- Applaus, Herr Martenstein!
Der wahrste Satz der AfD-Verbotsdebatte lautet: Wer die Demokratie retten will, schafft sie womöglich ab. Mit einer grandiosen Rede hat der Kolumnist Harald Martenstein dem „Unsere Demokratie“-Milieu jetzt die Leviten gelesen. Unser Autor applaudiert.
Bevor Ernest Hemingway ein großer Schriftsteller wurde, arbeitete er als Journalist. Zuerst als Lokalreporter beim Kansas City Star, später als Korrespondent für den Toronto Star. Das merkt man Hemingways Texten auch an. Seine Formulierungen sind klar und präzise. Nebensätze arten nicht aus. Ausschweifungen sind rar. Palavert wird selten. Hemingway schrieb so, dass ihn die Leser verstehen. Seine Sprache und seine Intention.
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Herr Krischke und Dank für Ihren Text. Besser geht’s nicht.
Danke!
lese ich mir Teile dieser Rede durch, weil sie einfach grandios war.
Und schaue mir Bilder des aus mehrheitlich Linken bestehenden Publikums an. Herutergeklappte Kinnladen.
Diese tristen Visagen, ungläubige Fratzen, diese widerlichen Scheindemokraten, die nicht kapieren wollen (also zu dumm sind), was sie zu tun beabsichtigen oder sie halt herbei sehnen: die „Demokratie“ Walter Ulbrichts, aus ihrer Sicht „unsere Demokratie“ genannt. Eine „Demokratie“ nach dem Geschmack der Linksextremen, die immer nur eines konnten: ihre Gegner verbieten oder vernichten. So wie die Rechtsextremen, die aber im Gegensatz zumindest offen die Demokratie verachteten und nicht so feige waren, in ihrem „Sinne“ ihr dreckiges Werk zu erledigen, wie die heutigen Linksfrünwoken. Pfui Teufel.
Martenstein gebührt für diese historische Rede eigentlich das Bundesverdienstkreuz und ich hoffe, dass irgendwann in Bellevue mal wieder jemand sitzt, der würdig ist, es ihm zu verleihen.
Aber das wird noch lange dauern.
Eine herausragende Rede von Herrn Martenstein, mit jedem Satz ins Schwarze getroffen! Allein in die Gesichter des zumeist links-grün-woken Publikums und der Jury während der Rede zu schauen, hat durchaus Vergnügen bereitet. Dank an Cicero und Herrn Krischke für diesen ausgewogenen und guten Beitrag dazu.
so ist es! Nach dieser genialen Rede waren die Buhrufe der selbsternannten „Demokratieretter“ Balsam auf meiner Seele. Er hat sie getroffen!
Super, dass auch Sie, werte Frau Schneider, wie auch einige andere, dieses Gefühl beim Anschauen der Gesichter im Publikum und auch der Jury hatten. Gruselig, aber fast alle Gesichter, graue Kleidung, missliebiger Gesichtsausdruck. Einfach nur passend zum (traurigen) Thema. Und ich glaube absolut nicht, dass diese Typen etwas aus dieser unnötigen Veranstaltung mitgenommen haben. Zuviel Beton im Kopf! Martenstein grandios! Beschreibung von unserem Herrn Krischke wie immer lesenswert!
Um Demokratierettung geht es keinesfalls, ganz im Gegenteil. Herr Martenstein hat es doch klipp und klar, direkt ans Publikum gewendet, gesagt: sie wollen einen politischen Gegner loswerden.
Das ist die Quintessenz. Alles andere, was er sonst noch gesagt hat, war geniales 100% treffendes Beiwerk. Auf diese Rede werden die Antidemokraten keine passende(!) Antwort finden! Natürlich, canceln geht immer. Aber jetzt ist es in der Welt. Herr Martenstein hat sich selbst ein Denkmal geschaffen!
von Martensteins Rede stehen beispielhaft für intellektuelle Redlichkeit und Mut.
Auf eine solche Rede habe ich schon lange sehnsüchtig gewartet.
Aber niemand aus dem Lager der Linken war bisher fähig und bereit für so viel Selbstkritik und Selbsterkenntnis.
Martenstein ist nun in diese Bresche gesprungen!
Seine Worte sind Labsal für Ohren und Herzen aller aufrichtiger Menschen, die seit langem unter dem gesellschaftlichen Klima leiden, das von Linken und Grünen in beispielloser Arroganz und Dummheit dominiert wird.
D A N K E, lieber Herr Martenstein!
