In eigener Sache - Lead-Award für Cicero

Cicero spitzt Themen zu, scheut vor provokanten Thesen nicht zurück und bezieht unmissverständlich Stellung. Dafür wurden die beiden Chefredakteure Alexander Marguier und Christoph Schwennicke nun mit dem Lead-Award in Bronze als "Blattmacher des Jahres" ausgezeichnet

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Gehören zu den Blattemachern des Jahres 2019: Die Cicero-Chefredakteure Alexander Marguier und Christoph Schwennicke / picture alliance

Autoreninfo

Hier finden Sie Nachrichten und Berichte der Print- und Onlineredaktion zu außergewöhnlichen Ereignissen.

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Cicero, das Magazin für politische Kultur, ist mit einem der begehrten Lead-Awards ausgezeichnet worden. Das Urteil der aus 24 Juroren bestehenden Jury bei der Verleihung der Lead-Awards in der Kategorie „Magazin Debatte“ am Montagabend im Hamburger Curio-Haus war deutlich: „Alexander Marguier und Christoph Schwennicke erhalten einen Lead-Award in Bronze. Die beiden Cicero-Macher, so die Mehrheitsmeinung der Juroren, spitzen wie wenige andere Themen zu, scheuen nicht vor provokanten Thesen zurück, beziehen unmissverständlich Stellung und stoßen dadurch immer wieder Diskussionen an. Selbst wenn sie dabei anecken und ihre Haltung manchmal umstritten ist, bleiben sie damit immer debattenfähig und offen für Gegenargumente.“

Besonders hervorgehoben wurden dabei auch die Gestaltung des Magazins und seine intelligenten Rubriken.

Der Lead-Award ist ein deutscher Medienpreis und wird seit 1993 jedes Jahr von der Lead-Academy für Medien e.V. an deutsche Print- und Online-Medien vergeben.

Wir freuen uns über diese besondere Auszeichnung und versuchen ihr weiterhin jeden Tag aufs Neue gerecht zu werden.

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Michaela Diederichs | Di, 10. Dezember 2019 - 13:22

Herzlichen Glückwunsch und machen Sie bitte weiter so! Das Magazin ist immer wieder ein Highlight.

Armin Latell | Di, 10. Dezember 2019 - 13:34

Gratulation! Die meiste Bestätigung können sie aber m.E. in den regen Kommentaren zu ihren im Spektrum weit gefächerten Artikeln erlangen. Weiter so.

christa nussbaumer | Di, 10. Dezember 2019 - 14:45

Herzlichen Glückwunsch zur wohlverdienten Auszeichnung. Der CICERO hebt sich immer wieder wohltuend von der Mainstream Presse ab! Weiterhin viel Erfolg!!!

Kurt Walther | Di, 10. Dezember 2019 - 15:13

Als "alter weißer Mann" aus dem tiefsten Osten, wo angeblich die "Abgehängten" und "Protestwähler" wohnen, gratuliere ich den beiden Cicero-Chefredakteuren Alexander Marguier und Christoph Schwennicke (C.S.).
Gut, dass ich den "Cicero" vor Jahren über einen Auftritt von C.S. im TV fand. Es ging damals um Merkels "Wir schaffen das". C.S. konterte mit: "Wollen wir das denn überhaupt schaffen?". Damit war mir klar: Hier wird Widerstand über eine einsame Entscheidung an der Spitze des Landes angedeutet, zumindest wird kritisch über Merkels Politik der offenen der Grenzen nachgefragt. Das deutsche Volk wurde nie explizit gefragt.
Wollen wir und vor allem können wir die Welt wirklich retten? Eindeutig klare Antworten gibt es nicht. Im "Cicero" kommen die unterschiedlichsten, teilweise sehr konträren Ansichten zu Wort. Und das ist gut so.

Die Agenda 2030 muss m. E. auch nicht durch das Parlament. "Denn Soft-Law-Normen bedürfen keiner parlamentarischen Billigung oder – wie im Fall des Gewohnheitsrechts – langjährigen Staatenpraxis. Daher sind sie häufig besser geeignet, frühzeitig auf eine internationale Herausforderung zu reagieren, als harte Rechtsvorschriften („Hard Law“). Ich denke mal, wir mussten und müssen nicht gefragt werden.

Christa Wallau | Di, 10. Dezember 2019 - 15:28

lieber Herr Schwennicke und lieber Herr Marguier.
Ihre Offenheit gegenüber unterschiedlichsten Meinungen und Ihr Mut, diese auch zu veröffentlichen, haben sich ausgezahlt.
Ich freue mich mit Ihnen über die Auszeichung, die Sie erhalten haben.
Machen Sie bitte weiter so wie bisher, bleiben Sie gutem Journalismus treu!

