Diversity
Vielfalt statt Diversity: Der Wind hat sich nicht nur in den USA gedreht / picture alliance / Shotshop | Photology2000

Pluralismus ja, Wokeismus nein - Diversity ist tot – es lebe die Vielfalt!

Diversity als woke Modeerscheinung ist out – und kaum einer wird sie vermissen. Die gute alte Vielfalt hingegen ist es wert, verteidigt zu werden. Sie ist und bleibt, richtig verstanden, ein elementarer Pfeiler unserer politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ordnung.

Autoreninfo

Martin Hagen ist FDP-Politiker und Geschäftsführer der liberal-konservativen Denkfabrik R21 / Foto: dpa. 

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Vor wenigen Jahren galt „Diversity“ noch als Schlagwort unserer Zeit. Der Hype ist vorbei. Wie üblich vollziehen sich politische Trends zuerst in den USA, bevor sie nach Europa schwappen: Am Tag seiner Amtseinführung beendete Donald Trump per Dekret sämtliche Diversitäts- und Gleichstellungsprogramme in Bundesbehörden – viele große Konzerne zogen seitdem nach. 

Bereits 2023 hatte der Supreme Court „affirmative action“, also die Bevorzugung unterrepräsentierter Gruppen bei der Zulassung zu amerikanischen Hochschulen, für illegal erklärt. Und vor wenigen Wochen berichtete die FAZ von einer Reihe wissenschaftlicher Studien, die zeigen, dass die Diversity- und Antirassismustrainings, zu denen viele Unternehmen ihre Belegschaft verpflichten, einem harmonischen Betriebsklima eher ab- als zuträglich sind.

Stichwort: „Check your privilege“

Letzteres kann niemanden verwundern, der sich ein wenig mit den Inhalten solcher Workshops und den oftmals dahinterstehenden Ideologien befasst hat. In Milieus, in denen Theorien wie Critical Whiteness oder Postkolonialismus auf fruchtbaren Boden fallen, befördern sie ein manisches Klima des Misstrauens und der Feindseligkeit: Jedes Wort wird auf die Goldwaage gelegt, hinter jedem Verhalten Diskriminierung gewittert. Ein unbefangenes Miteinander wird so unmöglich. Bei allen anderen wecken die Programme schlicht Reaktanz: Auch Wohlmeinende gehen in innere Abwehrhaltung, wenn man versucht, sie zu erziehen oder ihnen gar ein schlechtes Gewissen einzureden (Stichwort: „Check your privilege“). Hier bewirken die Trainings schlicht das Gegenteil dessen, was sie beabsichtigen. 

Besonders wirkmächtig war das DEI-Dogma („diversity, equity, and inclusion“) an amerikanischen Hochschulen. Hier schienen Hautfarbe, Geschlecht und ideologische Bekenntnisse für Professorenkarrieren zuletzt wichtiger zu sein als fachliche Exzellenz (das dürftige akademische Werk der 2024 zurückgetretenen Harvard-Präsidentin Claudine Gay ist ein Paradebeispiel). 

Das historische Gerichtsurteil zum Verbot von „affirmative action“ ist auch deshalb bemerkenswert, weil es von einer ethnischen Minderheit erstritten wurde: Asiatischstämmige Studenten hatten dagegen geklagt, dass sie beim Auswahlprozess trotz besserer Leistungen gegenüber Afroamerikanern und Latinos benachteiligt wurden. „Der Student muss auf der Basis seiner oder ihrer Erfahrungen als Individuum behandelt werden“, so die wegweisende Urteilsbegründung, „und nicht auf der Basis seiner Rasse.“ Viel zu lange hätten Universitäten das genaue Gegenteil gemacht.

Wider die zentralistische Gleichmacherei

Der Wind hat sich seitdem nicht nur in den USA gedreht. Diversity als woke Modeerscheinung ist out – und außer denen, die daraus ein lukratives Geschäftsmodell gemacht haben, wird sie niemand vermissen. Die gute alte Vielfalt hingegen ist es wert, verteidigt zu werden. Sie ist und bleibt, richtig verstanden, ein elementarer Pfeiler unserer politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ordnung.

