- Angst wird durchgegendert
Wo Probleme wachsen, sollen neue Wörter helfen: Die Berliner SPD will „Clankriminalität“ streichen, bei sexuellen Übergriffen heißt es „Täter:innen“. Doch beschönigende Sprache hilft wenig, wenn die Realität so übermächtig wird, dass sie ihren Tribut fordert.
Zu den oft übersehenen Machtinstrumenten der Mehrheitsgesellschaft gegenüber Migranten und anderen Minderheiten gehört eindeutig der Spielplatz. Das war den meisten Menschen bisher nicht klar, nicht mal den Migranten und Mitgliedern anderer Minderheiten. Dabei grenzt er aus, statt einzuladen. Zumindest nach Ansicht der Stadtverwaltung in Köln. Zum Glück hat sie das nicht nur erkannt, sondern geht gegen diesen Missstand auch aktiv vor. Also nicht gegen die schiere Hässlichkeit der meisten Spielplätze, gegen den Schmutz auf den Bänken und die Drogenspritzen im Sand, sondern gegen die Wurzel des Problems: den Namen Spielplatz.
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Die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung hat bereits im Sommer 2017 in ihrer Schrift „Miteinander in Vielfalt – Leitbild und Agenda für die Einwanderungsgesellschaft“ das „tägliche neue Aushandeln des Zusammenlebens“ zwischen der autochthonen und der Einwanderungsgesellschaft gefordert. Der ehem. Sozialminister Heil sagte mir in einer Wahlveranstaltung in dem Jahr, ich solle keinen Verschwörungstheorien aufsitzen. Da in der Schrift nicht stand, wer da auf welcher Seite verhandelt, fühlte sich wohl die SPD in dieser Rolle.
Heute scheint diese „Agenda“ bei der SPD in der Umsetzung zu sein. Das hier erläuterte gehört wohl inzwischen dazu und die meisten Medien sorgen dafür, dass das linke Bündnis aus SPD, Grünen und Linken nicht abstürzt, indem sie entsprechend „selektiv“ berichtet.
Bald ist die „Ursprungsgesellschaft“ in der Minderheit und muss wohl die Kultur der „Zugewanderten“ annehmen.
denn durch Gebrüll, kann man diese linguistische, oberflächliche pc-Sprache durchschlagen und an vielen Beispielen darstellen, wie eine neue Realität geschaffen werden soll.
Genauso, auf diese Weise schafft man eine fruchtbarere Grundlage für Rechtspopulismus, Germany first, Deutschland den Deutschen etc.
Falsch abgebogen und gesellschaftliche Traditionen und Althergebrachtes ignoriert, überkanditelt und wegreformiert zugunsten von Minderheiten. Das ist die falsche Richtung- und zudem nur oberflächlich.
glauben, der Realität, wohl eher einer realitätsfernen Ideologie gerecht werden zu können, sind aus dem NS-Staat und der DDR bekannt. Der NS-Staat hätte gern das Sächsische abgeschafft, auch die "Sächsische Schweiz", denn D braucht keine Schweizer. Der "Antifaschistische Schutzwall" ist noch bekannt und heißt heute Brandmauer, obwohl es die DDR schon lange nicht mehr gibt. Auch wenn es den meisten Menschen am A... vorbeigeht, kostet es doch Geld, dass anders sinnvoller eingesetzt werden könnte. Zudem braucht es Aufpasser, denn wer weder agiert noch spielt, einfach nur auf der Bank sitzt, muss den Platz verlassen. Die Bänke müssen weg! Aber die Verantwortlichen sind in bewährter deutscher Manier entweder Gefolgstrottel die sich gern den Lautstärksten unterwerfen oder sie gehören selbst dazu. J e d er Migrant im Ausland hat sich den Gepflogenheiten dort anzupassen, nicht umgekehrt. Um Traditionen zu pflegen, gibt es genug Möglichen.
Wenn der Alltag Langeweile hervorbringt, sucht man sich eine beschäftigende Daseinsberechtigung. Die einen biegen ins Positive ab, die anderen stören die arbeitende Bevölkerung mit Sprach- und Schriftgängelungen.
Realitäten hier in diesem Lande. Diese Begründung für das „Spielplatz“-Aus.
Das ist hohe Kunst. Wer sich so etwas ausdenkt, der ist schon ein ganz Großer.
Nun denn, von der Wählermehrheit so gewollt, ist da ja noch viel Luft nach oben. Also schön weiter Altparteien wählen, gelle!
