- Ihre Vorgänger haben die Schule kaputtgespielt: Werden Sie es richten, Frau Prien?
Deutschlands Pisa-Ergebnisse sind so schlecht wie nie. Karin Prien fordert bessere Vorschulbildung und mehr Leistungsorientierung. Doch das Problem liegt tiefer: Seit Jahrzehnten wird Kindern vermittelt, Lernen müsse vor allem spielerisch sein.
Deutsche Kinder sind so schlecht in Pisa wie noch nie. Bildungsministerin Prien beklagt nun schlechte Vorschulbildung, große Heterogenität, mangelnden Leistungswillen und fehlendes Verantwortungsbewusstsein der Lehrer. Das stimmt, aber das alles hat eine gemeinsame Ursache: Seit Jahrzehnten gilt in Deutschland nur das Spiel, nicht die Arbeit als kindgemäße Beschäftigung.
Die Top 20 in Pisa lassen Kinder schon im Vorschulalter von morgens bis nachmittags an etwas arbeiten – in Deutschland ist das verpönt. Hier gilt: Tut, worauf ihr Lust habt – wenn Eltern wollen, dass ihr Kind etwas lernt, sollen sie sich am Spätnachmittag selbst darum kümmern. Und wer das nicht will, lässt es eben bleiben.
Lesen, Schreiben, Rechnen
Ich habe Zweifel, wenn Karin Prien behauptet: „Wir wissen genau, was nun zu tun ist!“ Wenn das stimmt, dann weiß sie auch, dass sie keine Chance hat. Denn was Frau Prien fordert, ist so berechtigt wie wahnwitzig. Sie verlangt: bessere Vorschulbildung, weniger Heterogenität, mehr Leistungsorientierung in Kernkompetenzen (Lesen, Schreiben, Rechnen) und mehr Verantwortung der Grundschulen.
Sie hat mit alledem Recht – aber ich bezweifle, dass ihr Folgendes klar ist: Nichtvorhandene Vorschulbildung, extreme Heterogenität, Leistungsfeindlichkeit, Vernachlässigung der Kernkompetenzen und pädagogische Verantwortungslosigkeit sind in Deutschland keine zufälligen Fehlentwicklungen, sondern Ergebnis einer gezielt und mit viel Geld verwirklichten Zerstörung der bildungsbürgerlichen Infrastruktur durch die rot-grünen Jünger von Rousseau und Marcuse.
Wenn Prien weiß, was sie da sagt, braucht sie eine Armee von Meisterlehrern, um den Rollback zu schaffen. Woher soll die kommen, wenn z.B. im Bildungsplan Brandenburg explizit gelobt wird, dass Kinder Erzieherinnen aus dem Job mobben, die ein Minimum an Anstrengung von ihnen verlangen? Sehen wir uns vier Forderungen von Prien genauer an:
1. Bessere KiTa-Bildung – wie denn, wenn Wissensvermittlung „Gewalt“ ist?
Prien fordert: „bessere KiTa-Bildung, bessere KiTa-Qualität und mehr Konzentration auf basale Kompetenzen: Lesen, Schreiben, Rechnen“. Ja, absolut! Genau das mache ich seit 17 Jahren in Kindergärten mit dem Programm „Zwergenschule“, das es jetzt auch als Videoreihe für daheim gibt. Aber genau deshalb weiß ich: Das wird so bald nicht passieren.
Jede Woche muss ich mich vor irgendeiner Erzieherin dafür rechtfertigen, mit Kindern anhand kleiner Muster die Stifthaltung zu üben oder mit Kindern sechs Buchstaben in einem Jahr zu lernen – während die Vorschulkinder in Frankreich oder England am ersten Schultag das gesamte Alphabet beherrschen.
In deutschen KiTas findet keine gezielte Wissensvermittlung mehr statt. Die Kinder sollen sich den ganzen Tag selbst aussuchen, worauf sie Lust haben. Und weil man mit vier, fünf, sechs Jahren nicht weiß, was die Welt alles bereithält, kommt so kein Kind über seinen Tellerrand hinaus. Die Erzieherinnen sind nur noch Randfiguren, wortwörtlich: Sie stehen am Rand des Gartens oder Zimmers, erdulden den Lärm und greifen nur ein, wenn es körperlich gefährlich wird.
Die sprachliche Interaktion pro Kind beschränkt sich auf wenige Minuten pro Tag, und selbst dann ist Korrektur im Sinne von „Sag es nochmal richtig, sprich mir nach!“ unerwünscht. Selbst wenn wir wollten – wir hätten kaum noch Erzieher, die überhaupt Erfahrung damit haben, systematisch Wissen zu vermitteln.
