- Die Freischwimmerin
„In die Sonne schauen“ bescherte Mascha Schilinski den internationalen Durchbruch. Ihr experimenteller Regiestil ist dabei ein Spiegel ihres eigenen Lebens. Porträt einer Regisseurin, die ohne Masterplan, aber mit großer Neugier ihren eigenen Weg ging.
Plötzlich ist sie da, die neue Hoffnung des deutschen Films. Der Auslöser heißt „In die Sonne schauen“. Ein Werk, das viel wagt – und daher viel gewinnt. Auf dem steinigen Weg zur Realisierung ließ sich Regisseurin Mascha Schilinski nicht beirren. Obwohl es ordentlich Gegenwind gab. Vergeblich sucht man nach Genre, Hauptfigur und klassischer Narration. Doch das Denken in Schubladen liegt der Berlinerin fern. Stattdessen bricht sie Sehgewohnheiten auf. Ihr Film ist ein assoziativer Bilderstrom. Über einen Zeitraum von rund 100 Jahren, vom Kaiserreich bis in die Gegenwart, erzählt er von vier Mädchen auf einem Bauernhof in der Altmark.
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