HI-Virus
Modell eines HI-Virus / dpa

Neue HIV-Variante entdeckt - „Ich würde keine Panik für nötig halten“

Forscher der Universität Oxford haben in den Niederlanden eine neue Variante des HI-Virus entdeckt, das die Immunschwächekrankheit AIDS auslöst. Die Virusvariante soll ansteckender und aggressiver sein. Der HIV-Experte Stefan Esser spricht im Cicero-Interview darüber, wie wichtig es ist, Erkenntnisse zu Ausbreitung und Gefährlichkeit der Mutation zu gewinnen, und über Chancen von potentiellen mRNA-Impfstoffen gegen HIV.

Autoreninfo

Nathan Giwerzew studierte Literatur- und Politikwissenschaft in Berlin und absolvierte ein Redaktionspraktikum bei Cicero.

So erreichen Sie Nathan Giwerzew:

Dr. med. Stefan Esser ist Experte im Bereich der AIDS-Forschung und der Behandlung von HIV- und AIDS-Patienten sowie Vorsitzender der Deutschen AIDS-Gesellschaft. Als Leiter einer der größten HIV-Ambulanzen im Ruhrgebiet ist er zudem federführend an klinischen Forschungen beteiligt.

Herr Esser, wie bewerten Sie die Meldung über die Entdeckung der sogenannten VB-Variante des HI-Virus?

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Hans Meiser | Do, 17. Februar 2022 - 10:39

Das Erscheinen einer neuen Variante von HIV im engen zeitlichen Zusammenhang mit den mRNA-Impfungen gegen Corona stimmen mich bedenklich, wenn man die zahlreichen verstreuten Meldungen, dass diese Impfung das Immunsystems nachhaltig schwächen, unter diesem Aspekt zusammenführt.
So hat es dann auch einen sehr unangenehmen Beigeschmack, dass man zufällig grade mRNA-Impfstoffe dagegen entwickelt. Man sollte tunlichst vermeiden, das ganze im großen Zusammenhang zu betrachten, wenn man nachts noch schlafen möchte!
HIV - eine Immunschwächekrankheit -mutiert zu gefährlicheren Varianten nach einer Impfung, die das Immunsystems nachhaltig schädigt - ist schon ein komischer Zufall …

Brigitte Miller | Do, 17. Februar 2022 - 10:43

eine andere Sicht: " V-AIDS: Erworbene Immunschwäche durch Impfung.Prof. Becker, Chirurg und Facharzt für Traumatologie, ,spricht in diesem Zusammenhang von einer neuen Erkrankung: V-AIDS. So wie man AIDS (Acquired Immune Deficiency Syndrome = Erworbenes Immunschwäche-Syndrom) durch HI-Viren bekommt, entsteht V-AIDS durch „Vaccines“ – also die „Impfungen“. Becker untermauert seine Aussage damit, dass dieses Phänomen auch bereits in einigen Studien beschrieben wurde.
Aktuelle Daten aus England würden zeigen, dass die Gentherapierten ein höheres Risiko haben, im Krankenhaus zu landen und an Corona zu versterben als Vermeider des Gentechnik-Experimentes. Diese Daten belegen, dass „ab 40, 50 das Risiko höher ist bei Geimpften als bei Nichtgeimpften“, erklärt Becker und zeichnet ein Szenario, das möglicherweise bald auf uns zukommt: Sollte das Immunsystem tatsächlich mit jeder Impfung weiter geschwächt werden, sei auch medizinisch irgendwann „das Ende der Fahnenstange“ erreicht. „
AUF 1

Karla Vetter | Do, 17. Februar 2022 - 19:44

In reply to by Brigitte Miller

auch ich habe den von Ihnen oben beschriebenen Bericht gelesen. Es beschäftigt mich seit in unserem Bekanntenkreis zwei Männer mittleren Alters (57 /62 J.)kurz nach der Impfung, bzw. Boosterung, verstorben sind. Das dort erfolgte fulminante Krankheitsgeschehen könnte ,vorsichtig formuliert, in einer Infektionsverstärkung oder ADE, liegen. Die Wirkung auf das Immunsystem durch genbasierte mRNA-Impfungen ist noch nicht vollständig untersucht. Leider wirkt hier das Abwiegeln schwerer Impfschäden hemmend. Solange jede Kritik an der Impfung so etwas wie Wehrkraftzersetzung bedeutet, ändert sich da auch nichts. Wobei man auch immer die Krankheit im Blick haben muss gegen die man solche experimentellen Mittel einsetzt. Bei Ebola würde ich nicht zögern, bei HIV vieleicht auch nicht.

Ernst-Günther Konrad | Do, 17. Februar 2022 - 14:04

Da können ja jetzt alle Impfgläubigen durchatmen. Wenn Corona endemisch wird klopft gleich der nächste Virus an die Tür. Und wie praktisch. In der aktuellen Diskussion platzt diese Variante völlig unerwartet in die Impfwelt und gleich gibt es Hoffnung, man kann Impfstoffe entwickeln. Na dann. Wie sind denn die aktuellen Übertragungswege derzeit festgestellt? Folgt die HI-Welle nahtlos der Corona Welle? Kann es jeden treffen, egal ob geschützter oder ungeschützter Sex? Speichelübertragung beim Husten? Maske für den Penis ist ja schon empfohlen. Und wieder darf der PCR-Test seine Rolle weiter spielen. Aha. Bereits geringste Virenlast wird als Beweis für eine Infektion für ausreichend erklärt. Und natürlich nicht mehr lange forschen, Herr Sahin hat ja schon Impfstoff für Krebs angekündigt, er wird auch etwas für HI finden. Was Jahrzehnte lange Forschung nicht möglich machte, die Pharma wird es schon richten. Das Volk wird mit Impfpflicht schon mal vorbereitet. Naja, man hat Medikamente.

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