Vergess mich, Letzte Chance, In einem Zug, China und Russland
Neue Bücher im August / Cover: dtv, Suhrkamp, DuMont, Siedler

Literaturen im August - Friedrich Merz, Lisette Schulman, Image des Bahnfahrens

Robin Alexander schildert das Scheitern der Ampel und den Aufstieg von Friedrich Merz, Alex Schulman erzählt die Geschichte seiner alkoholkranken Mutter, Urbansky und Wagner schauen auf die sino-russische Geschichte, und Daniel Glattauer zeichnet das Image des Bahnfahrens.

Eckhard Jesse

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Eckhard Jesse ist emeritierter Politikwissenschaftler an der TU Chemnitz. 2014 hat er ein Buch über „Deutsche Politikwissenschaftler – Werk und Wirkung“ herausgegeben.

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Björn Hayer ist habilitierter Germanist und arbeitet neben seiner Tätigkeit als Privatdozent für Literaturwissenschaft als Kritiker, Essayist und Autor.

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Tilman Asmus Fischer studierte Geschichte, Kulturwissenschaft und evangelische Theologie. Er lebt und arbeitet als freier Journalist in Berlin. Die Themen seiner Arbeit verdanken sich einer sozialethischen Perspektive auf Politik und Zeitgeschehen.

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Viola Schenz ist Journalistin. Zuletzt veröffentlichte sie ein Buch über die Oberammergauer Passionsspiele.

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Querelen qualmender Geschichte

Robin Alexander erzählt leichtfüßig und mit scheinbarer Allwissenheit hinter den Kulissen die Geschichte vom Ende der Ampel und dem Anfang der Merz-Regierung. 

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Walter Bühler | Mo., 25. August 2025 - 15:32

... unter den "Experten" - also den prominenten Günstlingen von ARD-und ZDF - nicht der Dümmste. Aber wie alle TV-"Experten" suggeriert auch er jene berufsbedingte Art von Allwissenheit, die deutsche Journalisten so wunderbar beherrschen.

Sie haben ihr Wissen manchmal als brave Kammerdiener bei den politischen Akteuren selbst ergattert. Während manche Kammerdier oder Kammerzofen dabei überschnappen und sich für wichtiger, klüger oder kompetenter halten als die Akteure selbst, hat sich Alexander offenbar ein gewisses Maß an Beescheidenheit bewahrt.
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Ich selbst finde, zu Lebzeiten sollten Memoiren erst geschrieben werden, wenn mindestens eine ganz besondere Leistung vorzuweisen ist.

Deshalb sollten wir bei Merz noch damit warten.