In der Politik bedeutet Vielfalt Pluralismus: Die Demokratie manifestiert sich nicht in einem einheitlichen Volkswillen, sondern im Meinungswettstreit und dem Abwägen unterschiedlicher, teils widerstrebender Interessen. Deshalb kennen freiheitliche Staaten im Gegensatz zu autoritären Systemen keine Einheitsparteien (ohnehin ein semantischer Widerspruch, leitet sich „Partei“ doch vom lateinischen pars ab – sie repräsentiert einen Teil, nicht die Gesamtheit). Im Staatsaufbau trägt der Föderalismus der Vielfalt in unserem Land Rechnung, anstatt sie durch zentralistische Gleichmacherei einzuebnen.

In der Wirtschaft sorgt Vielfalt für Wettbewerb. Sie bringt Wahlmöglichkeit für die Verbraucher, ist Triebfeder für Qualität und Innovation. Konkurrenz belebt das Geschäft. Deshalb ist die Marktwirtschaft allen anderen Wirtschaftsordnungen überlegen. In der deutschen Ausprägung, der nach den Ideen des Ordoliberalismus konzipierten Sozialen Marktwirtschaft, lässt der Staat den Wettbewerb nicht nur zu, sondern schützt ihn durch das Kartellrecht auch vor Monopolen und Machtkonzentration.

Gesellschaftliche Vielfalt gelingt dort, wo sich Menschen ungeachtet ihrer Unterschiede als gleichwertig und gleichberechtigt anerkennen. Der freiheitliche Rechtsstaat ermöglicht seinen Bürgern ein angstfreies Anders-Sein und lässt jeden nach seiner Fasson selig werden. Er respektiert die Vielfalt, die er vorfindet – will sie aber nicht dekretieren oder gestalten, wie es die FDP-Politikerin Linda Teuteberg treffend formuliert. Während Diversity kollektive Gruppen in den Mittelpunkt rückt, nimmt liberale Vielfalt ihren Ausgang beim Individuum: Dieses sei „die kleinste Minderheit auf der Erde“, schrieb die Schriftstellerin Ayn Rand. Diejenigen, die individuelle Rechte leugnen, könnten deshalb nicht behaupten, Verteidiger von Minderheiten zu sein.

Der Korridor des Sagbaren

Ethnische, kulturelle, religiöse und sexuelle Vielfalt ist Rechtsextremen ein Dorn im Auge – sie träumen von der homogenen Volksgemeinschaft. Die Meinungsvielfalt indes steht aktuell vor allem von links unter Druck: Auf dieser Seite des politischen Spektrums ist man zwar tolerant gegenüber Menschen, die anders aussehen, oft aber nicht so sehr gegenüber jenen, die anders denken. Die Versuche, den Korridor des Sagbaren zu verengen, Konformitätsdruck zu erzeugen und kontroverse Positionen aus dem öffentlichen Diskurs auszuschließen, waren in den vergangenen Jahren insbesondere bei den Debatten über Migration, Klima und Corona spürbar. Dabei wusste schon der liberale Philosoph Karl Popper: „Der Wert eines Dialogs hängt vor allem von der Vielfalt der konkurrierenden Meinungen ab.“

Anders als Diversity im Sinne einer ideologisch aufgeladenen und von oben verordneten Agenda ist die Vielfalt ein wesentliches Merkmal der offenen Gesellschaft. Bürgerliche Politik erkennt an, dass Menschen unterschiedlich sind. Sie setzt auf das Leistungsprinzip und bemüht sich um Chancengleichheit am Start, nicht jedoch um Ergebnisgleichheit am Ziel. Sie begreift Meinungspluralismus als Wesenskern und nicht als Bedrohung der Demokratie. Ihr Ideal ist ein friedliches, tolerantes und gleichberechtigtes Zusammenleben freier Bürger – keine quotierte Gesellschaft, die Stammesdenken fördert und den Einzelnen auf seine Zugehörigkeit zu einer demografischen Gruppe reduziert. Diversity ist tot – es lebe die Vielfalt!