Mit herzlichen Grüßen an Sie nach Berlin

Ihre langjährige Leserin und Kommentatorin
Christa Wallau

Stefan Jurisch | Di, 10. Dezember 2019 - 15:57

Der Cicero ist das einzige Magazin, das ich noch gern und ohne Zweifel am Inhalt lese. Bitte weiter so und bewahren Sie bitte die Themenvielfalt, Objektivität und Überparteilichkeit.

Brigitte Simon | Di, 10. Dezember 2019 - 16:08

Lieber Herr Schwennicke,
lieber Herr Alexander Marguier,

mein Mann und ich gratulieren Ihnen auf das herzlichste. Endlich "LeadAward" in Bronze.
Und wieder einmal sind wir zu spät, Ihnen
"LeadAwards zu überreichen. Nämlich von
uns in Palladium!

Sie pflegen den selten gewordenen Qualitäts-
journalismus. Danke!

Ellen Wolff | Di, 10. Dezember 2019 - 16:31

Ich kann mich den vielen Kommentaren nur anschließen. Ich bin schon längere Zeit in Punkto Parteienlandschaft politisch heimatlos, und wirklich froh darüber, dass es in der Medienlandschaft den Cicero gibt.

Inge Meier | Di, 10. Dezember 2019 - 17:32

"......spitzen wie wenige andere Themen zu, scheuen nicht vor provokanten Thesen zurück, beziehen unmissverständlich Stellung und stoßen dadurch immer wieder Diskussionen an......" Ganz meine Meinung !

Bernhard jasper | Di, 10. Dezember 2019 - 19:04

In reply to by Gast

Ich kenne ja noch den „Cicero“ aus der Zeit von Michael Naumann. Der von mir geschätzte Mensch und Zeitgenosse, kannte ja Politik noch von Innen und war sehr belesen und orientiert. Hat auch zum Schluss seiner Journalisten- Karriere mit diesem gegenwärtigen Journalismus abgerechnet. In einem Beitrag für die FAZ die „ Raupe Nimmersatt“, hat er es auf den Punkt braucht. Aus der meiner Erinnerung: diese Meinungsmacher, die sich gerne in der Macht sonnen, jedoch keine Verantwortung übernehmen wollen. Sie wollen Berater sein, aber keine Verantwortung übernehmen. Genau diese Haltung, hat die Medien und den Jouralismus in eine Krise gestürzt.

Es gibt jedoch erfreuliche Tendenzen aus den USA für den Beruf des Journalisten. Journalisten ist es untersagt ihre persönliche Meinung öffentlich mitzuteilen. Zukunftsthemen stehen im Vordergrund. Da geht´s lang meine Herren!

ich denke, für den Cicero wäre durchaus noch mehr drin, als nur ein 3. Platz. Ich hoffe, man ist selbstkritisch und wachsam genug und zur gelegentlichen Selbstreflexion in der Lage: Entspricht man noch dem eigenen Anspruch, ein bürgerlich-liberales Magazin zu sein?
Mancher Kommentator hier scheint den Cicero längst als festen Bestandteil der neu-rechten Szene zu verstehen. Kritisch - das muss ein Debattenmagazin sein - wird verwechselt mit simpler Merkel-, SPD-, Grünen- und Migrationskritik.
Dennoch ist das gedruckte Magazin dank seiner Vielfältigkeit nach wie vor ein absoluter Lesegenuss, auch wenn mir manche Aussagen zuweilen Bauchschmerzen bereiten (schlimm z.B. vor einiger Zeit der Lobgesang auf Farages Brexit-Partei). Dagegen fällt der Online-Auftritt nach meiner Überzeugung eher ab, und was sich in den Kommentarspalten tut, welche politische Richtung dort zu 99% dominiert, kann jeder selbst sehen. Debatte findet dort dank einer weitgehend geschlossenen Blase nicht mehr statt.

Caroline Heck | Di, 10. Dezember 2019 - 18:25

Cicero ist das einzige seriöse Qualitätsmedium, das neugierig und vorbehaltlos gesellschaftliche Entwicklungen hinterfragt und dabei interessante Perspektiven in die Debatte einbringt. Dafür zahle ich gerne!

Ms Frei | Di, 10. Dezember 2019 - 20:13

Herzlichen Glückwunsch!
Ihr seid das Beste was es derzeit in Deutschland gibt.
Möge dieser Preis die Bekanntheit und Verbreitung des Cicero beflügeln.

