- Niedergang einer Bildungsnation
Die PISA-Studie 2025 zeigt ein Schulsystem im Niedergang. Um den Abwärtstrend zu stoppen, braucht es eine Kraftanstrengung, die ideologische Blockaden auflöst und der pädagogischen Evidenz zum Durchbruch verhilft.
Am 8. September 2026 wurden die Ergebnisse der PISA-Studie 2025 vorgestellt. Die Leistungen deutscher Schüler (getestet wurden 6700 15-Jährige) lösten in der Politik und in den Medien Fassungslosigkeit aus. Sie waren so schlecht wie noch nie, seit 1999 die erste PISA-Studie gestartet wurde. Rund ein Drittel der Jugendlichen erreicht beim Lesen und in der Mathematik nicht einmal die grundlegende Kompetenzstufe zwei. In den Naturwissenschaften liegt der Anteil der Schüler mit ausreichenden Grundkenntnissen etwas höher. Nur ein relativ kleiner Anteil gehört in allen drei Disziplinen zur Leistungsspitze.
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Es fallen immer mehr Fahrschüler bei erster theoretischer Prüfung durch. Deutsche Problemlösung: die Anforderungen/Fragen/Aufgaben werden vereinfacht.
Wo wollen Sie die denn hernehmen, Herr Werner???
Die intelligentesten u. engagiertesten jungen Leute verlassen Deutschland gerade scharenweise. Da glauben Sie ernsthaft, daß Sie jemand für den Lehrerberuf begeistern könnten, der heute unter Bedingungen ausgeübt werden muß, die einem klugen Menschen mit hohem Anspruch an sich u. andere nicht zumutbar sind?
So lange sich die Rahmenbedingungen nicht ändern, wählen nur noch Abiturienten den Lehrerberuf, die anderswo überfordert wären o. sich als Beamte auf Lebenszeit einen faulen Lenz davon versprechen - ob die Schüler etwas bei ihnen lernen o. nicht.
Die Karre steckt so tief im Dreck, daß nur eine radikale Umkehr zum Leistungsprinzip und zu rigoroser Disziplin (!) Abhilfe schaffen kann. Über allem muß das Ziel stehen, bei jedem Kind /Jugendlichen das Höchstmögliche an Lernerfolgen zu erzielen. Dabei ist ein differenzierendes Schulsystem, so wie wir es bis in die 80er-Jahre des vorigen Jhdts. noch hatten, jeder Gesamtschule überlegen.
Pauschal als Hort des leistungslosen Lernens abzustempeln, halte ich für verfehlt. Es existieren Gesamtschulen in denen das Leistungsprinzip existiert und es ein Lehrerteam gibt die ihren Schülern Wissen auf hohem Niveau vermitteln. Allerdings sind es Ringeltauben. Für das Gymnasium gilt es umgekehrt genauso. Auch hier gibt es das Vorurteil „Friss oder Stirb“. Das Problem der Gesamtschule war und ist, daß sie zum Labor, ja zur Spielwiese, von vermeintlich progressiver Pädogogik ohne Sinn und Verstand wurde.
Insofern teile ich die Meinung des Autors. Schule muss immer mit einer angemessenen Disziplin, dem Fördern von Leistungsbereitschaft und Lerntechniken einhergehen. Schule darf nicht zur verlängerten Werkbank des Elternhauses werden.
Und hier trifft der Autor eine wichtigen Punkt: Der Beruf des Lehrers ist Berufung und die Ausbildung sowie die Auswahl der zukünftigen Lehrer muss reformiert werden. Grundlegend. Bildung ist der Schlüssel insbesondere für Integration.
Und mit wem, im derzeitigen Politikzirkus, wollen sie, Kim Freigang, folgendes umsetzen? "Der Beruf des Lehrers ist Berufung und die Ausbildung sowie die Auswahl der zukünftigen Lehrer muss reformiert werden. Grundlegend. Bildung ist der Schlüssel insbesondere für Integration." Erklären sie mir bitte außerdem, wieviele Generationen das dauern soll, wenn die Verantwortlichen für die Misere in "Amt und Würden" bleiben. Ich sag ihnen was: Bis dahin ist das Land dekonstruiert aber gründlich.
in dem das ganze Bildungssystem als Experimentierfeld links grüner Ideologen missbraucht wird ….. und das seit Jahrzehnten.
Und das Bedauenswerteste an der ganzen Misere ist, der „Schalter“ ist nicht von jetzt auf gleich umzulegen. Es wird Generationen dauern, wenn überhaupt erst einmal der politische Wille da ist, an dieser Bildungsmisere etwas ändern zu wollen…..
