pro-Palästina Demos. Den Berlinern muss es doch stinken, dass ihre Stadt ständig für so einen ekligen Stuss missbraucht wird. Und die armen Polizisten, die immer wieder Hass und Angriffe über sich ergehen lassen müssen. Was machen diese Chaoten eigentlich außer demonstrieren? Leben von Bürgergeld, Stütze? Was machen die Politiker? Klar, Wegner, der angebliche CDUler, kümmert sich mit Inbrunst um die Regenbogenleute. Ganz wichtig. Berlin bunt, bunter, am buntesten. Und die Linken/Grünen freuen sich über das Chaos. Möchte nicht wissen, wie es hinterher auf den Straßen aussieht. Aber man hat ja Leute, die alles wieder „schönmachen“. Alles widert einen nur noch an. Es geht immer weiter abwärts. Und wir hier im Cicero schreiben uns die Finger wund! 🥺🥺

Lisa Werle | Mo., 28. Juli 2025 - 23:17

Helden inside FDP. Wer hätte das gedacht. Der Podcast mit Karoline Preisler ist unbedingt sehenswert und die Reportage dazu im Heft lesenswert. Wo waren wir, um gegen die Mörder und Terroristen der Hamas nach dem 7. Oktober zu demonstrieren? Wo sind wir alle, um für eine Freilassung der Geiseln und eine Entwaffnung der elenden Hamas zu streiten? Wo, um für unsere Kultur, unsere Werte einzustehen? Wo sind wir, um zu protestieren gegen den politischen Islam, der geplant step-by-step hier Fuß fasst und zum Mord an Juden und Drusen aufruft? Seyran Ates hat dazu heute einen aufrüttelnden Beitrag auf achgut veröffentlicht. Und wie selten dumm war die FDP, eine solche Frau wie Karoline Preisler nicht im wichtigsten Gremium der FDP zu platzieren. Statt dessen wurde eine durchgeknallte Strack-Zimmermann und ähnliche in männlich gehypt.

Gisela Hachenberg | Mo., 28. Juli 2025 - 23:24

Nachtrag: Ich glaube, ich muss klarstellen, dass es bei dieser Demo angeblich um eine Queer/Pride Demo ging, die aber von Palästina Krawallern für ihre hässlichen Israelfeindlichen Angriffe benutzt und missbraucht wurde. So oder so abscheulich und nicht hinnehmbar! Wie lange wollen diese Krawaller, die ja wohl von überall her anreisen, noch weiter demonstrieren und rumschreien? Müssen wir das eigentlich alles ertragen? Ja, ich weiß Gesetze, Demonstrationsrecht, usw.
Nur noch irre!!!

Wolfgang Borchardt | Di., 29. Juli 2025 - 09:32

finanzielle Alimentierung all derer, die hierher kommen wollten, war anfangs leicht als gute Tat eines reichen Landes darzustellen. Warnungen vor den Folgen waren ebenso leicht als rechts, Demokratie feindlich und inhuman zu brandmarken. Aber jetzt sind sie da. Schulden über Schulden, Kommunen vor dem Kollaps, gesellschaftliche Spaltung. Rentner sollen für Rentner zahlen, Judenhass und Frauenverachtung sind gesellschaftsfähig geworden. Der Queerenhass wird auch durch die Regenbogenfahne und grundgesetzwidrige Heraushebung dieser Minderheit angefeuert. Dazu wird auch der erstarkende Islam wesentlich beitragen. Wenn am Sozialsystem gespart werden m u s s, wird der Steuerzahler das klaglos hinnehmen, nicht aber der alimentierten Müßiggänger, der sich zu wehren weiß.

Ernst-Günther Konrad | Di., 29. Juli 2025 - 10:04

Eine ringsherum, um diese Stadt? Müssen wir diese Irren einsperren? Berlin hat 3,4 Millionen registrierte Einwohner, wahrscheinlich mit den vielen Illegalen 2,6 Millionen. Die können doch nicht alle verrückt sein. Auch in Berlin gibt es mit Sicherheit eine schweigende Mehrheit, die dieses Theater ablehnen, die sich in Randbezirke verstecken, die sich aus allem raushalten, die einfach auch vom Alltag aufgesogen andere Probleme haben. Nur. Warum schweigen noch immer so viele Menschen und unterstützen als Berliner durch nichts zu tun, durch gewähren lassen und zuletzt auch durch ihre Wahlergebnisse? Dass die CDU dort nur eine großes Täuschungsmanöver abgeliefert hat, dürfte doch dem letzten Berliner klar sein. Also. Warum machen das die Berliner mit, lassen das mit sich machen. Ich mag nicht glauben, dass Berlin nur woke, nur grün ideologisiert, komplett wahnsinnig geworden ist. Oder doch? Nie wieder hieß es mal. Und jetzt? Bei aller Kritik an Israel. Das darf man aber nicht zulassen.