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Dorothee Sehrt-Irrek | Fr., 18. Juli 2025 - 11:29

ich bekenne, dass ich der FDP schon ziemlich zugeneigt bin, nicht nur, weil ich in NRW heranwuchs und auch eine enge Verwandte in der FDP aktiv war, es sind auch die Themen.
Bei mir kommt allerdings noch hinzu, dass ich nach Chanchengleichheit und Leistungsprinzip die Milde im Ergebnis präferiere, also z.B. bei den Renten, aber gesamtgesellschaftlich.
Welches Gedicht habe ich dazu im Kopf, es sind bei mir immer Texte, Poesie, Lieder und Filme:

Es zogen zwei rüst´ge Gesellen
zum erstenmal von Haus,
So jubelnd recht in die hellen,
Klingenden, singenden Wellen
des vollen Frühlings hinaus.

Die strebten nach hohen Dingen...

Der erste, der fand ein Liebchen...

Dem zweiten sangen und logen...

Es singen und klingen die Wellen
Des Frühlings wohl über mir,
Und seh ich so kecke Gesellen,
Die Tränen im Auge mir schwellen-
Ach Gott, führ uns liebreich zu dir!
Joseph von Eichendorff

Das hat bei mir dann die SPD-Mitgliedschaft bedeutet.
Ich nehme mal an, dass meine große Familie "kunterbunt" ist...

Urban Will | Fr., 18. Juli 2025 - 11:34

ob willens oder per Zufall – die Brandmauer ein wenig hat bröckeln lassen, bzw. vom üblichen plumpen AfD-Bashing agesehen hat.
Ja, „Rechtsextreme“ haben ein Problem mit ethnischer Vielfalt aber die Wähler- und Mitgliederschaft der Blauen zeigt, dass dies dort allenfalls nur eine Randerscheinung ist, die es früher und wohl auch heute auch bei anderen Parteien gibt.
Zur Vielfalt. Seit Jahrtausenden wird sie an vielen Orten gelebt und funktionierte bestens.
Die neuen Faschisten kommen von Linkgsgrünwoke, da sie, wie hier treffend beschrieben, AndersDENKENDE ausgrenzen und ggü „weiß, männlich, alt“ einen Rassismus auffahren, den man lange nicht mehr gesehen hat.
Die FDP muss aber selbst erst mal nachdenken, ob man weiter im Strom mit Linksgrünwoke schwimmen und bei 3% dümpeln möchte oder endlich aufwachen und das, was man sagt, auch leben möchte.
Das hieße dann: Brandmauer weg oder gar Fusion mit den Blauen. Und dann gemeinsam für dieses Land , gg. Linksgrünwoke und die gegenwärtige CDU.

Markus Michaelis | Fr., 18. Juli 2025 - 12:40

nicht mehr für Vielfalt, sondern für das Durchsetzen bestimmter Sichtweisen. Dagegen würde ich auch etwas setzen, was ich als eine "echte Vielfalt" sehen würde.

Allerdings sehe ich noch einen anderen Punkt: ich glaube nicht, dass es den einen, wahren Menschen gibt, so dass alle Menschen ganz natürlich in einer Gemeinschaft zusammenleben, wenn nur alle sich an die Vorgaben des einen, wahren Menschseins halten. Das ist nicht mein Menschenbild.

Ich glaube, der Mensch ist weder fest vorgegeben, noch in sich oder zwischen seinen Gruppen widerspruchsfrei. Zu einem guten Teil erfinden wir uns selber durch Entscheidungen und Gewohnheiten - es kann aber auch alles ganz anders sein.

