Politiker auf der Schulbank - „Bei Frauke flossen die Tränen“

Wieso brachte Angela Merkel als Schülerin ihre Lehrerin zum Heulen? Warum nannte man Sigmar Gabriel im Lehrerzimmer den „Rächer der Enterbten“? Und weshalb brach Frauke Petry den Kontakt zu ihrem Lieblingslehrer ab? Constantin Magnis hat die Lehrer der prominenten Schüler aufgespürt und nachgefragt

Frauke Petry: Eine ehrgeizige Schülerin / picture alliance
Frauke Petry: Eine ehrgeizige Schülerin / picture alliance

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Constantin Magnis war bis 2017 Chefreporter bei Cicero.

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Für sein Buch „Als sie noch zur Schule gingen“ hat unser Autor Constantin Magnis die Lehrer einiger Polit-Promis aufgespürt und sich erzählen lassen, wie sie als Schüler so waren: Angela Merkel, Frank-Walter Steinmeier, Guido Westerwelle, Jürgen Trittin, Peer Steinbrück, Julia Klöckner, Frauke Petry, Gregor Gysi und andere. Ein ebenso vergnüglicher wie aufschlussreicher Blick in die unbekannte Jugend derer, die uns heute regieren (oder gern regieren würden).

Hier die Geschichte von Harald Sparringa, dem ehemaligen Chemielehrer von Frauke Petry (AfD). Petry machte 1995 Abitur am Städtischen Gymnasium in Bergkamen.

Als Schülerin war Frauke ein liebenswertes, nettes, freundliches junges Ding. Sie war hübsch, hatte mittellanges Haar und war gesprächig, obwohl sie nie über sich oder persönliche Dinge sprach. Vor allem aber war Frauke extrem ehrgeizig. Diesen Ehrgeiz habe ich dem Kindlichen zugeordnet und gedacht: Das wächst sich mit zunehmendem Alter aus. Sie kam ja aus dem Osten, hatte es sicherlich nicht leicht hier und musste auch zeigen, dass sie auf einem westdeutschen Gymnasium zurechtkommt.

Ihre allererste Klausur im Leistungskurs war keine Eins, sondern eine Zwei plus, und bei dem Mädel flossen die Tränen. Ich wollte sie damals fast in den Arm nehmen, um sie zu trösten, habe es aber natürlich nicht gemacht. Ich habe das vor dem Hintergrund ihrer Biographie gesehen und nicht überbewertet.

Für die Mitschüler nicht immer angenehm


Aber es gab Mitschüler, die sich beschwert haben, dass Frauke in ihrer Klasse alles dominierte. Denn kaum hatte der Lehrer eine Frage gestellt, hatte Frauke den Finger oben, immer mit so einer akustischen Untermalung, so ein: „Hhm, hhm, hhm!“ Das war für die Mitschüler nicht immer angenehm. Es gab deshalb keinen Streit, aber einige hatten Angst, dabei zu kurz zu kommen. Es hat sie nicht beliebter gemacht, dass sie Mitschülern gegenüber deutlich machte, dass ihr die Schule hier kaum gefällt und es im Osten anspruchsvoller und besser gewesen sei.

Die Mitschüler haben sich über die Verbindung zu Sven Petry gewundert, der erst ihr Freund und später ihr Ehemann wurde, denn er gehörte zu den beliebtesten und akzeptiertesten Schülern der Stufe. Ich erinnere mich an eine gemeinsame Kursfahrt, auf der sie ihn komplett für sich in Beschlag nahm. Diese Beziehung hatte den Charakter einer Symbiose.

Im Lehrerzimmer wurde Frauke positiv bewertet, sie war ja eine fleißige Schülerin, und der Laden muss schließlich laufen. Und sie war ja nicht nur in Naturwissenschaften gut, sondern auch in anderen Fächern.

