Daniel Günther
Daniel Günther, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, würde gerne mehr zensieren / picture alliance / dts-Agentur | -

Nächstes Kapitel über Daniel Günthers Auftritt bei Lanz - Wenn die Realität zum Hirngespinst erklärt wird und andersrum

Nach seinem Lanz-Auftritt geht „Nius“ juristisch gegen Daniel Günther vor. Der lässt nun erklären, er sei gar nicht als Ministerpräsident in der Sendung gewesen – obwohl er das selbst behauptete. Für wie doof halten Günther und seine Anwälte die Öffentlichkeit eigentlich?

Ben Krischke

Autoreninfo

Ben Krischke ist Leiter Digitales bei Cicero, Mit-Herausgeber des Buches „Die Wokeness-Illusion“ und Mit-Autor des Buches „Der Selbstbetrug“ (Verlag Herder). Er lebt in München.

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„Was Sie jetzt gerade sagen ist im Grunde, wir müssen das regulieren, wir müssten es notfalls zensieren und im Extremfall sogar verbieten?“, fragte kürzlich Markus Lanz seinen Studiogast Daniel Günther in einer Sendung, die in die Annalen der Talk-Historie eingehen dürfte. Zuvor hatte der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein einen längeren Monolog gehalten und unter anderem „Nius und solche Portale“ als „Gegner“ und als „Feinde von Demokratie“ markiert. Auf eingangs zitierte Nachfrage von Lanz antwortete Günther dann mit einem klaren „Ja“.

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Thomas Veit | Do., 22. Januar 2026 - 16:22

Antwort: Für sau-doof!! [...sei mir hier ausnahmsweise mal erlaubt, diese Ausdrucksweise, anlässlich D. Günther...]

Paaast!

Enka Hein | Do., 22. Januar 2026 - 16:25

....das weiß ja jeder, genauso muss es mit Günther und diesem ominösen Land SH sein. Das gibt's gar nicht.
Bei Lanz saß vielleicht eine KI generierte Figur. Das kommt bestimmt als nächstes Argument.
Vielleicht ist Lanz auch....
Langsam dreht man ab.
Und da will man mir erklären das Trump ein Problem für uns ist.
Wir haben genug politisch geistigen Schrott hier in D frei rumlaufen.
Quasi eine Freiluft Irrenanstalt.

Nein, liebe Frau Hein, der Günther war in Wirklichkeit als Avatar von Angela Merkel da, er hatte nur die Perücke vergessen, ansonsten hat alles gepasst;-)

Enka Hein | Do., 22. Januar 2026 - 19:29

Antwort auf von Sabine Lehmann

...die Perücke fehlte, richtig, aber die Fingernägel waren angeknabbert.

Thomas Veit | Do., 22. Januar 2026 - 16:31

eine genau so r..z freche Lüge wie jene von Frau Nancy Faeser, als sie sich zu Bekanntgabe des BfV-Gutachtens zur Einstufung AfD als 'gesichert rechtsextrem' vor die Kameras stellte und dreist mit Dackelblick behauptete sie habe erst einen Tag vorher von der Existenz dieses Gutachtens aus der Post erfahren... ... >> 🤣🤣🤣!

Sie halten uns tatsächlich für dämlich... ... 🤡, das ist ein Fakt!

Thomas Hechinger | Do., 22. Januar 2026 - 16:39

„Das sah nicht nur Nius als betroffenes Portal so, sondern auch sehr viele Nutzer in den sozialen Medien, der Autor dieser Zeilen, ein Cicero-Kolumnist, ...“

Und der andere Cicero-Kolumnist?

So, Herr Krischke, und jetzt nehmen Sie doch mal Ihren Kollegen Hanselle zur Seite oder laden ihn zu einem Bier ein und erklären ihm, wie das mit Fakten und Wirklichkeit ist, so von Kollege zu Kollege...