Mit großem Tamtam werden die Kinder, die am schlechtesten Deutsch können, in sogenannte „Vorkurse“ mit wenigen Wochenstunden gesteckt – aber über dreißig Betreuungsstunden pro Woche verpuffen als Lerngelegenheit, eben weil gezieltes Lernen gar nicht gewollt ist. Wozu leisten wir uns Erzieher mit akademisierter Ausbildung und einem sehr teuren Betreuungsschlüssel, wenn wir ihnen zugleich eintrichtern, sie dürften Kindern nichts ungefragt beibringen?
2. Weniger Bildungsschere und Heterogenität – wie denn, wenn „Selbstbildung“ als Dogma herrscht?
Karin Prien beklagt als Ursache u.a. „Migration und die Heterogenität der Schülerschaft und keine adäquate Reaktion darauf“. Auch damit hat sie Recht. Aber was sie als problematische „Heterogenität“ bezeichnet, nennt ihr eigenes Ministerium „bunt und inklusiv“.
Wer Heterogenität abbauen möchte, muss homogenere Lerngruppen anstreben – man kann nicht beides haben. Förderschulen, Deutsch-Klassen, Begabtenklassen, überhaupt ein dreigliedriges Schulsystem dienen genau diesem Zweck – aber sie sind nicht gewollt. Man überlässt es der AfD, auf sie zu pochen, und raubt ihnen so die Salonfähigkeit.
Die Verweigerung von Instruktion im Namen der „Selbstbildung“ führt momentan dazu, dass jedes Kindergartenkind sich so gut oder schlecht bildet, wie seine Voraussetzungen es zulassen. Wer einen kleinen Wortschatz hat, vielleicht primär Gesten verwendet und keinen richtigen deutschen Satz sagen kann, lernt durch das Spiel mit anderen Vierjährigen, die oft selbst nur mit Mühe richtig sprechen, kaum etwas dazu.
Es ist nicht so, dass Kinder das Sprechen primär von anderen Kindern lernen – deshalb heißt es „Muttersprache“! Wer motorisch schwach ist und sich aussuchen kann, ob er etwas malt, wird nichts malen, sondern lieber toben. Wer nie ein Lied auswendig lernen muss, schult sein Gedächtnis kaum – und so weiter.
Andere Länder haben das erkannt: 18 der 20 führenden Länder in Pisa haben ein vorschulisches Bildungssystem mit klaren und verbindlichen Lernzielen. Dort gilt: Gearbeitet wird in der Betreuungseinrichtung (sei es Kindergarten oder Schule), gespielt wird zu Hause. So stellt man sicher, dass alle Kinder unabhängig vom Bildungsgrad ihrer Eltern ein Mindestmaß an Disziplin, Arbeitsfreude und Bildungsinhalten erwerben.
In Deutschland hingegen steht das System Kopf: Im Kindergarten wird nach dem Lustprinzip gespielt, die böse Schule kommt schließlich noch früh genug. Wenn Eltern unbedingt wollen, dass ihr Kind etwas lernt, müssen sie das am späten Nachmittag selbst in die Hand nehmen. Das – und nicht eine rätselhafte „gesellschaftliche Benachteiligung“ – ist die Ursache für die extrem starke Abhängigkeit der Bildung vom Elternhaus in Deutschland.
Und weil Lehrkräfte Heterogenität fast nur verringern können, indem sie die Schwächsten besser machen, werden die Stärkeren gar nicht erst gefördert – dann bliebe die Schere ja genauso weit geöffnet wie zuvor, nur auf insgesamt höherem Niveau. Wer also möchte, dass sein Kind nicht von den Schwächsten ausgebremst wird, muss seine Bildung selbst in die Hand nehmen.
3. Mehr Leistungswille – wie denn, wenn Noten böse sind und Eliteförderung ein Schimpfwort?
Karin Prien brachte letzte Woche Eltern gegen sich auf, als sie sagte: „Was mich schon überrascht hat, ist diese doch sehr niedrige Bildungsaspiration in Deutschland, also dass Eltern Bildung einfach nicht so wichtig finden wie in anderen OECD-Staaten … Wir brauchen eine Stärkung des Leistungsprinzips und auch der Bereitschaft, Leistung zu erbringen, und das muss natürlich auch aus dem Elternhaus kommen.“ (ebd.)
