- Die Schule ist zum Ort der Meinungserziehung geworden
Gendersternchen, Aktionen gegen „Rechts“ und Banner für Diversity prägen das Bild. Die Schule ist längst nicht mehr nur eine Lernstätte, sie ist auch zur Gesinnungsschmiede geworden. Ein Gastbeitrag eines 18-jährigen Schülers aus Nordrhein-Westfalen.
Die Medien sind in den letzten Jahren daran gescheitert, ein Bild der jungen Generation zu zeichnen, das mit der Wirklichkeit übereinstimmt. Die Cicero-Serie „Junge Stimmen“ möchte all jenen jungen Menschen eine Stimme geben, die dem vorherrschenden Zeitgeist nicht entsprechen, aber gehört werden müssen, um die echte Lebensrealität und die wahren Sorgen der jungen Generation zu verstehen. Sie möchten selbst einen Artikel einreichen? Gerne, schreiben Sie uns hierfür eine Mail an: redaktion@cicero.de.
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Wir müssen lernen, Dinge wieder zu hinterfragen. Mit Blick auf die Schule und zweifellos auch auf andere staatliche Institutionen lässt sich jedoch bitter feststellen: Genau dieses Hinterfragen scheint nicht gewollt zu sein. Zumindest nicht, wenn es um das Gesagte oder Geschriebene von Verfechtern roter oder grüner Ideologien – ob in Wirtschaft, Wissenschaft, Philosophie oder Kultur – geht. Die öffentlich-rechtlichen Sender wegen mangelnder Objektivität oder Marcel Fratzscher und andere eher linke Ökonomen zu kritisieren, zieht Konsequenzen nach sich.
Statt zu hinterfragen und sich – nach Kant – des eigenen Verstandes zu bedienen, wird absorbiert. Wie soll aus einem jeden Kind ein mündiger, in seinem Denken eigenständiger Bürger werden, wenn der Staat den Prozess unterminiert?
Ich selbst erlebe es als Schüler tagtäglich. Wenn man den hundertsten Projekttag zum Thema „Nachhaltigkeit“ macht und diesen gestaltet, in dem man Müll sammelt, Museen besucht, die sich mit dem Sterben der Regenwälder und dem Schmelzen der Pole beschäftigen, oder schlicht alle Lehrer und Schüler anweist, am sogenannten „Carfreiday“ mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV zu kommen, ist dem Anliegen des Klimaschutzes sicher nicht geholfen. Im Gegenteil. Ich sehe Schüler, die lautstark tönen: „Dann kommen wir erst recht mit dem Auto!“ und andere, die sich bewusst von Museumsbesuchen ausklinken, weil sie schlicht keine Lust haben. Der hysterische Versuch, die Folgen der globalen Erderwärmung dauerhaft auf Kinder einprasseln zu lassen, funktioniert nur bedingt.
Der unbedingte Wille zur Toleranz gefährdet die Toleranz als solche
Dabei sind die Fragen, mit denen man sich an einem solchen Projekttag auseinandersetzt, weder trivial noch obsolet. Sie sind existenziell. Wir müssen etwas tun – das würde heutzutage kaum noch jemand bezweifeln. Mir geht es deshalb auch nicht etwa um das „Was“, sondern in erster Linie um das „Wie“. Wie sensibilisiert man Jüngere für gesellschaftlich relevante Themen? Macht man es durch Zwang und Dauerbeschallung, oder durch ausgewogene, neutrale Darstellungen im Unterricht mit einer anschließenden Diskussion, die nicht vom Lehrer dominiert wird, sondern jedem Schüler die Möglichkeit gibt, zu sagen, was ihm auf dem Herzen liegt? Letzteres wäre meiner Ansicht nach deutlich zielführender. Schließlich sind wir es, die später Wege finden müssen, mit den Herausforderungen unserer Zeit – darunter auch insbesondere dem Klimawandel – umzugehen.
Das Thema Nachhaltigkeit findet in jedem Fach seinen Platz. Ob in Erdkunde, Englisch oder Sozialwissenschaften – zwanghaft versucht man es zu integrieren. Und als wäre das nicht genug, werden in der Frühstückspause iPads verteilt, auf denen man seinen ökologischen Fußabdruck individuell berechnen soll. Am Ende spuckt das System dann aus, wie klimaschädlich man angeblich lebt.