Karl-Heinz Weiß | Do., 22. Januar 2026 - 16:43

Früher gehörten wesentliche Teile von Schleswig-Holstein zu Dänemark. Im nächsten Schritt wird deshalb der Anwalt der "gespaltenen" Rechtsperson Günther mit ziemlicher Sicherheit die Anwendung dänischen Rechts geltend machen. Bleibt zu hoffen, dass er nicht den US-Präsidenten als sachverständigen Zeugen benennt.

nimmt Trump ja Schlewig Holstein statt Grönland. Und frisst Günther zum Frühstück. Dann wären wir Güther los, einen Dauerkostgänger des Länderfinanzausgleichs und -wegen Unverdaulichkeit- auch gleich Trump. Spaß beiseite, das Lehrstück, zu dem dieses Gerichtsverfahren so oder so werden dürfte, wird in die Justiz-Geschichte eingehen. Woanders las ich, daß Günthers Anwälte sich sogar nicht entblöden zu behaupten, er habe teils als Ministerpräsident in der Show gesessen und danach als Privatmann. Hatte halt vergessen, das Jackett zu wechseln. Gibt es übrigens ein e von Lanz bez. seines Telefongesprächs mit Reichelt? Man kann ja hoffentlich noch die Telefondaten überprüfen.

Maria Arenz | Fr., 23. Januar 2026 - 10:18

Antwort auf von Maria Arenz

...ein Dementi von Lanz

Achim Koester | Sa., 24. Januar 2026 - 08:55

Antwort auf von Maria Arenz

denn so dumm, nachprüfbare Fakten und Aussagen zu leugnen, kann Lanz ja nicht sein. Wahrscheinlicher ist, dass ihn seine Hintermänner, vor allem der Himmler, ins offene Messer haben laufen lassen, damit er (Lanz) dumm dasteht und die Prügel abbekommt. In Bayern nennt man so jemanden Watschenmann.

Heidemarie Heim | Do., 22. Januar 2026 - 16:55

Wie viel Gesicht kann man verlieren als Talkmaster und Politiker?Es an wie viel Abstand fehlen lassen bevor auch der allerletzte, um Ihre Frage zu beantworten,
für "saudoof" gehaltene
Zuschauer sich mit Grausen abwendet.Die Sendung mit Frau von Storch,deren Geduld und Höflichkeit angesichts des für mich unerträglichen Gebarens des Herrn Lanz man nur bewundern könnte, hat für mich dass Fass vollends zum ueberlaufen gebracht was solche Katastrophensendungen angeht.Wenn ich primitives und ungehobeltes Benehmen erleben möchte als TV-Zuschauerin schaue ich wohl besser demnächst irgend ein Dschungelcamp-Format oder ähnliches.Da werden wenigstens alle Anwesenden fertig gemacht oder entwuerdigen sich gegenseitig!
Und bezogen auf Ihren vorhergehenden Artikel bezüglich herabschneidenden Beleidigungen gegenüber Politikern/innen.Wo nix ist oder war, können Sie auch nichts abschneiden,oder? MfG

Lisa W. | Do., 22. Januar 2026 - 20:43

Antwort auf von Heidemarie Heim

Treffend beschrieben die Charaktere von Günther und Lanz. Danke, Frau Hein.
Ob Dschungelcamp oder Irrenhaus, Politik oder gar Regierung ist das nicht.

Heidemarie Heim | Fr., 23. Januar 2026 - 01:13

Antwort auf von Heidemarie Heim

Sorry lieber Herr Krischke und Anwesende! Das war das letzte Mal,dass ich meine Beiträge der Begriffsverunstaltung durch Google bzw Korrektur überlasse.Die aus Anstand Abstand macht oder aus ehrabschneidend herabsteigend macht.Mein Laptop macht gerade Mucken,aber ich gelobe Besserung 🫡. Liebe Grüße!

Ralf Straube | Fr., 23. Januar 2026 - 14:45

Antwort auf von Heidemarie Heim

sich aufgespielt in der Sendung mit v. Storch wie ein Stasi-Vernehmer. Das hätte er mal gegen Günther machen sollen. Traut er sich aber nicht. Sein Mann im Ohr ist das wichtigste Teil seines Kopfes.
Damit hat er Kerner (damals, 2007 seine Sendung mit oder besser gegen E. Hermann, auf Youtube zu finden mit "EVA HERMAN bei Kerner:") übertroffen.