Ich sehe daher Vielfalt nicht unbegrenzt als positiven Wert an sich - es scheint mir immer ein Austarieren mit was zusammenpasst und wie schnell man Dinge ändern kann und will.

Unbegrenzte Vielfalt scheint mir dann eher Chaos oder die Durchsetzung genormter Werte von oben (also Scheinvielfalt).

Wer „Cancel Culture“ (CC) in Gesellschaft und Politik anwendet, und jede Kommunikation mit Andersdenkenden grundsätzlich verweigert (oder gar gewaltsam verhindert), der hält nur sein eigenes Bild der Wirklichkeit für richtig. Jede andere Betrachtungsweise ist für ihn falsch und gefährlich.

CC beruht daher nicht auf der Achtung vor der Vielfalt, sondern offenbart im Gegenteil ein extrem einfältiges Denken. Wer so denkt und handelt, ist „einfältig“ oder einfach dumm.

Vielfalt zeigt sich in den unterschiedlichen Perspektiven, unter denen wir menschliche Individuen die Wirklichkeit sehen. Zu einer Gesellschaft von Individuen gehört daher Vielfalt und Toleranz, und nicht totale Einfalt und totale Intoleranz.

CC ist deshalb nicht nur dumm, sondern absolut anti-demokratisch, und zeigt eine totalitäre, auf Gleichschaltung gerichtete Grundhaltung.

NB: Das Wort "Diversity" gebrauchen bei uns jene Sprachkünstler, die auch eine Bäckerei zum "Backshop" hochjazzen wollen.

Ernst-Günther Konrad | Fr., 18. Juli 2025 - 12:54

Kannte den Mann vorher nicht. Habe deshalb keine persönliche Meinung zu ihm. Es ist nur auffällig, wie gerade hier im Cicero sich immer mehr FDPler versammeln und mit durchaus richtigen Aussagen in Artikeln um Wählergunst buhlen. Das ist ja zulässig, keine Frage. Nur habt ihr es vergeigt und habt Eure Wählerklientel vergrault und das mit vielen Aktionen in der Ampel. Und vorne weg auch ein Buschmann als Justizminister, der Gesetze im Sinne von woke und Diversity formuliert und mitzuverantworten hat. Und kommen sie mir nicht mit Meinungsfreiheit. Ihr habt auch etlichen die Meinungsfreiheit einschränkenden und aushebelnden Gesetzen zugestimmt. Lese ich irgendwo Selbstkritik? Und wer bestimmt künftig, was Vielfalt sein soll? Wo Diversity endet und Vielfalt anfängt? Ihr krebst bei 3% herum. Noch zwei Prozent zu viel. Ihr bestimmt schon mal nicht.

Walter Bühler | Sa., 19. Juli 2025 - 12:24

Antwort auf von Ernst-Günther Konrad

Herr Hagen (FDP) hofft mit Recht: "Der Hype ist vorbei", obwohl heute In Berlin der CSD-Karneval die Innenstadt terrorisiert - mit Unterstützung der Kirchen und der Politik (einschl. CDU).

Für einen ehemaligen Parteifunktionär der Ampel, der heute in einer "Denkfabrik" denkt, ist es gewiss schon ein Fortschritt, wenn er heute die Absurdität des "woken" Hypes sieht.

Warum hat er aber früher mit seinen Freunden bei dem "Hype" mitgewirkt? In meinen Augen liegt es an den starken Karriere-Netzwerken, die Journalisten und Berufspolitiker gemeinsam nutzen müssen, wenn sie Erfolg haben wollen.

Daher überlappen sich heute die mediale und die politische Blase so eng. Gegen politisch Andersdenkende werden gemeinsam verleumderische Medien-Kampagnen inszeniert, während die Inszenierung von infantilen "Hypes" wie im Starkult die positive Bindung stärken soll, und zwar entweder an modische Ideologien (wie beim queeren Kult) oder an heilige Gestalten (wie Greta Thunberg oder Wladimr Selenski) .