Auch vor Gendertoiletten und Gendersternen wird kein Halt gemacht. An dieser Stelle muss ebenfalls klargestellt werden: Weder ich noch ein großer und ähnlich denkender Teil unserer Gesellschaft würde sich grundsätzlich gegen Vielfalt positionieren. Toleranz und Akzeptanz gegenüber anderen ist zentral. Jeder Mensch soll sich frei entfalten können und Architekt seines eigenen Lebens sein. Eine Benachteiligung oder Bevorzugung aufgrund einer abweichenden Gesinnung, eines anderen Geschlechts, einer anderen Sexualität oder einer anderen Religion darf es unter keinen Umständen geben – das haben schon die Väter unseres Grundgesetzes so gesehen. Und trotzdem muss man vorsichtig sein. Man muss vorsichtig sein, dass man mit dem unbedingten Willen zur Toleranz nicht die Toleranz selbst als solche gefährdet.
„Wir werden mit dir nicht darüber diskutieren“
Es ist nämlich oftmals so: Je öfter man die Forderung wiederholt, desto weniger Zustimmung findet sie in der Gruppe. Dieses Phänomen nehme ich auch in der Schule wahr. Viele Lehrkräfte scheinen den Wunsch nach einer toleranten, bunten Gesellschaft nicht nur immer wieder offen zu formulieren, sondern ihn auch unterschwellig und verdeckt in ihren Unterricht oder in den Schulalltag einzubauen. Dabei bezweifle ich hin und wieder, ob es diesen Lehrern tatsächlich um die Vielfalt geht, oder ob das eigentliche Ziel insgeheim ein anderes ist. Geht es um Vielfalt oder geht es nicht doch um eine Form der Homogenität unserer Gesellschaft? Möchte man wirklich bunt und hip sein, oder möchte man den Individualismus und ihre Verteidiger mundtot machen?
So banal es auch klingen mag, aber mit den Gendertoiletten oder Gendersternen erreicht man genau das Gegenteil von einem Bewusstsein für sprachliche Diskriminierung bestimmter Gruppierungen oder etwa den grassierenden Rassismus in so manchen nationalistisch und autoritär geprägten Kreisen. Wenn man Lehrer darauf hinweist, dass das Gendern beispielsweise vom Rat der Deutschen Sprache als nicht mit unserer Grammatik vereinbar angesehen wird und 80 Prozent der Deutschen gegen diese Art des Sprechens seien, entgegnen diese kopfschüttelnd: „Wir werden mit dir nicht darüber diskutieren.“ Genau hier wird es problematisch. Diskussionen werden im Keim erstickt, weil man selbst davon ausgeht, dass man die Tugend gepachtet hat.
Ich kann das verstehen. Es ist schön, selbst moralisch Anerkennung zu verspüren. Ein Gendersternchen kann dies hervorrufen. Man denkt sich, man habe gerade einen besonderen Beitrag zum Fortbestand der Vielfältigkeit in Deutschland geleistet. Das loyale Beamtentum findet das schön. Aber was ist der Preis, den man für diese Haltung zahlt? Ich fürchte, man hat wieder genau den gegenteiligen Effekt erzeugt. In meiner Jahrgangsstufe kenne kaum einen, der das Gendern aus sprachästhetischer Sicht wie auch den dahinterstehenden gesellschaftlichen Diskurs nachvollziehen kann, geschweige denn selber da mitmacht. Es wundert mich auch nicht.
Egalität, wie sie sich das linksgrüne Bildungsbürgertum wünscht
Der Wille, Schülerinnen und Schüler mit wirren Aktionen oder einer bewusst gewählten Sprache politisch zu lenken, ist da, geht jedoch völlig nach hinten los. Doch was, wenn nicht mehr hinterfragt wird? Was, wenn nur eine begrenzte Form des Meinungsspektrums abgebildet wird? Was, wenn kein Konservativer oder Liberaler im Klassenraum sitzt, der – wie ich es gelegentlich tue – dem Lehrer auch mal widerspricht? Ich mag es mir gar nicht ausmalen. Einseitig geprägte Kinder verlassen dann die Schule und laufen – in vielen Fällen – beeinflusst von Sprachpolizisten und Moralpredigern durch die Welt. Kinder sind nicht dumm. Diese Unterstellung wäre falsch und unangemessen. Aber ich erwarte, dass gerade staatliche Einrichtungen nicht nur die Kompetenz des Lesens, Schreibens und Rechnens lehren, sondern auch den kritischen Umgang mit allen im politischen Streitgespräch kursierenden Auffassungen – zumindest denen, die in einer gewissen Breite geteilt werden.