Mahdi Sameh | Fr., 23. Januar 2026 - 19:02

Antwort auf von Ralf Straube

Sehr geehrter Herr Straube,
Herr Lanz brauchte Frau von Storch nicht vorzuführen, das tat diese bei dem angesprochenen Auftritt nämlich selbst. Sie hatte nicht den Schatten einer Ahnung von dem was MP Günther ( den ich keineswegs verteidigen möchte) so von sich gab.
Entweder hatte sie das Inhalt des Beitrags nicht verstanden oder Frau von Storch war schlicht nicht vorbereitet.
Beides wirft kein gutes Licht auf die Dame.

Klaus Funke | Do., 22. Januar 2026 - 17:05

Dieser kleine Seppel mit dem Gesicht eines Vorschulkindes. Da ist nun genug gesagt worden. Mutti wird ihn gelobt haben und das reicht ihm. Vielleicht wird man ihn gar nicht mehr wählen, den süßen Kleinen. Er ist ein bedeutungsloser Hosenmatz. Zu viel der Aufregung und Ehre um ihn. Wir wissen doch längst wie er tickt, doch wen stört das noch? Er ist ein Vorgestriger, ein linker Christdemokrat. Na und? Soll er doch. So viel Presse hat er gar nicht verdient, der Warmduscher. Lassen wir ihn stehen und gehen weiter. Soll er kläffen hinterm Gartenzaun. Wen kümmerts? Ich hör ihm nicht mehr zu.

Sabine Lehmann | Do., 22. Januar 2026 - 17:05

Es lebt sich einfach leichter ohne wesentliche Hirnfunktion. Das stelle ich immer wieder fest. Man regt sich weniger auf, der Blutdruck bewegt sich in moderaten Werten und Aufreger der Woche tangieren nur noch peripher. Hilfreich ist in diesem Stadium auch das Erschaffen alternativer Realitäten und die Verbreitung beeindruckender Märchen. Wenn man dabei noch großräumig Unterstützung aus der medialen Welt erfährt, umso besser.
Die Causa Günther jedenfalls ist im Grunde nur eines von vielen Fallbeispielen, dass sie allerdings in die Annalen eingehen wird, bezweifle ich. Denn die Redundanzschleifen, mit denen Zuschauer und Bürger täglich vera..... werden, gehören mittlerweile zum Standard täglicher Verblödungsorgien, um beim Vokabular von Michel Friedmann zu bleiben, wobei der allerdings damit in gänzlich anderen Gefilden unterwegs war.
So bin ich gespannt, ob Lanz und das ZDF zu diesem besagten Telefonanruf von Lanz bei Reichelt(Nius) noch Stellung beziehen. Märchenstunden at it's best?!

Stefan | Do., 22. Januar 2026 - 17:09

Wenn man ihrer Aussage,Herr Krischke, Bedeutung zukommen lässt, Zitat:
"Für wie doof halten Günther und seine Anwälte die Öffentlichkeit eigentlich?"
So bin ich der Meinung, irgendwer muß irgendwo den "roten" Daniel doch zu seinem Amt als Ministerpräsident von Schleswig-Holstein verholfen haben.
Bei diesen Leuten zeigt sich das Intelligenzdefizit nun in Form von Daniel Günther bei Markus Lanz dem öffentlich und rechtlichen.
Der Anwalt wird an der Sache kräftig verdienen und wenn er Äpfel als Birnen vor Gericht an den Mann bringen kann umso besser für sein Geschäft.
Für die Zukunft sollte daher für die Öffentlichkeit gelten, schaut wen ihr da wählt, wenn ihr nicht als für dumme Schildbürger gehalten werden wollt.
Und, natürlich hat er wörtlich gesagt, er sitze als Ministerpräsident von Schleswig-Holstein in der besagten Sendung.
Intelligente Leute durchschauen eben zum einen das Getue von Lanz und das Gelaber von Daniel Günther auf Anhieb und wählen künftig dem entsprechend.