„Frauke war keine politische Schülerin“


Der Vater trat in der Schule eigentlich nicht in Erscheinung, ihre Mutter Renate Marquardt aber sehr wohl. Die Frauke Petry von heute erinnert mich sehr stark an die Mutter von damals, die ebenfalls Chemikerin war und enormen Ehrgeiz hatte. Beim Elternsprechtag hat sie sich sogar ganz konkret eingemischt und wollte mir als Lehrer sagen, was ich zu unterrichten hätte. Das fand ich schon sehr befremdlich. Auch weil ich wusste, dass ich einen sehr anspruchsvollen Unterricht mache, das habe ich ihr damals auch so gesagt. In meinen Kursen sind viele spätere Chemiker entstanden, und auch Frauke hat ja an der Uni mit Chemie weitergemacht.

Frauke war keine politische Schülerin, überhaupt nicht. Aber sie und ihre Mutter kritisierten immer wieder das westdeutsche Schulsystem und erklärten, das im Osten sei anspruchsvoller.

Politisch hatte ich zu Fraukes Mutter häufiger Kontakt. Ich war im Stadtrat lange Mitglied der Grünen-Fraktion, Renate Marquardt war als sogenannte sachkundige Bürgerin ebenfalls im Stadtrat, für das Bürgerbündnis Bergauf, das von der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands dominiert ist. Sie war es auch, die ihre Tochter schließlich zur AfD gebracht hat. Denn kurz nachdem Frauke später mit ihrer Firma insolvent gegangen ist, hat ihre Mutter sie auf die Wahlalternative 2013 aufmerksam gemacht, aus der später die AfD wurde.

Frauke und ich hatten bis vor einiger Zeit noch persönlichen Kontakt. Und als es bei der AfD noch vor allem um den Euro ging, hätte ich mit Frauke noch diskutieren können. Aber inzwischen hat sie sich völlig verrannt. Ich hab ihr vor etwa einem Jahr geschrieben: „Frauke, ich habe Angst um Dich, Deine Zukunft und Deine Familie.“ Aber darauf gab es keine Antwort.


Constantin Magnis: „Als sie noch zur Schule gingen“

Constantin Magnis: „Als sie noch zur Schule gingen“. Rowohlt Verlag. 24.6.2016 E-BOOK 1,99 €

Kat Teker | So, 24. Juli 2016 - 09:44

das Aussprechen von Mißständen nicht (Standard naturwissenschaftlicher Fächer war im Osten nun mal höher als im Westen), auch wenn es sie Beliebheit kostete, für die sie sich eben nicht verbiegen wollte.

Sie gab wenig Persönliches von sich Preis, als einer der beliebtesten Schüler sie aber näher kennenlernte, verliebte er sich in Frauke u sie heirateten. Ihre Mutter war ebenfalls couragiert u politisch aktiv.

So weit so gut, aber warum genau glaubt der Lehrer jetzt, man müsse sich um sie sorgen, weil er nicht mehr mit ihr diskutieren kann? Sollte sie politische Diskussion privat ganz meiden, dann sicher nicht, weil ihr die Fähigkeit dazu fehlt, ich hörte sie diskutieren, sie kann das. Und ist "verrant" das Wort, für jemanden der zu seiner Meinung steht? Werden neue Faktoren der Überzeugung zuliebe ignoriert, ja, aber bei gleicher Ausgangssituation?

Um sie, ihre Familie u deren Zukunft muss man dank zahlreiche Anschläge auf AfDler in der Tat besorgt sein, aber meinte er das?

Wulf Richartz | So, 24. Juli 2016 - 10:05

sich ehemalige Lehrer über die Kind-/und Schulzeit heutiger Erwachsener in der Öffentlichkeit äußern?

Ehrlich gesagt: Gibt es überhaupt keinen Anstand mehr?

Ich würde mir so etwas für mich verbitten; das geht niemanden was an; solange es sich nicht um Psychogramme von Gewaltkriminellen handelt.
(bearbeitet)

Wolfrich T. Wilde | So, 24. Juli 2016 - 14:26

AfD hin oder her, aber da fragt man sich doch, wer sich hier verrannt hat?! ;-) Und angesichts solcher Aussagen ...

