- Die Neuronen-Surferin
Seit zehn Jahren wird die Amerikanerin Nell Zink von den Feuilletons gefeiert. Mit „Sister Europe“ legt sie nun einen Berlin-Roman vor, der mit Witz, Tempo und eigenwilligen Figuren glänzt – und schon jetzt als eine der großen literarischen Sensationen des Jahres gilt.
Man muss sich Nell Zink als ausgeschlafenen Menschen vorstellen. Selbst an Tagen wie heute, im Jetlag und gerade aufgestanden, klammert sie im Laufschritt die Haare zusammen, blitzt mit den hellen Augen und legt los. Die Wohnung ist zu klein für ein Interview, das einzige Zimmer füllt eine Zikkurat aus sauber gestapelten Büchern, und darum schlägt die Schriftstellerin vor, ins Roger-Loewig-Haus zu fahren, sie ist da im Vorstand der Stiftung.
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