Auch der Staat macht Fehler, auch Sozialdemokraten und Grüne haben mal Unrecht, und auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen. Eine fundierte Auseinandersetzung setzt voraus, dass man dazu fähig ist, sich aus der Unmündigkeit zu befreien und selbst zu entscheiden. Lehrer sollten hier als Vorbilder vorangehen und nicht vorgeben, zu einer vermeintlich akademischen Blase zu gehören und übereifrig für alle – ja durchaus respektablen – Vorstellungen hinsichtlich Diversity etc. kämpfen zu müssen.
Lehrer müssen sich weitestgehend heraushalten, sonst wird genau jene Egalität erreicht, die sich das linksgrüne Bildungsbürgertum zutiefst wünscht. Das darf nicht geschehen, denn damit wird der Vielfalt als solcher tatsächlich geschadet.
Die Frage, wie viel politische Prägung die Schule haben sollte, ist damit beantwortet. Die Schule hat die Aufgabe, auf das Leben vorzubereiten. Das erfordert differenzierten und durchdachten Unterricht, bei dem ausnahmsweise die Sache und nicht die politische Einordnung eine Rolle spielen soll. Ob beim Thema Klima, Migration oder Geschlechterfragen: Wer im Unterricht eine vom Mainstream nicht akzeptierte Meinung äußert, riskiert schnell, als rückständig oder gar „rechts“ abgestempelt zu werden. Und so wird aus einem Ort der Bildung ein Ort der Meinungserziehung. Neutralität, Meinungsvielfalt und echte Debatte bleiben dabei häufig auf der Strecke. Das ist sehr bedenklich, da genau das die Grundlagen einer offenen Gesellschaft sind.
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Hinterfragen wird als Kritik an der herrschenden Ordnung interpretiert. Und dagegen zu verstoßen ist Aufgabe der Jugend. Die Frage ist eher wie habt ihr es geschafft das Rebellentum der Jugend zu zerstören? Wie?
Helikoptereltern und coronabedingten Hausarrest gepaart mit Meinungsmache in den Qualitätsmedien.
Zum Glück hat die AfD das Resort "tiktok" für sich erobert. 😉
Es ist noch nicht solange her (gemessen an Internetnutzung für jederman ab ca. 1996/97), da entdeckte die Politik Facebook. Dann Twitter (heute X) und Tiktok. Das begann um 2010. Statista hat für das Jahr 2013 als erfolgreichste Facebook- und Twitterparteien die Piratenpartei, gefolgt von Grünen und SPD gelistet. Nimmt man nur Facebook war es 2013 die AfD. Danach kaperten alle Parteien erfolgreich die sogenannten Social Media. Waren davor die Social Media reine Privatkontakte, sind diese mittlerweile Politik- und Industriemedien geworden, wo sich die Bürger hüten müssen, nicht von Denunziationsportale für angeblich falsche, politische Meinungen angezeigt zu werden. Zu DDR-Zeiten mussten sich die Staatsspitzel noch inkognito in Kirchen einschleichen, also was tun und sich bewegen, um dem Volk aufs Maul zu schauen. Heute reichen Facebook, X und Co.
ist seit Jahren in den Schulen angekommen. Wie alle totalitären Systeme, aber auch viele andere, wissen, ist ein junger Mensch leichter zu beeinflussen. Hinzu kommen gelenktes Gruppenverhalten und das tägliche Eindreschen linker Phrasen in die Köpfe. Es ist gut, dass es noch Schüler wie Nils Dormann gibt, aber sie sind die Rufer in der Wüste.
Akzeptieren, muss man etwa Kinderschänder und Massenmörder akzeptieren, weil diese halt so sind?
Muss man den wirtschaftlichen Niedergang akzeptieren, weil die linken Parteien (neuerdings inkl. F Merz) keine AKW und für alle Frauen eine Halbtagesstelle in der Verwaltung wollen in der sie nichts nützliches machen?
Du als Abiturient gehst in die Schule um die bestmögliche Bildung zu bekommen die dir in DE vom Prinzip alle Möglichkeiten offen hält dich danach für das zu entscheiden, was dich interessiert. Wenn du dich danach schlecht entscheidest, zum Beispiel brotlose Kunst studierst oder von Ideologen regiert wirst die alles kaputt machen, dann kannst du immer noch auswandern. Du hast deinen Abschluss und je nachdem wofür du dich entschieden hast auch noch eine abgeschlossene Ausbildung (Lehre oder Studium).
