Vorgarten auf der Insel Takaikamishima
Auch wenn die Vorgärten verwahrlost sind, die Hauswände strahlen / Foto: Martin Holtkamp

Mit Mangas gegen Verödung - Niemand ist eine Insel

Hunderte Orte in Japan sterben aus. Immer mehr Menschen flüchten in die Städte und die ältere Generation bleibt übrig. Ein Eiland im Süden versucht dem Verschwinden zu trotzen: Takaikamishima positioniert sich als Paradies für Manga-Fans.

Autoreninfo

Dr. Felix Lill ist Buchautor und berichtet für rund 50 deutschsprachige Medien über Ost- und Südostasien. Zudem ist er Co-Host des Podcast „Asien-Copy-Paste: Die Vorbilder und Nachahmer dieser Welt“.

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Dass Takaikamishima eine ungewöhnliche Insel ist, zeigt sich schon von der Fähre aus. Vom japanischen Festland kommend, hält das kleine Motorboot zuerst bei einer Handvoll größerer Inseln, die noch viel von dem haben, was Zivilisation ausmacht: Geschäfte, Geräusche, Menschen. Takaikamishima hat stattdessen eine übergroße Wandmalerei, erkennbar aus hundert Meter Entfernung: ein Mann im weißen Arztkittel, daneben eine Pflegerin in rosa Uniform. Freundlich schauen die zwei drein, wie Beschützer.

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