Ich weiß nicht, auf welche Schule die Kinder von Frau Prien gehen, aber ich wüsste gerne, ob auch sie schon Lehrer anbetteln musste, damit sie mit den Kindern etwas bis zur Routine üben? Ob auch sie schon die Antwort bekommen hat, Hausaufgaben würden nicht mehr erteilt, weil die anderen Eltern sich dann beschwerten?
Wenn Eltern genau den Leistungswillen zeigen, den Frau Prien einfordert, dann werden sie von anderen Eltern misstrauisch beäugt und von den Lehrern ausgebremst. Deutsche Lehrer sind größtenteils nicht einmal in der Lage, das Lesetempo eines Kindes zu messen und den Eltern rückzumelden, ob es schnell genug liest, um über den Text nachzudenken. Sie fordert ja völlig zu Recht, „dass Kinder am Ende von Klasse Vier tatsächlich lesen, schreiben und rechnen können“ müssen. Aber woher soll das kommen, wenn eine breite Masse an Grundschullehrkräften es als negativen Druck ablehnt, das Lesetempo, das Kopfrechnen oder das Schreiben im Diktat gezielt zu trainieren?
Meine Vorschulkinder lieben ihren „Lesesport“, bei dem sie sich anhand weniger Buchstaben daran gewöhnen, die wenigen erarbeiteten Wörter wie „MAMA LAMA“ oder „OLM OMA“ flüssig und schnell zu lesen, während ich die Zeit stoppe – aber Frau Prien ahnt nicht im Entferntesten, wie viel Hass manche Erzieher diesem Vorgehen entgegenbringen. Ermutigung zu Leistung gibt es in Deutschland nicht mehr.
4. Verantwortung der Schulen für Lesen, Schreiben, Rechnen – wie denn, wenn jeder für krank erklärt wird, bei dem die Lehrkraft versagt?
Ein Grund für die immer geringere Leistungsbereitschaft ist, dass Fehlleistungen keine unangenehmen Konsequenzen mehr haben – weder für Lehrer noch Schüler. Die fortschreitende Medikalisierung der Pädagogik hat dazu geführt, dass es für jeden stockenden Lernprozess eine Diagnose gibt, die Lehrer, Eltern und Kind von der Verantwortung entbindet.
Wer andere unterbricht, sich schlecht konzentriert und seine Stifte verschlampt, hat AD(H)S. Wer nicht lesen oder schreiben lernt, ist Legastheniker – eine Laune der Natur, nicht die Verantwortung der Lehrkraft. Wie ironisch, dass die „Therapie“ dieser Störung in qualifiziertem Unterricht besteht, der für viel Geld bei Lerntherapeuten erfolgt, die nichts anderes tun, als die methodischen Irrwege des Unterrichts auszumerzen und für ausreichende Übung zu sorgen.
Apropos: Frau Prien fordert ausdrücklich, die Kernkompetenzen müsse man stärken „in der Grundschule ganz konsequent durch mehr Unterricht in diesen Fächern, durch ’ne gelingende methodisch-didaktische Herangehensweise, und wenn’s nicht funktioniert in einer Lerngruppe, dann muss ich eben was anderes machen … Ich muss als Schule Verantwortung übernehmen dafür, dass Kinder am Ende von Klasse Vier tatsächlich lesen, schreiben und rechnen können.“
Schön wär’s! Aber weder ist der Unterricht in Deutsch und Mathematik momentan didaktisch-methodisch auf der Höhe (Deutschland hat 15 Lehrstühle für Rechtschreibdidaktik, aber 174 für Genderwissenschaften), noch haben die Schulen irgendeine Veranlassung, sich für ihre Schüler verantwortlich zu fühlen, solange ihnen jederzeit der Verweis an den Psychiater offensteht. Und wenn Schulen doch einmal Verantwortung übernehmen und schwache Leser und Schreiber in der Schule fördern statt beim Therapeuten (so wie es z.B. bei Pisa-Erfolgsland UK üblich ist), dann sagt das Kultusministerium: Zusätzliche Fördergruppen wollen wir nicht – das ist nicht inklusiv.
Frau Prien, Ihre Vorgänger haben die Schule kaputtgespielt. Werden Sie es richten?
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(sind es wirklich 174 !?) der "Genderwissenschaften" sich nicht schämen, für diese Tätigkeit so viel Geld einzustecken.
Abar na ja, leider sind sie nicht allein: all die Influenzer*innen, ... usw.
Anstand, Ehrlichkeit, Fleiß, Sorgfalt haben in diesem Milieu einen schweren Stand.