Das ist was wert, was eure Idiotenlehrer, ihr habt bestimmt auch gute, wollen, ist deren Sache und es ist dein/euer gutes Recht das Abzulehnen! Seid halt krank bei zu krasser ...
Das ist leider nicht der Fall, je nach Bundesland ist die Bildung, die man in deutschen Gymnasien bekommt, weit bis extrem weit weg von „bestmöglich“, sie ist maximal defizitär! Selbst das bayerische Abitur taugt im internationalen Vergleich nicht mehr viel. Die Schüler verlassen die Schule ohne Wissen und das Denken wird ihnen abtrainiert.
Es kommt natürlich auf den Lehrer an, aber selbst die besten Lehrer mit den besten Intentionen sind an den Lehrplan gebunden. Und das ist genau das Problem, denn diese kommen von den Kultusbehörden wo in der Regel bildungsfeindliche linke/linksextreme die Vorgaben machen! Dazu kommt der Druck der Kollegen, Lehrer die sich dem linken Diktat (offen) wiedersetzen werden nicht geduldet.
Das deutsche Schulsystem ist dank des jahrzehntelangen linken Einflusses in einem desolaten Zustand!
Vieles hat der junge Autor sehr gut auf den Punkt gebracht.
Es wird in den Lehrerschaften grundsätzlich nichts hinterfragt, sondern alles was politisch gewollt ist, über die Rektorinnen und Rektoren durchgedrückt. Wer Zweifel äußert wird subtil „geächtet“, wie im Artikel dargestellt. Der neueste Trend ist die Wehrfähigkeit zu proklamieren, sogar schon in den Grundschulen. Die Bundeswehr darf unwidersprochen ihre Märchen von Demokratieverteidigung, Kameradschaft und Bedrohungsszenarien verbreiten. Das haben sie zwar auch schon bei uns in den 60/70er Jahren gemacht, aber die Lehrer haben uns darauf vor bereitet und nachher wurde es kritisch nachbearbeitet. Und heute?
Von der fehlenden Vermittlung von Medien- und Digitalkompetenz oder Kommunikationsfähigkeit ganz zu schweigen. Nicht vergessen darf man aber, dass die Lehrer durch die vielen von oben verordneten Projekte gar nicht zu ihrer eigentlichen Tätigkeit kommen.
Und wo bleibt der Widerstand der Eltern?
macht klug" - das wusste auch Martin Luther. Eigentlich wäre es Aufgabe der Schulen, selbstständiges Denken zu üben. Aber wann war das schon der Fall? Im Kaiserreich nicht, in der NS-Zeit nicht, in der DDR nicht. Die Jugend lässt sich meist leicht manipulieren und der Staat hat ein Interesse daran, würde er doch sonst für 'Neutralität sorgen. Ich war Schüler in der DDR und hatte trotz verordneter Ideologie gerade in Mint-Fächern sehr gute Lehrer. Die Deutsch-Lehrerin warnte sogar vor "Tendenzstücken" - heute wäre das für Lehrer schwieriger. Die von Natur aus "klugen Kinder" - achtsam und nachdenklich, für Lehrer, die nie hätten diesen Beruf ausüben dürfen, einfach nur unbequem, waren zu keiner Zeit in der Überzahl.
mit privater Meinung und Privatleben, dass lässt sich nunmal nicht komplett trennen.
Die Frage ist die Intensität, die Amplitude, wird es übertrieben? Jeder Mensch, würde ich behaupten ist dann halt irgendwann genervt und reagiert auf Bevormundung mit Ablehnung. Lehrer*innen haben sich an ihr Themengebiet zu halten, in Politikwissenschaften oder Geschichte ist somit der persönliche Einfluss einer Lehrkraft größer, zumindest ich hatte mehrere verschiedene Lehrer in einem Fach über die Jahre, es war ganz interessant die einzelnen Vorgehensweisen zu erfahren und gegen diejenigen anzukämpfen die einen nur mit ihrer penetranten Art genervt haben.
Vielleicht fand ich deshalb MINT immer toll, da wird nicht interpretiert, da wird gerechnet, gezeichnet, bewiesen, Proben und Experimente durchgeführt. Da wird kein Kaffesatzlesen gemacht, "Was wollte uns der Autor damit sagen?". Keine Ahnung, hatte zuviel Rotwein am Vortag... Fragen sie ihn doch, wenn nicht tot!