Brigitte Miller | Do., 22. Januar 2026 - 17:32

einfach grossartig, was sich Daniel Günther, Markus Lanz und die applaudierenden Politikerkollegen der CDU demaskieren.
Sie "entstellen sich zur Kenntlichkeit".
@Roger Köppel

Brigitte Miller | Do., 22. Januar 2026 - 18:08

Antwort auf von Brigitte Miller

©Roger Köppel

Markus Michaelis | Do., 22. Januar 2026 - 17:42

Ich bin da hin und her gerissen. Da ich die 68er und noch wildere Zeiten früher selber nicht mitbekommen habe, kannte ich unsere Gesellschaft (bei allen Differenzen) letzlich nur als immer homogener werdend - also anscheinend irgendwie auf das gemeinsame wahre Menschsein zusteuernd.

Seit 10+ Jahren ist das mehr im Rückwärtsgang. Jedes Jahr scheint die Gesellschaft in mehr Gruppen und Sichtweisen zu zerfallen, die unter sich ihre Wahrheiten bekräftigen und gemeinsam ihre Erschütterungen über die anderen ausdrücken.

Vielleicht ist es richtig, durch Gerichte für eine gewisse Mindestordnung zu sorgen. Vielleicht mit dem Gedanken, dass dabei soetwas wie wirklich wahre Werte für alle als Mindeststandard verteidigt werden, vielleicht einfach um irgendeine gemeinsame Ordnung zu haben.

Mir fehlt die Erfahrung, aber aus dem Bauch glaube ich eher nicht. Günther spricht für Millionen, Nius auch, es gibt einige andere Gruppen. Ich denke, das müssen wir politisch diskutieren.

Danke für diesen Kommentar eines Lesers, der in Welt des "Absurdistans" beheimatet ist, ode war es etwa ein Kommentar eines Satirikers, der die hiesige Absurditäten auf die "Schippe" nahm?

S. Kaiser | Do., 22. Januar 2026 - 17:49

Aus juristischer Perspektive für Beobachter ein hochinteressanter Fall. Steinhöfel geht zuerst gg das Land SH vor, weil Günther als Landesvertreter gg das Sachlichkeitsgebot verstoßen hat, und Nius verunglimpft hat. Aber nicht nur, dass Günther in seiner Funktion als MP seines Landes dorthin eingeladen war, er betonte dieses sogar explizit in der Sendung.
Nun hält das Land SH dem entgegenstehend fest, Günther sei dort nicht als Landesvertreter gewesen. Das bedeutet aber dann, dass Günther für seine Aussagen wie Nius gehöre zu den „Feinden der Demokratie“ und würde „völlig faktenfrei“ berichten, privatrechtlich geradestehen muss. Gerade letzteres in dieser Absolutheit und als öffentl bekannte Person vor einem Mio-Publikum ohne Belege einfach so behaupten zu können erscheint doch zweifelhaft.
Er wäre auch mMn besser beraten gewesen zu sagen, er sei schlicht zu emotional gewesen und hätte sich dann entschuldigt. Aber dazu war er in seinem Furor zu selbstgerecht und stur. Bezeichnend ...

Peter Lutz | Do., 22. Januar 2026 - 19:40

Antwort auf von S. Kaiser

Für mich ist zudem ein klarer Beleg, dass er als MP gesprochen hat und nicht wie jetzt behauptet als Privatmann auch. Zitat:

„Also wenn ich mir Nius-Artikel angucke, mit denen ich irgendwas zu tun habe, kann ich nur sagen, da stimmt in der Regel nichts drin. Das ist einfach vollkommen faktenfrei.“

Warum sollte Nius über den Privatmann Günther berichten? Das macht Nius wohl nur über den MP Günther. Somit hat er sich, -für mich- in der Sendung als MP geoutet.

