- Die lange Agonie des liberalen Denkens
Die Gründe für den Niedergang des politischen Liberalismus liegen in seinem eigenen historischen Versagen. Der gesellschaftliche Rechtsruck des Westens hat tiefere Ursachen als die Konzeptlosigkeit progressiver Positionen.
Der demokratische Liberalismus trat mit dem Versprechen an, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Menschen in Freiheit treffen souveräne Entscheidungen für sich selbst, ihr Land und dessen wirtschaftliche Beziehungen. Freiheit ist der Schlüssel zu einer sicheren und geordneten, wohlhabenden und friedlichen Welt. Davon waren Philosophen wie John Locke und John Stuart Mill, Wirtschaftstheoretiker wie Milton Friedman und neoliberale Politiker wie Ronald Reagan und Bill Clinton felsenfest überzeugt.
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Opposition not tut, hat sich die FDP ganz selbstständig - allein durch koaltinären Oppurtunismus - ihr Grab geschaufelt. Ein schwerer Schaden für eine Demokratie, die nicht nur "unsere" ist, sondern allen gehört.
unsere ab klaren Markern arme politische Landschaft, dabei wollten sie doch ich 'schlecht regieren' sondern lieber garnicht...!?
Ein weiteres Paradoxum: viel 'Linksgrünorientirte' jubeln geradezu bis heute über den (vermeintlichen?) Untergang der FDP..., ohne dabei zu realisieren, dass genau dadurch u.a. auch die AfD-Regierungsoptionen seitlich steigen UND dadurch strategisch indirekt die eigene linksgrüne Bedeutung strategisch sinkt...
Strategisch denkt offensichtlich sowieso überhaupt offensichtlich kaum noch jemand... - auch nicht in Europa wie u.a. nicht zuletzt auch dem Artikel zu entnehmen ist... ... (die europäische/EU Hybris...)
und ausführliche Trauerrede beschreibt das, was dabei rauskommt, wenn man Einsichten mißachtet, die zwei alte weiße Männer schon vor vielen vielen Jahren hatten: Si vis pacem para bellum (Cicero zugeschrieben) und "Der Mensch ist aus krummem Holz geschnitzt" (Immanuel Kant). Das überaus optimistische Welt und -Menschenbild, dem man im Westen seit Ende seit den Siebzigern huldigte, darf inzwischen als endgültig widerlegt gelten. Die vor allem davon infizierte Linke (einschließlich ihres Grünen Wurmfortsatzes) wehrt sich zur Zeit noch mit allen Mitteln gegen ihre Verteibung von den Fleischtöpfen- in Deutschland durch juristische Schikanen zur Einschüchterung von Kritikern einschl. Verbot der größten Oppsitionspartei- verlängert aber nur die Agonie und macht sie für noch mehr Menschen noch schmerzhafter und teurer. Und die schnellsten Ratten haben das Schiff schon Richtung Ausland verlassen, wo sie sich dank ihrer bisherigen Position ein warmes Plätzchen zu sichern wussten.
Der Liberalismus ist nicht tot, er ist durch eine große Menge Links Grün Roter Regierungen weltweit und besonders in Westeuropa in die Dekadenz getrieben wurden mit Problemen, die wie richtig beschrieben, peripher sind.
Der moderne Kapitalismus der sozialen Marktwirtschaft in der liberalen Demokratie bringt für die große Masse der Bevölkerung mehr Wohlstand als eine Linke Diktatur es je kann.
Eine liberale Demokratie kann sich durch freie Wahlen aus ihren Fesseln befreien wenn der richtige Zeitpunkt noch erreicht werden kann eben vor der „Machtübernahme“ links grün roter Ideologien. Ist der Kipppunkt erricht erfolgt für eine lange Zeit eine schrittweise weit um sich greifende Verelendung der Massen, die sich dann wieder nach einer Revolution, Kriegen, Bürgerkrieg o.ä. wieder dem Liberalismus zuwenden wird.
Das is meine Überzeugung und Deutschland wird die Wende und die Abkehr von Linken Ballast wieder schaffen. 1989 ist es auch gelungen,aus einer Diktatur heraus!