Weiter so!!

Dominik Roth | Di, 10. Dezember 2019 - 21:36

Die Autoren des Cicero stellen keine provokanten Thesen auf, sondern lassen sich bei Ihrer Berichterstattung vom gesunden Menschenverstand leiten. Das sollte selbstverständlich sein. Es sollte dafür eine Auszeichnung überhaupt nicht geben müssen!

Wir leben in einer Zeit in der zu viele intelligente Menschen sich nicht ihres eigenen Verstandes bedienen. Das kann ein böses Ende nehmen.

Ingo Kampf | Di, 10. Dezember 2019 - 22:01

Eine mehr, als verdiente Auszeichnung, die ich gern mit meinem Online-Abo bestätige!

Gisela Hachenberg | Di, 10. Dezember 2019 - 23:22

Auch ich gratuliere den beiden Cicero Chefredakteuren zur Auszeichnung. Sie haben sie mehr als verdient. Ich freue mich jeden Tag auf gute Artikel, aber auch auf die meist tollen Kommentare im Leserforum.
Machen Sie bitte so weiter.
Mit freundlichen Grüßen

Susanne Dorn | Mi, 11. Dezember 2019 - 00:03

...and die Redaktion, für diesen wohl verdienten Preis! Ich bin seit mehr als 10 Jahren eine treue Leserin und schätze Qualitätsjournalismus, die Vielseitigkeit der Themen im Cicero, die kritischen Analysen und die Möglichkeit, sich mit Kommentatoren auszutauschen, die sich noch einen gesunden Menschenverstand bewahrt haben.

Herr Schwennicke, Herr Marguier ich wünsche Ihnen und dem dem CICERO noch viele erfolgreiche Jahre!

Jürgen Keil | Mi, 11. Dezember 2019 - 10:29

Auch ich gratuliere Ihnen. Bleiben Sie uns erhalten!

Roland Völkel | Mi, 11. Dezember 2019 - 22:25

In reply to by Gast

schließe mich den Gratulanten hier im Forum an.
Leider vermisse ich als weitere Preisträger u.a. die Herren A. Kissler sowie F.A. Meyer.
Nun, sie sind wohl keine Chefredakteure aber ein "Blatt" wie Cicero lebt ja von der ganzen "Mannschaft" und ihr Zutun.
Weiter so...Salute.

Bernd Muhlack | Mi, 11. Dezember 2019 - 17:44

"Keine Schuld ist größer als Dank zu sagen!"

Ich entdeckte den Cicero eher zufällig und bin seither ein ständiger Begleiter.
Im Gegensatz zum Foristen Herrn Lenz bin ich der Ansicht, dass es im Online-Forum sehr gute Debatten gibt; ist Herr Lenz nicht gar das beste Beispiel?
Ich bin selten seiner Meinung aber gerade das ist doch das Interessante, nicht wahr?

Also herzlichen Glückwunsch an alle Ciceronen!
Plopp! … ja wie der Kaviar ist alle?

(Noch eine Anmerkung. Ich vermisse seit geraumer Zeit die Foristin Dorothee Sehrt-Irrek!
Ihre Kommentare habe ich immer gelesen, jedoch manchmal nicht wirklich verstanden.
Sie kommentierte sich ja ab und an selbst!
Herrlich!)

Gerhard Schwedes | Fr, 13. Dezember 2019 - 06:02

Nein, ich werde den beiden Preisträgern wie all den andern von der "Zeit", der "FAZ", der "SZ" nicht gratulieren. Für mich sollte es nur einen Preisträger geben: Daniel Stelter mit seinem letztjährigen Artikel "Die Rechnung", wo er auflistet, welches Desaster die Merkelschen Regierungen angerichtet haben und noch immer anrichten und was wir zu gewärtigen haben. Der Verdienst des "Cicero" besteht in der Veröffentlchung diesen Artikels. Die Lektüre ist eine Bombe. Eigentlich müssten sich die Journalisten den Text in die Redaktionsstuben hängen und hinter die Ohren schreiben, um zu wissen, was ihre Aufgabe ist: einen Beitrag dafür zu leisten, dass unsere Gesellschaft möglichst schnell von der Merkelschen Regierung erlöst wird. Ziel: Noch mehr Schaden von unserem Volk abzuwenden. Auch jedem verantwortungsvollen Leser müsste dieser dieser Text zur Pflichtlektüre werden, um endlich zu begreifen, was uns die Stunde geschlagen hat. (Forts.: die wirkliche Aufgabe eines guten Journalisten)

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