Ihre Rede wird in die Geschichte eingehen.
"Ich glaube, tief drinnen wissen diese Leute selbst, dass ihr Schaffen nicht die Demokratie verteidigt."
DAS glaube ich schon seit längerem auch. Selbstbetrug und Verdrängung spielen dabei sicher auch noch eine wichtige Rolle - auf der 'psychologischen Missionsebene'... ...
>> Eigentlich müssten sie 'zum Arzt'... (früher 'in die Produktion')
Ja, schön wär's wenn "sie es tief drinnen wissen würden, dass ihr Schaffen nicht die Demokratie verteidigt". Das kann man zwar wünschen. Dieser Wunsch dürfte aber kaum der Realität entsprechen. Diese Leute glauben das wirklich. Zu so einem Unsinn sind wir Menschen in der Selbsttäuschung halt leider fähig.
Es ist zu befürchten dass den "Spiegel vorhalten", denn das hat Herr Martenstein ja getan, bei den meisten leider gar nichts genutzt hat". So las ich das aus den Gesichtern im Publikum, die ungläubig bei seinen Worten den Kopf geschültet haben. Wichtig war es trotzdem, was Herr Martenstein gesagt und getan hat. Mindestens für all diejenigen, die gleich denken wie er und sich nun ein wenig mutiger fühlen, das auch so kund zu tun.
Allerdings gibt es auch die Äußerung von KGE: "sie wüßte, dass das jetzt nicht wirklich demokratisch wäre..., aber man müsse die AfD jetzt einfach trotzdem verbieten..." O-Ton, jetzt vielleicht nicht exakt im Wortlaut, im Oktober oder November vergangenen Jahres.
Und der Bundespräsident am 9. November: "Es müsse getan werden was getan werden muss..." - Im Kontext mit 'die Feinde der Demokratie bekämpfen'...
Glauben Sie auch, daß Steinmeier nicht weiß was Demokratie eigentlich bedeutet..., und 20+% Wählerstimmen... ...?
Nee-nee, gerade die ideologischen Wortführer:innen wissen genau auf welcher Rasierklinge sie gerade balancieren..., aber es ist ihnen egal. Außerdem versichern sie sich laufend gegenseitig 'das Richtige zu tun'... ... - das hilft nicht zuletzt etwaige Bedenken ganz-ganz nach hinten zu schieben. Gruppeneffekt...
… Rede, volle Zustimmung, insbesondere auch am Schluß die simple Aufzählung realer Probleme, die „das Publikum wohl bis zum letzten Atemzug leugnen würde“. Diese Rede hat das präsidiale Format eines Bundespräsidenten, den wir leider nie hatten und vermutlich auch nicht haben werden. Auf die „Einordnung“ durch die in der Rede überführten Antidemokraten darf man gespannt sein.
Kennen Sie Richard von Weizsäcker?
Präsidialer und Respektabler geht kaum!!!
Dank an Herrn Martenstein! Er hat mit klaren Worten die Situation in Deutschland auf den Punkt gebracht. Kein abgehobenes pseudointellektuelles Geschwafel. Keine moralischen Ratschläge, keine Bevormundung - einfach genial! Eine denkwürdige, großartige Zustandsbeschreibung und Bestandsaufnahme.
Was auch immer aktuelle linke oder sozialistische Parteien von der AfD halten und diese titulieren, ist für CDU und FDP die Frage zu beantworten, wer in Zukunft politischer Koalitionspartner sein soll. Da die AfD auf Jahre nicht wegzudiskutieren ist, weit und breit für CDU und FDP keine Mehrheit zu schaffen ist und man nicht zwischen die Mühlen der Linken und Sozialisten komplett zerrieben werden will... tja. Da wären Annäherungsversuche sinnvoll. Man kann (hoffentlich) als stärkere Partei (hier CDU/CSU) durch vorsichtige Annäherungen auch Druck auf die AfD ausüben. Denn derzeit ist die AfD nur eine anti-orientierte Partei und mit der Brandmauer in bequemer Opposition und kann weitere Unzufriedene einsammeln.
