- Warum Nofretetes Rückgabe ein Dammbruch wäre
In der jüngst wieder aufgeflammten Debatte um die Rückgabe der Nofretete-Büste geht es nicht um ein einzelnes Kunstwerk. Denkt man die Logik der Restitutionsbefürworter zu Ende, stehen ganze Museumsbestände zur Disposition. Gut, dass die Forderungen auf tönernen Füßen stehen.
Gehört die berühmte Büste der Nofretete Ägypten oder Deutschland? Über diese mehr als hundert Jahre alte Frage wird im Zuge der kürzlichen Eröffnung des Grand Egyptian Museum in Kairo – mal wieder – diskutiert. Dabei gibt es nüchtern betrachtet keine neuen Erkenntnisse. Die Umstände des Fundes und der Teilung im Jahr 1912/13 wurden so minutiös wie möglich rekonstruiert. Mehrfach ist der Versuch unternommen worden, Ludwig Borchardt (1863–1938) und seinem Grabungsteam ein rechtswidriges Verhalten nachzuweisen – bislang ohne Erfolg.
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mit ihrer Rückgabe von „Afrikanischer Beutekunst“ erreicht ……
Die lagert in den Privatschatzkammern der Landesfürsten, sind für die Augen der kunstinteressierten Menschen verschlossen und landen irgendwann auf den Aktionstischen in London od. New York…..
Bravo Claudi !
Mit besten Grüßen a d Erfurter Republik
Das Problem ist viel tiefgründiger als wir das als einfache Bürger ergründen können, lieber Herr Frank. Von daher müssen da echte Expert*innen ran. Deshalb fragen wir doch einfach jemand der sich damit auskennt und da kenne ich nur eine, diese Eine. Eine wie Keine:
Unser IT-Girl aus der Upper-East-Side. Wie erinnern uns: die 360-Grad wendige Außenministerin mit dem Trampolinhintergrund. Sie weiß, wie man mit Stöckchen um den halben Erdball fliegt, um diese dann verdutzten Ureinwohnern in die Hand zu drücken. Lass Dich überraschen, eine außenpolitische Wundertüte. Sie hat zwar jetzt als Chefsekretärin der Vereinten Nationen unheimlich viel zu tun, vor allem auf TicTac und Instafinsta, wie seh' ich aus, was zieh ich an.....man kennt diesen furchtbaren Stress in hohen Ämtern. Aber Sie wird sich sicher gerne Zeit nehmen, um für uns diese Nofreteten-Sache zu regeln. Zur Not stopfen wir sie aus unsere Chefsekretärin, dann haben wir gleich einen Ersatz.....so Nofretenmäßig und so.....;-);-)
Weil wir uns die Nofretete im Original in Berlin angesehen haben, als man noch nach Berlin fahren konnte.
Ich hatte immer vor, mit meinen Enkeln (Zwillinge Mädchen) die Museumsinsel und das Naturkundemuseum wegen der Dino Skelette zu besuchen, zumal wir selbst immer so 1… 2 …. X im Jahr im Theater am Kurfürstendamm zu Gast waren. Aber diese Stadt, die tue ich mir nicht mehr an……
Mit besten Grüßen a d Erfurter Republik.
so hat es doch Methode. Was treibt diese Oikophobiker an? Woher kommt dieser Hass auf die eigene Gesellschaft und ihre Kultur? Was außer einem billigen Sieg in dem lächerlichen Wettbewerb namens "virtue-signaling" haben sie davon? Was wäre wohl aus der Nofretete und unzähligen anderen, von bösen Kolonial-Verbrechern entdeckten und aus dem Land geschafften Kunstwerken geworden, hätte man sie nie gefunden oder im Land gelassen? Das Beispiel der von den Taliban zerstörten Budda-Figuren hilft vielleicht beim Nachdenken. Auch um sich das Schicksal der Nofretete in einem von Muslimbrüdern oder anderen frommen Wüterichen regierten Ägypten vorzustellen, braucht es nicht viel Phantasie. Daß Ägypten für alle Zeiten gegen solche Bilderstürmeri gefeit ist, kann ja wohl niemand glauben, der um das dortige Bevölkerungswachstum und das BIP/Kopf weiß. Angesichts der in der Berliner Kulturszene herrschenden Klasse halte ich die Abschiebung der schönen Ägypterin leider für eine Frage der Zeit.
Wow. Habe ich noch nie gehört diesen Begriff. Man lernt nie aus, auch wenn ich diesen Begriff nicht verwenden werde. Aber egal. Sie haben mit Ihrem Kommentar den Nagel auf den Kopf getroffen. Danke.
Nun, liebe Frau Arenz, haben Sie doch Mitleid. Sie leiden doch so diese Unglücksraben. Schon morgens beim ersten Blick in den fast blinden Badezimmerspiegel der betreuten Wohngruppe im Hamburger Westend schaut ihnen das Elend des eigenen Daseins wie das Leiden Christi ins Gesicht. Fragen Sie mal K. Göring-Eckardt, die Prophetin westlicher Leidkultur. Sinnentleert, wohlstandsverwahrlost, aber dennoch vom eigenen Gutmenschentum berauscht, sucht der Identitätslose nach einer Kompensationsbeschäftigung. So findet er folgerichtig alles preisverdächtig, schützenswert und toll was anders ist, am besten diametral anders und durchgeknallt. Und was ein echter Psychopath ist, der zieht das durch, selbst wenn er selbst dabei drauf geht. Bemitleidenswert, aber eben auch gefährlich.
Wenn man die Argumente zur Rückgabe 100% ernst nähme, müssten dann auch alle Kunstwerke der europäischen Kultur von der Welt nach Europa zurückgegeben werden (van Gogh etc.)? Und damit das Ganze Sinn ergibt: müsste man dann nicht streng zu einem über Jahrhunderte und Jahrtausende haltenden Volksbegriff stehen, um all die Ansprüche auf Kunst, koloniale und frühere Schuld sinnvoll zuteilen zu können. Wie steht es dann mit der Bewertung heutiger und früherer Migration und sich verändernder Bevölkerungen?
Mir scheint das alles nicht ganz festgelegt, man kann es mehr so oder mehr so sehen, aber viele Gruppen bestehen darauf, dass man es genau auf ihre Art sehen muss - allerdings, wie mir scheint, recht selektiv.
Wie kommen diese Leute überhaupt dazu, unsere Sprache im Rahmen der kulturellen Aneignung zu benutzen? Sie sollen sich gefälligst in der Nofretete-Sprache und ~Schrift ausdrücken mit ihrem Ansinnen!
die sie wohl anscheinend nicht haben ……😂
MfG a d Erf. Republik