Messerstechereien und Vergewaltigungen könnte man doch leicht als kulturellen Beitrag umdefinieren und „schonlängerhierlebenden“ weiblichen Mitbürger*innen, deren eigentliches Geschlecht die Vergewaltiger ja eh nicht kennen können, zurufen: „Seid mal nicht so. Ist doch alles bunt und divers hier! Wer nein sagt, ist Nazi.“
Aber habe ich richtig gelesen? In Berlin verweigern Chöre das „Oberiiii“? Jetzt erschallen also auf dem Humbold-Forum diese Nazi-Gesänge? Das macht mich fassungslos.
Was ist denn da los? Fangen da ein paar das Denken an? Unmöglich...
Vielleicht bewirbt sich ja Köln bald als Hauptstadt, das kann doch nicht sein, dass diese Berliner auf einmal schwächeln im Divers und Bunt-Sein.
hat Udo Lindenberg geschrieben. Der hat auch noch mit den Urwaldnegern getrommelt und bei BAP wurd jeder Neger blaß.
Mittlerweile fallen diese Künstler dadurch auf, dß sie auch den woken Kram präferieren. Woran es liegt, wissen nur sie selbst.
Sind es wirklich nur neue Wortschöpfungen, oder nicht auch neue Handlungspielräume, die miteröffnet werden? Der 'Spiel'platz war vom Sinn her klar. Auf den meisten (Kinder-) Spielplätzen durch ein Hinweisschild auch altersmäßig begrenzt.. Die "Aktionsfläche" hat eine völlig andere Funktion. Welche Aktionen dort betrieben werden, ist ja nicht festgelegt. Wenn Jugendliche auf einem Spielplatz abends ihr Bier oder Anderes tranken, rauchten, (egal was), dazu laute Musik hörten, ausgelassen feierten war das auch "Aktion", das weiß ich aus eigener Anschauung. Möglichweise Anlaß von z.B. Anwohnern, sich zu beschweren. Wäre es dann künftig als Aktion erlaubt? Säuberungs'aktion' der Gemeindewerker inklusive?
Umbenennungen gab es gern auch in der ehem. DDR. Man erinnere sich der Jahresendfiguren (Engel) oder dem Winter-statt Weihnachtsfest. Dies geschah ja nicht, damit es besser klingt, sondern hatte das Ziel, daß das traditionell Religiöse getilgt werden soll.
Brecht hat (von seinem Standpunkt aus) in "Turandot" den Blick auf die "Weißwäscher" gelenkt.
IAuch aus anderer Sicht sind Leute, die eine schlimme Wirklichkeit rein sprachlich mit "weißer Farbe" zu beseitigen versprechen, in jeder Gesellschaft eine wahre Pest .
Wer in einem Haus den Hausschwamm mit weißer Farbe bekämpfen will, rechtfertigt ja nichts anderes als die faule und feige Kapitulation vor der zu lösenden Aufgabe und den damit verbundenen Anstrengungen.
Wenn Parteifunktionäre reale Probleme nicht lösen können, werden sie deshalb besonders schnell und lautstark zu "Weißwäschern". Jede Gender-(=Sprachverhunzungs-) Veranstaltung ist eine wahre Orgie im Weißwaschen.
wie sich die SPD stetig weiter in den Abgrund zieht. Ihre Zustimmung sinkt lt. INSA weiter, ihre innerparteilichen Differenzen werden offen ausgetragen, einzelne "Stars" der Partei demontieren sich selbst und täglich hört man aus dem Bund oder Ländern von dieser Partei den nächsten Schwachsinn. Und selbst manche der SPD gewogene Jurnallie übt Kritik und kommt nicht umhin, darüber zu berichten. Und das schöne ist, auch wenn ein anderer Eindruck erzeugt werden soll, die große Mehrheit macht es nicht mit, redet, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Aber leider eben kein offener Protest, sondern mit der Faust in der Tasche. Naja, und selbst in den Ministerien wurde inzwischen der Gender Rückzug begonnen. Je doller die das Treiben, desto schneller werden die einstellig bei den nächsten Wahlen. Und das ist gut so.
Sie treffen den Nagel auf den Kopf, lieber Gideon Böss. Aber wenn wir uns schon über den Missbrauch der deutschen Sprache Gedanken machen, dann vielleicht auch über ihren korrekten Gebrauch. Der Plural von Wort (letzter Absatz, 2. Zeile Ihres Artikels) ist in diesem Fall Wörter. Leider kümmert sich kaum noch jemand darum und ist der Plural "Worte" allgemein gebräuchlich, ob es passt oder nicht.