Ich glaube, was der Autor und die meisten der Kommentatoren hier gänzlich übersehen, ist die Tatsache, dass es sich hier um ein Theaterstück gehandelt hat! Heißt, sämtliche Rollen, Dialoge und Reden sind Teil einer Rolle, Gegenstand eines Skripts. Die andere Frage ist dann vielmehr die, wie viel Authentizität der jeweiligen Figur dahintersteht. Denn schließlich gab es einen Regisseur, ein Drehbuch, viele Darsteller und ein echtes Publikum. Die Darsteller haben sich übrigens nach der Aufführung zum Teil gestritten, weil sie in der Sache unterschiedlicher Meinung waren. Ja, irgendwie fast wie ein intellektuelles Realityformat mit politischem Niveau;-)
Bei Herrn Martenstein bin ich mir allerdings sicher, dass seine Rollen-Rede 1:1 auch seiner Auffassung im realen Leben widerspiegelt, denn ich kenne viele seiner Kolumnen zu dem Thema. Authentisch war übrigens auch das murrende Publikum im Thalia-Theater, das typisch linke "Shit-Bürgertum", welches das Jury-Urteil nicht mochte. Na so was;-)
Gerade gelesen:
Auch am Bochumer Schauspielhaus gab es eine Inszenierung über sogenannte Faschisten. Nur ging das Stück nicht zivilisiert zu Ende wie am Thalia-Theater Hamburg, sondern endetet fast in einer Massenschlägerei. Ein Teil des Publikums fühlte sich ermächtigt die Bühne zu stürmen, um den Schauspieler, der den Faschisten darstellte zu "lynchen" bzw. zusammenzuschlagen! Wow, das entartete Shit-Bürgertum zeigt endlich mal sein wahres Gesicht. Interessant auch, dass keine Polizei kam, sondern nur eine gänzlich angefasste Intendantin auf der Bühne erschien, um dem vor Wut schäumenden Publikum allen Ernstes verständnisvoll zu erörtern, dass es sich hier doch um Fiktion, um Theater handele und nicht um das echte Leben!? Potzblitz. Das wussten unsere Linksradikalen offenbar nicht. Zuzutrauen ist denen ja eh alles, vor allem wenn es um die renitente Leugnung etwaiger Realitäten des ganz normalen Lebens geht, die ideologische Blase lässt wirklich kein Tageslicht durch. Unfassbar!
"Ein Teil des Publikums fühlte sich ermächtigt die Bühne zu stürmen, um den Schauspieler, der den Faschisten darstellte zu "lynchen" bzw. zusammenzuschlagen!"
Na das ist doch mal ein Statement..., meine ich... /😉🤣
Die Rede von Martenstein ist super, habe ich schon mehrfach betont. Einen solchen Mann brauchen wir als Präsident - und nicht einen wie den jetzigen.
Aber Sie sind auch nicht schlecht, Herr Krischke - ganz und gar nicht. :) Die Formulierung "die schleswig-holsteinische Dreifaltigkeit“ bringt den Zensur-Wahn eines Daniel Günther so witzig auf den Punkt. Danke, danke, danke. Natürlich geht es nicht um Demokratie, es geht um Macht, Einfluss und Geld, viel Geld. Diese Gesichter im Thalia-Theater, als Martenstein ihnen den Spiegel vorhielt. Unvergesslich. Aber noch nicht einmal nach einer solch grandiosen Rede, nach diesem Mut, war ein fairer Applaus zu erwarten. Links ist bei mir unten durch – in jeder Farbe.
Neben dem Genannten war für mich an Martensteins wirklich gut komponierten (und vorgetragenen!) rede besonders sein Hinweis auf einen erneuten deutschen Sonderweg bestechend. Wir sind schließlich, nicht zuletzt auch zur Freude der Unseredemokraten, Teil einer europäischen politischen Landschaft, und ich kenne kein Land, das sich mit solcher Hingabe dem "Kampf gegen Rechts" widmet, Höllenphantasien und Selbstüberhöhungen eingeschlossen.
Was die Frage aufwirft: Haben die Deutschen wirklich verstanden, was "Demokratie" und "Meinungsfreiheit" bedeuten? War die Schönwetterphase seit 1945 vielleicht doch zu kurz, um das Aushalten ("Toleranz") von Freiheit Andersdenkender zur eigenen Überzeugung zu machen?
Die zunehmenden autoritären Züge des Mainstreams in Politik, Medien, Kultur sind jedenfalls besorgniserregend.