H. Stellbrink | Fr., 18. Juli 2025 - 13:39

Eine liberale Gesellschaft wird automatisch divers. Es bedarf ihn ihr keines Götzen Diversität, um den selbsternannte Eliten wie um das Goldene Kalb herumtanzen. Buntheit und Diversität sind ästhetische Kriterien. Mancher mag es bunt, mancher einfarbig, mancher divers, mancher einheitlich. Ausgerechnet in einer Zeit des zunehmenden linksgrünen Autoritarismus, der gegen den Willen der Wähler erzwungenen Transformation bis an Küchentisch und Stammtisch hat sich die FDP ins linksgrüne Lager verabschiedet und sich als Partei des Liberalismus überflüssig gemacht!
Die schweigende Mehrheit darf nicht mehr schweigen, sie muss sich gegen die Bevormundung durch den linksgrünen Mainstream zur Wehr setzen.
Je länger dieser es schafft, seine "Transformation" unumkehrbar zu machen, desto heftiger wird die gesellschaftliche Gegenreaktion ausfallen müssen.
Wem an einer offenen, diversen Gesellschaft wirklich gelegen ist, der wird auf den Wähler hören.

Ein Versuch:
Meines Erachtens haben wir in den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg zunehmend in einer Gesellschaft gelebt, die bunter und vielfältiger wurde.
Ich kann mir nicht denken, dass dies in dem Maße auch für die DDR (<-) zutraf.
Wir waren soweit, dass nach langen Jahren einmal wieder ein SPD-Kanzler reüssieren konnte, Gerhard Schröder.
Womit gewann eigentlich Angela Merkel die Wahl gegen ihn?
Mit starker Betonung eher alter CDU-Themen in Bezug auf Migration ff.?
Das aber nur sehr knapp.
Es mag Leute gegeben haben, die sich von einer Frau an der Spitze der Politik viel erhofften.
Ich normalerweise auch, aber zu meinen Vorstellungen passte Angela Merkel von vornherein nicht ins Bild, weder in Bezug auf Migration, noch auf Atomkraft.
Sie siegte mit einem "Rückwärts", aber nur knapp.
Ihr "Vorwärts" geriet so stark, dass die AfD entstand und Grüne wuchsen?
Wir sind bunt und vielfältig!
Die Bevölkerung wünscht nur durchdachte Politik statt "Durchwinken" und "Apokalypse"?
SPD/FDP/CDU

Elisa Laubeth | Fr., 18. Juli 2025 - 19:50

Der Artikel offenbart das ganze Dilemma der FDP. Natürlich gibt es noch echte Liberale, wie etwa die von Lindner geschasste Frau Teuteberg, die Wissing Platz machen musste, der dann auch physisch und nicht nur mental zu Linksgrün übergelaufen ist. Viele FDP-Funktions- und Mandatsträger wissen gar nicht mehr so genau,was Liberalismus wirklich bedeutet, die meisten JuLi- Politikwissenschaftler -Student-:* innen sowieso nicht. Man ist diesem „Diversity“kult“ blind gefolgt, ohne die dahinter stehende Ideologie zu hinterfragen, geschweige denn zu erkennen. Man wäre halt auch gern progressiv gewesen. Buschmann feierte noch auf dem letzten Parteitag sein handwerklich miserabel gemachtes Selbstbestimmungsgesetz als Fortschritt für das Individuum und offenbarte eine höchst seltsame Sichtweise auf individuelle Freiheit. Eine Freiheit mit Verboten und Strafen für andere, die Offensichtliches als offensichtlich aussprechen. Das hat mit gelebter Vielfalt nichts, aber auch gar nichts zu tun.

Ferdinand Schulze | Sa., 19. Juli 2025 - 07:44

...dass die zunehmende politisch-muslimische Bevölkerung demnächst auch so etwas wie Toleranz aufbringt und sich der Denkweise unserer freiheitlichen Demokratie anschließt, verlangt wird das ja bisher nicht wirklich.