Wir haben im Rahmen eines Grillabends bei Bekannten, eine bis dahin uns unbekannte promovierte Gymnasiallehrerin kennengelernt.
Man kam ins Gespräch ….. in dessen Ergebniss Frau Doktor meinte: hier bin ich falsch ….nur weil wir absolut nicht mit ihren Ansichten des Genderns und der x fach unterschiedlichen Geschlechter- Thesen,in der Schule nicht einverstanden waren zumal das Nicht- Gendern mit einer schlechteren Note von ihr bewertet wird.
Dies zeigt mir, die Lehrer ob Beamte od. Angestellte sind „Staatsbedienstete“ und solche Exzesse an Schülern muss der Staat unterbinden. Theoretisch ….. Aber er schafft es ja noch nicht einmal im ÖRR der „theoretisch“ auch unter staatlicher Kontrolle ist, das Gendern abzuschaffen von den Geichstellenden Geschlechterwhnsinn mal ganz abgesehen.
Im Ergebniss ist lediglich ein Staatsversagen der letzten Jahrzehnte festzustellen. Wen wundert’s bei vorherrschender grün Linker Staatsideologie.
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik
Ob mit Kant oder Lebenserfahrung, Menschen die nur erlernte Inhalte von sich geben sind geistlos, langweilig und berechenbar. Das Bildungssystem basiert auf lernen, nicht auf Denktraining. Das werden Formeln gepaukt und die Ableitungen nicht besprochen. Die Politik setzt ihre zentralen Inhalte als Lernziel. Bei uns in NRW war es die Arbeiterbewegung. Jedes Halbjahr wieder in mehreren Fächern.
Ich habe mich gefreut, dass die Schüler heute noch so reagieren wie damals. In der Regel mit Ablehnung der Indoktrination. Ich habe mich gefreut zu lesen, dass sie nicht wie wir, überwiegend mit Devianz reagieren. Weil sich die Disziplin vermittelnde Werte widersprachen.
Es ist aber noch viel schlimmer, Schulen, Universitäten und Leitmedien bilden einen geschlossenen Kreislauf der Indoktrination. Von der Wiege bis zur Bahre. Es gibt immer noch Menschen, die merken es nicht. Sind diese Menschen dumm oder kluge Opportunisten im Beamtenstatus?
Guten Tag,
der Autor ist ja in der FDP, daher erlaube ich mir folgenden Einwurf:
Dieser Satz –
„Riskiert schnell, als rückständig oder gar rechts abgestempelt zu werden“ –
offenbart einen guten Teil der Gründe, warum die FDP heute bedeutungslos ist.
Hinter diesem Denken steht die Vorstellung, dass die Linken und Grünen im Grunde in allem recht hätten – sie seien nur zu modern, und die Zeit sei noch nicht ganz reif.
Man müsse eben langsamer und behutsamer vorgehen.
Die FDP, genau wie die CDU, ist so sehr damit beschäftigt, eigentlich doch dazugehören zu wollen, dass sie aufhört, selbst zu existieren – oder es vielleicht auch nie wirklich getan hat.
Was notwendig wäre – überspitzt gesagt – ist die Feststellung:
Rechts ist richtig!
Links sein ist ein Makel.
In Zeiten des kollektiven Irrtums ist es übrigens gut und zeugt von Haltung, rückständig zu sein. Das kam in der Geschichte nun schon oft genug vor.
Verinnerliche das, liebe FDP – dann wird das auch wieder etwas.
Best Grüße
Dem stimme ich aus vollem Herzen und aus voller Seele zu!
Linkssein ist weder fortschrittlich noch modern, linke Ideologien sind immer mit Zerstörung, Chaos, Armut und Unfreiheit des Individuums verbunden, es gibt keinen gesellschaftlichen Bereich den linke Ideologien nicht unterm Strich negativ verändert hätten und es gibt kein Land dieser Erde das erfolgreich von Linken regiert wurde, jedes Linkssystemen dieser Erde ist an der Wirklichkeit und den Bedürfnissen der Menschen gescheitert und in der Regel waren die Linksherrschaften immer mit sehr viel Leid und Blutvergießen verbunden!
Es wird Zeit diese Zusammenhänge klar und deutlich zu benennen, sonst wird auch dieses Land am Linkssystem scheitern!
