Neue Literatur im Februar / dpa

Literaturen im Februar - Randzonen, Regelbruch, Romantik

Drei ostdeutsche Autoren erklären den Osten, Heinz Strunk erklimmt den Zauberberg, Leander Steinkopf plädiert für den Regelverstoß im Alltag, und Charles Nodier entführt ins frühe 19. Jahrhundert.

Cicero Cover 06-26

Autoreninfo

Hier finden Sie Nachrichten und Berichte der Print- und Onlineredaktion zu außergewöhnlichen Ereignissen.

So erreichen Sie Cicero-Redaktion:

 ©C.H. Beck

DDR! „BRD“!

Autoren aus dem Osten schlagen Alarm angesichts des innerdeutschen Gegensatzes. Manche Thesen von Ilko-Sascha Kowalczuk, Jessy Wellmer und Katja Adler sind überzogen. 

Cicero Plus

Ohne Abo Lesen

Mit tiun erhalten Sie uneingeschränkten Zugriff auf alle Cicero Plus Inhalte. Dabei zahlen Sie nur so lange Sie lesen – ganz ohne Abo.

Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.

Sabine Lehmann | Di., 25. Februar 2025 - 16:21

Habe heute ein schönes Gedicht entdeckt. Es ist von Theodor Seuss Geissel. Ich finde, es passt grad so gut zum aktuellen Zeitgeschehen.

"Traust du dich hinaus?
Traust du dich hinein?
Was könnte dein Verlust, was dein Gewinn wohl sein?
Und gehst du hinein, gehst du nach links oder rechts?
Oder nach rechts und dreiviertel?
Oder tust du doch nichts?
Du rennst los,
Bist ganz bang,
Durch verschlungene Wege,
Gefährlich und lang,
Und schindest Dich
Mühsam
Durch Wildnis hinfort
An einen, Ich fürchte,
Völlig nutzlosen Ort.

Im Warteort,
Wo Menschen nur warten,
Warten auf einen Zug, der geht
einen Bus, der kommt
ein Flugzeug, das geht
die Post, die kommt
den Regen, der aufhört
das Telefon, das klingelt
den Schnee, der schneit.
Oder sie warten.
Auf ein „ja“ oder „nein“,
Auf Schmuck, auf Kleider,

Warten in Trance
Auf Lockenperücken
Auf die zweite Chance."
.............

Sabine Lehmann | Di., 25. Februar 2025 - 16:59

Ich habe heute ein schönes Gedicht entdeckt und finde, es passt so gut zum aktuellen Zeitgeschehen. Der Verfasser heißt Theodor Seuss Geisel.

"Traust du dich hinaus?
Traust du dich hinein?
Was könnte dein Verlust, was dein Gewinn wohl sein?
Und gehst du hinein, gehst du nach links oder rechts?
Oder nach rechts und dreiviertel?
Oder tust du doch nichts?
Du rennst los,
Bist ganz bang,
Durch verschlungene Wege,
Gefährlich und lang,
Und schindest Dich
Mühsam
Durch Wildnis hinfort
An einen, Ich fürchte,
Völlig nutzlosen Ort.

Im Warteort,
Wo Menschen nur warten,
Warten auf einen Zug, der geht
einen Bus, der kommt
ein Flugzeug, das geht
die Post, die kommt
den Regen, der aufhört
das Telefon, das klingelt
den Schnee, der schneit.

Oder sie warten
Auf ein „ja“ oder „nein“,
Auf Schmuck, auf Kleider.
Warten in Trance
Auf Lockenperücken
Auf die zweite Chance."
.........

Sabine Lehmann | Di., 25. Februar 2025 - 17:48

Antwort auf von Sabine Lehmann

Ups, da ist wohl etwas schiefgelaufen.....Liebe Redaktion, bitte 1x abziehen;-)