- Jonathan Meese: „Ja, ich bin Parsifal!“
Kunst ist absolute Freiheit. Kaum ein Künstler lebt diese Haltung derart radikal wie Jonathan Meese. Dies drückt er aus mit Malerei, Bildhauerei und Performancekunst. Ein Gespräch über Bayreuth, Cancel Culture und die Selbstreinigung des Herzens.
Jonathan Meese zählt zu den wichtigsten deutschen Künstlern der Gegenwart. Der 1970 in Tokio geborene Maler, Bildhauer und Performancekünstler versteht sich selbst als Gesamtkunstwerk, dessen Ziel letztlich die „Diktatur der Kunst“ ist.
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Lieber Herr Hanselle,
was soll ich dazu sagen?
Ich kann leider keinen Kontakt zu dieser Art Kunst herstellen. Ich kann keine Glaubensgefühle gegen diese Form "religiösen" Glaubens entwickeln. Dieser Künstler ist daher für mich kein Prophet und schon gar kein "Erlöser", in dieser Beziehung bin ich offenbar primitiver Atheist.
Kultur muss sich um Kommunikation in der Gesellschaft bemühen. Da Kunst zur Kultur gehören sollte, sollte sie auch versuchen, Kommunikation mit Leuten meiner Art herstellen.
In summa:, Das "Risenbaby" ist mir zwar irgendwie sympathisch, weil es sich so rührend um seine alte Mutter kümmert.
Es tut mir aber leid: Herr Meese zählt für mich nicht zu den wichtigsten Künstlern der Gegenwart, auch wenn er noch so prominent sein sollte.
Diese Art von Kunst wird in ihrer Ich-Bezogenheit einem Nicht-Künstler wie mir wohl immer fremd bleiben - übrigens genau so wie die primitive Aktions-, Aigitations-, Propaganda- und Werbe-Kunst.
Nix für ungut.
sagte m.E. Lüpertz. Herr Meese ist das beste Beispiel dafür.