An Links ist NICHTS positiv!
Die grün-linken Urheber des Gender-Diktats hatten sich schon einmal in den 1970/80er Jahren für viele Kinder sehr folgenschwer geirrt, denn im Zuge der "sexuellen Befreiung" (in linken Berliner Kinderläden) wurde von links-grünen „Betreuern“ Sex mit Kindern salonfähig gemacht. Nachzulesen in der Frankfurter Allgemeinen vom 11.08.2013 – Zitat eines „prominenten“ Grünen: "Wenn ein kleines Mädchen von fünf oder fünfeinhalb Jahren beginnt, Sie auszuziehen, dann ist das fantastisch. Das ist fantastisch, weil es ein Spiel ist, ein absolut erotisch-manisches Spiel." ("promi-Grüner Cohn-Bendit 1982). Viele der damaligen "Befreiungs-Opfer" leiden heute noch an dieser „Befreiung“! Mehr Verantwortung ist angebracht und weniger schäbiger Gesinnung-Fanatismus!
Eminenz des Bösen, der Kommunist Jürgen Trittin, auch er ein großer Verfechter der Kinderschändung.
Es ist mir schleierhaft wie trotz all den Bergen an Dreck, den die Grünfaschisten am Stecken haben, es noch 12% der Wähler gibt die an die heilsbringende Wirkung dieser linksfaschistischen Sekte glauben! Egal wo man gräbt, man findet bei den Grünen nur Dreck!
Es ist erschreckend und ich kann es mir nur so erklären, daß die Deutschen nach wie vor (Rundfunk-)Hörig sind, denn ohne die 24/7 Propaganda des ÖRR, wären die Grünen schon längst in der Versenkung verschwunden!
Diese Partei ist das Übelste/Gefährlichste, was Deutschland seit den Nationalsozialisten an Parteien hervorgebracht hat, und zwar mit Abstand, dagegen ist die AfD ein Haufen Chorknaben!
Die Grünen sind die legitimen Nachfolger der Nationalsozialisten!
Die Lehrer die ich kenne sind SPD Mitglieder und Grüne Anhänger. Nun bekommt man Info, dass diese Lehrer sich zur Aufgabe machen die Kinder über die böse rechtsradikale AfD aufzuklären.
Diese Lehrer traue ich zu die Kinder über die Gesinnung der Eltern auszuhorchen.
Schlimm was in Deutschland vor sich geht.
Was sind die neuen Berichte über das ZDF Material das an Schulen geschickt wird?
Niemand kann sich seine Eltern und Ort und Zeit seiner Geburt aussuchen. Die Eltern bestimmen - im Rahmen des zeitabhängigen Bildungsideals - die Art von Schule, die man besucht. Die Lehrer kann man sich idR auch nicht aussuchen.
Abgesehen von sehr wenigen Ausnahmen muss sich daher jeder mit seiner Familie und mit seinen Lehrern so oder so arrangieren, und zwar bis zu dem Punkt der "Reife", wo er selbst über seinen weiteren Weg entscheiden kann.
Herr Dormann, Sie hatten das Pech oder das Glück, in der Zeit des linksgrünen Bildungsideals die Schule besuchen zu müssen.
Jetzt haben Sie endlich selbst die Wahl!
Sie müssen keineswegs Politik oder Sozialwissenschaften studieren, wo heute der linksgrüne Zeitgeist jeden schnell verschlucken kann.
Mathematik, Naturwissenschaften und Technik bilden für Berufe aus, die nicht so stark vom Zeitgeist dominiert werden.
Unser Land braucht dringend solche leistungsbereiten Fachleute. Schwätzer gibt es schon genug.
Augen auf bei der Berufswahl!
Zu meiner Schulzeit in der DDR kam man als Schüler schnell auf den Trichter, dass man politisch gelenkt wurde. Die Rettung des Planeten in der Bundesrepublik hat anderen Hintergrund. Trennt man den Müll nicht politisch richtig, wird der Müll nicht abgeholt. Sagt man eine nicht politisch konforme Meinung, kommt die Polizei morgens um Sechs und beschlagnahmt Handy, PC und Co. Geht man zur falschen Demo, riskiert man seinen Job. Im Gegensatz zur DDR gibt es heute öffentliche, staatliche Denunziationsstellen, wo angeblich Feinde des Staates verletzt werden dürfen.