Urban Will | Do., 22. Januar 2026 - 18:15

und der Günther die ganze Show zur Satire erklären. Und die darf halt alles.
Aber Scherz beiseite.
Das Ausmaß an Dummheit, für welches man seine Umwelt hält, gibt Auskunft über das eigene Intelligenzniveau.
Dummdreist und verlogen ergänzt durch fehlenden Charakter und Ehrgefühl. Der Günther. Charisma wie ein Opel Kadett. Tiefer kann man nicht mehr sinken. Jede Küchenschabe (ich rede vom Insekt) hat mehr Niveau als Genosse Kim Jong Günther und sein Adlatus Lanz. Den Preis für dessen 180°-Schwenk hätte ich gerne gewusst. Wird er bald der nächste Regierungssprecher?
Oder drohte man ihm mit Rauswurf? Bei NIUS wäre er in diesem Falle wohl sicher untergekommen, aber halt nicht so gut bezahlt.
Ja, blöd vom ihm, Reichelt anzurufen. Der war immerhin so ritterlich, erst dann darüber zu reden, als dieser Lakai anfing die Welt zu belügen. Gottseidank hat Reichelt geredet.
Jetzt hocken sie da, die Mützenmichels und wissen nicht wem sie glauben sollen. Wird Zeit, dass es ihnen jemand befielt

Herr Will, grundsätzlich gebe ich Ihnen vollkommen recht. Aber den Opel Kadett mit diesem Versager in Verbindung zu bringen ist mindestens genauso verwerflich wie die Ausfälle dieses abgehobenen, dummdreisten Möchtegern-Politikers. Mein Kadett aus den 80ern hatte Charme, war großzügig, zuverlässig, sparsam und hat mir lange Jahre gute Dienste geliefert. Sehen Sie da auch nur eine Eigenschaft bei diesem norddeutschen Irrlicht? Ich erwarte mindestens eine Entschuldigung bei den Opel Kadetts dieser Welt, auch posthum.

verdient ungeheuer gut beim ZDF. Wenn ich mich recht erinnere bekommt er 1,6 Millionen Euro pro Jahr Gehalt. Als Regierungssprecher würde er mit Sicherheit weniger verdienen.

Nur weil die Neid Debatte in Deutschland so üblich ist... Ich denke das Gehalt ist gerechtfertigt, denn er (Lanz) ist der Einzige der den Mut, die Intelligenz und den Charakter hat praktisch alle Themen anzusprechen und darüber hinaus gut genug ist auch so ein Zitat wie es der Aufreger der letzten Wochen nunmal war aus einem Profi herauszukitzeln.

Sunstreet | Fr., 23. Januar 2026 - 12:36

Antwort auf von Peter William

Lanz hat Mut? Woraus schließen Sie das denn? Weil er ab und zu provoziert? Von etwas Mut könnte man vielleicht sprechen, wenn er einmal gegen den Mainstream agieren würde. Aber das werden wir von diesen weichgespülten, angepassten Aleswissern nie erleben. Würde auch nicht zu den ÖR passen. Und 1,6 Mio. Gehalt aus Zwangsbeiträgen für dieses elende Gelaber am Abend in 90 % der Sendungen ohne wirklichen Erkenntnisgewinn?
Ich glaube fast, Sie würden auch Herrn Günther wählen :-)

Urban Will | Fr., 23. Januar 2026 - 14:23

Antwort auf von Peter William

der eine Neiddebatte anstoßen möchte. Diese Unterstellung hätten Sie sich sparen können.
Ich hatte auch keine Ahnung, was Lanz derzeit verdient oder was er als Regierungssprecher verdienen würde.
Mir ging es nur um die Frage, wieso er diesen geradezu lächerlichen, extrem widerlichen und verlogenen 180°-Schwenk gemacht hat.
Meine Meinung von Lanz ähnelte bis dahin durchaus der Ihrigen.

Dass Sie ihn trotzdem nun noch immer verteidigen, ist mir allerdings schleierhaft.
Er hätte in der Tat gute Arbeit gemacht, wenn er bei dem, was er in der Sendung, wie Sie sagen, aus Günther „herauskitzelte“ auch geblieben wäre. Ist er aber nicht, sondern verkaufte sich selbst und Millionen seiner Zuschauer (zu denen ich nicht mehr gehören werde) für dumm.
Ich neide ihm nicht, was er verdient, aber wenn Ihre Zahlen stimmen, bekommt er 1,55 Mio zu viel.
Denn ein Profi-Gehalt sollte auch nur für einen Profi gezahlt werden, nicht für einen untertänigen Quatschkopf und Lügner.