MfG a d Erf. Rep.
Eine treffende Analyse-aus europäischer Sicht. Von den rund 7 Milliarden Menschen ticken aber 6,5 Milliarden gänzlich anders. Offenbar ist das Gefühl der "Überlegenheit " aus kolonialer Vergangenheit ins geistige europäische oder zumindest deutsche Erbgut übergegangen. Der Streit um eine Dauer-Regenbogenfahne auf dem Reichstagsgebäude lässt kaum einen anderen Schluss zu. Und eine der Hauptverantwortlichen dieser Denkrichtung sitzt der UN-Generalversammlung vor. Zum Fremdschämen.
Die Hauptverantwortliche für diese Entwicklung bäckt in der Uckermark Pflaumenkuchen..., nicht ohne vorher strategisch ihre Emmissärin in Brüssel zu installieren... ...
(wenigstens eine, die mal strategisch gedacht hat..., wenn auch in die falsche Richtung... 🤣)
Wenn man zu weit mit dem Auto auf der Fahrbahn nach links kommt und droht aus der Fahrbahn zu geraten und zu verunfallen, macht es Sinn das Lenkrad nach rechts zu ziehen und zurück in seine Fahrspur zu kommen. Ein Ruck nach rechts ist also per se nichts schlimmes, sondern Überlebensnotwendig. Die Frage ist doch nur, geht der Rechtsruck wieder in die Fahrbahnmitte oder findet er so abrupt und unkontrolliert statt, dass das Auto nunmehr droht, nach rechts von der Fahrbahn abzukommen. Und das sehe ich, trotz aller Unkenrufe und Falschbehauptungen eben nicht, auch wenn uns die Linksfaschisten das einreden wollen. Und was hat uns die reine Lehre des Liberalismus gebracht? Es hat uns angezeigt, wann das Auto technisch Probleme macht, es war unserer elektronische Wartungsmeldung. Die Betonung liegt auf "war". Inzwischen haben sog. liberale Politiker die Warnleuchten ausgebaut und wollten behaupten, damit wäre der technische Mangel behoben. Und wozu hat das geführt. Es gibt sie nicht mehr.
leider in keinster Weise dem intellektuelle Niveau des zur Rede stehenden Artikels... ..., wenn ich das mal so direkt hier sagen darf.
Wie gesagt: SORRY! - und 'nix für ungut'...
Sie haben Ihre Sicht der Dinge und ich die meine. Und wer wann und wie intellektuelles Niveau hat und hier zeigt, mögen die Mitforisten sicher für sich selbst beantworten. Ich bin jedenfalls froh, dass Sie mir nicht, wie Sie das unlängst mit einem Autor zu dessen Artikel getan haben schreiben, dessen Meinung hätte er sich sparen können. Ich sehe, sie haben die Antworten der Mitforisten an Sie daraufhin verstanden. Ein schönes Wochenende noch.
Dafür liebe ich Cicero... DANKE!
Ränder. Sie sollten aber mal darüber nachdenken, von wo aus genau denn die demokratischen Strukturen und somit der politische Liberalismus zerstört werden.
Wenn beispielsweise ein Komplott aus Altparteien den Verfassungsschutz aktivieren kann, mal eben ein paar „belastende“ Punkte zusammen zu googeln, um einen unliebsamen Kandidaten auszuschließen (Bürgermeisterwahl Ludwigshafen) und dies dann auch noch Erfolg hat, dann nenne ich das totalitär. Für mich kommt die konkrete Bedrohung der Demokratie aus deren „Mitte“ (die längst keine Mitte, sondern linksaußen ist), von den Altparteien.
Das AfD-Verbot fällt auch hierunter. Faesers Anweisung an den Verf.schutz, mal eben schnell ein paar Punkte zusammen zu basteln, damit man die Blauen als „gesichert rechtsextrem“ abkanzeln kann, war bisher der Gipfel.
Es widert mich nur noch an, was in diesem Land von den angeblich ach so demokratischen Parteien aufgeführt wird.
Der weitere Aufstieg der AfD beruhigt mich daher persönlich sehr.
Das trifft es ziemlich gut.
