"Hass & Hetze"
Symbolbild / picture alliance/dpa | Fabian Sommer

Ordnung durch Namensschild? - Klarnamenpflicht im Internet bedeutet Kontrolle

Die politische Forderung nach einer Klarnamenpflicht in sozialen Netzwerken klingt nach Ordnung, bedeutet aber in letzter Konsequenz Kontrolle. Wer das will, ignoriert nicht nur rechtliche und historische Erfahrungen, sondern auch die technische Realität des Netzes.

Autoreninfo

Richard Meusers von Wissmann, 1965 in Köln geboren, studierte katholische Theologie in Bonn und Rom. Danach landete er nach mehreren Umwegen im Journalismus und arbeitete lange Jahre im Bereich Digitales und Medien, u. a. für den Spiegel und Chip.

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In Debatten um digitale Bürgerrechte gibt es seit vielen Jahren stets wiederkehrende Evergreens wie die Vorratsdatenspeicherung oder Klarnamenpflicht. Letztere wird gerade wieder aktuell zum Thema, denn Ende Februar soll auf dem Bundesparteitag der CDU in Stuttgart erneut über einen Antrag zur Einführung einer Klarnamenpflicht in sozialen Netzwerken abgestimmt werden. Die Maßnahme wurde zuletzt vom Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Daniel Günther, aufs Tapet gebracht. Die Idee ist nicht neu. Sie kehrt zuverlässig in Zeiten moralischer Erregung zurück, wenn öffentlicher Streit eskaliert und der Wunsch nach Durchgriff größer wird als das Vertrauen in bestehende rechtsstaatliche Instrumente.

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IngoFrank | Mo., 2. Februar 2026 - 11:16

Nun, was ist das eigentlich ?
Wenn beispielsweise eine Ricarda Lang wegen ihrer vergangenen Figur beleidigt wurde, ist das für mich in keiner Weise in Ordnung und mM strafrechtlich relevant. Das Problem dabei, das Hass & Hetze bei Böhmermann durch das ZDF als Satirischer Beitrag gewertet wird ein türkischen Präsidenten auf unterirdischer Weise beleidigt wird und das als Krönung eben nicht bestraft wurde …… Das mit „zweierlei Maß messen“ ist das Problem, die Lesart links ist guter Hass, wenn er gegen Rechts gerichtet
ist …..
Mit besten Grüßen a d Erfurter Republik
….

Peter William | Mo., 2. Februar 2026 - 11:17

ist doch nicht die Klarnamenpflicht, natürlich würde diese helfen gegen Aufrufe zu Gewalt und andere Straftaten vorzugehen, NICHT!!

Denn dann wird diese Kommunikation halt nicht mehr offensichtlich geführt ihr VOLLIDIOTEN! Hass und Hetze vorzubringen ist vollkommen berechtigt gegen diese politische Führung aus Schwachsinn & Korruption; deren einzige Aufgabe es zu sein scheint den eigenen Besitz zu verwalten und zu wahren.

In meiner Jugend war es die Killerspieldebatte, die Studienlage war eindeutig, es gibt keinen Zusammenhang zwischen Ego Shooter und Amokläufen. Nur weil dieses Medium einigen nicht gefallen hat wurde dagegen vorgegangen, aus keinem anderen Grund!

Das Problem von CDU, SPD und Grünen ist das wirklich freie Medien eure unglaubliche Inkompetenz offenlegen, deshalb geht ihr gegen sie vor, deshalb seid ihr gegen die Meinungsfreiheit und genau deshalb gibt es den §188!

Das eigentliche Problem: ihr habt euch den Staat zur Beute gemacht und der geht jetzt deshalb unter...

Thomas Veit | Di., 3. Februar 2026 - 10:39

So ein bisschen beneiden sie alle Herrn Xi..., die politischen Akteur*innen bei uns und in Brüssel... ...!? 🤔

China: Den Titel der weltweit am stärksten videoüberwachten Stadt erhält Chongqing in China. Hier sind 2.579.890 Kameras installiert um 15.354.067 Einwohner im Blick zu haben. Auf 1.000 Einwohner kommen so mehr als 168 Kameras!

>> DA müssen wir aufholen... - von China lernen heißt Überwachung lernen..., auch Klarnamen können helfen hier den Anschluss nicht zu verlieren... ... /😉