Lieber Herr Krischke, Sie haben definitiv die seltene Fähigkeit zeitrelevante Themen nicht nur aufzugreifen sondern sie uns Lesern auch pointiert zu präsentieren. Ich habe mir die Rede von Herrn Martenstein gleich zwei Mal angehört/angeschaut. Die Reaktion mancher Zuhörer im Publikum hat mich enttäuscht. Es war das durch MSM und ÖRR wie über Jahre mit einer mentalen tief eingebrannten links orientierten Mauer versehene Klientel, dass Botschaften wie sie Herr Martenstein präsentiert nur sehr schwer aufnehmen und gedanklich verarbeiten kann oder will. Schade!!! Denn das was Herr Martenstein mit klaren leicht verständlichen und gut nachvollziehbaren Worten vorgetragen hat, wurde teils mit rüden Worten, allerdings anonym, kommentiert. Es gilt wohl der heutzutage oft zitierte der Spruch vom “Propheten in der Wüste“. Man kann nur hoffen dass diese Rede wie auch dieser Cicero-Artikel von vielen gehört, gelesen und verstanden wird.
zeigten deutlich, "dass es viel leichter ist, einen Menschen zu täuschen, als ihn davon zu überzeugen, dass er getäuscht worden ist".
Obwohl dieser Satz oft als Twain-Zitat bezeichnet wird, handelt es sich höchstwahrscheinlich um ein "Zitaten-Fake" (ein falsches Zitat), was ironischerweise die Aussage des Zitats selbst unterstreicht.
Zustimmung zu „Sie haben definitiv die seltene Fähigkeit, zeitrelevante Themen nicht nur aufzugreifen, sondern…“ werter Herr Goldack! Diese Fähigkeit sehe ich auch bei ihm. Seine Texte finden immer große Zustimmung bei mir. iHoffentlich bleibt er uns noch lange erhalten!!!
Eigentlich hat Herr Martenstein nur Offensichtliches und Selbstverständlichkeiten referiert. Dass dieses Plädoyer das Publikum im Thalia-Theater zum Teil geradezu paralysiert hat (denn echte Empörung konnte angesichts der ausgesprochenen Wahrheiten nicht wirklich aufkommen) und zu hilflosen "Buh-Rufen" animierte, während es uns geradezu wie eine Befreiung des Geistes vorkommt: Das ist Beleg genug für den bedauernswerten Zustand der Freiheitlich-Demokratischen Grundordnung in unserem Land - das sich schnellstmöglich von "deren" fragwürdigem "Demokratie"verständnis verabschieden sollte.
Der Satz
„Mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, kann man die Demokratie auch abschaffen.“
hätte besser gelautet:
>>Mit der Begründung der Verteidigung der Demokratie, schaffen sie die Demokratie ab!!!<<
Und das besteht darin, dass die Berufung auf »Demokratie verteidigen« und »Kampf gegen rechts« magische Abwehrformeln gegen den Druck der Realität darstellen. An der Reaktion des Publikums sieht man, was Martenstein kunstvoll tut: er punktiert die Selbstwahrnehmung eines Linksliberalismus, der nur noch aus arrivierten, eitlen Lifestyle-Posern und moralischen Fleißkärtchensammlern ohne intellektuelle Substanz besteht, die ins Thalia gekommen waren, um sich in ihrem Narzissmus zu spiegeln.
Wie er zu Recht sagt, wäre es nicht schwer, der AfD die Luft rauszulassen, wenn man zentrale Probleme der Republik ernsthaft anginge. Das würde aber implizieren, dass die regierenden, zentristischen Eliten dieser Republik eigenes Politikversagen eingestehen. Und genau dazu sind sie unfähig geworden. So dass man erst mal ihnen und ihrer Selbstwahrnehmung selbst die Luft rauslassen muss.
Und weil Martensteins Rede das auf brillante Weise leistet, wird sie in die Geschichte der Republik eingehen.
Herrn Martensteiners REde ist nichts hinzuzufügen.
Jeder Schwenk hin zu den Gesichtern der Anwesenden sprach Bände.
Diese Rede wäre was für den Schulunterricht, ein Aufsatzthema in der Oberstufe. Allerdings - so befürchte ich - wird das links-woke Lehermilieu das zu verhindern wissen...
Vermutlich haben sie psychologisch einen Punkt getroffen, Herr Krischke. Die Obsession in manchen Kreisen die „Gefahr von rechts“ geradezu herbeizusehnen, um es sich endlich zu beweisen: Nie wieder ist jetzt, und iGgs zu den Vorfahren, die versagt haben, steht man selbst nun klar auf der richtigen Seite der Geschichte.
In diesem depperten Schauspiel gibt es 3 Kategorien von Beteiligten: Erstens, die böswilligen Akteure, wie die Politiker und Medienprofis, die die gutgläubigen Statisten (Kategorie 2) auf der Bühne zum Machterhalt instrumentalisieren und aufwiegeln, und die skeptischen Zuschauer (Kategorie 3) im Parkett, die dem Spektakel bewohnen und die Szenerie kopfschüttelnd bestaunen.