C. Schnörr | Do., 22. Januar 2026 - 19:24

Herrn Steinhöfel durchschlagenden rechtlichen Erfolg gegen diesen kleinkarierten, lügenden Antidemokraten.

Sabine Lehmann | Do., 22. Januar 2026 - 22:01

Ich weiß nicht, ob nur mir das so geht, aber als ich dieser Tage das erste Mal las, man könne je nach Gusto jemand Anderen darstellen als man eigentlich ist, dachte ich an einen neuronalen Totalausfall mit gravierenden Durchblutungsstörungen im Oberstübchen. Aber ganz offensichtlich wird das in der Causa Günther ernsthaft diskutiert u. jetzt sogar noch juristisch auf die Goldwaage gelegt.
Also Leute ganz ehrlich, wenn ich schon mal ein Bierchen zu viel getrunken habe und in lustiger Runde sitze, dann fällt als Gag durchaus schon mal der Satz "Also privat bin ich ganz anders". Dann lachen wir uns alle schlapp, weil wir uns selbst gerne auf's Korn nehmen. Dass jetzt aber ein Ministerpräsident, den wirklich jeder kennt, sich hinstellt und zur Diskussion stellen lässt, als WAS er im Fernsehen bei einer politischen Labersendung war, dann ist das selbst für deutsche Verhältnisse ein absoluter Tiefpunkt.
Obwohl wir ja schon länger in einer Irrenanstalt leben, ist das der geistige Overkill.

Johannes Hoffmann | Do., 22. Januar 2026 - 22:29

D. Gümn̈ther erklärt, er sei gar nicht Ministerptäsident.

Peter William | Do., 22. Januar 2026 - 22:58

Günther ist der top Kandidat um die älteren Damen als Wählerinnen zu gewinnen. Diese informieren sich im ÖRR und glauben diesem wahrscheinlich sogar noch. Und wie alle hier Versammelten wissen berichtet der ÖRR einseitig und lässt alle wichtigen Gegenstimmen weg. Der Mann hat sich eindeutig verplappert gehabt und zeigte sein antidemokratischen Merkel-Gesicht. Hoffentlich hat Nius vor Gericht Erfolg!

Gisela Hachenberg | Do., 22. Januar 2026 - 22:59

Ja, lieber Herr Krischke, die Frage, „für wie doof halten Günther und seine Anwälte die Öffentlichkeit eigentlich?“ ist schnell beantwortet. Für sehr doof, leider! Wir werden doch ständig belogen von den Politikdarstellern. Diese „Günther Posse“ allerdings ist besonders dreist, weil ja alle Zuschauer der Lanz Sendung gehört haben, was er wirklich gesagt hat. Es ist wirklich langsam nicht mehr auszuhalten in diesem gaga-Land! Günther, dieser dreiste Lügner, wird natürlich hoffen, dass, wenn es zu einer Gerichtsverhandlung kommt, ihn, den mächtigen MP, „seine Jungs“ (die Richter)
unterstützen, soll heißen freisprechen werden. Schlimm, dass man in einer „Demokratie“(!!!) leider mit so etwas rechnen muss, nach vielen Urteilen in den letzten Jahren. Mein Glaube an Gerechtigkeit und gerechte Justiz hat sehr gelitten! Ehrlich gesagt, glaube ich gar nicht mehr daran. Da bin ich aber nicht die Einzige, wie ich im Umfeld erfahre. Leider spiegelt sich das aber nicht in den Wahlen. Warum nur?

Hans v. Weissensand | Fr., 23. Januar 2026 - 01:08

die Leute halten uns für doof. Die versteckten es auch nicht mehr.. Es geht um eines der höchsten Güter der Demokratie und Leute wie Lanz versuchen das Verhalten von Günther herrunter zu spielen... Mir graut es nicht vor Trump sondern genau vor solchen Leuten.... die nicht dazu In der Lage sind das zu reflektieren!!!