"Und als es bei der AfD noch vor allem um den Euro ging, hätte ich mit Frauke noch diskutieren können."

... löuft es einem als Demokrat ohnehin eiskalt den Rücken runter. Diskutiert wird also nur noch mit Leuten, deren Meinung zu bestimmten Fragen einem genehm ist, und mit allen anderen spricht man erst gar nicht? Ich denke, dieser Chemielehrer gibt damit mehr von sich und seiner Gesinnung preis, als ihm lieb sein kann.

Cornelius Angermann | So, 24. Juli 2016 - 14:52

Sehr geehrter Herr Magnis,

was mich sehr verwundert ist, dass in der Einführung zu diesem Artikel Frau Petry nur als eine von mehreren genannt wird, dann aber als Einzige abgehandelt wird! Und einen wirklich schlüssigen Grund, weshalb Frauke Petry den Kontakt zu ihrem Lieblingslehrer abbrach, erfuhren wir leider auch nicht.
Stattdessen wurde Frau Petry als zwar hochintelligente aber verbohrte Rechthaberin, Streberin und Heulsuse dargestellt, was den Verdacht nahelegt, dass es dem Artikel nur um ein weiteres Petry/AfD-Bashing geht.

Wieso brachte Angela Merkel als Schülerin ihre Lehrerin zum Heulen? Warum nannte man Sigmar Gabriel im Lehrerzimmer den „Rächer der Enterbten“?

Das hätte uns Leser bestimmt eher interessiert, sind diese beiden Personen doch an den Schalthebeln der Macht. Da spielen Eigenschaften, die schon damals vorhanden waren und heute um so mehr zutage treten, eine ganz besondere Rolle!

Schade, dass Sie unsere Neugier nicht zufriedengestellt haben.

Klaus Dittrich | So, 24. Juli 2016 - 16:15

Ist eben unerhört, dass Frau Petry schon als Jugendliche das bundesdeutsche Schulsystem kritisierte. Dabei hätte sie schon damals wissen müssen, dass es hochleistungsfähig - dank solcher Lehrer wie Hr. Sparringa - ist.
Ich bin immer wieder über die Ignoranz überrascht, mit der über das DDR-Bildungssystem geurteilt wird. Offenbar folgt man brav ideologischen Vorgaben.
Und ich begrüße es, dass Frauke Petry den Kontakt mit solch verbohrten Ex-Lehrern abgebrochen hat.

Karola Schramm | So, 24. Juli 2016 - 16:50

Dankeschön und gut zu wissen, wie sich Frauke Petry so als Schülerin verhalten hat.
Wie ich den Artikel verstehe, scheint sie so gut wie keine besten Freundinnen gehabt zu haben und ihr damaliger Mitschüler Sven Petry von ihr voll in Besitz genommen worden zu sein. Als Trophäe quasi und Hinweis: Ich bekomme, was ich will.

Dabei fällt mir Merkel ein. War ihr erster Mann auch so etwas wie ein Gewinn in einem Wettbewerb, dessen Namen sie heute noch trägt obwohl geschieden und wieder verheiratet mit einem Herrn Sauer ?

Mit Macht und Dominanzgebaren jedenfalls scheint Petry auch genügend ausgestattet zu sein. Mal sehen, wie es weiter geht.

Kat Teker | Mo, 25. Juli 2016 - 14:12

In reply to by Karola Schramm

Gut zu wissen, dass Sie glauben, Sie könnten sich, anhand der Beobachtungen eines einzelnen Lehrers, ein Bild davon machen wie Petry als Jugendliche war. Als Hinweis quasi: der Lehrer ist offenkundig politisch nicht einer Meinung mit Petry und instrumentalisiert die Beziehung zu ihr auf eine sehr fragwürdige Art.

