- Washington, Moskau, Kalifornien
Vier neue Sachbücher zeigen, wie Macht zerfällt – in Washington, Moskau, Kalifornien und der deutschen Gegenwart. Es geht um senile Präsidenten, zaristische Eliten, Cancel Culture und Thomas Manns Exil – und um die Frage, wer Wahrheit noch aussprechen darf.
„Keine hässlichen Wahrheiten“
„Hybris“ dokumentiert, wie First Lady Jill Biden und machthungrige Berater ihre Partei und die Öffentlichkeit dazu brachten, jahrelang die Senilität des amerikanischen Präsidenten zu leugnen.
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"Hybris" hat das Potential, zum Buch des Jahres zu avancieren. Beim frenetischen Beifall Jill Bidens nach dem desaströsen TV-Auftritt ihres Mannes ging es mir wie den Autoren bei der Recherche für das Buch: das alles kommt aus einem Paralleluniversum. Hauptverantwortliche für das Desaster der US-Demokraten sind die Eheleute Obama und Clinton, die aus reinem Eigennutz die Förderung und Kandidatur eines aussichtsreichen Bewerbers gegen Trump verhinderten. Ein ähnliches Muster zeigt sich auch im Fall Angela Merkel: die Folgen einer von ihr zu verantwortenden grundlegend verfehlten Politik sollen durch "Brandmauer" und Parteiverbotsverfahren kaschiert werden. Die Spaltung der Gesellschaft wird dabei lauthals beklagt, aber wissentlich in Kauf genommen.