Angelika Sehnert | Fr., 23. Januar 2026 - 07:43

die Affäre hat zwei Seiten: die juristische und die politische. Juristisch spielt man auf Zeit und hofft auf die Gerichte. Auf Landesebene vermutlich nicht zu Unrecht. Politisch ist die Sache klar. Günther hat sich überraschend offen zu seiner Auslegung der Presse- und Meinungsfreiheit bekannt, auch im Nachgang. Wie so oft ist der Umgang mit einem Skandal schlimmer als der Skandal selbst. Günther steht da durchaus in einer gewissen Tradition.
Irgendwie scheint es mit der guten, gesunden Seeluft in Schleswig-Holstein bei Politikern nicht so gut zu funktionieren. Das Land hat schon einige, vorsichtig formuliert, seltsame Politiker hervorgebracht.
Wolfgang Kubicki, einer der wenigen prominenten Politiker aus dem kleinen Bundesland, der noch mit einem gesunden Menschenverstand ausgestattet ist, meinte neulich in einem anderem Zusammenhang sinngemäß, man müsse eigentlich die Hälfte des politischen Personals austauschen. Ich fürchte, das reicht nicht. Aber: es liegt auch an uns Wählern!

Angelika Sehnert | Fr., 23. Januar 2026 - 08:10

Die Affäre hat zwei Seiten, ein juristische und eine politische. Juristisch spielt man auf Zeit und hofft auf die Gerichte, was auf Landesebene vielleicht sogar funktionieren wird. Politisch ist es wie so oft: Der Umgang mit einem Skandal ist verheerender als der Skandal selbst und es offenbart sich viel über die Persönlichkeit eines Menschen. Da steht Günther in einer unguten Tradition.
Irgendwie scheint es mit der guten, gesunden Seeluft in Schleswig-Holstein für Politiker nicht so gut zu funktionieren. Das Land hat schon so einige seltsame Politiker hervorgebracht, die an sich selbst gescheitert sind.
Wolfgang Kubicki, einer der wenigen prominenten Politiker des kleinen Landes, der mit einem gesunden Menschenverstand und klaren Kompass ausgestattet ist, meinte neulich in anderem Zusammenhang sinngemäss, man müsste die Hälfte des politischen Personals austauschen. Ich fürchte das reicht nicht.

Sebastian Habel | Fr., 23. Januar 2026 - 08:37

Die Wortneuschöpfung der "Orwell‘schen Seifenoper" passt wie Arsch auf Eimer. Literaturnobelpreisverdächtig!

Ernst-Günther Konrad | Fr., 23. Januar 2026 - 12:45

Ich schrieb schon in anderen Kommentaren. Offenbar ist Lügen eine zwingend geforderte Eignung für ein politisches Amt. Ob Lanz jetzt umfällt, weil er wie Ralf Schuler Konformist ist oder weil er gezwungen wird oder warum auch immer. Eigentlich dürfte diesen Schwätzer niemand mehr anschauen/zuhören. Eigentlich müssten ihm gerade sein Landesverband die Leviten lesen. Und was tun sie, spenden Beifall zu seiner Rede, wo er erklärt, alles was er bei Land gesagt habe, hätte ich bestätigt. Eigentlich müssten der UNION die Wähler längst in Scharen davon laufen, nach diesem Lügennetzwerk, das sich selbst outet. Und was passiert derzeit in Deutschland? Die UNION bekommt immer noch 25%. Das kann inzwischen jeder alles machen und es hat keine Konsequenzen. Und bis ein Gericht im Fall Nius entscheidet, ist das Thema aus den Schlagzeilen. Und es sollte mich nicht wundern, trotz klarer Rechtsprechung durch das BVerfG, dass das VG Schleswig erstmal die Klage abweist.

Ralf Straube | Fr., 23. Januar 2026 - 14:33

Der selbsternannte Kämpfer gegen Fake-News versucht sich an der Darstellung einer alternativen Realität, wenn es um seinen Kopf und Kragen geht.