Sagt es nicht schon genug über diesen Herren aus, dass er einen Menschen, um dessen Wohlergehen er sich angeblich so große Sorgen macht, erst mal in der Presse derart abwertend darstellt? Oder war das nur ein nachvollziehbarer Hilferuf, weil er, seit Frauke ihre Freizeit nicht mehr dafür opfern mag, mit ihrem alten Chemielehrer über Politik zu diskutieren, anders nicht mehr an sie herankommen und ihr seine Sorge mitteilen kann?

Warum er überhaupt so lange privaten Kontakt zu ihr hielt, obwohl sie so eine gar fürchterliche Einzelgängerin war, die wirklich alle mieden, die nicht das Pech hatten Opfer ihrer Gier nach einer Trophäe zu werden, das frag ich jetzt mal nicht.

Karola Schramm | Mo, 25. Juli 2016 - 23:35

In reply to by Kat Teker

Vielleicht Herr Teker, ist Ihnen entgangen, dass der Artikel im Grunde nur einen Auszug aus dem Buch des Autors darstellt. Daher auch die kurze Geschichte zu Petry. Und da Petrys Geschichte auch in seinem Buch vorkommt, nur ausführlicher, schätze ich wird er die Vollmacht zur Veröffentlichung bekommen haben.

Ansonsten: Geschenkt....

Sie darüber informiere, dass ich kein Herr bin, aber geschenkt.

Nein, mir ist nicht entgangen, dass es sich um einen Aussschnitt aus einem Buch handelt, da ich das hier zitierte Statement aber schon gelesen habe, als Petrys Lehrer es vor etlichen Wochen selbst auf facebook veröffentlichte, weiß ich, dass von ihm ansonsten nichts Nennenswertes mehr kam.

Klaus Dittrich | Di, 26. Juli 2016 - 22:10

In reply to by Karola Schramm

In der bundesdeutschen Realität sind selbstredend keine dominanten Frauen zu finden; bestimmte Minsiterpräsidentinnen (!) haben diese Funktion ausschließlich durch Schönheitswettbewerbe u. ä. erworben.
Oh Gott, diese Borniertheit :-(.

helmut kassner | So, 24. Juli 2016 - 17:39

Frauke Petry habe ich persönlich mehrfach erlebt, als ich noch bis 2015 Mitglied der AfD war. Sie ist extrem ehrgeizig, selbstbewusst und dominant. Das wird gern negativ heraus gestellt. In einem hatte Ihre Mutter und sie recht. In der "DDR" wurden die naturwissenschaftlichen Fächer besser und auf höherem Niveau unterrichtet als in der Bundesrepublik. Ich denke, dass ich das sehr gut beurteilen kann.
Abitur 1968
Abschluss Physik (Diplom) 1975
Abitur der Tochter (nunmehr in der BRD) 1995,
2 Enkelkinder (16/17, bei denen macht es kein Spaß nach Physik, Mathe, Chemie zu fragen.
Neuerdings in Sachsen-Anhalt: Mathe kann abgewählt werden. Das spricht jedoch nicht gegen eine Engagiertheit der Lehrer.
Interessant für mich außerdem: Bei den Enkelkindern beobachte ich eine zunehmende Indoktrination (Mainstream) und unterschiedliche Meinungen für die Schule - im Elternhaus.. "in der Schule kann ich das so nicht sagen". Kenne ich sehr gut aus meiner Schulzeit in der "DDR".

Winfried Kurt Walter | So, 24. Juli 2016 - 18:57

Ich bin mehr als nur erstaunt, daß ehemalige Lehrer, die als Beamte der Schweigepflicht unterliegen, munter Zensuren und weitere Belange, die sie aus ihrer dienstlichen Tätigkeit erfahren haben, vermarkten. Das sind keine Lehrer mehr, sondern Schwätzer, die meiner Rechtskenntnis nach gegen das Beamtenrecht verstoßen.
W.K. Walter, Lehrer i.R.

