- Kafka lesen in Manila
Kristian Sendon Cordero bringt die sprachliche Vielfalt der Philippinen nach Frankfurt. Der Dichter übersetzt Kafka ins Bikol, schreibt über Zerrissenheit – und sieht in der Buchmesse 2025 eine Chance, sein Land jenseits von Klischees zu zeigen.
„Er geht, als käme er nie mehr heim / So fühlt das Kind / Für seinen Matrosenvater.“ Diese Zeilen hat Kristian Sendon Cordero auf Bikol geschrieben, einer Sprache, die im Zentrum der Philippinen heute von gut fünf Millionen Menschen gesprochen wird. Wie Unzählige seiner Landsleute wuchs der 42-jährige Dichter und Filmemacher mit dieser Sprache auf, während seine Eltern monatelang im Ausland arbeiteten, um von dort Geld nach Hause zu schicken.
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