Mit freundlichen Grüßen a d Erf. Republik
Oskar Lafontaine und die Konzentration. Das Einzige was ich in diesem Zusammenhang erkenne ist konzentrierte Dummheit sowohl auf Schüler wie auf verantwortlicher Politseite ohne Wille und Bereitschaft zur Korrektur. Im 4 Augengespräch mit einer jungen Lehrerin bestätigten sich meine o.a. Annahme. Den Einen mangelt es an Kapazitäten und den Anderen vernebelt ihre ideologische Verblendung den Horizont weit zu machen. Aber in voller Absicht so gewollt. Das ist dann die Kompromissmethode die ins Verderben führt und nicht nur auf diesem Feld. Deutschland? Es war einmal.
auf die Ergebnisse der Studie? Während früher die MINT Fächer und Fremdsprachen einen Großteil des Stundenplans ausmachte stehen heute die sozialen Fächer mit Indoktrinations- und Schwafelpotential im Vordergrund. Meine damals 8-jährige Enkeltochter fragte beim Anblick eines Kartoffelfeuers auf einem Acker, ob das nicht klimaschädlich sei.
ausmachten
Klare Worte, auch hinsichtlich der Ursache des Desasters: der Marsch der Linken durch die Institutionen.
Die Problem und ihre Ursachen sind seit Jahren hinlänglich bekannt, die Problembeschreibungen so redundant wie beim Renten- und Gesundheitssystem. Dennoch setzen sich immer wieder linke Ideen durch. Die Forderung, das Gymnasium müsse den Besten vorbehalten sein, wagt doch niemand in der Politik auszusprechen.
Jede Reform wird wird an den Linken scheitern, denn sie haben sich über die Jahrzehnte fest in allen Systemen etabliert. Linke und Leistung, Anstrengung, Bestenauslese, das geht nie und nimmer zusammen. Diejenigen, für die das selbstverständlich ist, haben schon lange aufgegeben und schicken ihre Kinder in Privatschulen. Dort finden sich, trotz der unsäglichen, staatlich vorgeschriebenen Curricula, Lehrerpersönlichkeiten, fachlich gut und menschlich vorbildlich. Wer nicht ins Konzept passt, muss gehen. So produziert der Drang zur Gleichmacherei Ungleichheit, typisch Links!
Europa in Bezug auf Bildungseliten noch etwas Zeit geben und sei es, um Kinder mit mancherlei "Herkunft" - oder wie sagt man jetzt? - besser zu integrieren?
Die Deutsche Nation wurde zu einer Kulturnation ersten Ranges, aber erst sehr spät und aufgrund der Zuwanderung besonders bildungskonzentrierter Menschen?
Ich weiss für mich selbst, wovon Sie schreiben, Herr Werner, erinnere aber daran, dass Jesus Christus wahrscheinlich kein approbierter Rabbi war?
Das Christentum, als Wahrzeichen besonders europäischer Identifikation und Bildung, setzte evtl. andere Prioritäten als evtl. hierarchisch und autoritär gegliederte Staaten?
Die Inclusion, die ich für eine wunderbare Entscheidung halte, baut am HUMANUM?
Davon möchte ich mich nicht verabschieden, besonders nicht nach den Erfahrungen mit dem 3. Reich und dem Holocaust.
Kann man meine und Ihre Präferenzen zusammenführen in ein erfolgreiches Bildungssystem?
Ich hoffe doch...
Danke Ihrem Engagement FÜR "unsere" Kinder und Enkel...
... zur Schule gehen, haben wie Sie und ich nur EIN Leben - unabhängig davon, wer Vater und Mutter ist. Dieses EINE Leben darf nicht länger diesen konfusen und inkompetenten "Bildungswissenschaftlern" und "Bildungspolitikern" geopfert werden, die oft genug keine eigenen Kinder haben.
Im Übrigen: Wie der Sport und wie die Musik zeigen: Richtige, leistungsorientierte Erziehung kann den Kindern wirklich Freude machen und sie für das EINE Leben, das ihnen zur Verfügungs steht, tüchtiger, erfolgreicher und auch glücklicher machen. Dem sollte die notorische Faulheit und Inkompetenz in den oberen Rängen der Gesellschaft und Politik nicht entgegenstehen.
Sie sollten vielleicht nicht verschweigen, wie miserabel der Unterricht ist, den die künftigen Lehrer an den Berliner Universitäten erhalten.
Die Schließung der Pädagogischen Hochschulen markiert auch den Beginn des Niedergangs der Bildung in Deutschland, und ich vermute, dass das nicht nur ein zufälliges Zusammentreffen zweier Entwicklungen ist.
Das Elend der Pädagogik geht eben auch auf eine Fehlentwicklung des Hochschulfaches zurück und vermutlich auch auf eine grundsätzliche Zerrüttung der wissenschaftlichen Bildung in Deutschland.