Und weil die Statisten nicht wahrhaben wollen, dass sie nur willfährige Statisten sind, und sich in ihre Rolle reinsteigern, versuchen manche, wie Martenstein, vergeblich ihnen die Augen zu öffnen, dass das nur eine Inszenierung ist, und sie darin doch nur die nützlichen Idioten sind. Wieder einmal.
dass Herr Martenstein seine Rede bis zum Ende halten konnte, ohne dass ihn linke Horden niedergebrüllt oder gar tätlich angegriffen haben.
nicht genug danken für diese großartige Rede, insbesondere auch vor diesem verblendeten Publikum.
Stimmt jede Silbe. Wer das Offensichtliche ausspricht, ist heute ein Held. Das zeigt, wo wir sind. Wir leben im Bann der Lüge.
Und doch hinterlässt die Rede von Martenstein, bzw. die Publikumsreaktion darauf, einen üblen Nachgeschmack.
Es sagt schon viel aus, wenn Teile des Live-Publikums Herrn Martenstein auslachen.
Man kann sich wohl, Freund wie Feind und im Gegensatz zu Frau Bas, darüber einig sein, dass Herr Martenstein ein intelligenter Mann ist, der eine intelligente Rede gehalten hat. Darüber zu lachen ist sowohl respektlos als auch dumm.
schließlich die gesamte Diskussion um das Parteienverbot der AfD nicht..., rein logisch betrachtet...
Ich würde DIESE Reaktion des linksgrünwoken Publikums in Hamburg aber jetzt nicht überbewerten..., im Gegensatz zu dessen in Bochum (s.o.). Es hätte auch deutlich schlimmer kommen können... ..., relativ. /😉
Eine solch fulminante Redevortrag zur Verteidgung der Demokratie hätte man sich von einem Kanzler gewünscht, von Politikern, die behaupten für die Demokratie einzustehen und das GG schützen zu wollen. Stattdessen muss ein BILD Kolumnist das erledigen, was neben ihm in brillanter Weise auch die sog. *wahren* Demokraten längst hätten tun müssen. Pauline Voss von NIUS war auch dort als Zeugin geladen. Sie berichtete gestern, wie das links-woke Publikum laut buhte nach dem Redebeitrag von Martenstein und wie auch ihr als *Zeugin* befragt feindlich und ablehnend gegenüber getreten wurde. Dennoch wurde dieser Versuch Demokratie zu *spielen* in dem man nach außen versuchte Diskussion und Respekt vor der Meinung anderer vorzutäuschen von den konservativen eingeladenen Gäste begrüßt, so Pauline, weil sie die linke Blase selbst entlarvte und für jeden vorzeigte, was für sie Demokratie bedeutet. Herrschaft der eigenen Meinung, Unterdrückung von Kritik. Und am Ende wurde das AFD Verbot abgelehnt.
hat die Jury das salomonische Urteil, gesprochen die AfD nicht zu verbieten, sie aber von allen Fleischtöpfen, sprich der Parteienfinanzierung auszuschließen. Es gibt also ein Zweiklassen System der Demokratie: die Guten die mit der aktuellen Regierung einverstanden sind, bzw. verhalten opponieren und die Bösen die lautstark und unverschämt opponieren.
Zu Herrn Martensteins Beitrag kann ich nur den Enzensberger Titel " Ins Lesebuch für die Oberstufe" vorschlagen.
(Parteienfinanzierung), das war doch nur das Placebo für die anwesenden Radikal-Linken..., damit sie nicht das Theater zerlegen wie in Bochum mehr oder weniger geschehen... - siehe Beitrag oben...
Das war schlau... ... /😉
Angesichts des Ergebnisses/'Urteils', derartige Veranstaltungen und diversen auf 'Nebenkanälen ' doch ab und zu offen stattfindenden Diskusionsrunden (im Nicht-ÖRR-Medienumfeld!) zumindest das Problembewusstsein bei einigen Linksgrünwoken dafür schärft, dass ein Parteienverbot der AfD alles andere als ein Selbstläufer wäre... - von Einsicht in die Undemokratie und mMn Hoffnungslosigkeit ihres Vorhabens - so alles mit rechten Dingen zuginge...!? - will ich da aber nicht reden..., das wäre zu viel verlangt, nach alledem... ..., was da dazu bisher von Linksgrünwoke bis Linksextrem so 'populiert' wurde...
