Nila: Auf den Straßen Teherans / Johannes Varwick: Stark für den Frieden / Daniel Haas: Einsamsein / Philipp Knauss: Feedback / Cover: Pfaueninsel / Westend / Penguin / Europa Verlag
Nila: Auf den Straßen Teherans / Johannes Varwick: Stark für den Frieden / Daniel Haas: Einsamsein / Philipp Knauss: Feedback / Cover: Pfaueninsel / Westend / Penguin / Europa Verlag

Literaturen im März - Aufstand gegen das Mullah-Regime, Haas’ Seelenstriptease, rotzig-ironische Branchenabrechnung

Eine Stimme aus Teherans Aufstand, eine schonungslose Lebensbeichte über Einsamkeit und ein Roman über Macht, Männer und Wahnsinn im Literaturbetrieb: Diese Bücher erzählen von politischer Rebellion, familiären Abgründen und den Dämonen der Gegenwart.

Ferdinand Knauß

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Ferdinand Knauß ist Cicero-Redakteur. Im März erscheint sein Buch „Der gelähmte Westen. Chronik einer Selbstaufgabe“. 2018 erschien „Merkel am Ende“.

 

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Michael Rühle arbeitete über 30 Jahre im Internationalen Stab der Nato, unter anderem in den Bereichen Politische Planung und Reden, Energie- und Klimasicherheit sowie hybride Bedrohungen.

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Daniel Haas lebt als freier Autor in Hamburg. Zuletzt war er Kulturkorrespondent der NZZ in Berlin.

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Karl Johannes Lierfeld ist ein deutscher Autor, Dozent und Unternehmer

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Die Dummheit von 1979 auslöschen

Eine Iranerin, die sich Nila nennt, gewährt in ihrem Buch „Auf den Straßen Teherans“ Einblick in die tieferen Motive der Aufstandsbewegung gegen das islamistische Regime der Mullahs.

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Sabine Lehmann | Mo., 30. März 2026 - 16:32

Ich war schon wieder schwer angetan vom bloßen Cover mit diesem melancholischen Wal. Obwohl, kann ein Wal überhaupt melancholisch sein;-)
Ich weiß es nicht, mich überkam jedenfalls gleich eine leichte Melancholie schon beim kurzen "Abriss" seines Romans, also nicht des Wals, sondern des Herrn Haas, dessen Selbstironie meinen persönlichen Nerv trifft. Denn ohne diese Eigenschaft wäre ich nicht die Person, die ich heute bin. Von daher, danke für dies wunderbare Literaturempfehlung: Gekauft!

Walter Buehler | Di., 31. März 2026 - 09:32

... und deshalb ist sein Verdikt über das Buch von Herrn Varwick von vorneherein alles andere als überraschend.

Wer sich dem osteuropäischen Nationalismus ohne Rücksicht auf die Wirklichkeit so vollkommen unreflektiert unterwirft, wie es EU und (europäische) NATO (und mit ihnen offenbar Herr Rühle) immer noch tun, der kann in jeder anderen Meinung nur einen Agenten aus dem Reich des Bösen sehen. Herr Rühle kann (und will) den Autor gar nicht verstehen.

Verschwörungstheorien entwickeln eine erstaunliche Bindungskraft.

Eine überflüssige Rezension.