Bernhard Jasper | So, 24. Juli 2016 - 21:19

Bei mir flossen auch die Tränen vor Lachen. Für den Autor dieser Publikation, der diesen Typus auch noch bedient, etwas Grundsätzliches ins „Stammbuch“ geschrieben. Jedes Individuum hat seine von anderen und ihm selbst miterlebte Geschichte, d. h. die Individualität ist wegen ihrer Spezifika nicht vollständig zu beschreiben.

Heute wird jedoch der Selbst-Darstellung Raum gegeben. Was einem da inzwischen so von allen Seiten (in der sogenannten medialen Öffentlichkeit) aufgedrängt wird, zeigt den illusorischen Charakter dieser Individualisierungsbestrebungen, die sich ständig wieder zu subkulturellen Art- und Typenbildungen verfestigen und dadurch gerade das Gegenteil von Individualisierung erzeugen. Die systematische Doppelzüngigkeit, die Lebenslüge, ist zugleich Täuschung. Auch ein Kriterium der Dummheit. Und da diese sich immer noch auszubreiten scheint, wird das Phänomen der Lebenslüge häufig angetroffen. Diese verpestet jedoch die zwischenmenschlichen Beziehungen.

Peter Voit | So, 24. Juli 2016 - 21:59

Es mag ja sein, daß sich ein Schüler oder eine Schülerin bei seinen Mitschülern nicht gerade beliebt macht, wenn er sie wissen läßt, daß ihm die Schule hier kaum gefällt und daß es im Osten anspruchsvoller und besser gewesen sei. Und freilich ist es für seine Mitschüler nicht immer angenehm, wenn sein Finger, kaum hat der Lehrer eine Frage gestellt, nach oben geht, dazu noch mit "so einer akkustischen Untermalung, so ein: ´Hhm,
hhm, hhm!´"
Doch Frauke Petry hat mit diesen Eigenheiten die besten Voraussetzungen, anständige Politik zu machen. Sie hat die Zustände in diesem Land so aufzuzeigen, wie sie sind. Auch wenn das Hinz und Kunz nicht gerne hören und ihnen unangenehm ist. Das Notwendige hat sie zu tun, auch wenn sie sich damit bei nicht wenigen Zeitgenossen unbeliebt machen sollte.
Eine "Alternative für Deutschland" hat sie zu sein statt Merkel, Gabriel und Co.

Peter Voit | So, 24. Juli 2016 - 22:49

Stimmt es etwa nicht, daß im Osten die Schule anspruchsvoller und besser war? Jedenfalls wurde im Osten, bei aller sozialistischen Propaganda, Storms Gedicht "Am grauen Strand, am grauen Meer" nicht derart der Zahn gezogen wie hierzulande.
"Frauke, ich habe Angst um Dich, Deine Zukunft und Deine Familie"? Dieser Chemie-Lehrer dürfte, was ihn selbst betrifft, wohl alles getan haben, daß er um sich und um seine Zukunft keine Angst haben muß. Angesichts seines "anspruchsvollen Unterrichts" und seiner sonstigen Tugenden wird wohl kaum jemals einer von der Aufsichtsbehörde gekommen sein und ihm gesagt haben, daß er sich "völlig verrannt" habe.

Bernhard Jasper | Mo, 25. Juli 2016 - 01:15

Volkshochschule: Bitte ordnen Sie das Lied und den Text für uns ein, dann sind wir einen Schritt weiter.

David Bowie - Heroes (live)
https://youtu.be/YYjBQKIOb-w

Bowie tauscht gleichsam sein „Bewusstsein“ mit dem der anderen Menschen aus und bildet so seine Persönlichkeit. Das ist tolerante Mitmenschlichkeit, in diesem Fall. Über Selbst-Bewusstsein können Sie auch bei Hegel nachschlagen.

Diese anderen Personen sind eine Zumutung für meine Intelligenz und beleidigen mich.