Was die Gender-Professorinnen angeht, bin ich bei Ihnen, denn die werden von unserem Steuergeld fürstlich bezahlt. Die Influenzerinnen andererseits bekommen ihr Salär aufgrund der Dummheit un Beeinflussbarkeit von (oft weiblichen) Kunden, das ist durchaus legitim, wenn auch aus meiner Sicht unverständlich.
Wenn ich eines meiner Enkelkinder zu unterschiedlichen Zeiten aus dem Kindergarten abholte, fragte ich mich fast jedes mal, wofür sind Erzieherinnen anwesend?
Die "Berechtigungskontrolle zu Zutritt+ Abholung" machte ein externer Sicherheitsdienst.
Oftmals musste ich in den Räumlichkeiten meine Enkel selber suchen, da man mir nicht sagen konnte, wo sie sich momentan befinden könnten. Zum Essen saß bei den Kindern nie eine
Erzieherin, somit fehlte es an notwendiger Anleitung zum vernünftigen Essverhalten. Kleidung, Zubehör, Schuhe wurden, trotz festen Platz für jedes Kind, gesucht. Gezielte Lerneinheiten sind mir nie aufgefallen.
FAZIT: Kinderaufbewahranstalten.
Genau das erlebe ich auch. Es gibt keine Strukturen, keine Ordnung, nur Chaos. Berge nicht mehr zuzuordnender Kleidung, eimerweise Sand in den Gruppenräumen, weil man die Kinder nicht anhält, die Schuhe wenigstens abzustreifen oder eben auszuziehen.Neuste Idee: man soll beim Bringen oder Abholen die Schuhe im Vorraum ausziehen oder Plastiküberschuhe benutzen, um so über den mit Sand bedecken Boden zu schreiten - auf Socken!weil es ja offensichtlich die Erwachsen sind, die völlig verdreckt die Räume betreten! Irre! Mein Hinweis, man könnte ja, wenn man dem Problem schon nicht anders, nämlich durch Erziehung zu Sauberkeit, Herr würde, zwischendurch einen Besen benutzen, erntete mitleidige Blicke: das mache der Reinigungsdienst!
Als Erzieher:*in mit halbgarem
Hochschulabschluss in „preschool- education and queerstudies“(sic!) ist man dafür offensichtlich nicht qualifiziert.
Der Absturz Deutschlands hat viele Ursachen. Er begann schon vor Jahren in Kindergärten und Grundschulen.
in die traurige Realität an einer deutschen Schule:
"Es war damals schon so" Clownswelt youtube
Ich war heute beim Tag der offenen Tür in einem Thüringer Gymnasium.
Neben der Hauptzugangstür ein großes nicht zu überstehendes Schild „unsere Schule ist gegen Rassismus“
In einer von mehreren Ausstellungen war der Nationalsozialismus Thema. Texte und Bilder von Hape Kerkeling beim Besuch von Buchenwald. Dagegen ist prinzipiell nichts zu sagen weil ich z.B mit meinem Enkelsohn vor Jahren auch das KZ besuchte weil es eben gegenüber meiner Schulzeit keine „Pflichtveranstaltung“ mehr war.
Was mich aber sehr störte das auf mindestem einem Bild rechts unten der Vermerk „Zentrum für politische Schönheit“ stand ein Verein von teils linksradikalen Aktionskünstlern die für die Störungen des Sommer- Interviews 2026 on Frau Weidel verantwortlich zeichneten.
Ich habe 68 Abitur gemacht mit den Segnungen des Staatsbürgerkundeunterrichts, bei der NVA 1x Im Monat Politunterricht, im Studium die Grundlagen der sozialistischen Ökonomie.
Da sind wir, zu mindest ideologisch, wieder auf gutem Weg …
'unsere DNA ist antifaschistisch' Prien wird sicherlich nichts richten. Woke Linksideologen sind keine seriösen Menschen, haben keine Ahnung oder Interesse an individuellen Fähigkeiten von Kindern, die von sozialistischer Gleichmacherei bewusst systematisch auf Lebenszeit zerstört werden. Die Ergebnisse der Pisastudien zeigen das überdeutlich. Lernen die Unfähigen irgendetwas daraus? Nein, ihre Ideologie blockiert das Lernen von Erfahrungen, eine Überlebensstrategie der Evolution. Die Autorin hat mit allem sicherlich Recht, ist aber wohl selbst schon dem Virus verfallen. Wäre ich Lehrer, wollte ich nicht als "Lehrkraft" bezeichnet werden. Bei solchen Kleinigkeiten beginnt schon der "Hirnfraß".