Jedes Mittel ist recht, um das ungebildete Volk von der richtigen Denkweise (rot-grün) zu überzeugen. Links-grün ist alternativlos! Ist es das?
Das Erscheinungsbild der sogenannten „Öffentlich Rechtlichen“ ARD und (besonders das hamas-konterminierte) ZDF wird den SED-Hofnachrichten des DDR-Regimes immer ähnlicher: zu Interviews werden nur auserwählte „Politikwissenschaftler“ oder „Experten“ herangezogen - lückenhafte Berichterstattung wird durch linke Propaganda ersetzt und soll die deutsche Bevölkerung in die gewünschte Richtung lenken. Leider haben die Ossis nun kein Westfernsehen mehr, denn das ist zum „Rot-Braunen Kanal“ mutiert! Und in deutschen Schulen ist grün-linXe Volkspädagogik mit der berüchtigten "Sexuellen Befreiung" schon wieder die Regel! Schöne neue Welt? Nein, einfach widerlich!
Jetzt versucht uns ein Youngster der FDP irgendwie die FDP wieder schmackhaft zu machen. Aber okay, ich werfe Ihnen jetzt nicht auch das Versagen der FDP vor, dafür sind sie noch zu jung. Ja, sie haben mit allem recht was sie da beschreiben. Viele von uns hier schreiben das schon seit Jahren in ihren Kommenatren vor allem zu Artikel von Herr Werner. Wir Alten haben es längst geblickt und müssen uns *Nazis* schimpfen lassen. Aber mir stellt sich immer wieder die ein oder andere Frage. Warum haben sich die Eltern der indoktrinierten Kinder nicht gewehrt? Warum nicht laustark protestiert Haben sie es nicht gesehen oder sehen wollen? Hatten Sie keine Zeit oder stehen sie auf dem Standpunkt, Hauptsache Schulabschluss, wie ist egal und die Schule wird das schon machen?
Sie sind scheinbar politisch interessiert und durchblicken den Schulalltag. Was mit den Mitschülern? Was ist mit denen , die künftig studieren wollen, sind die so unpolitisch oder so verpeilt, dass die nichts mehr merken?
Ich danke dem Autor, dafür das er offen über seine Erfahrungen berichtet, ich kann diese aus dem Schulalltag meiner Kinder bestätigen.
Die Frage nach der Mündigkeit ist rhetorische, Sekten wollen keine mündigen, selbständigen und hinterfragenden Menschen, sondern Menschen, die folgen! Genau dazu wird die Jugend im von der grünlinkswoken Sekte geprägten Deutschland erzogen. Hinterfragen eindeutig unerwünscht!
Das WIE ist essentiell, durch Abschaffung unserer Industrie retten wir die Welt nie, wir müssen mit Hilfe der Technik/Wissenschaft LÖSUNGEN für Probleme der Zukunft finden! Die Grünen haben sie nicht.
„Unterschwellig Unterricht“, das beginnt schon beim Lehrmaterial, dieses ist mit linken Botschaften durchseucht!
Was haben Gendersternchen mit „moralischer Anerkennung“ zu tun? Ich erkenne da beim besten willen keinen Zusammenhang.
„Sozialdemokraten und Grüne haben mal Unrecht“, das „mal“ kann man getrost streichen.
„Lehrer müssen sich weitestgehend heraushalten“ – so ist es!
Ja, und meine Kritik wäre auch noch etwas grundlegender als im Artikel. Was meint man denn, wenn man von Vielfalt redet? Ganz offensichtlich lehnen Verfechter von Toleranz und Vielfalt global viele Menschen und Strömungen ab, weil sie reaktionär, nationalistisch, religiös extrem, klimaschädlich, sexistisch etc. sind. Im Selbstbild vertritt man ALLE Strömungen dieser Erde, die gut und richtig sind, und verhilft ihnen endlich zu Gleichberechtigung. Und man ist gegen alle, die unmenschlich sind.
So in etwa denken und argumentieren aber alle anderen auch, nur jeweils mit ihren Prios. Ebenso die Menschenrechte: wer die dazugehörigen Pflichten hat, scheint alternativlos festzustehen.
Die "totale Weltoffenheit" besteht dann oft nur daraus, dass man offen dafür ist, dass die Menschheit dem eigenen Denk- und Wertesystem beitritt. Mir ist das zu eng und weltfremd - auch wenn ich die meisten konkreten Ziele unterstütze.