Peter Bigalk | Mo, 25. Juli 2016 - 11:01

Vielleicht, sollte der Ex-Lehrer sich mal lieber die rosa rote Brille absetzen, Nachrichten schauen und sich bei Frauke Petry entschuldigen. Sämtliche von der AFD geäußerte, bisher als rassistische Vorurteile despektierlich betrachtete Vorhersagen haben sich bewahrheitet. Den moralisch imperialen Altparteien, die seit Jahren Politik zu Lasten großer Teile der hiesigen Bevölkerung machen, wünsche ich den baldigen Untergang!

Marga Graf | Mo, 25. Juli 2016 - 12:41

Lieber Cicero, das ist nichts anderes als billige Schleichwerbung für ein Buch des Cicero-Chef-Reporters, dessen Inhalt so belanglos ist, dass ich es allenfalls aus Langeweile beim Friseur lesen würde.
Und jetzt dürfen Sie meinen Kommentar gerne wieder löschen, aber das mach ich dann mit meinen beiden Cicero-Abos auch!

Th. Nehrenheim | Mo, 25. Juli 2016 - 12:51

..., d.h. Schulangelegenheiten zu Lebzeiten, ja zu Zeiten der Aktivität in der deutschen Öffentlichkeit, breitzutreten, halte ich für "unangemessen": So etwas macht man nicht in der Öffentlichkeit.

Wenn ich mir vorstelle, was man aus meiner Schulzeit berichten könnte, was irgendwelche Lehrer, die mich drei Stunden in der Woche selektiv erlebt haben und beurteilen könnten, über mich sagen könnten, ..., lieber nicht.

Aber selbst Einstein war ja mal sitzengeblieben.

Evelyn Zimmermann | Mo, 25. Juli 2016 - 12:53

Solange solche peinlichen Berichte von sog. Lehrer mit Profilierungssucht lanciert werden, habe ich die Gewissheit, dass die AfD und deren Politiker so falsch gar nicht liegen können.

Bernd Fischer | Mo, 25. Juli 2016 - 18:06

sinnloser Beitrag ohne jegliche journalistische Sorgfaltspflicht .

Ich staune das die Effekthascherei beim Cicero so langsam Fuß fasst.

Ja ist ja auch okay, Meinungsvielfalt soll ja schon sein aber bitte nicht so billig.

Im übrigen lieber Cicero , das mit den "Lehrer" war schon vor vielen Wochen bei den ""sogenannten Qualitätsmedien"" ein Renner.

Christa Wallau | Mo, 25. Juli 2016 - 20:02

Wäre Frau Petry eine Politikerin, die schon lange in polit. Ämtern ihre Arbeit verrichtet und sich eine relativ feste, öffentliche Position erkämpft hat, könnte ich es noch nachvollziehen, wenn sich ein ehemaliger Lehrer derart persönlich zu ihr äußert. Ich finde es zwar auch grundsätzlich fragwürdig, dies zu tun, aber im Falle Petry ist es verachtenswert, ja illegitim, weil es ihrem Ansehen schaden kann bzw. sogar soll!
Ein Lehrer hat nicht das Recht, Vorfälle aus seinem Dienst öffentlich auszuplaudern. Sie
unterliegen der Schweigespflicht. Der "grüne"
Chemielehrer hat aber wahrscheinlich nie etwas von "Dienstpflichten" gehört oder gelesen. Das wundert mich nicht...
Im übrigen kann ich Frau Petry, die ich als Person nicht mag und die - wie wir alle - sicher auch charakterliche Defizite aufweist, in einem Punkt nur zustimmen: Das Schulsystem im Westen war und ist erst recht heute nicht so leistungsorientiert wie das im Osten, besonders in den naturwissenschaftlichen Fächern!

peter hauser | Di, 26. Juli 2016 - 03:21

Soll jetzt investagtiver Journalismus darin liegen, Unrelevantes als bedeutsam dazustellen?

Boulevardjournalismus bei Cicero ?

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