Dr. Armin Schmid | Fr., 23. Januar 2026 - 15:29

Orwell'sch ist das richtige Stichwort, das auch schon der neue Papst ins Spiel gebracht hat. Im gefürchteten Zimmer 101 des Liebesministeriums in Orwells 1984 wird der zu Behandelnde konditioniert, auf die Frage des Inquisitors "Wieviele Finger meiner Hand habe ich ausgesteckt?" eine beliebige Anzahl zu sehen. Bei "Lanz" wird dem Zuschauer sogar die strengere Variante abgefordert. Er soll Genosse Günther zwei Aussagen gleichzeitig abkaufen, die einander direkt widersprechen, nämlich dass er in der Sendung zur selben Zeit nur als Ministerpräsident von Schleswig-Holstein anwesend sei, wie von ihm in der Sendung explizit behauptet und gleichzeitig nur als Privatperson, wie von ihm später angeführt.

Hans-Hasso Stamer | Fr., 23. Januar 2026 - 15:51

Ich muss es mal wieder schreiben, weil es sich so aufdrängt: In der DDR war die Realität nicht das, was passierte, sondern das, was die offiziellen Statistiken hergeben, was "die Partei der Arbeiterklasse" in ihren Papieren herausgab und was die Massenmedien als angebliche Realität verbreiteten. Bis 1989 gab es nur Erfolge. Die Massenmedien transportierten nur das, was der Partei SED in den Kram passte.

Das hatze mit dem, was in der DDR tatsächlich passierte, in der Regel herzlich wenig zu tun.

Es gab auch faustdicke Lügen, aber meistens wurde nur ein geschöntes, streng selektieres Zerrbild der Realität verbreitet.

Inzwischen sind wir schon fast wieder dort angelangt. Zur Wahrheit wird erklärt, was den Herrschenden passt, nicht das, was tatsächlich passiert oder passiert ist.

Dieses Bild ist nicht vollständig. Deshalb hier der Rest, der unbedingt dazugehört:

In der DDR gab es das Westfernsehen. Nach Feierabend praktizierten sogar die Genossen der SED größtenteils, der Rest vollständig, virtuelle Republikflucht. Das DDR-Fernsehen hatte zwar eine gewisse Popularität, die war aber bei der politischen Berichterstattung sehr begrenzt.

Heute ist das ehemalige West zum neuen DDR – Fernsehen mutiert. Im Osten haben das die meisten gemerkt, im Westen erst wenige. Dafür gibt es eine große Vielfalt unabhängiger, teilweise inzwischen absolut relevanter Medien, von NiUS über Reitschuster, Achse des Guten, Tichys Einblick bis Apollo News. Die übernehmen jetzt den Part der alten Westmedien.

Der "Cicero" ist ein Zwitterwesen: Erfreulich mutig und unabhängig, aber doch noch zum Mainstream gehörig. Offenbar hat man hier den Mut, den man in der übrigen traditionellen Medienlandschaft leider nicht mehr hat.

Das Ende dieser Entwicklung ist immer noch nicht erreicht.

Sunstreet | Sa., 24. Januar 2026 - 10:53

Was mich interessieren würde, werden Günther‘s Rechtsanwälte in diesem Fall vom Ministerpräsidenten, also von Schleswig-Holstein, oder vom Privatmann Günther bezahlt?

Klaus Funke | Sa., 24. Januar 2026 - 12:11

Antwort auf von Sunstreet

Da scheidet sich der Privatmann Günther vom Ministerpräsidenten - wenn es ums Bezahlen geht. Noch nie oder ganz selten hat ein Politiker zu dem gestanden, was er gesagt hat. Mancher hat sogar sein Ehrenwort gegeben. Allerdings stellte sich heraus, das es nicht viel wert war. So auch dieses Mal. Der Günther ist im Grunde eine ganz kleine und vor allem miese Nummer. Aber das sieht man ihm auch an, wenn man die Freud´sche Physiognomie-Theorie anwendet. Gewogen und für zu leicht befunden.

Hans-Hasso Stamer | Sa., 24. Januar 2026 - 12:15

Antwort auf von Sunstreet

Alles Geld in diesem Bereich kommt vom Steuerzahler. NiUS hat die Landesregierung Schleswig-Holstein verklagt, also zahlt der Steuerzahler direkt. Aber selbst wenn Gunther Privat verklagt worden wäre, wäre der Steuerzahler dran gewesen, denn denn das Vermögen von "Privatperson" Günther dürfte zum überwiegenden Teil durch den Steuerzahler aufgebaut worden sein.