Außer: die Zustände sind nicht mehr reversibel. Das Unglück begann in den achtziger Jahren, als die Achtundsechziger endlich in die Positionen in Politik , Verwaltung und vor allem im Schulbereich gelangten, in den sie ihre Ablehnung gegen Leistung, Bildung,gegen das traditionelle Familienbild, kurz: gegen alles Bürgerliche, ausleben konnten.
Man blicke nur auf Baden-Württemberg, wo der Absturz mit der Regierungsübernahme der Grünen Fahrt aufnahm.
Es ist in der Bildung wie bei der sog. Energiewende: eine lautstarke, gut organisierte, machtwillige Minderheit hat einer leider trägen, saturierten gesellschaftlichen Mehrheit den Weg gewiesen. Aus Bequemlichkeit, Denkfaulheit ist man willig gefolgt, zumal diese ganzen Experimente mit dem Etikett „gesellschaftlicher Fortschritt“ rechtfertigt wurden. Rückschrittlich wollte halt niemand sein. Beamten- und Arbeitsrecht werden jede Reform, so wie im Artikel vorgeschlagen, ausbremsen. Prien kann die weiße Fahne hissen, mehr nicht.
Dativ, der heute weitgehend unbekannte Kasus. Hier sind dicke Finger,nicht Unkenntnis ,die Ursache!
Und schon gar nicht auf die Schnelle. Und überhaupt. In 10 Landesparlamenten sind die Bildungsminister aus der UNION, danach dreimal SPD und jeweils einmal FW, LINKE und GRÜNE. Wenn die UNION das Problem längst erkannt hat, hätte es bereits seit letztes Jahr was machen können. Jetzt Probleme wieder nur beschreiben, die bereits kritische Schulexperten und die AFD längst seit Jahren beschrieben zeigt wieder nur, die wollen es nicht. Denn irgendjemand hat es ja mal angefangen, das Bildungssystem in Deutschland so zu zerstören. Und wer war in den letzten Jahrzehnten in Verantwortung im Bund und den Ländern? Richtig. Niemand von der AFD, denen kann man mal nicht die Schuld geben. Was Prien und ihre Länderkollegen da treiben ist ein Fortgang des Niederganges der deutschen Bildungskultur. Es bräuchte Jahre das zu wieder zu ändern und ins Lot zu bringen. Allein bis diese links-grün verstrahlten Lehrer wieder auf Vordermann gebracht werden können. Die finden den Wahnsinn ja noch gut.
Hat Frau Prien tatsächlich recht? Ich bezweifle einfach, dass unsere Kinder und Enkelkinder noch früher in das Hamsterrad geschickt werden. Frau Prien und auch die Autorin des Artikels gehören zu der Generation, die zur Selbstverwirklichung der Frau ihre Kinder mit 6 Monaten in der Krippe abgeben wollen, dann natürlich die Ganztagsschule fordern und wenn die Kinder heimkommen, werden sie zum Ballett- oder Klavierunterricht oder sonstigen Aktivitäten gefahren. Die Woche ist durchstrukturiert wie bei Fließbandarbeitern. Und weshalb müssen Kinder auf die Schule vorbereitet werden? Schule ist ein anderer Lebensabschnitt! Wir brauchen aber wieder Schulen in denen zunächst die grundlegenden Dinge wie Rechnen, Schreibschrift und Deutsch vermittelt werden. Mit ausreichend Zeit, Wiederholungen und natürlich üben. Aktuell rast man von einem Punkt des überfrachteten Lehrplans zum Nächsten um Kompetenzen statt fundiertes Wissen und Können zu vermitteln. Die Ergebnisse sehen wir.
Und wo bleiben die Eltern bei der Erziehung? Schlechte Noten führen zu Angriffen auf die Lehrer und gar nicht so selten mittlerweile zu Klagen. Die von den Mitkommentatoren angesprochenen Erziehungsprobleme der Kinder kann man doch nicht nur Lehrern oder Erziehern anlasten. Hier wären auch die Eltern gefordert, die grundlegendsten Anforderungen an Sauberkeit und Disziplin zu vermitteln. Dazu dürfen Mängel und fehlende Voraussetzungen als solche nicht angesprochen werden. Die Rassismus- und Diskriminierungskeule wird überall und schnell geschwungen! Ich gebe Frau Prien recht, dass sich etwas verändern muss. Aber nicht durch noch frühere Anforderungen. Wo liegen die Ursachen, dass die Kinder immer undisziplinierter, egozentrischer und unkonzentrierter werden? Für mich am fehlenden Vermitteln von Grundlagenwissen und Anstandsregeln. Und da wären alle gefordert. Eltern, Erzieher, Lehrer, Schulleiter und natürlich die Politik.
